CH200501A - Steuervorrichtung für das Druck- oder Saugmittel einer Schaltvorrichtung für Wechselgetriebe, insbesondere bei Kraftfahrzeugen. - Google Patents

Steuervorrichtung für das Druck- oder Saugmittel einer Schaltvorrichtung für Wechselgetriebe, insbesondere bei Kraftfahrzeugen.

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CH200501A
CH200501A CH200501DA CH200501A CH 200501 A CH200501 A CH 200501A CH 200501D A CH200501D A CH 200501DA CH 200501 A CH200501 A CH 200501A
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Haftung Maybach- Beschraenkter
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Maybach Motorenbau Gmbh
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/02Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used
    • F16H61/0262Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used the signals being hydraulic
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Description


  Steuervorrichtung für das Druck- oder Saugmittel einer Schaltvorrichtung  für Wechselgetriebe, insbesondere bei     Kraftfahrzeugen.       Die Erfindung betrifft eine Steuervor  richtung für eine durch ein Druck- oder  Saugmittel betriebene Schaltvorrichtung für  Wechselgetriebe, insbesondere bei Kraftfahr  zeugen, bei der die     Steuerung    der Druck  oder Saugmittelzufuhr zur Schaltvorrich  tung von einem Bedienungshebel (Gashebel,  Kupplungshebel oder separater Bedienungs  hebel) abhängig ist, und zwar derart, dass  diese Steuerung bei der Bewegung des He  bels ausgelöst wird, und zwar zweckmässig  bei Bewegung des Hebels in beiden Bewe  gungsrichtungen, also sowohl beim Auslegen  als auch beim Zurücknehmen desselben.  



  Die Erfindung besteht darin, dass das die  Druck- oder Saugmittelzufuhr zu der Schalt  vorrichtung beherrschende Schaltsteuerglied  <B>t</B> als beweglicher     Ventilkörper    eines Doppel  ventils ausgebildet ist, der in seinen beiden  Endstellungen die Druck- oder Saugmittel  zufuhr zu der Schaltvorrichtung abschliesst.    Die Steuerungsvorrichtung kann so ausgebil  det sein, dass der bewegliche Ventilkörper je  nach der     Bewegungsrichtung    des Bedienungs  hebels entweder in der einen oder in der an  dern Richtung von einem seiner Sitze abge  hoben und nach Ablauf des Schaltvorganges  auf den einen oder andern Sitz zurückge  führt     wird.     



  Durch die Ausbildung des Schaltsteuer  gliedes nach der Erfindung kann eine gegen  über bisher     bekannten    Schaltvorrichtungen  vereinfachte Bauart und in jedem Fall ein  rascher und unbedingt sicherer Ablauf des  Schaltvorganges erreicht werden, so dass die  bei bisher     bekannten    Schaltvorrichtungen  noch vorkommenden Fehlschaltungen, ver  hältnismässig langsamer Ablauf des Schalt  vorganges, Hängenbleiben des Schaltsteuer  gliedes und dergleichen, vermieden sind.

       Un-          dichtheiten    an den Steuergliedern und an  den     Bewegungsgliedern        können    auf das ge-      ringste Mass herabgesetzt werden, so dass  diese Undichtheiten die Arbeitsweise der  Steuervorrichtung nicht beeinflussen.  



  Zur Bewegung des genannten Ventilkör  pers können mehrere, z. B: zwei, Glieder vor  gesehen sein, deren Hub verschieden gross  ist, derart, dass bei Vorhandensein von zwei  solchen     Gliedern    der Ventilkörper durch das  eine Bewegungsglied in eine geöffnete Stel  lung verschoben wird, während das andere  Bewegungsglied einen Hub besitzt, durch  den der Ventilkörper aus der einen in die  andere Endstellung gebracht werden kann.  Das letztere Bewegungsglied wird vorteil  hafterweise durch den Auslösedruck in sei  ner einen Endstellung gehalten. Das andere  Bewegungsglied kann in für einfache Schalt  steuerglieder bekannter Weise durch den  Auslösedruck bewegt und durch den Schalt  druck in der der geöffneten Stellung des  Doppelventils entsprechenden Stellung ge  halten werden.

