CH201753A - Entladungsröhre. - Google Patents

Entladungsröhre.

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CH201753A
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Aktiengesellschaft C Lorenz
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Lorenz C Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J5/00Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J5/32Seals for leading-in conductors
    • H01J5/44Annular seals disposed between the ends of the vessel
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0033Vacuum connection techniques applicable to discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0034Lamp bases
    • H01J2893/0036Lamp bases having wires, ribbons or tubes placed between two vessel walls and being perpendicular to at least one of said walls

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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description


  Entladungsröhre.    Es sind Entladungsröhren bekannt, deren  Vakuumgefäss ganz oder teilweise aus kera  mischem     Stoff    besteht. Es ist auch vorge  schlagen worden, die     Anschlussleiter    der Elek  troden in einer Ebene anzuordnen, die senk  recht zur Achse des     Elektrodensystems    ist,  und sie in der Trennstelle zweier kerami  scher Teile mittels einer Schmelzmasse zu  befestigen. Das Anbringen dieser Schmelz  masse     ist_    aber mit Schwierigkeiten verbun  den.

   Da' nämlich das     Elektrodensystem    vor  dem Verschmelzen auf seinen     Anschlussleitern     befestigt werden muss, verändert sich häufig  während des     Verschmelzens,    insbesondere  unter dem Einfluss der Hitze, der Abstand  der Elektroden, so dass die so hergestellte  Röhre unbrauchbar ist.  



  Diese Schwierigkeiten sind durch die  Erfindung vermieden. Hier werden die An  schlussleiter der Elektroden radial in einem  keramischen Haltekörper befestigt. So ist es  möglich, das     Elektrodensystem    und die übri  gen Teile der Entladungsröhre nach der Be  festigung der     Anschlussleiter    anzuordnen.         Fig.    1 ist eine Schnittansicht eines Aus  führungsbeispiels der Erfindung,     Fig.    2 eine  Schnittansicht einer Abart dieses Beispiels,       Fig.    3 der Grundriss einer Einzelheit.  



  Die Entladungsröhre nach     Fig.    1 hat  ein Vakuumgefäss, das aus einem topfförmigen  Oberteil 1, einem Bodenteil 2 und einem  Ringkörper 3 besteht, der zwischen den Tei  len 1, 2 liegt und durch Schichten von  Glaslot 14 mit ihnen vereinigt ist. Die Teile  1, 2, 3 bestehen aus keramischem     Stoff.    Der  Körper 3 trägt Leiter 4<B>'</B> die zum Beispiel  aus kurzen Stäben bestehen und in radialen  Bohrungen des Körpers 3 mittels Schmelz  verschlüssen 13 befestigt sind. Diese sind  aus einem hochschmelzenden     Stoff,    z. B. einem  geeigneten Metall oder Glas, gebildet. Die  radialen Bohrungen des Körpers 3 sind vor  zugsweise nach aussen hin erweitert, wie       Fig.    3 zeigt, und bilden so Höhlungen zur  Aufnahme der Verschlüsse 13.

   Auf den Lei  tern 4 sind das     Elektrodensystem    5 und ein  Behälter 6 für das bekannte     Gettermaterial     angeordnet. Der Gefässteil 2 hat einen Stutzen           ?,    auf dem ein Glasstutzen $ sitzt. Dieser  dient zum Anschluss der Pumpe, mit welcher  das Gefäss 1, 2, 3 evakuiert wird, und wird  dann in bekannter Weise abgeschmolzen. In  der Zeichnung ist er als abgeschmolzen dar  gestellt.  



  In der Anordnung nach     Fig.    2 besteht  der Oberteil des     Vakuumgefässes    aus einem  keramischen Ring 1' und einem Metallzylin  der 11, der die Anode der Entladungsröhre  ist und eine Muffe 9 hat. Mit dieser ist der  Zylinder 11 in beliebiger Weise auf dem  Ring 1' befestigt. Die     Muffe    9 kann zum  Beispiel auf dem Ring 1' aufgeschrumpft  sein. Die Trennfuge beider ist mit einem       Schmelzverschluss    12 aus Glas versehen. Der  Anodenzylinder 11 bildet so einen Teil des  Vakuumgefässes und sorgt so für eine gute  Wärmeabfuhr. In andern Beziehungen stimmt  die Anordnung nach     Fig.    2 mit der in     Fig.    1       gezeigten1,überein.     



  Bei der Herstellung dieser Entladungs  röhren wird die in     Fig.    3 dargestellte Anord  nung als gesonderter Körper erzeugt. Beim  Anordnen der Verschlüsse 13 kann das hierzu  verwendete Material durch     hochfrequente     Erhitzung verflüssigt werden. Hierauf wird  das     Elektrodensystem    5,     Fig.    1, mit Hilfe  von Lehren oder dergleichen auf den Leitern  4 befestigt. Im Falle der     Fig.    1 werden darin  die Teile 1, 2 hinzugefügt, d. h. mittels der       Glaslotschichten    14 mit dem Körper 3 ver  einigt.  



  Im Falle der     Fig.2    werden erst der  Anodenzylinder 11 und Ring 1' aneinander  befestigt. Die so erhaltene     Anordnung    wird  mittels der     Lötschicht    14 mit dem Körper 3  vereinigt.  



  Beim Anordnen der Schmelzverschlüsse  13 wird vorzugsweise eine Vorrichtung ver  wendet, welche die Leiter 4 festhält.  



  Der Körper 3 wird mit den Teilen 1, 2  oder 1', 2 vorzugsweise in einem Ofen ver  schmolzen. Das Glas, aus dem die Schichten  14 bestehen, hat hierzu einen tieferen Schmelz  punkt als das für die Verschlüsse 13 be  nutzte Material, z. B. einen Schmelzpunkt  von höchstens 500 bis<B>600'</B> Celsius.    Die neue Ausbildung von Entladungs  röhren eignet sich besonders gut für sehr  hohe Frequenzen.  



  Das Vakuumgefäss könnte auch Führungs  nuten zum Halten von Sockeln oder der  gleichen haben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Entladungsröhre, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussleiter der Elektroden radial in einem keramischen Haltekörper befestigt sind. PATENTANSPRUCH II Verfahren zurHerstellung <B>von</B> Entladungs röhren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass zuerst die Anschlussleiter am Haltekörper angebracht werden, dann auf ihnen das Elektrodensystem befestigt wird und darauf die übrigen Teile des Ent ladungsgefässes hinzugefügt werden. UNTERANSPRüCHE 1.
    Entladungsröhre nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Halte körper ringförmig ist und radiale Boh rungen hat, in denen die Anschlussleiter sitzen. 2. Entladungsröhre nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Haltekörper ein Teil der Gefässwand ist. 3. Entladungsröhre nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den Haltekörper ein topfförmiger Oberteil und ein Boden teil angeschmolzen sind. 4. Entladungsröhre nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Anode ein Teil der Gefässwand ist. 5.
    Entladungsröhre nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussleiter durch metallische Schmelzverschlüsse im Haltekörper befestigt sind. 6. Entladungsröhre nach Patentanspruch t und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussleiter mit einem Schmelzmaterial im Haltekörper 'gefestigt sind, dessen Schmelzpunkt höher ist als der Schmelzpunkt aller übrigen Schmelzstellen.
CH201753D 1937-03-08 1938-02-28 Entladungsröhre. CH201753A (de)

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