CH201052A - Verfahren zur Entfernung von Magnesium aus magnesiumhaltigen Aluminiumlegierungen. - Google Patents

Verfahren zur Entfernung von Magnesium aus magnesiumhaltigen Aluminiumlegierungen.

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CH201052A
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B21/00Obtaining aluminium
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Description


  Verfahren zur Entfernung von Magnesium aus     magnesiumhaltigen     Aluminiumlegierungen.    Es ist bekannt, durch Umsetzung von  Magnesium mit     Metallhalogeniden    die ent  sprechenden Metalle zu gewinnen. Dieser  chemische Prozess kann bei der Aufarbeitung  von Aluminiumaltmetall verschiedener     Rer-          kunft    Anwendung finden. Es besteht näm  lich seit langem das Bedürfnis, das in vielen  Aluminiumlegierungen     enthalteneMagnesium,     dessen Gegenwart in grösseren Mengen be  sondere Massnahmen beim Umschmelzen und  Raffinieren erfordern würde, aus den Le  gierungen zu entfernen.  



  Gegenstand der Erfindung ist daher ein  Verfahren zur Entfernung von Magnesium aus       magnesiumhaltigen    Aluminiumlegierungen,  bei welchem das Magnesium mit einem Ha  logenid umgesetzt wird und das dadurch ge  kennzeichnet ist, dass die Aluminiumlegie  rungen mit dem     Halogenid    bei Temperaturen  oberhalb des Schmelzpunktes des sich bil  denden     Magnesiumhalogenids    behandelt wer-    den. Dabei tritt an Stelle des Magnesiums  dasjenige Metall in das Aluminium     bezw.     die Aluminiumlegierung unter Legierungs  bildung ein, dessen     Halogenid    für die Be  handlung verwendet wurde.  



  Die Umsetzung erfolgt auf Grund der  schematischen Gleichung  2     MexCl        --f-    Mg =     MgClj:        -E-    2     Mex          (Me    = Metall, x = der reziproken Wertig  keit des     Metalles.)     Beispielsweise kann man auf diesem  Wege Aluminiumlegierungen mit einem  höheren Gehalt an Silizium unter Verwen  dung von     Siliziumtetrachlorid    oder an Kupfer  unter Verwendung von Kupferchlorid her  stellen.

   Wird als Halogenverbindung Alu  miniumchlorid benutzt, so wird nach der  Gleichung    2     AICIs        -f    - 3 Mg = 3     MgCl2        +    2 Al      Aluminium gebildet, das von dem von Mag  nesium befreiten Aluminium aufgenommen  wird.  



  Das Verfahren wird vorzugsweise bei  einer Temperatur oberhalb von 718  , dem  Schmelzpunkt des wasserfreien Magnesium  chlorids, vorgenommen. Da aber die Reak  tionsgeschwindigkeit bei Anwendung höherer  Temperaturen erheblich zunimmt, empfiehlt  es sich, in dem Verfahren Temperaturen von  etwa 950-l000   anzuwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Entfernung von Magnesium aus magnesiumhaltigen Aluminiumlegierun- gen, bei welchem das Magnesium mit einem Halogenid umgesetzt wird, dadurch gekenn zeichnet, dass die Aluminiumlegierungen mit dem Halogenid bei Temperaturen oberhalb des Schmelzpunktesddes sich bildenden Magne- siumhalogenid8 behandelt werden.
    UNTERANSPRIUI]H Verfahren nach Patentanepruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlung der Aluminiumlegierungen mit dem Halogenid bei 950-1000 erfolgt.
CH201052D 1952-10-20 1937-02-18 Verfahren zur Entfernung von Magnesium aus magnesiumhaltigen Aluminiumlegierungen. CH201052A (de)

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