CH201738A - Stromverteilungsanlage. - Google Patents

Stromverteilungsanlage.

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CH201738A
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CH
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sheath
conductor
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Inventor
Oberhollenzer Ferdinand
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Oberhollenzer Ferdinand
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/22Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for distribution gear, e.g. bus-bar systems; for switching devices
    • H02H7/226Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for distribution gear, e.g. bus-bar systems; for switching devices for wires or cables, e.g. heating wires

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  • Suspension Of Electric Lines Or Cables (AREA)

Description


      Stromverteilungsanlage..       Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  eine     Stromverteilungsanlage.     



  In Gebäuden,     Industriebauten    usw. mit  Energieverteilung mittels Hochspannung be  steht bei einer     mechanischen        Beschädigung     der Hochspannung führenden Kabel Lebens  gefahr. Die Möglichkeit einer     mechanischen     Beschädigung der Kabel wurde dadurch ver  mindert, dass dieselben in Rohre oder unter  Eisenblechen verlegt wurden.  



  Gemäss der     Erfindung    wird die Energie  verteilung mittels Hochspannung, z. B. inner  halb von Gebäuden, so     bewerkstelligt,    dass die  Hochspannungskabel der Anlage mindestens  eine geerdete, elektrisch leitende Umhüllung  des Leiters aufweisen, sowie eine weitere,  ebenfalls elektrisch leitende     Umhüllung,

      die  vom Leiter und der ersten Umhüllung elek  trisch     isoliert        ist    und     ausserhalb    des Kabels  über die Magnetwicklung eines im Zuge des  Kabelleiters angeordneten Hochspannungs  schalters mit der ersten Umhüllung verbun  den     ist.       Bekanntlich gestatten Hochspannungs  kabel bei kleinen     Leiterquerschnitten    die  Übertragung grösserer Energiemengen.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind einige  beispielsweise Ausführungsformen der An  lage gemäss der Erfindung schematisch dar  gestellt. Es zeigt:       Fig.    1 einen Querschnitt durch ein Kabel,       Fig.    2 ein     Kabelende,          Fig.    3 bis 5 verschiedene Schutzschaltun  gen für das Kabel und       Fig.    6 ein     Schaltungsschema    der Strom  verteilungsanlage.  



  Das in     Fig.    1 und 2 der Zeichnung dar  gestellte Kabel weist die Adern L auf, die  durch je eine Isolierschicht     J4    umgeben sind.  Hierauf folgt eine Isolierschicht     J3,    welche  von einer     Schutzumhüllung        M2    aus elektrisch  leitendem Material, z. B. Metall, umgeben ist.  Auf die Umhüllung     M2    folgt wiederum eine  Isolierschicht     J,    auf welcher ein weiterer  leitender Schutzmantel     M,    vorgesehen ist.  Auf der     Umhüllung        Ml    ist eine Isolierschicht       J,,    und auf derselben ein Bleimantel B auge-      ordnet.

   Ein blanker, verzinnter     Kupferdrabt     E sichert die leitende Verbindung der Teil  stücke des Bleimantels bei einer allfälligen  Beschädigung desselben. Als weiterer Schutz  des Kabels gegen mechanische Beschädigun  gen dient die Umhüllung     T'    aus     verseilten     Drähten.  



  Bei der in     Fig.    3 dargestellten Variante  des Kabels SK, von dem nur die obere Seite  über dem Leiter L dargestellt ist., ist der letz  tere von einem Bleimantel     I1    umhüllt, auf  welchen eine Eisenbewehrung F folgt. Mantel  B und Bewehrung F sind gegeneinander und  gegen den Leiter L elektrisch isoliert.  



  Das Kabel nach     Fig.    4 weist um den Lei  ter L herum eine erste Umhüllung     M,        aiis     elektrisch leitendem Material auf, die von  einem Bleimantel     ss    umgeben ist. Auch hier  sind Kabelleiter<I>L,</I>     Schutzmantel   <I>M,</I> und  Bleimantel     ss    gegeneinander und gegen Erde  isoliert.  



  Den Aufbau des Kabels nach     Fig.    1 und 2       veranschaulicht    erneut. die     Fig.    5, wobei die  Isolierungen weggelassen sind und wiederum  nur die eine Seite des Kabels SK veranschau  licht     ist.     



  In dem Schaltbild nach     Fig.    3 ist die  Eisenbewehrung F. nach     Fib.    4 der Bleiman  tel<I>B</I> und nach     Fig.    5 der Bleimantel<I>B</I> und  der Schutzmantel     M.    geerdet (E). Der im  Leiter L angedeutete Pfeil gibt die Energie  richtung an.

   Im Zuge des Leiters L liegt ein  Hochspannungsschalter     FS.    Ein     Transforma          tor   <I>ST</I> (Spannungswandler) dient zur Spei  sung der Ausschaltwicklung des Schalters       FS,    deren Stromkreis durch die Isolations  schicht zwischen der Bewehrung F und dein  Bleimantel<I>B</I>     bezw.    dem Bleimantel<I>B</I> und  dem Schutzmantel     M,    oder zwischen dein  Schutzmantel     111,    und dem Bleimantel B       bezw.    Schutzmantel     1V1=    normalerweise unter  brochen ist.

