CH202056A - Regeleinrichtung für Flugkolbenmaschinen. - Google Patents

Regeleinrichtung für Flugkolbenmaschinen.

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CH202056A
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CH
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piston
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regulating
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aviation piston
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Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B71/00Free-piston engines; Engines without rotary main shaft

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)

Description


  Regeleinrichtung für Flugkolbenmaschinen.    Die Erfind ung bezieht sich auf eine  Regeleinrichtung für Flugkolbenmaschinen.  



  Regeleinrichtungen haben bei Maschinen  die     Aufgabe,    die     Zuführung    von     Energie    oder  deren     Abführung        mach        Massgabe    der Ab  weichung einer Betriebsgrösse von ihrem vor  geschriebenen Werte derart einzustellen, dass  ,die     Abweichung    der     Betriebsgrösse    nicht     über     zulässige Grenzen hinaus steigt. Zur Er  reichung dieses Ziels wird von der Maschine  ein Impulsgeber, z.

   B. ein Fliehkraftregler,       angetrieben,        welcher    ein     Übertragungsorgan          beeinflusst.        Das    Übertragungsorgan seiner  seits     beeinflusst        wiederum    ein Regulierorgan,  das ,die der Maschine zugeführte bezw. ihr  entnommene Energie beeinflusst.

   Es besteht  somit     ein    Beeinflussungsweg, der von     der     Maschine über den Impulsgeber, das Über  tragungsorgan     und        das        Regulierorgan        wieder     zurück zur     Maschine,

          führt.    Bei     Maschinen     mit     Kurbelwellen        oder    andern     stetig        rotieren-          d-en        Wellen        zum.        Beispiel    lassen sich     Regel-          einrichtungen        mit        Drehzahlreglern        einfach     ausführen, da die zur Impulsabnahme verwen-    dete Bewegung, z.

   B.. die Drehgeschwindig  keit der     Kurbelwelle,        sich        im        Betriebe        nur     innerhalb des Ungleichförmigkeitsgrades der       Rotation;        welche        durch        das        Schwungrad    ge  geben ist,     verändert.     



  Anders bei Flugkolbenmaschinen, bei wel  chen die zur Abnahme von Regelimpulsen  geeigneten     Bewegungen        sich        während    der  Maschinenperiode innerhalb sehr weiter Gren  zen     verändern    und     die        Regeleinrichtung        nur     dafür zu sorgen hat, dass     die        periodische     Wiederkehr der Bewegungen gleichbleibt.

   Er  findungsgemäss besitzt der Impulsgeber eine  om Flugkolben aus 'bewegte Masse, welche       das        Regelorgan    nur     in        einer        bestimmten    Zeit  ihrer Bewegungsperiode nach Massgabe der  auf sie wirkenden Massenkräfte beeinflusst.  



  Die Zeichnung betrifft Ausführungsbei  spiele der Erfindung.  



  Fig. 1 zeigt schematisch eine mit einer       Regelungseinrichtung        nach    der Erfindung       ausgerüstete        Ilugkolbemn@mehine.     



       Die        Fig.    2     bis    6     betreffen        ein        Ausfüh-          rungsbeispiel    des      Endlich zeigen die Fig. 7 bis 10 ein     wei-          teres        Ausführungsbeispiel.     



  Die Flugkolbenmaschine I in Fig. 1 treibt  den Impulsgeber II, -welcher eine vom Flug  kolben aus     bewegte        Masse        besitzt.    Der Im  pulsgeber     beeinflusst        das    Übertragungsorgan  III, welches seinerseits das Regulierorgan IV'  beeinflusst. Schliesslich beeinflusst das Regu  lierorgan IV     durch        Veränderung    einer der  Flugkolbenmaschine I zugeführten oder auch       einer    von     ihr        abgeführten        Energiemenge    wie  der die Flugkolbenmaschine.

   Die Beeinflus  sung erfolgt also dem Weg V     entlang    und  wird periodisch durch eine Vorrichtung VI       unterbrochen.    Es     wird    so in Abhängigkeit       von,    den ,durch     eine        periodisch        veränderliche     Bewegung     erzeugten        Massenkräften        eine          stabile        Regelung        des        Betriebes    erreicht.  



  Die Flugkolbenmaschine nach Fig. 2. bis 5  weist einen Brennkraftzylinder 1 und zwei  Verdichterzylinder 2 auf. In diesen Zylin  dern bewegt sich ein Paar Stufenkolben 3,  deren grössere Kolbenstufe ,in einem Verdich  terzylinder, deren kleinere Kolbenstufe im  Brennkraftzylinder arbeitet. Die beiden Kol  ben 3 sind durch die     Schubstangen    4 und die  oszillierende Kurbel 5 im Gegenlauf ge  halten.  



  Das     Kurbelgelenk    17 der     einen        Schub-          stange        .1        führt    eine     oszillierende        Bewegung     innerhalb des Winkels a aus, während das       Kurbelgelenk    18 der andern     Schubstange     eine     symmetrische,        oszillierende        Bewegung     innerhalb des Winkels p     ausführt.     



