CH202989A - Schirmgestell mit fernrohrartig ausziehbaren Schirmstock- und Dachstangenteilen. - Google Patents

Schirmgestell mit fernrohrartig ausziehbaren Schirmstock- und Dachstangenteilen.

Info

Publication number
CH202989A
CH202989A CH202989DA CH202989A CH 202989 A CH202989 A CH 202989A CH 202989D A CH202989D A CH 202989DA CH 202989 A CH202989 A CH 202989A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
umbrella
roof pole
sleeve
spring
pole part
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kommanditgesellschaft Kor Rauh
Original Assignee
Kortenbach & Rauh Kg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kortenbach & Rauh Kg filed Critical Kortenbach & Rauh Kg
Publication of CH202989A publication Critical patent/CH202989A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B19/00Special folding or telescoping of umbrellas
    • A45B19/06Special folding or telescoping of umbrellas with telescopic ribs

Landscapes

  • Tents Or Canopies (AREA)

Description


  Schirmgestell mit     fernrohrartig    ausziehbaren Schirmstock- und     Dachstangenteilen.       Die     Erfindung    betrifft ein Schirmgestell  mit     fernrohrartig    ausziehbaren     Schirmstock-          und        Dachstangenteilen.    Es ist bei solchen  Schirmgestellen     bereits    vorgeschlagen wor  den,

   die mit dem .äussern     Dachstangenteil    ge  lenkig verbundene Stützstrebe an einer auf  dem innern     Dachstangenteil    geführten Hülse       anzulenken.    Diese Führungshülse     kann    dann  so weit nach aussen gezogen     bezw.    geschoben  werden, bis sie sich gegen eine Anschlaghülse  am Aussenende des innern     Dachstangenteils     legt. Damit der Schirmbezug beim Auf  spannen des Schirmes gleichmässig gespannt  wird, sind bei diesen Gestellen eine verhält  nismässig starke, am Schirmschieber angrei  fende Schraubenfeder und Hilfsstreben er  forderlich, wodurch die Herstellung verteuert  wird.  



  Nach der     Erfindung    ist zwischen dem  innern     Dachstangenteil    und. der     Stützstrebe     eine durch die beim Spannen erfolgende     Ver-          schwenkung    der Stützstrebe um ihren An-         lenkungspunkt    an der     Hülse    gesteuerte und  mit einem Anschlag des     innern    Dachstangen  teils zusammenwirkende Federklinke der  Hülse angeordnet;

   die erst bei gespanntem  Schirmgestell eine Verschiebung der Dach  stangenteile gegeneinander     verhindert.    Bei  einer zweckmässigen Ausführungsform der  Erfindung ist dicht am Aussenende der Stütz  strebe eine Federklinke     angelenkt,    die sich  in der Sperrstellung gegen     einen    Anschlag  oder dergleichen des     innern        Dachstangenteils     legt und die in der     beigeklappten    Stellung  der     Dachstangenteile    ausgerückt ist.  



  Durch     dieD        Anordnung    der genannten  Teile nach der Erfindung ist es ermöglicht,  dass der Schirmbezug für eine bestimmte       Dachstangenlänge    nicht genau zurechtge  schnitten zu werden braucht, da der Abstand  von der     Dächstangenspitze    bis zum Schirm  kronenrand der Schiene im aufgespannten  Zustande des Schirmes durch die     Hebelwir-          kung    der Klinke länger als bei ausgezogenem,      aber geschlossenem Schirmgestell ist. Ebenso  passt sich auch die Länge der Dachstangen  dem nass gewordenen und dadurch verkürzten  Schirmbezug bei ausgezogenem, aber ge  schlossenem Schirmgestell an.  



  Auf     beiliegenden    Zeichnungen ist der Ge  genstand der Erfindung beispielsweise dar  gestellt.  



  Es zeigen:       Fig.    1 in kleinem     Massstabe    abgebrochen  eine Teilansicht eines gespannten Schirm  gestelles nach der Erfindung,       Fig.    2 zum Teil im Schnitt eine Seiten  ansicht des Verbindungsgelenkes zwischen  den     Dachstangenteilen    und der Stützstrebe in  der Stellung nach     Fig.    1,       Fig.    3     ,clas:    Verbindungsgelenk in der     Par-          allellags    :

  der     Dachstangenteile    zum     Schirm-          stock,          Fig.    4 abgebrochen in Unteransicht das  Aussenende des     innern        Daehstangenteils,          Fig.    5 schaubildlich einen Einzelteil nach       Fig.    2 und 3,       Fig.    6 eine abgeänderte Ausführungsform  des Verbindungsgelenkes nach     Abb.    2,       Fig.    6a schaubildlich die Klinke in grö  sserem     Massstabe,

            Fig.    7 einen Schnitt nach Linie     VII-VII     von     Fig.    6,       Fig.    8 einen Schnitt nach Linie     VIII-VIII     von     Fig.    6,       Fig.    9 eine abgeänderte Ausführungsform  des Verbindungsgelenkes nach     Fig.    2 und 6       und          Fig.    10     bezw.    1.1 Einzelteile der Ausfüh  rungsform nach     Fig.    9 in Ansicht     bezw.     schaubildlich.  



