CH204792A - Maschine zur Herstellung von Röhren, Rohrmasten und dergleichen Rotationskörpern aus Beton, Asbest und dergleichen Material. - Google Patents
Maschine zur Herstellung von Röhren, Rohrmasten und dergleichen Rotationskörpern aus Beton, Asbest und dergleichen Material.Info
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Description
Maschine zur Herstellung von Röhren, Rohrmasten und dergleichen Rotationskörpern aus Beton, Asbest und dergleichen Material. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Maschine zur Herstellung von Röhren, Rohrmasten und dergleichen Rotationskörpern aus Beton, Asbest und dergleichen Material, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhan den sind, um das Formmaterial von aussen nach innen entlang einem Kern an letzteren anzupressen.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist auf dem beiliegenden Zeich nungsblatt dargestellt.
Fig. 1 zeigt in halbschematischer Darstel lung die k < aschine im Aufriss, und Fig. 2 einen Horizontalschnitt durch die selbe nach der Linie a-b in Fig. 1.
1 ist eine Grundplatte und 2 ein in der selben befestigter runder Dorn, auf welchem das Zahnrad 3 drehbar gelagert ist. 5 ist ein Stellring auf dem Dorn 2. In demjenigen Teil des Dornes, der über den Stellring hinausragt, ist ein Keil 6 vorhanden. 4 sind drei Schlitze, welebe im Zahnrad 3 radial verlaufen. 8 ist ein Kern. beispielsweise aus Eisenblech, der nach oben konisch verjüngt ist. Unten ist die ser Kern durch eine Scheibe 7 mit Nabe ab geschlossen, welche über den Dorn 2 gestülpt ist, so dass sie sich nicht drehen kann. Die Scheibe 7 steht. ringsherum etwas über das untere Ende des Kernes 8 vor.
Oben ist der Kern durch eine ähnliche Scheibe 9 abge schlossen, in welche ein Dorn 28 hineinragt. 10 sind Eisenstäbe, die oben von der Scheibe 9 und unten von der Scheibe 7 gehalten und die bestimmt sind, im Formkörper Längsar- mierungen zu bilden. 11 ist eine Stange, die unten in der Grundplatte und oben in der Nabe 27 einer Platte 25 befestigt ist. In der Nabe 26 dieser Platte ist der Dorn 28 be festigt, 30 ist ein gleiches Zahnrad wie das Rad 3, das auf dem Dorn 28 drehbar ge lagert ist.
Dieses Zahnrad ist auch mit drei radial verlaufenden Schlitzen 31 versehen. 32 sind drei runde Stangen, die oben und unten durch die Schlitze 31 und 4 hindurchführen und mittels den Muttern 33 in den Zahn rädern 3 und 30 befestigt sind. Diese Stan- gen verlaufen so, dass- die Achsen derselben zu der Erzeugenden des Kernes 8 parallel laufen, und da.ss die Achsen derselben in einer Ebene liegen, die durch die Kernachse führt. 12 ist eine -Weile, die unten in der Grund platte 1 und oben in der Nabe 1.7 der Platte 25 drehbar gelagert ist.
Das Stirnrad 13 auf dieser Welle ist im Eingriff mit dem Zahn rad 3 und das Zahnrad 14 im Eingriff mit dem Zahnrad 30. Zwischen der Nabe 1 7 iwrl dein Zahnrad 14 ist auf der ZVelle 12 ein konisches Zahnrad 15 aufgekeilt, das iin Ei.ii- griff steht mit, dem Gegenrad 16, das anf der Welle 18 a.ufgekeilt ist. Auf der gleichen Welle ist noch eine Seiltrommel 19 vorhan den, von welcher aus ein Seil 20 nach unten führt.
Der wichtigste Bestandteil der 31a.- schine ist der Trichter 34, welcher so um den Kern 8 angeordnet ist, dass das untere Ende desselben, welches kreisrund ist in einem _1b- stand gleich der Dicke , des herzustellenden Rotationskörpers von letzterem absteht. Oben ist dieser Trichter im Horizontalschnitt spiralförmig ausgebildet und bei 35 ge schlitzt.
Der Querschnitt dieses Trichters ist oben spiralförmig und geht nach unten in einen kreisförmigen Querschnitt über. Oben besitzt dieser Trichter drei Lappen 36. durch welche die drei Stangen 3? durchgeführt sind. Unten besitzt der Trichter ebenfalls drei Lappen, die auch von den Stangen 32 durchdrungen sind. Unter den Lappen 37 ist, ein Blechring 38 vorhanden, welcher an den Stellen, wo sich die Stangen 3? vorfinden, in radialer Richtung verlaufende Schlitze 39 auf weist. '22 sind Gleitstücke auf der Stange 11 und auf der Welle 12, die mittels des Ringes 41 (Fig. 2) miteinander verbunden sind.
Es können auch mehr als nur zwei solche Gleit- stücke vorhanden sein, entsprechend müssen dann aber auch mehr Stangen 11 vorhanden sein. Diese Gleitstücke besitzen nach innen gerichtete Achsen 23, auf welchen die Rollen 24 drehbar gelagert sind. Auf diesen Rollen ruht die Scheibe 38 bezw. der Trichter 34. Vom Gleitstück 22 (rechts) führt noch ein Dorn 21 nach aussen, an welchem das untere Ende des Kabels ?0 befestigt, ist..