  Eine     Brennstoffpumpe    6     fördert    den  durch die     Leitung    7     zugeführten        Brennstoff     über die Leitung 8 in einen nichtgezeichneten       Brennstoffspeicher,        aus    dem er     später    in     eine:

       nichtgezeichnete Einspritzdüse des     Brenn-          lkra.ftzylindera        gelangt.    Durch die Anschlüsse  9     saugt    der     Verdichter    Luft     an    und     fördert          diese    durch :

  die     Anschlüsse    10 und über die       Leitung    11 in einen     Behälter    12.     Aus    dem  Behälter 12,     gelangt    die     Luft    durch die     Spül-          schlitze    13     in    den     Arbeitsraum        des        Brenn-          kraftzylindeis    1.

   Die Verbrennungsgase strö  men durch die Schlitze 14 aus dem Brenn-    kraftzylinder hinaus und gelangen in den       Behälter    15,     aus    welchem     sie    durch die Lei  tung 16 an .die     Verbrauchsstellen.    z. B. in       eine        Turbine,    geleitet     werden.     



  An der     Schwingkurbel    5     ist    eine     zylin-          drische    Gleitbahn 19 (Fig. 4 und 5) radial       antigeordnet,        welche        die        oszillierende        Be-          wegung    der Kurbel     mitmacht.    In der Gleit  bahn     ist    ein     Fliehgewicht    20     radial        ver-          schiebbar        angeordnet,

          das    auf die Feder 21       abgestützt        ist.        Nach        Massgabe    der auf     das          Fliehgewicht    20     wirkenden        Fliehkräfte        steht     im     Betriebe    der mit der     Masse        verbundene,     als Übertragungsorgan wirkende Stift 22 mehr  oder weniger nach aussen vor.

   Beim Durch  gang durch die in Fig. 4 gezeigte Stellung  hebt der     Stift    2:2 den Hebel 23     an,    der über  die     Stange    24     und    den Hebel 25 das als  Regelorgan wirkende Brennstoffentlastungs  ventil 26 anhebt.  



  Je weiter das     Fliehgewicht        2t)        infolge    er  höhter Geschwindigkeit der Feder 21 ent  gegen     nach    aussen getrieben wird, um so frü  her wird     das        Entlastungsventil    angehoben  und um so     weniger        Brennstoff        .kann        zur        Ein-          führung    in den     Arbeitsraum        des        Brennkraft-          zyl,

  inders        abgemessen        werden.    Die die Rege  lung einleitende Erhöhung der Kolben  geschwindigkeit wird dadurch wieder ausge  glichen. Ein entsprechender Regelungsvor  gang stellt sich ein, wenn die Kolben  geschwindigkeit zu sinken beginnt.

   Der Stift  22     ragt        dann        weniger        weit        aus        seiner    Füh  rung heraus, das Brennstoffentlastungsventil       2;6        wird        erst        später        angehoben,        und    der Ein  spritzdvse eine grössere Brennstoffmenge zu  geführt, so     dass    für     die        Geschwindigkeit    der  zulässige Wert innerhalb des Ungleich  förmigkeitsbereiches wieder eingestellt wird.

    Das als Regulierorgan wirkende     Entlastungs-          venti.l        2ss    wird somit.     durch        die    vom     Flug-          kolben        bewegte        Masse    20 nur     zii    einer be  stimmten     Zeit        ihrer        Bewegungsperiode        beein-          fluss@t,

          während        in        der        übrigen        7xit    die     Be-          einflussung        unterbrochen        ist.     



  In     Fng.    6     sind    neben der     Symmetrieachse          I-I    der in     Fig.    2 und 3     dargestellten        Ma-          schine    in Funktion der     Zeit    Z die Bewegun-      gen der im. Brennkraftzylinder .arbeitenden  Kolbenflächen der beiden Kolben .3 durch  :die beiden     wellenförmigen        Kurven    27 und 28  ,dargestellt. In den Zeitpunkten Z1, Z2, Z3  usw. erfolgt jeweils die Einspritzung und  Verbrennung des Brennstoffes.

   Die Beein  flussung des Regulierorganes zur Regelung       :der        Einspritzmenge        jedoch        erfolgt    schon     in     den Zeitpunkten, X1, X2, X3 usw. Dadurch  ist     eine        sichere    Regelung, die     nicht        durch          Verzögerungserscheinungen        behindert        ist,    ge  sichert.  



  Bei. der Einrichtung .gemäss, Fig. 7 bis 10       ist    der     Impulsgeber    auf -der     Welle    2:9 der  oszillierenden     Kurbel    5 angeordnet.     Er          könnte    auch auf einer besonderen, vorteilhaft       schneller    bewegten     Walle    sitzen.

   In     einer     zylindrischen Gleitbahn 30 (Fig. 7) sitzt  radial     verschiebbar        das        Fliehgewicht        .3i1,          welches,    als     Stufenkolben    ausgebildet, eine  Ringstufe 32 besitzt, :die durch den im Raum  3,3 herrschenden Flüssigkeitsdruck belastet  ist.  