  Mit 1 und 2 sind die     Schirmstockteile,     mit 3     bezw.    4 die     Dachstangenteile    des  Schirmes bezeichnet, die mittels einer von  dem     innern        Dachstangenteil    3 geführten  Hülse 5 mit der     Stützstrebe    6 verbunden  sind,     wie    dies in     Fig.    2 dargestellt ist. Der  innere     Daehstangenteil    3 ist an der Schirm  krone 7 und die     Stützstrebe    6 am Schieber 8  in der üblichen Weise befestigt.

   Wie aus       Fig.    2 näher ersichtlich, ist die Stützstrebe  6     mit    dem     äussern        Dachstangenteil    4 mittels    eines Bolzens 9 gelenkig verbunden. Zu die  sem Zweck ist die Stützstrebe 6 gegabelt.  Innerhalb der Gabel ist eine Klinke 10 an  einem Gelenkbolzen 11     angelenkt,    die sich in  der Stellung nach     Fig.    1 und 2 gegen eine  Verengung 12 des     Dachstangenteils    3 legt.

    Der Bolzen 9 geht durch seitliche Lappen der  Hülse 5 und durch eine Bohrung am ge  bogenen Ende des äussern     Dachstangenteils     4 hindurch, so dass auch die Hülse 5 mit der  Stützstrebe und dem äussern     Dachstangenteil     4 verschoben wird. Wie ersichtlich, ist die  Hülse 5 auf dem innern     Dachstangenteil    3  geführt.  



  Um den Bolzen 11 ist eine Schraubenfeder  13 herumgelegt, deren nach aussen ab  gebogenen Enden 13a     bezw.    13b sich gegen  die Hülse 5     bezw.    gegen die Klinke 10 legen.  



  Wie aus     Fig.    3 ersichtlich, liegt bei voll  kommen geschlossenem und ausgezogenem  Schirm, wenn noch die Aussenenden der  Dachstangen zusammengehalten werden, die  Stützstrebe 6 parallel zum     Dachstangenteil    3,  und die Hülse 5 ist durch die     Klinke    10 nicht  arretiert, da. dann die Flinke 10 sich nicht  gegen die Verengung 12 legt, sondern durch  die Niete 9 am Eingriff gehindert wird. In  folgedessen kann sich auch die Hülse 5 von  einem hülsenartigen Anschlag 14 am     äussern     Ende des innern     Dachstangenteils    3 ent  fernen.  



  Wenn die äussern Enden des ausgezogenen       Dachstangenteils    4     freigegeben    werden, so  wirkt der Schenkel     13a    der Feder 13 als  Spreizfeder und spreizt die Stützstrebe 6 und  die Hülse 5 auseinander.

   Beim Verschieben  des Schiebers nach der     Schirmkrone    7 hin  wird die Stützstrebe 6 um ihren     Anlenkungs-          punkt    9 der Hülse 5     verschwenkt,    und bei  der Stellung nach     Fig.    1 ist die Hülse 5 gegen  den Anschlag 14 gedrückt und durch die       Klinke    10 gegen eine     Einwärtsbewegung    auf  dem innern     Dachstangenteil    3 gesichert. Die  Bewegung des Schiebers auf dem Schirm  stock 1, 2 wird durch eine Begrenzungshülse  15 begrenzt.  



  Wie aus     Fig.    6 ersichtlich, kann die Feder  13 anstatt - wie in     Fig.    2 dargestellt -      von aussen auf die Klinke zu drücken, auch  an der Innenseite der Klinke liegen und mit  tels ihres Armes 13b die Klinke in der  Sperrstellung halten. Die Hülse 5 hat bei  der Ausführung nach     Fig.    6 zwei umge  bogene Lappen 5x, die den     innern    Dach  stangenteil 3 umfassen, wie dies aus     Fig.    8  ersichtlich ist. Es werden dann zwei Öff  nungen 16 gebildet, die zum Annähen des  Schirmbezuges     dienen    können.

   In diesem  Fall ist der Arm 13a der Feder 13 zwischen  den Lappen der Hülse 5 geführt und diese  sind an dem dem Anschlag 14 zugekehrten  Ende der Hülse durch Umbiegen geschlossen.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    9 ist  der Schenkel 13b der Feder 13 als Klinke  ausgebildet und greift     in    Ausschnitte 17 des       innern        Dachstangenteils    3.  