   Zu diesem Zweck kann die  ses Bewegungsglied mit dem Raum verbun  den sein, in welchem der bewegliche Ventil  körper des Doppelventils spielt. Dies hat den  Vorteil, dass dieses     Bewegungsglied,    wenn  sich der bewegliche Ventilkörper beispiels  weise nach dem Auslegen des Bedienungs  hebels auf seinem der Schaltvorrichtung zu  gelegenen Sitz befindet, unter der Einwir  kung von Druck- oder Saugmittel steht, wäh  rend gleichzeitig die Schaltvorrichtung kein  Druck- oder     Saugmittel    zugeführt erhält,  also in dieser keine Druckverluste infolge  von Undichtheiten hinter dem Ventilkörper  möglich sind.  



  In den Fig. 1 und 2 sind beispielsweise  zwei Ausführungsformen der Steuervorrich  tung nach der Erfindung     schematisch    gröss  tenteils im Schnitt dargestellt. Als Druck  des Betriebsmittels ist bei beiden Ausfüh  rungsbeispielen der Ansaugeunterdruck des  Antriebsmotors eines Kraftfahrzeuges vorge  sehen. Es kann jedoch ohne grundsätzliche  Änderung auch Überdruck, z. B. jener von  Druckluft, verwendet werden.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 1 die Zuleitung des  durch einen Bedienungshebel, z. B. den Gas-    Nebel,     Kupplungshebel    oder einen separaten  Hebel,     gesteuerten        Auslösedruckes    zu der       Steuervorrichtung;    6 die     Hauptzuleitung    des       Ansaugeunterdruckes    zu der Schaltvorrich  tung und 11 die die     Steuervorrichtung    mit  den nicht gezeigten Verteilergliedern der  Schaltvorrichtung verbindende Leitung.

   Diese  Leitung 11 steht mit einem Raum 12 des  Gehäuses der     Steuervorrichtung    in Verbin  dung, an den ein     weiterer    Raum 13 an  schliesst, der zur Aufnahme des beweglichen  Ventilkörpers 108 eines Doppelventils dient.  Im Raum 13 sind zwei Sitze     109a    und     110n     vorgesehen, auf denen der Ventilkörper 108  mit seinen Sitzflächen 109 und 110 zur Auf  lage gebracht werden kann, wodurch ent  weder der     Raum    12 vom Raum 13, oder der  Raum 13 von einem an     denselben    anschlie  ssenden weiteren Raum 14 abgeschlossen wer  den kann:

   Vom     Raum    12 führt eine Leitung  2 zum     Beispiel    über eine Drosselstelle 27 zu  einem Raum 28 des Gehäuses, der über einen  Kanal 29 mit einem weiteren Raum 20 in  Verbindung steht. In diesem Raum 20 ist  ein unter der Wirkung einer Feder 49 ste  hender Kolben 1? vorgesehen. Ausserdem  bezeichnen 37 eine Entlüftungsöffnung, 65  und 66 zwei von der     Leitung    1 ausgehende  Zweigleitungen: Von der Leitung 66 zwei  gen weiterhin die     Leitungen    67 und 68 ab.

    69 ist eine weitere     Verbindungsleitung,    70  ein Schieber, der eine Eindrehung 71, sowie       an    seinem rechten Ende     eine    Längsbohrung  72 besitzt; von welcher     Querbohrungen    73  ausgeben, die je in eine Eindrehung 74 mün  den. Ausserdem sind     weitere    Querbohrungen  75 von der Längsbohrung 72 ausgehend an  geordnet, die an dem     zurückgedrehten    Ende  76 des Schiebers ?0 münden. 77 ist ein       Raum    vor einem     Kolben    78. 79 ist ein Stift,  80 ein Kolben, 81 ein Raum vor diesem Kol  ben; 82 und 83 sind Verbindungsleitungen.  