   Sobald zum Beispiel durch einen       Meissel,    einen Pickel usw. eine leitende Ver  bindung zwischen den erwähnten Umhüllun  gen hergestellt wird. schaltet der Schalter       FS    den Kabelleiter<I>L</I> ab. Gleichzeitig kann  in bekannter Weise eine optische oder akusti  sche     Signalgebung    erfolgen.

      Am andern Ende des Kabels ist eine  Hochspannungssicherung     HS    vor dem Trans  formator     Ti-    vorgesehen, welcher die Span  nung dicht an der Verbrauchsstelle     herab-          transformiert.    Auch auf der Sekundärseite       dieses    Transformators befindet sich eine  Sicherung NS und ein automatischer     Null-          spannungsschalter        RT'S,    der auch den     Ener-          gierückstroni    verhindert, falls das Kabel an  eine Ringleitung angeschlossen ist.  



  In     Fig.    5 ist<I>DK</I> ein Druckknopf zur  Fernbetätigung des Schalters     FS.     



  Die     Stromverteilungsanlage    besitzt nach       Fig.        ti    ausserdem drei     Transl'ormatorengrup-          pen,    die jeweils in     der    Nähe der     Verbrauchs-          stellen,    z. B. in verschiedenen     Stockuverken     eines Gebäudes, angeordnet sind.

   Die Trans  formatorengruppe     III    enthält drei     einzeln    zu  oder     abschaltbare        Transformatoren        TR.    Die       Transformatoren    der drei Gruppen I,     1I    und       1.11    arbeiten     auf    ein gemeinsames Niederspan  nungsnetz, das als     Ringleitung    ausgebildet       is,

  t.    Das oben beschriebene     Hochspannungs-          ha.bel    verbindet die     Transformatoren    der ein  zelnen Gruppen mit je einem Hochspannungs  schalter     21S.    Die Schalter     RT'S    sind mit dem       Ilauptschalter   <B>A</B>S elektrisch gekuppelt, so  dass ein     Energierüelkflriss    aus der Ringleitung  in den abgeschalteten Sicherheitskabeln ver  hindert. wird. Bei der Ausbildung der Nieder  spannungsseite als offenes Netz kann die  Kupplung wegfallen.  



  In der Gruppe     III    ist ein leistungsabhän  giges Relais     LS    mit     Stromwandler        StT    und       Spannungswandler    ST vorgesehen, welches       je    nach Energiebedarf in der Ringleitung  Transformatoren dieser Gruppe zu- oder     ab-          altet.    Ein gleichartiges Relais könnte auch  <B>></B> --eh,  in jeder der Gruppen I und     II    angeordnet sein.  Die Hochspannungskabel sind im Quer  schnitt bei gleicher Leistungsübertragung  natürlich kleiner als Niederspannungskabel.  Es kann somit an Kupfer gespart. werden.

         Durcb    die     Abschaltbarkeit    einzelner Trans  formatoren in den Gruppen bleiben auch die       Leerlaufverluste    geringer als bei Anwendung  eines einzigen Transformators für das ganze  Netz     bezw.    die ganze Anlage.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stromverteilungsanlage, gekennzeichnet durch innerhalb der Anlage angeordnete Transformatorengruppen, denen Hochspan nung über Kabel zugeführt wird, die minde stens eine geerdete, elektrisch leitende Um hüllung des Kabelleiters aufweisen, sowie eine weitere, ebenfalls elektrisch leitende Um hüllung, die vom Leiter und der ersten Um hüllung elektrisch isoliert ist und ausserhalb des Kabels über die Magnetwicklung eines im Zuge des Kabelleiters angeordneten Hoch spannungsschalters mit der ersten Umhüllung verbunden ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Stromverteilungsanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Hochspannungskabel einen den Leiter um gebenden Bleimantel und eine den letzte ren umgebende Eisenbewehrung aufweist, wobei Leiter und Mantel und Bewehrung elektrisch voneinander isoliert sind. 2. Stromverteilungsanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kabelleiter von einem elektrisch leitenden Schutzmantel und dieser von einem Blei mantel umgeben ist, wobei Leiter, Mantel und Bleimantel elektrisch voneinander iso liert sind.
    3. Stromverteilungsanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass um den Kabelleiter aufeinanderfolgend ein erster Schutzmantel, ein zweiter Schutz mantel und ein Bleimantel angeordnet sind, wobei Leiter und Mäntel elektrisch voneinander isoliert sind. 4. Stromverteilungsanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Niederspannungsleitung bei den einzel nen Transformatorengruppen leistungs empfindliche Relais vorgesehen sind, die je nach Leistungsbedarf Transformatoren der Gruppe selbsttätig zu- oder abschalten.
    5. Stromverteilungsanlage nach Patentan spruch, mit als Ringleitung geschalteter Niederspannungsseite, dadurch gekenn zeichnet, dass der Hauptschalter der Anlage auf der Hochspannungsseite mit den Null spannungs-Rückstromschaltern am Aus gang der Niederspannungsseite der Trans formatoren elektrisch gekuppelt ist.
CH201738D 1938-01-04 1938-01-04 Stromverteilungsanlage. CH201738A (de)

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