CH201753A - Entladungsröhre. - Google Patents
Entladungsröhre.Info
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- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
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Description
Entladungsröhre. Es sind Entladungsröhren bekannt, deren Vakuumgefäss ganz oder teilweise aus kera mischem Stoff besteht. Es ist auch vorge schlagen worden, die Anschlussleiter der Elek troden in einer Ebene anzuordnen, die senk recht zur Achse des Elektrodensystems ist, und sie in der Trennstelle zweier kerami scher Teile mittels einer Schmelzmasse zu befestigen. Das Anbringen dieser Schmelz masse ist_ aber mit Schwierigkeiten verbun den. Da' nämlich das Elektrodensystem vor dem Verschmelzen auf seinen Anschlussleitern befestigt werden muss, verändert sich häufig während des Verschmelzens, insbesondere unter dem Einfluss der Hitze, der Abstand der Elektroden, so dass die so hergestellte Röhre unbrauchbar ist. Diese Schwierigkeiten sind durch die Erfindung vermieden. Hier werden die An schlussleiter der Elektroden radial in einem keramischen Haltekörper befestigt. So ist es möglich, das Elektrodensystem und die übri gen Teile der Entladungsröhre nach der Be festigung der Anschlussleiter anzuordnen. Fig. 1 ist eine Schnittansicht eines Aus führungsbeispiels der Erfindung, Fig. 2 eine Schnittansicht einer Abart dieses Beispiels, Fig. 3 der Grundriss einer Einzelheit. Die Entladungsröhre nach Fig. 1 hat ein Vakuumgefäss, das aus einem topfförmigen Oberteil 1, einem Bodenteil 2 und einem Ringkörper 3 besteht, der zwischen den Tei len 1, 2 liegt und durch Schichten von Glaslot 14 mit ihnen vereinigt ist. Die Teile 1, 2, 3 bestehen aus keramischem Stoff. Der Körper 3 trägt Leiter 4<B>'</B> die zum Beispiel aus kurzen Stäben bestehen und in radialen Bohrungen des Körpers 3 mittels Schmelz verschlüssen 13 befestigt sind. Diese sind aus einem hochschmelzenden Stoff, z. B. einem geeigneten Metall oder Glas, gebildet. Die radialen Bohrungen des Körpers 3 sind vor zugsweise nach aussen hin erweitert, wie Fig. 3 zeigt, und bilden so Höhlungen zur Aufnahme der Verschlüsse 13. Auf den Lei tern 4 sind das Elektrodensystem 5 und ein Behälter 6 für das bekannte Gettermaterial angeordnet. Der Gefässteil 2 hat einen Stutzen ?, auf dem ein Glasstutzen $ sitzt. Dieser dient zum Anschluss der Pumpe, mit welcher das Gefäss 1, 2, 3 evakuiert wird, und wird dann in bekannter Weise abgeschmolzen. In der Zeichnung ist er als abgeschmolzen dar gestellt. In der Anordnung nach Fig. 2 besteht der Oberteil des Vakuumgefässes aus einem keramischen Ring 1' und einem Metallzylin der 11, der die Anode der Entladungsröhre ist und eine Muffe 9 hat. Mit dieser ist der Zylinder 11 in beliebiger Weise auf dem Ring 1' befestigt. Die Muffe 9 kann zum Beispiel auf dem Ring 1' aufgeschrumpft sein. Die Trennfuge beider ist mit einem Schmelzverschluss 12 aus Glas versehen. Der Anodenzylinder 11 bildet so einen Teil des Vakuumgefässes und sorgt so für eine gute Wärmeabfuhr. In andern Beziehungen stimmt die Anordnung nach Fig. 2 mit der in Fig. 1 gezeigten1,überein. Bei der Herstellung dieser Entladungs röhren wird die in Fig. 3 dargestellte Anord nung als gesonderter Körper erzeugt. Beim Anordnen der Verschlüsse 13 kann das hierzu verwendete Material durch hochfrequente Erhitzung verflüssigt werden. Hierauf wird das Elektrodensystem 5, Fig. 1, mit Hilfe von Lehren oder dergleichen auf den Leitern 4 befestigt. Im Falle der Fig. 1 werden darin die Teile 1, 2 hinzugefügt, d. h. mittels der Glaslotschichten 14 mit dem Körper 3 ver einigt. Im Falle der Fig.2 werden erst der Anodenzylinder 11 und Ring 1' aneinander befestigt. Die so erhaltene Anordnung wird mittels der Lötschicht 14 mit dem Körper 3 vereinigt. Beim Anordnen der Schmelzverschlüsse 13 wird vorzugsweise eine Vorrichtung ver wendet, welche die Leiter 4 festhält. Der Körper 3 wird mit den Teilen 1, 2 oder 1', 2 vorzugsweise in einem Ofen ver schmolzen. Das Glas, aus dem die Schichten 14 bestehen, hat hierzu einen tieferen Schmelz punkt als das für die Verschlüsse 13 be nutzte Material, z. B. einen Schmelzpunkt von höchstens 500 bis<B>600'</B> Celsius. Die neue Ausbildung von Entladungs röhren eignet sich besonders gut für sehr hohe Frequenzen. Das Vakuumgefäss könnte auch Führungs nuten zum Halten von Sockeln oder der gleichen haben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Entladungsröhre, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussleiter der Elektroden radial in einem keramischen Haltekörper befestigt sind. PATENTANSPRUCH II Verfahren zurHerstellung <B>von</B> Entladungs röhren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass zuerst die Anschlussleiter am Haltekörper angebracht werden, dann auf ihnen das Elektrodensystem befestigt wird und darauf die übrigen Teile des Ent ladungsgefässes hinzugefügt werden. UNTERANSPRüCHE 1.Entladungsröhre nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Halte körper ringförmig ist und radiale Boh rungen hat, in denen die Anschlussleiter sitzen. 2. Entladungsröhre nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Haltekörper ein Teil der Gefässwand ist. 3. Entladungsröhre nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den Haltekörper ein topfförmiger Oberteil und ein Boden teil angeschmolzen sind. 4. Entladungsröhre nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Anode ein Teil der Gefässwand ist. 5.Entladungsröhre nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussleiter durch metallische Schmelzverschlüsse im Haltekörper befestigt sind. 6. Entladungsröhre nach Patentanspruch t und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussleiter mit einem Schmelzmaterial im Haltekörper 'gefestigt sind, dessen Schmelzpunkt höher ist als der Schmelzpunkt aller übrigen Schmelzstellen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE201753X | 1937-03-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH201753A true CH201753A (de) | 1938-12-15 |
Family
ID=5767898
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH201753D CH201753A (de) | 1937-03-08 | 1938-02-28 | Entladungsröhre. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH201753A (de) |
-
1938
- 1938-02-28 CH CH201753D patent/CH201753A/de unknown
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