  84 bezeichnet einen Schieber, der zwei  Eindrehungen 85 und 86 besitzt: 87 ist ein  unter der Wirkung     der'        Druckfeder    88 ste  hender Kolben; der vor diesem Kolben lie  gende Raum ist mit 89 bezeichnet. 90 ist ein  Stift, 91     ein    unter dem Druck der Feder 92      stehender Ventilkörper, 93 ein Raum     hinter,     94 ein Raum vor diesem Ventilkörper. 95  bis 99 sind Verbindungsbohrungen mit der  Aussenluft. 102 und 106 sind Verbindungs  kanäle. 115     ist    eine Druckfeder. 183 ist eine  Zuleitung zu einer     Ausrückvorrichtung    be  kannter     Art    für die Kupplung.

   Die in     Fig.    1  dargestellte Steuervorrichtung ist in der  Ruhestellung des Bedienungshebels, wenn  also keine Schaltung erfolgt, gezeigt. Es  können dabei beispielsweise     Auslösevorrich-          tungen    verwendet werden, bei welchen in be  kannter Weise bei der     Bedienung    des betref  fenden Hebels in beiden Bewegungsrichtun  gen oder auch nur in der einen Bewegungs  richtung ein Impulsdruck in die Leitung 1  gegeben wird. Der durch den Bedienungs  hebel freigegebene Unterdruck gelangt durch  die Leitung 1 in die Leitungen 65, 66, 67  und 68. Aus der Leitung 67 gelangt der  Unterdruck in den Raum 89 und bewirkt,  dass der Kolben 87 mit dem Stift 90 nach  links verschoben und der Ventilkörper 91  geöffnet wird.

   Dadurch gelangt Unterdruck  aus der Leitung 6 über den Raum 94 und  den Raum 93 in die Leitung 183; die Kupp  lung wird ausgerückt.  



  Aus der Leitung 68 gelangt der von der  Leitung 1 her zugeführte Unterdruck über  die Eindrehung 71 des     Schiebers    70 in die  Leitung 83 und über die Eindrehung 85 des  Schiebers 84 und die Leitung 82 in den  Raum 81 vor dem Kolben 80. Dadurch wird  der Kolben 80 nach links verschoben und  nimmt über den Stift 79 auch den Kolben 78  so weit mit, bis der Kolben 80 an der linken  Wand des Raumes 81 anliegt. Die Breite  des Raumes 77 ist grösser als diejenige des  Raumes 81. Der Kolben 78 gelangt deshalb  nicht bis in seine linke Endstellung. Von  dem Kolben 78 wird auch der Schieber 70  nach links mitgenommen und hebt den Ven  tilkörper 108 von dem Sitz 109a entgegen  dem Druck der Feder 115 ab. Der Ventil  körper 108 gelangt jedoch nicht bis zur An  lage an den Sitz 110a.

   Dadurch gelangt Un  terdruck aus der Leitung 6 über den Raum  94, den     Kanal    106, den     Raum    14 an dem    geöffneten Doppelventil vorbei in den Raum  13 und weiter in den Raum 12 und von dort  durch die Leitung 11 zu der Schaltvorrich  tung.  



  Durch die Leitung 102 gelangt Unter  druck aus dem Raum 13 über die Eindre  hung 71 des Schiebers 70, der durch die Ver  schiebung des Kolbens 80 nach links so weit  nach links verschoben wurde, dass sie die  Leitungen 102 und 83 miteinander verbindet,  in die Leitung 83. Aus dieser gelangt der  Unterdruck über die Eindrehung 85 des  Schiebers 84 und die Leitung 82     in    den  Raum 81. Der Kolben 80 wird dadurch wei  ter in seiner linken     Endstellung    gehalten.  In der jetzt eingenommenen Stellung wird  durch den Schieber 70 die     Leitung    68 abge  schlossen.  



