CH201264A - Waschmaschine. - Google Patents
Waschmaschine.Info
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F15/00—Washing machines having beating, rubbing or squeezing means in receptacles stationary for washing purposes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Main Body Construction Of Washing Machines And Laundry Dryers (AREA)
Description
Waschmaschine. Die Waschmaschine gemäss der Erfin dung besitzt einen zur Aufnahme der Wäsche dienenden Bottich, in dem eine Waschglocke angeordnet ist, die mittels eines Antriebes auf- und abwärts bewegt wird und die zwei ineinanderliegende Schalen besitzt, welche gleichzeitig miteinander bewegt werden und die Durchgangsöffnungen aufweisen, wobei die obere Schale uls Ventil ausgebildet ist, das Ganze derart, dass bei der Aufwärtsbewe gung der Waschglocke erwähntes Ventil ge schlossen wird, um eine Saugwirkung zwecks Anhebens der Wäsche und der Waschflüssig keit zu erzeugen,
während bei der ein Zusam menpressen der Wäsche bewirkenden<B>Ab-</B> wärtsbewegung der Waschglocke das Ventil sich öffnet und somit Luft- und Waschflüs sigkeit durch dasselbe hindurchtreten können.
Es hat dies eine entsprechend intensive Bewegung und Reinigungswirkung der Waschflüssigkeit unter Schonung der im Waschraum lediglich auf- und abbewegten Wäsche zur Folge.
Iii. der Zeichnung ist ein. Ausführungsbei- spiel des Erfindungsgegenstandes veranseliau- licht.
Fig. <B>1</B> zeigt die Waschmaschine im Senk- rechtschnitt, während Fig. 2 und<B>3</B> in grösserem Massstab die Waschglocke im Schnitt darstellen, und zwar mit geschlossenem und geöffnetem Ventil der obern Glockenschale.
Es bezeichnet<B>1</B> die obere Glockenschale, in welcher sich die innere Glockenschale 2 befindet, die als Doppelschale ausgebildet ist. Auf der obern Schale<B>1</B> ist eine Kappe<B>3</B> vorgesehen, welche einen auf der Oberseite dieser Schale gebildeten Hohlraum. begrenzt, in dem ein Ventilteller 4,angeordnet ist.
Die Schale<B>1</B> ist auf einer Hülse<B>5</B> befestigt, auf welcher die Doppelschale 2 axial beweg lich angeordnet ist, und zwar liegt sie zwi- sehen einer Druckfeder<B>6</B> und einem Bund <B>5'</B> der Hülse<B>5.</B> Die obere Schale<B>1</B> besitzt eine Anzahl durch den Ventilteller 4 absperr barer Ventilöffnungen <B>1'.</B> Die Doppelschale 2 besitzt in ihren beiden Schalenteilen Durch- gangslör,'her 2' -und auch<U>die</U> Kappe<B>3</B> ist mit Durchgangslöchern<B>3'</B> versehen.
An einem seitlichen Ansatz der Hülse<B>5</B> ist ein von Hand betätigbarer, federbelasteter Sperrbol zen<B>7</B> gelagert, welcher zur axialen Einstel lung der die Schalen<B>1</B> und<B>22</B> tragenden Hülse<B>5</B> auf einer Hubstange<B>8</B> dient. Hierzu besitzt die Hubstange<B>8</B> eine Anzahl Quer löcher<B>8,</B> mit denen der Sperrbolzen<B>7</B> wahl weise in Eingriff gebracht werden kann,<B>je</B> nach der gewünschten Höhenlage der Schalen <B>1</B> und 2 im Waschbottieh <B>9</B> der Wasch maschine, was sieh nach der unter diese Schalen aufweisenden Wasehgloche im Bot tich<B>9</B> vorhandenen Wäsehemenge richtet.
Die Hubstange<B>8</B> ist in der Axe des zylin drischen Bottiehs <B>9</B> angeordnet und an dem aus ihrer senkrechten Führung<B>10</B> heraustre tenden untern Ende durch eine Kurbelstange <B>11</B> mit einer Kurbel 12 verbunden. Die Kur bel 12 wird über ein Zwisehengetriebe, das sich in einem Kasten<B>13</B> befindet, durch einen nicht gezeichneten Elektromotor angetrieben.
Mit Hilfe eines Bodens 14 und eines Doppel mantels<B>15</B> ist unter dem Bottich und uni ihn herum ein Isolierzwischenraum gebildet, der zweckmässig mit Korksebrot oder ähii- licher Isoliermasse ausgefüllt ist, um die Wasehflüssigkeit im Bottich<B>9</B> möglichst lange heiss zu halten. Die obere Schale<B>1</B> der Waschglocke hat beinahe den Durchmesser des Bottichzylinders, so dass die Gloeke die ganze in den Bottich eingebrachte Wäsche überdeekt.