  Wie ersichtlich, kann die     Klinkensperr-          einrichtung        in    verschiedener Weise ausge  führt sein. Das beschriebene und dargestellte       Schirmgestell    hat den Vorteil, dass die     Klin-          kensperreinrichtung    bei vollkommen geschlos  senem Schirm eine Bewegung der Hülse nach  der     Schirmspitze    hin nicht verhindert, und  dass die Hülse erst bei gespanntem Schirm  gegen den Anschlag 14 anliegt und gegen  eine     Einwärtsbewegung    nach der Schirm  spitze hin gesichert ist.  



  Die     Gabelung    der Stützstrebe dient als  Anschlag für die Sperrklinke bei gespanntem  Schirm, so dass der innere     Dachstangenteil     und die Stützstrebe in einem gewissen Ab  stand     voneinander    gehalten werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schirmgestell mit fernrohrartig auszieh baren Schirmstock- und Dachstangenteilen, bei dem die mit dem äussern Dachstangenteil gelenkig verbundene Stützstrebe an einer auf dem innern Dachstangenteil geführten Hülse angelenkt ist, gekennzeichnet durch eine zwi schen dem innern Dachstangenteil und der Stützstrebe angeordnete,
    durch die beim Be wegen des Schiebers nach der Schirmspitze hin erfolgende Verschwenkung der Stütz strebe um ihren äussern Anlenkungspunkt ge steuerte und mit einem Anschlag des innern Dächstangenteils zusammenwirkende Feder klinke der Hülse, die erst bei gespanntem Schirmgestell eine Verschiebung der Dach stangenteile gegeneinander verhindert. ÜNTERANSPRüCHE 1. Schirmgestell nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Aussenende der.
    Stützstrebe gegabelt und zwischen den Gabelschenkeln die Feder der Federklinke angeordnet ist. 2. Schirmgestell nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Feder der Federklinke eine Schraubenfeder ist, die einen zwischen den Schenkeln der Gabel angeordneten Stift umschliesst und nach etwa entgegengesetzten Richtungen abge bogene Teile hat. 3. Schirmgestell nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem Anschlag für die Feder klinke und dem Aussenende des innern Dachstangenteils wesentlich grösser als die Länge der Führungshülse ist.
CH202989D 1937-06-28 1938-04-13 Schirmgestell mit fernrohrartig ausziehbaren Schirmstock- und Dachstangenteilen. CH202989A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE202989X 1937-06-28
DE251037X 1937-10-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH202989A true CH202989A (de) 1939-02-15

Family

ID=25759301

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH202989D CH202989A (de) 1937-06-28 1938-04-13 Schirmgestell mit fernrohrartig ausziehbaren Schirmstock- und Dachstangenteilen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH202989A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975768C (de) * 1949-08-03 1962-08-23 Elisabeth Haupt Verkuerzbarer Schirm
DE977284C (de) * 1948-10-02 1965-09-23 Elisabeth Haupt Verkuerzbarer Schirm

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977284C (de) * 1948-10-02 1965-09-23 Elisabeth Haupt Verkuerzbarer Schirm
DE975768C (de) * 1949-08-03 1962-08-23 Elisabeth Haupt Verkuerzbarer Schirm

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102011055535B4 (de) Automatisch aufspannbarer und zusammenklappbarer Schirm
DE2039703A1 (de) Selbsttaetig oeffnender Faltschirm
DE2300472A1 (de) Schirm, vornehmlich gartenschirm
DE2259875C3 (de) Verkürzbarer Schirm
DE2615732C2 (de) Verkürzbarer Schirm
CH615573A5 (en) Umbrella which can be collapsed in three stages
CH202989A (de) Schirmgestell mit fernrohrartig ausziehbaren Schirmstock- und Dachstangenteilen.
DE2114595B2 (de) Selbsttaetig sich oeffnender und schliessender schirm
DE868653C (de) Verriegelung fuer ineinanderschiebbare Dachstangen an verkuerzbaren Schirmen
DE1447220B2 (de) Transportabler Bildschirmständer
DE735913C (de) Verkuerzbares Schirmgestell
DE879457C (de) Verkuerzbarer Schirm
DE944147C (de) Verkuerzbarer Schirm
DE919011C (de) Regenschirm
AT346010B (de) Verkuerzbarer schirm
EP1802802B1 (de) Wäscheschirm
AT132881B (de) Zusammenlegbarer Schirm.
DE1906481A1 (de) Automatischer Regenschirm
CH184205A (de) Klappverdeck für Wagenkasten, insbesondere von Kraftfahrzeugen.
DE676887C (de) Schirm mit starrer Huelle und einer Einrichtung zum Halten der Huelle am Schirm
CH191372A (de) Schirmgestell.
DE2307679C3 (de) Verkürzbarer Schirm
DE975768C (de) Verkuerzbarer Schirm
DE2031492C (de) Selbstöffnender verkürzbarer Schirm
DE4026450A1 (de) Standschirm