  Gleichzeitig ist auch Unterdruck aus  dem Raum 12 durch die Leitung 2 über die  Drosselstelle 27, den Raum 28 und den Ka  nal 29 in den Raum 20 vor dem Kolben 17  gelangt. Der Kolben 17 wird,     wenn    die Ver  zögerung des Druckanstieges durch die Dros  selstelle 27 sich nicht mehr auswirkt und  der Unterdruck in dem Raum 20 seinen  höchsten Wert erreicht, entgegen dem Druck  der Feder 49 nach rechts verschoben und mit  ihm der Schieber 84. In der rechten     End-          stellung    des Schiebers 84 schliesst dieser die  dem letzteren zugekehrte Mündung der Lei  tung 83 ab und verbindet die Leitung 82  mit dem     Entlüftungskanal    95.

   Gleichzeitig  werden durch die Eindrehung 86 des Schie  bers 84 die     Leitungen    65 und 69 miteinan  der     verbunden.     



  Wenn der Fahrer in diesem     Zeitpunkt     den Bedienungshebel noch ausgelegt hält, ge  langt der durch die Leitung 1 zugeführte  Unterdruck durch die Leitung 65 über die  Eindrehung 86 und die Leitung 69 in den  Raum 77 vor dem Kolben 78. Dadurch wird  der Kolben 78 weiter nach links bis in seine  linke     Endstellung    gezogen. Der Schieber 70  wird ebenfalls mitgenommen, und der Ventil  körper 108 gelangt auf dem Sitz     110a    zum  Anliegen. In dieser     Stellung    steht die Ein  drehung 74 vor der     Mündung    der     Leitung         68.

   Es     kann    also Unterdruck aus der Lei  tung 1 über die Leitungen 66, 68, die Ein  drehung 74, die Bohrungen 73; die Längs  bohrung 72 und die Bohrungen 75 in den  Raum 77 gelangen. Dadurch wird der Kol  ben 78 weiter in seiner linken Endstellung  gehalten. Das Doppelventil schliesst die Un  terdruckzufuhr aus dem Raum 13 nach den  Leitungen 2 und 11 ab. Der Schaltvorrich  tung wird also kein Unterdruck mehr zage  führt; der Schaltvorgang ist abgelaufen.  Auch der Unterdruck, welcher von der Lei  tung 2 aus nach dem Raum 20 zugeführt  wurde, verschwindet rasch durch die vorhan  denen     Undichtheiten.    Der Schieber 84 geht  also wieder in die in der     Fig.    1 gezeigte Stel  lung zurück.

   Dadurch werden die dem     Schie-          her    84 zugekehrten Mündungen der Leitun  gen 65 und 69 wieder verschlossen. Es wird  also kein     Unterdruck    mehr aus der Leitung  69 dem Raum 77 zugeführt, dagegen erhält  dieser Raum nach wie vor aus der Leitung  68 über die erwähnten Bohrungen in dem  Schieber 70 Unterdruck von der Leitung 1  her zugeführt. Das Doppelventil wird also       geschlossen    gehalten.  



  Die Unterdruckzufuhr aus dem Raum 13  über die Leitung 102, die Eindrehung<B>71</B> des  Schiebers 70, die Leitung 83, die Eindrehung  85 des Schiebers 84 und die Leitung 82 zu  dem Raum 81 wird beim Rückgehen des  Schiebers 84 wieder hergestellt, der Kolben  80 wird wieder in der Anlage an der Wand  des Raumes 81 gehalten.  



  Wenn nun der Fahrer den Bedienungs  hebel in die Ruhelage     zurücknimmt    und da  durch die Leitung 1 entlüftet wird, wird  auch auf dem Weg über die Leitungen 66  und 68 und die Bohrungen 73, 72 und 75 in  dem Schieber 70 der Raum 77 entlüftet. Der  Kolben 78 geht dadurch zusammen mit dem  Schieber 70 und dem Ventilkörper 108 unter  dem Druck der Feder 115 so weit nach       rechts        zurück,    bis der von ihm mitgenom  mene Stift 79 an dem Kolben 80, der sich  in seiner linken     Endstellung    befindet, an  steht.