Beim Betrieb der erläuterten Waschma schine wird die Hubstange<B>8</B> und somit die Wasehglocke mit gleichbleibendem Hub im Waschbottich <B>9</B> auf- und abwärts bewect. Bei der Aufwärtsbewegung der Waschgloche ist der der obern Schale<B>1</B> zugeordnete Ven tilteller 4 gemäss Fig. 2 in Schliesslage, so dass ein Vakuum erzeugt wird und infolge dessen die Wäsche und die Waschflüssigkeit angesaugt werden; die innere Doppelschale 2 sitzt hierbei auf dem der Hülfse5 auf.
Bei der Abwärtsbewegung der Wasch glocke kann die Doppelschale 2 sieh in be- schränkteni Masse entgegen dem Einfluss der Druckfeder <B>6</B> in Richtung gegen die Schale <B>kn</B> t> <B>1</B> verschieben, so dass bei der Abwärtsbewe gung der Waschglocke deren Doppelsehale 2 nachgiebig auf der Wäsche aufsitzt, die da durch geschont wird.
Bei dieser Bewegung der Waschglocke wird unter Zusammenpres sen der Wäsche die in der Wäsche enthaltene Luft durch die -Durchgangslöeher 2' der Dop pelschale 9., zwischen dieser und der obern Schale<B>1.</B> und deren Durchgangslöchern l' unter Abheben des Ventiltellers 4 hindurch- gepresst,
diese Luft und mitgegeliene'#Vasch- flüssigkeit entweichen alsdann oben in der Wasehglocke durch die Durchganoslöeber <B>3'</B> der Kappe<B>3.</B> Bei der nachfolgenden Auf- i#7ärtsbewegung der Waschglocke tritt eine ,olewisse Auflockerung der Wäsche ein, die I nun wieder samt Wasehflüssigkeit von der Wasehglocke angesaugt wird.
Die erklärte, auf die Wäsche ausgeübte Wechselwirkung ergibt eine vorzügliche Spülwirkung bezw. Reinigungsarbeit an der durch die Waschglocke jeweils gesamthaft angehobenen Wäsche. Dabei zeichnet diese Maschine sich durch ruhiges Arbeiten aus, weil die Waschglocke im Bottich lediglich auf- und abwärts bewegt wird, was zudem grösste Schonung der Wäsche bedeutet. Mit dieser Maschine können feinste Wäschestücke. wie z.
B. Tüllvorhänge usw. einwandfrei be handelt werden, denn weil keine Rotations bewegung mechanischer Teile im Wasehbot- tich stattfindet, besteht auch keine Gefahr des Hängenbleibens und Verziehens von Wäschestüeken. Die Maschine kann für die Wasehglocke natürlich auch Wasserantrieb, statt elektrischen Antrieb haben. Die Wasch glocke kann auch, unter Weglassung einer innern Doppelschale, nur zwei einfache Seha- len aufweisen, die starr miteinander verbun den sein können.
Die Maschine kann selbst verständlich auch mit einer Heizvorriehtung versehen sein.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Waschmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass in einem zur Aufnahme der Wäsche die nenden Bottich eine Waschglocke angeordnet ist, die mittels eines Antriebes auf- und ab- wärts bewegt wird und die zwei ineinander- liegende Schalen besitzt, welche gleichzeitig miteinander bewegt werden und die Durch gangsöffnungen aufweisen, wobei die obere Schale als Ventil ausgebildet ist, das Ganze derart, dass bei der Aufwärtsbewegung der Waschglocke erwähntes Ventil geschlossen wird, um eine Saugwirkung zwecks Anhe- bens der Wäsche und der Waschflüssigkeit zu erzeugen,währen#d bei der ein Zasammen- pressen der Wäsche bewirkenden Abwärts bewegung der Waschglocke das Ventil sich öffnet und somit Luft- und Waschflüssigkeit durch dasselbe hindurchtreten können. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Waschmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die obere Schale der Waschglocke eine Mehrzahl von Durch gangsöffnungen aufweist, die von ein und demselben Ventilteller beherrscht sind.2. "Waschmaschine nach Unteranspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass der Ventilteller in einem Hohlraum liegt, welclier an der betreffenden Schale mittels einer Kappe gebildet ist, die ebenfalls Durchgangsöff nungen aufweist. <B>3.</B> Waschmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die innere der ineinanderliegenden zwei Schalen beim Druchhub der Waschglocke entgegen Fe- dereinfluss um eine bestimmte Strecke axial verschoben wird. 4.Waschmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die obere Schale der Waschglocke im Durchmesser an nähernd demjenigen des Wasch-bottiolis entspricht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH201264T | 1937-08-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH201264A true CH201264A (de) | 1938-11-30 |
Family
ID=4442703
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH201264D CH201264A (de) | 1937-08-26 | 1937-08-26 | Waschmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH201264A (de) |
-
1937
- 1937-08-26 CH CH201264D patent/CH201264A/de unknown
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