Die Fiuiktionsweise der Maschine ist folgende: Die Achse 1<B>2</B> wird zweckmässig mecha- nisch in Rotation versetzt. worauf sich die. Zalnirüdcr 3 1111(l :311 drehen. dadurch dreht siel) aneh der Trichter, wobei zu bcaeliten ist..
dass sich derselbe nu der Ricblung des Pfeils (siele 2) dreht. wä.hrend der Kern still- stclit. Gleichzeitig dreht siali auch die Seil- ironiniel 19 und durch daKabel 20 wird der Trichter hochgezogen.
Nini wird dafür - ge sorgt, dass beständig Material, bei Betonrota,- ti.onskörpe r11 Beton in den Trichter 34 ge lingt..
Dieser Beton 40 wird nun durch die cigentünnlicbe Form des Trichters zwischen den Arinieriingsdräliten 111 hindurch auf den Kern 8 gepresst. Je weiter der Trichter nach oben kommt, um so kleiner wird derselbe im 1)urclimesser. weil die Stangen 3? nach oben konisch zulanfen und den Trichter allinä blieb schliessen. Ist der Trichter mit dessen unte rem Ende bei der Scheibe 9 angelangt, so liebt man den Dorn 28 in der Scheibe 25 und nimmt dann den umwickelten Kern von der Maschine weg.
Nach dem Ausschalen ist. ein konischer kalibrierter und armierter Beton inast geformt. Die Konizität des Mastes kann, durch das entsprechende Verstellen der Rund eisen 32 beliebig verändert werden. Will man zum Beispiel zylindrische Röhren fabrizieren, so stellt inan die Rundeisen 3? vertikal ein. In diesem Falle braucht der Trichter 34 dann nicht aufgeschlitzt zu sein. Die Zufuhr des Materials in den Trichter ist in der Zeich nung nicht angegeben, da schon allerhand solche Konstruktionen bekannt sind und dies niit der Erfindung weiter nichts zu tun hat.
Der Vorteil dieser Maschine gegenüber an dern Maschinen (nach dem Rüttelverfahren zum Beispiel) besteht darin, dass mittels der selben zylindrische und konische Rotations körper hergestellt werden können, dass die Konizität eine beliebige sein kann, und dass die Profilkörper in einem Gang armiert und aussen glatt. hergestellt werden können.
Es können sogar Querarmierungen vorhanden sein, was das Durchpressen des Materials nicht verhindert. Die Längsarmierungen er- füllen gerade den Zwcek, das noch nicht er härtete Material zusammenzuhalten und am Abgleiten zu verhindern. Statt den gern festzuhalten und den Trichter rotieren zu las sen, könnte man auch den Trichter festhalten und den gern rotieren und durch den Trich ter laufen lassen. Die erste Lösung ist aber die zweckmässigere, um zu verhüten, dass das Material durch die Zentrifugalkraft durch die Armierungsdrähte hindurch nach aussen abfällt.
Beton als Herstellungsmaterial wird handfeucht angemacht, da derselbe in diesem Zustand sehr hart wird und keine Risse bildet. Durch die Längsarmierung wird der Beton unter dem Trichter genügend zusam mengehalten, um nicht abzufallen. Durch eine zusätzliche Querarmierung (nicht ge zeichnet) kann der Beton noch besser gehal ten werden.
Das Gleitstück 22 (links) kann auf gleiche Art und Weise bewegt werden wie das Gleit- stück 22, das rechts liegt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Maschine zur Herstellung von Röhren, Rohrmasten, Rotationskörpern und derglei chen aus Beton, Asbest und dergleichen Ma terial, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, um das Formmaterial von aussen nach innen entlang einem gern an letzteren anzupressen. UNTERANSPRttCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen Trichter (34), der den Kern (8) umfasst und der oben einen spiralförmigen Querschnitt hat, der nach unten hin in einen kreisförmigen Quer schnitt übergeht.Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der gern (8) stillsteht, und der Trichter (34) sich dreht und längs dem gern hin gleitet. Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Trichter (34) stillsteht, der gern (8) sich dreht und koaxial zum Trichter be- wegt. Maschine nach Patentanspruch und nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Trichter (34) mindestens an einer Stelle parallel zu -dessen Achse aufge schlitzt ist, und dass Mittel vorhanden sind, um den Trichter, während dem sich derselbe dreht und axial bewegt,im Durchmesser so zu verändern, dass ko nische Rotationskörper hergestellt werden können. Maschine nach Patentanspruch und nach den Unteransprüchen 1 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die letztgenannten Mit tel in am Trichter vorgesehenen Lappen (36, 37) und diese durchdringende, schief zur Trichterachse stehenden Stangen (32), die in die durch die Trichtermasse gehen den Ebenen liegen, bestehen, das Ganze so, dass sich der Trichter bei seiner Bewegung in bezug auf diese Stangen im Durch messer verändert. 6.Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass um den gern (8) her um Eisenstäbe (10) angeordnet sind, die bestimmt sind, im Formkörper Längsar- mierungen zu bilden.
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| CH204792D CH204792A (de) | 1939-05-07 | 1939-05-07 | Maschine zur Herstellung von Röhren, Rohrmasten und dergleichen Rotationskörpern aus Beton, Asbest und dergleichen Material. |
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1939
- 1939-05-07 CH CH204792D patent/CH204792A/de unknown
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