   Das Doppelventil wird also wiederum  in der geöffneten Stellung gehalten:    Es gelangt nun in gleicher Weise wie  oben angegeben Unterdruck von der Leitung  6 her durch die Leitung 11 zu der Schalt  vorrichtung und durch die     Leitung    2 in den  Raum 20 vor dem Kolben 17. Sobald dieser       Unterdruck    dort seinen höchsten Wert er  reicht hat; wird der Kolben 17 und mit ihm  der Schieber 84 nach rechts verschoben, da  durch wird die dem letzteren zugekehrte  Mündung der Leitung 83 verschlossen und  die Leitung 82 mit der     Entlüftungsbohrung     95 verbunden.

   Der     Raum    81 erhält also       Aussenluftdruck.    Dadurch gelangen der Kol  ben 80, der Stift 79, der Kolben 78, der  Schieber 70 und der Ventilkörper 108 wieder  in die in der     Fig:    1 gezeigten rechten     End-          stellungen.    Durch das Anlegen des Ventil  körpers 108 an dem     rechten    Gehäusesitz     109a     wird der     Raum    13 von der Unterdruckzulei  tung 6     abgesperrt.    Es wird nun sowohl zu  den Leitungen 11 und 2; als auch zu der  Leitung 102 kein Unterdruck mehr zugelei  tet. Der Kolben 17 und der Schieber 84  gehen wieder in ihre linke Endstellung zu  rück.

   Die     Steuervorrichtung    befindet sieh  nun wieder in der     Ausgangsstellung,    nach  dem in der     beschriebenen    Weise durch Be  wegen des     Bedienungshebels        in    beiden Rich  tungen je ein     Schaltvorgang        ausgelöst    wurde.  



  Wenn der Fahrer     dein    Bedienungshebel  aus der ausgelegten Stellung wieder in die  Ruhelage     zurücknimmt,    ehe der Unterdruck  in dem Raum 20     seinen        höchsten    Wert er  reicht hat, sind zwar, wie     beschrieben,    die  Leitungen 65, 66, 68 mit der Aussenluft ver  bunden,     zunächst        wird        jedoch    nach wie vor  das Doppelventil in der geöffneten Stellung  gehalten, da über     13,    102, 71; 83, 85, 82 dem  Raum 81     Unterdruck        zugeführt    wird.

   Nach  dem der     Unterdruck    in dem Raum 20 seinen  höchsten Wert erreicht hat, wird, wie     be;     schrieben; der Schieber 84 in seine     rechte     Endstellung verschoben: Dadurch wird der  Raum 81 über 82, 85, 95     entlüftet;    ebenso  auch der Raum 77 über 65, 86;     69;    Die Kol  ben 78 und 80 gehen     also    beide in ihre rechte  Endstellung     zurück,    und auch der Schieber  70 und der     Ventilkörper   <B>108</B> werden nach      rechts zurückgeführt, bis der     Ventilkörper     108 auf dem Sitz     109a    anliegt.

   Wenn also  der Fahrer den Bedienungshebel in die Ruhe  lage zurücknimmt ehe ein Schaltvorgang ab  gelaufen ist, wird der Ventilkörper 108 nicht  weiter nach links verschoben, sondern wieder  in seine rechte Ausgangsstellung zurück  geführt.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss  Fig. 2 bezeichnen die Bezugszeichen 2, 6,  11, 12, 13, 14, 27, 28, 108, 109,     109a,    110,  110a, 115 und 183 die gleichen Teile wie in  Fig. 1. Ausserdem bezeichnet 3 einen Be  dienungshebel, in diesem Falle den Gasfuss  hebel, der in der Ruhestellung durch seine  Feder 8 gegen einen Anschlag 7 gezogen  wird und über seinen Arm 9 auf die Dros  selklappe 10 einwirkt. Ausserdem besitzt der  Gasfusshebel 3 einen weiteren Hebelarm 4.  



  Der im Raum 13 des Gehäuses 5 ange  ordnete und unter der Wirkung der Feder  115 stehende Ventilkörper 108 wird von  einem Stift 16 getragen, der Eindrehungen  15, 18 und 19 besitzt. Auf dem Teil 50 des  Gehäuses 5 ist ein     Schieber    38 angeordnet.  auf dessen Achse 39 ein Handrad 40 sitzt.  Dieser Schieber 38 besitzt     eine    Aussparung  41 und Bohrungen 42, 43, 44, die mit an die  Leitungen 45, 46, 47, 48 anschliessenden Ka  nälen des Gehäuseteils 50 in Verbindung ge  bracht werden können.  



