CH200773A - Propellerlaufrad-Maschine. - Google Patents
Propellerlaufrad-Maschine.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F03—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03B—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
- F03B3/00—Machines or engines of reaction type; Parts or details peculiar thereto
- F03B3/04—Machines or engines of reaction type; Parts or details peculiar thereto with substantially axial flow throughout rotors, e.g. propeller turbines
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Description
Propellerlaufrad-blaschine. Vorliegende Erfindung betrifft eine Propellerlaufradmaschine. Bei bekannten der artigen Maschinen wie vertikal- und horizon- talagige Turbinen, Pumpen und Gebläse mit festen oder drehbaren Laufradschaufeln ist der Ausbau des Laufradmantels oder der ein zelnen Laufradschaufeln nur möglich, nach dem vorher der gesamte Rotor der treiben den oder angetriebenen Kraftmaschine (Mo tor bezw. Generator), oft auch deren Stator sowie der gesamte, das Laufrad umgebende,
auf den Laufradmantel aufgesetzte Leitappa- rät der Maschine ausgebaut werden müssen. Es ist dies, insbesondere bei grossen Turbinen mit aufgesetztem Generator, meist eine um ständliche und zeitraubende Arbeit, und nebstdem lässt die erzielte Zugänglichkeit der Laufradschaufeln sehr zu wünschen übrig.
Dieser Übelstand wird nun bei der Propeller laufradmaschine gemäss der Erfindung da durch beseitigt, dass der die Schaufeln des Laufrades umgebende Laufradmantel aus miteinander lösbar verbundenen Segmenten, die mit dem übrigen Gehäusemantel eben falls lösbar verbunden und seitlich heraus nehmbar sind, gebildet ist, derart, dass durch das Abnehmen dieser Segmente die Nabe und die Laufradschaufeln freigelegt und letztere ausgebaut werden können, ohne den ganzen Leitapparat oder eine mit der Maschine direkt gekuppelte Maschine oder Teile derselben ausbauen zu müssen.
Dank dieser Ausbildung wird es ermög licht, den die Schaufeln und die Nabe des Laufrades umgebenden Mantel mit Leichtig keit auszubauen, so dass die Schaufeln und die Nabe zugänglich werden und erstere er forderlichenfalls auch ausgebaut werden kön nen, wobei das Ganze derart ausgebildet sein kann, dass dabei keine andern Teile vorher ausgebaut werden müssen.
Zwei Ausführungsbeispiele des Erfin dungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel und Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel in senkrechtem Schnitt.
Beide dargestellten Ausführungsbeispiele sind vertikale Wasserturbinen.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausfüh rungsbeispiel handelt es sich um eine Propel- lerlaufradturbine mit konischem Leitappa- rat. 1 ist das Propellerlaufrad, in dessen Nabe 2 die Schaufeln 3 drehbar gelagert sind. Der konische Leitapparat weist die gegen die Laufradaxe hin geneigten Leit- schaufeln 4 auf, welche durch den Regulier ring 5 mittels der Lenker 6 und" der Arme 7 in bekannter Weise verstellt werden.
Der zweiteilige Regulierring 5 ist in einem Füh rungskranz 8 geführt, welcher aussen am Laufradmantel 10 sitzt. An die Leitradwan- dung 9 ist der Laufradmantel 10 angeschlos sen, welcher seinerseits auf dem leicht kege- ligen dreiteiligen Untersatz 11 aufruht, der an dem im Beton eingelassenen Ringsockel 12 lösbar angeschraubt ist.
Der Laufradmantel 10, welcher ebenfalls in drei Segmente unter- teilt ist, ist am obern Ende durch eine so genannte Montagestopfbüchse 13, wie sie in ähnlicher Ausführung im Rohrleitungsbau verwendet werden, mit der Leitradwandung 9 verbunden. Dabei ist unter dem Ausdruck Montagestopfbüchse eine druckdichte Ver bindung zu verstehen, die einen nach Art einer Stopfbüchsenbrille lösbaren Teil ent hält.
Dieser Teil wird im vorliegenden Fall von einem zwei- oder mehrteiligen Dichtungs ring 13a gebildet, nach dessen Wegnahme der in der Axialrichtung der Turbine erfor derliche Raum zum Herausnehmen des Lauf radmantels 10 entsteht. Das untere Ende des Laufradmantels 10 ist durch eine Flanschver- bindung 14 mit dem Untersatz 11 verbunden. Die Anordnung könnte aber auch umgekehrt sein.