       Durch.        ,de        Bohrung        3:4    wird     aus    der     Lei-          tung    35 über :die     Drosselöffnung    36     Druck-          flüs3igkeit    zugeführt, die durch die Bohrun  gen 37 in den     innern    Raum 3,8     des;        Flieh-          gewichtes    3,1 gelangt.

   Die im Raum 3,8 be  findliche Flüssigkeit kann. durch die     Boh-          rungen:    39     in.    den     Ringraum    38 und durch die       Rohrungen    40 in den Ablaufraum 41 gelan  gen.

   Nach Massgabe der :durch die Drossel  öffnung 36 geförderten Flüssigkeitsmenge       steigt        der    Druck in den Räumen     3ss    und 38  an, bis     :das        Fliehgewicht    31 :der Fliehkraft       und:    der     durch    die     Feder    42     ausgeübten     Kraft entgegen soweit verschoben wird, dass  die     Öffnungen    40 für den     Abfluss        von.    Flüs  sigkeit freigelegt sind.  



  Der     in.    :den Räumen 33     und    38     -loh    ein  stellende     Druck        entspricht    somit der Grösse  der auf :das     Fliehgewicht        einwirkenden          Fliehkraft,    er     wird    ,durch     die        Bohrungen    3,7  und den     Kanal    43 auf die     Steueröffnung    44  (Fig. 9) übertragen. Im Bereich der Steuer  öffnung 44     ist        :die    oszillierende 'Welle 2,9  von einem feststehenden Steuerbügel 45 um  geben.

   Nur während :die oszillierende Steuer-    öffnung 44 der feststehenden zylindrischen  Bohrung 46 des Steuerbügels gegenübersteht,  kann der Druck im Raum 38 :des     Flieh-          gewichtes    auf den Kolben 47     wirken.    Der  Kolben 47     ist        mit        Hilfe        eines        mechanischen          Gestänges    48     mit    dem     Regulierorgan        der          nichtgezeichneten        Brennstoffpumpe    verbun  den.

   Kolben und, Gestänge     werden    nach     Mass:-          :gabe        der    auf     das        Gewicht    31     winkenden          Fliehkräfte    :der     Feiler    50 entgegen ver  schoben und stellen     dadurch    das     Regulier-          organ.    der Brennstoffpumpe periodisch so  ein, dass :die Hubzahl und Kolbengeschwin  digkeit der Flugkolbenmaschine innerhalb  des zulässigen Ungleichförmigkeitsgrades       bleiben.     



  Der Ablaufkanal 49, der senkrecht zum       Kanal    43     in        die        Welle    219     gebohrt        ist,        kommt     jeweils in der Zeit zwischen zwei Regelungs  beeinflussungen mit der Bohrung 46 .in Ver  bindung, ,so dass die -darin enthaltene Flüssig  keit     entweicht    und     der    Kolben 47 mit dem  Gestänge -48 unter denn.

   lug der Feder 50 in       seine        Ursprungslage        zurückgelangt,        nachdem     die     Abmessung    der     Brennstoffladung        voll-          zogen:    ist.  



  Der Erfindungsgegenstand kann bei allen       kann    bei     allen     möglichen Arten von Flugkolbenmaschinen       verwendet    werden,     beispielsweise    auch bei  Flugkolbenmaschinen, bei denen mehrere  Kolben :durch     ein        mechanisches        oder        ein          hydraulisches        Gestänge        im        Gleichlauf    .gehal  ten sind.

   Anstatt von. einem mechanischen       Gestänge        kann    die Regelung auch von     einem          hydraulischen        Gestänge        abgeleitet    werden.  An     Stelle    der     Regelung    der in     Form    von       Brennstoff        zugeführten        Energiemenge    kann  auch die in. Form von Treibgas oder von ver  dichteter Luft entnommene Energiemenge       verändert    werden.

   Die Unterbrechungsvor  richtung     könnte    mit     dem        Übertr        bgungsorgan     zu     einer        einzigen    Vorrichtung     vereinigt        sein.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Regeleinrichtung fuT Flugkolbenmaschi- nen, dadurch .gekennzeichnet, dass ein Im pulsgeber eine vom Flugkolben aus bewegte Masse besitzt,
    welche das Regulierorgan nur in einer bestimmten Zeit ihrer Bewegungs- periode nach Massgabe der auf sie wirkenden Massenkräfte beeinflusst. UNTERANSPRÜCHE 1. Regeleinrichtung nach Patentanspruch für Flugkolbenbrennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass das Regulierorgan zu einer Zeit beeinflusst wird, die zwischen zwei Verbrennungen liegt. 2.
    Regeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet., dass das Regulierorgan zur Zeit der Um kehr des Flugkolbens von der Expansions bewegung zur Kompressionsbewegung im ssrennkraftzylinder beeinflusst wird.
CH202056D 1937-06-16 1937-06-16 Regeleinrichtung für Flugkolbenmaschinen. CH202056A (de)

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