  In einer im Raum 28 vorgesehenen Füh  rung     ist    ein Kolben 64 verschiebbar einge  bracht, der durch eine in seinem Hohlraum  34 angeordnete Feder 32 in seiner obern  Endstellung gehalten wird und mit einer  Buchse 63 in Verbindung steht. In einer  Längsbohrung dieser Buchse 63 ist ein Rie  gel 61 verschiebbar, der unter der Wirkung  einer Feder 62 ebenfalls in seiner     obern        End-          stellung    gehalten wird und mit den Eindre  hungen 15, 18, 19 des Stiftes 16 in Eingriff  gebracht werden kann. Der Raum oberhalb  des Kolbens 64 ist durch eine Entlüftungs  bohrung 36 mit der Aussenluft verbunden.

    Gegen das rechte Ende des Stiftes 16 legt  sich eine Scheibe 166, die innerhalb eines    Kolbens 167 angeordnet ist.     Zwischen    bei  den ist eine Druckfeder 168 vorgesehen. Der  Kolben 167 ist in einem Raum 169 verschieb  bar, der durch eine Entlüftungsöffnung 170  mit der Aussenluft in Verbindung steht.  



  In einer weiteren     Bohrung    des Gehäuses  5 ist ein Steuerschieber 131 vorgesehen, der  eine     Längsbohrung    132 aufweist. In dieser  Längsbohrung<B>132</B> ist eine Feder<B>133</B> an  geordnet, die mit ihrem     einen    Ende gegen  einen in dieser Längsbohrung 132 geführten  Führungsstift 134 eines     beweglichen    Ventil  körpers 135 drückt. Der Ventilkörper 135  wird anderseits durch eine Feder 136 gegen  seinen Sitz gedrückt und schliesst hierbei  einen vor dem Ventilkörper 135 liegenden  Raum 138 vom Raum 137 ab.

   Von der  Längsbohrung 132 des Steuerschiebers 131  führen Radialbohrungen 139 zu einer Ein  drehung 140 dieses Steuerschiebers, die in  der rechten Endstellung desselben über einen  Verbindungskanal 141     mit    der Aussenluft in  Verbindung steht.     Innerhalb    des Führungs  stiftes 134 ist ein vom rechten Ende dessel  ben ausgehender Winkelkanal 143 vorgese  hen. Der Raum 14 ist durch einen Winkel  kanal 145 mit dem Raum 137 verbunden,  während der Raum 138 durch einen weiteren  Winkelkanal 144 mit dem links vom Kol  ben 167 liegenden Raum in Verbindung steht.  



  In     einer    weiteren Bohrung 174 des Ge  häuses 5 ist ein Schieberstift 171 angeord  net, der eine von seinem     linken    Ende aus  gehende     Längsbohrung    172 besitzt, an die  eine Radialbohrung 173 anschliesst. Der       Schieberstift   <B>171</B> besitzt an seinem rechten  Ende     einen        Bund    175, an dem sich eine Fe  der 176 abstützt und dadurch den Schieber  stift 171 nach rechts drückt. Gegen diesen  Bund 175 liegt in der Ruhestellung des Gas  fusshebels 3 dessen Hebelarm 4 an und hält  dadurch den     Schieberstift    171 in seiner lin  ken Endstellung.

   Bei ausgelegtem Gasfuss  hebel 3 wird der     Schieberstift    171 durch  seine Feder<B>176</B> in seiner rechten     Endstel-          lung    gehalten, die zum Beispiel durch     einen     am linken Ende desselben vorgesehenen Bund  begrenzt ist. In dieser rechten Endstellung      steht die     Längsbohrung        1'72    über die Ra  dialbohrung<B>173</B> und eine im Gehäuse 5 ein  gebrachte Nut<B>177</B> mit einer Entlüftungs  bohrung 178 in Verbindung.