Zur Freilegung der Laufradschaufeln 3 wird zunächst der zweiteilige Regulierring 5 mit den Lenkern 6 herausgenommen, was keine Schwierigkeiten verursacht; hierauf werden die Verbindungsschrauben der obern Montagestopfbüchse 13 und der untern Flanschverbindung 14 gelöst und nach Weg nahme des Dichtungsringes 13a können die einzelnen Segmente des Laufradmantels 10, deren vertikale Verflanschungen vorher ge löst worden sind,
seitlich herausgenommen werden, worauf die Laufradschaufeln 3 ringsum frei zugänglich sind und gewünsch- tenfalls ausgebaut werden können. Will man eine noch bessere Zugänglichkeit, insbeson dere der gesamten Nabe 2 erhalten oder letz tere auch ausbauen, so nimmt man nach Lö sen der Vertikalverflansohungen und der un- tern Verschraubung des Untersatzes 11 auch diesen weg.
Sämtliche herausgenommenen Mantelstücke können entweder in dem die Propellerlaufradmaschine umgebenden Gang 15 niedergelegt oder mittels des Laufkranes durch einen etwa vorhandenen Montage schacht nach oben transportiert werden. Der Wiedereinbau der einzelnen Teile erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Fig. 2 zeigt eine Turbine mit zylindri schem Leitapparat, dessen Leitschaufeln 4' um zur Turbinenaxe parallele Axen schwin gen.
Abgesehen von der hieraus sich ergeben den Verlegung des Verstellmechanismus 5', 6' und ?' sind die übrigen Teile, insbesondere der hier in Betracht kommende dreiteilige Laufradmantel 10, der dreiteilige Untersatz 11 und die Stopfbfhsenverbindung gleich wie im ersten Beispiel beschrieben, ausgebil det.
Die Freilegung der Laufradschaufeln 3 nebst Nabe 2 gestaltet sich hier noch ein facher als im ersten Beispiel, da kein Teil des Verstellmechanismus der Leitschaufeln aus gebaut werden muss.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Propellerlaufradmaschine, dadurch ge kennzeichnet, dass der die Schaufeln des Laufrades umgebende Laufradmantel aus miteinander lösbar verbundenen Segmenten, die mit dem übrigen Gehäusemantel ebenfalls lösbar verbunden und seitlich herausnehm bar sind, gebildet ist, derart, dass durch das Abnehmen dieser Segmente die Nabe und die Laufradschaufeln freigelegt und letztere aus gebaut werden können,ohne den ganzen Leit- apparat oder ebne mit Ader Maschine direkt gekuppelte Maschine oder Teile derselben ausbauen zu müssen. UNTERANSPRÜCHE:1. Propellerlaufradmaschine gemäss Patent anspruch, mit aus einem Leitradmantel, dem Laufradmantel und einem Untersatz bestehenden Gehäusemantel, dadurch ge kennzeichnet, dass der Laufradmantel mit dem Leitradmantel mittels einer Montagestopfbüchse und mit dem Unter satz durch eine Flanschverbindung ver bunden ist.2. Propellerlaufradmasehine gemäss Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Segmente des Laufradmantels miteinander vertikal ver- flanscht sind. 3. Propellerlaufradmaschine gemäss Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Untersatz aus mindestens zwei Segmenten zusammen gesetzt und sein unterer Rand lösbar be festigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH200773T | 1937-12-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH200773A true CH200773A (de) | 1938-10-31 |
Family
ID=4442482
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH200773D CH200773A (de) | 1937-12-30 | 1937-12-30 | Propellerlaufrad-Maschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH200773A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1008217B (de) * | 1954-12-11 | 1957-05-09 | Charmilles Sa Ateliers | Hydraulische Maschine mit vertikaler Achse, deren Laufrad von einem aus mehreren, demontierbaren Segmenten bestehenden Mantel umschlossen ist |
-
1937
- 1937-12-30 CH CH200773D patent/CH200773A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1008217B (de) * | 1954-12-11 | 1957-05-09 | Charmilles Sa Ateliers | Hydraulische Maschine mit vertikaler Achse, deren Laufrad von einem aus mehreren, demontierbaren Segmenten bestehenden Mantel umschlossen ist |
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