   Links vom  Schieberstift 171 ist ein unter der Wirkung  einer Feder 180 stehender beweglicher Ven  tilkörper 179 in einem Raum 181 angeord  net, der in der gezeichneten Ruhestellung  des Gasfusshebels 3 von seinem Sitz durch  den Schieberstift 171 abgehoben wird. Damit  wird die Verbindung zwischen dem Raum  <B>181</B> und einem rechts vom Ventilkörper 179  vorgesehenen weiteren Raum 182 hergestellt,  an den die zu einer Bedienungsvorrichtung  bekannter Art für die Kupplung führende       Leitung    183 anschliesst. Der Raum 181 steht  durch einen Verbindungskanal 142 mit dem  Raum 137 in Verbindung.  



  Die Wirkungsweise der in Fig. 2 gezeig  ten Vorrichtung ist folgende: Während des  Betriebes mit geöffnetem Vergaser steht der  Schieberstift 171 in seiner rechten     Endstel-          lung,    in welcher der am linken Ende dessel  ben vorgesehene Bund an der diesem rechts  gegenüberliegenden Wand des Raumes 182  anliegt. Dabei kann durch die Entlüftungs  öffnung 178, die Nute 177 und die Bohrun  gen 173 und 172 Aussenluft in den Raum  182 und von dort durch die Leitung 183 zu  dem Zylinder der Aus- und Einrückvorrich  tung der Kupplung gelangen. Die Kupplung  wird dadurch eingerückt gehalten.

   Bei der  Überführung des Gasfusshebels 3 durch den  Fahrer in die Ruhestellung wird der Schie  berstift 171 durch die Feder 176 nach links  verschoben, schliesst hierbei zunächst die  Nute 177 vollständig ab, so dass die Verbin  dung des Raumes 182 durch die Öffnung  178 mit der Aussenluft aufgehoben wird, und  hebt auf dem     weiteren    Weg den Ventilkör  per 179 von seinem Sitz ab. Dadurch kann  der durch die Leitung 6 von dem Ansaug  rohr des Motors her in den Raum 181 zu  geführte Unterdruck in den Raum 182 und  durch die Leitung 183 zu dem Bedienungs  zylinder für die Kupplung gelangen; so dass  die Kupplung ausgerückt wird. Auf diese  Weise wird also bei jedesmaligem Gasweg-    nehmen Freilauf eingestellt.

   Gleichzeitig mit  dem Anheben des Ventilkörpers 179 wird  auch der Schieber 131     nach    links bewegt;  schliesst dadurch den Kanal 143 in dem Füh  rungsstift 134 ab und hebt anschliessend den  Ventilkörper 135 von seinem Sitz ab. Da  durch kann Unterdruck aus der Leitung 6  über den Kanal 142 und den     Raum    137 nach  dem Raum 138 und durch den Winkelkanal  144 vor den in seiner rechten     Endstellung     befindlichen Kolben 167 gelangen, der hier  durch in seine linke Endstellung verschoben  wird.

   Dabei wird     auch    der Stift 16 so weit  nach links mitgenommen, bis der Riegel 61,  der nach einer gewisser Verschiebung des  Stiftes 16     unter    der Wirkung seiner Feder  62 in die Eindrehung 15 einfällt, die Bewe  gung dadurch aufhält, dass er sich an die  linke Begrenzungsstirnfläche der Eindrehung  19 anlegt. Durch diese     Bewegung    ist der  Ventilkörper 108     ebenfalls    aus     seiner    rech  ten Endstellung in die aus der     Fig.    2 er  sichtliche     Stellung    verschoben worden.  



  Während nun der Unterdruck, der durch  die Leitung 11 dem Verteilerschieber 38 zu  geleitet wird, durch die Nute 41 den zu den       Schaltzylindern    des Getriebes führenden  Leitungen, z. B. 45 und 46, zugeführt und  damit die Schaltung vollzogen wird, wird  durch den     Kanal    2 und die Drosselstelle 27  der Unterdruck in den     Räumen    28 und 34  wirksam und bewegt den Kolben 64 nach  unten, so dass der Riegel 61 den Stift 16 für  die weitere Bewegung nach     links    freigibt.

    Der Stift 16 und mit ihm der Ventilkörper       108.gelangen    dadurch in die linke     Endstel-          lung,    in welcher der Ventilsitz<B>110</B> des Ven  tilkörpers 108 auf der Sitzfläche 110a zum  Anliegen     kommt:    Der Unterdruck in dem  Raum<B>12</B>     verschwindet    entweder durch     Un-          dichtheiten    oder durch eine besondere, nicht  dargestellte Entlüftungsbohrung.

   Damit ver  schwindet auch der Unterdruck in den Räu  men 28 und 34, die mit dem     Raum    12 durch  den Kanal 2 verbunden sind, so dass der Rie  gel 61 unter dem Druck der Feder 32 in die       Eingriffstellung    mit der     Eindrehung    19 des  Stiftes 16 kommt.           Wenn    der Fahrer, nachdem der Schalt  vorgang abgelaufen ist, Gas gibt, geht der  Hebel 4 und damit der Schieberstift 171  nach rechts zurück. Gleichzeitig wird auch  der Schieber 131 nach rechts bewegt, wobei  sich zunächst der Ventilkörper 135 schliesst.

    Bei der weiteren Bewegung des Schiebers  131 nach rechts, die bis zur Auflage des  Ventilkörpers 179 auf seinen Sitz erfolgt,  wird die Umfangsöffnung des Winkelkanals  1.43 in dem     Führungsstift    134 des Ventilkör  pers 135 durch den Schieber 131 freigegeben.  Gleichzeitig steht die Eindrehung 140 vor  dem Kanal 141, so dass der Raum vor dem  Kolben 167 durch den Winkelkanal 144, den  Raum 138, den Winkelkanal 148, die Längs  bohrung 132, die Radialbohrungen 139, die  Eindrehung 140 und den Kanal 141 mit der  Aussenluft verbunden ist. Damit bewegt sich  der Kolben 167 unter der Wirkung seiner  Feder 168 in seine rechte Endstellung.

   Die  dabei auftretende Bewegung des Stiftes 16  wird durch Anliegen des Riegels 61 an der  rechten Begrenzungsstirnfläche der Eindre  hung 18 aufgehalten, so dass auch der der  Bewegung unter dem Druck der Feder 115  folgende Ventilkörper 108 in geöffneter Stel  lung vor dem Sitz 109a aufgehalten wird.  Hierdurch gelangt nochmals Unterdruck aus  der Leitung 6 über den Verbindungskanal  142, den Raum 1.37, den Winkelkanal 145,  den Raum 14, zwischen die Ventilsitze 109  und 109a, durch die Räume 13 und 12, den  Winkelkanal 2 und die Drosselstelle 27 in  die Räume 28 und 34. Der     Kolben    64 und  damit der Riegel 61 bewegen sich nach Er  reichen einer bestimmten Druckhöhe nach  unten, und der Stift 16 geht infolge der ge  lösten Verriegelung nach rechts und gelangt  in die rechte Endstellung.

   Der Ventilkörper  108 legt sich mit seiner rechten Sitzfläche  gegen den Gehäusesitz 109a und schliesst die  Verbindung für den Unterdruck aus dem  Raum 14 nach     links    hin ab.  



  Durch das Schliessen des Ventilkörpers  179 und das Zurückgehen des Stiftes 171 in  seine rechte     Endstellung    wird auch gleich  zeitig die Leitung 183 über den Raum 182,    die Längsbohrung 172, die Radialbohrung  178, die Nut 177 und die Entlüftungsöffnung  <B>178</B> mit der     Aussenluft        verbunden    und da  durch die Kupplung     eingerückt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steuervorrichtung für das Druck- oder Saugmittel einer Schaltvorrichtung für Wechselgetriebe, insbesondere bei Kraftfahr zeugen, bei welcher die Steuerung der Druck- oder Saugmittelzufuhr zur Schaltvorrichtung von einem Bedienungshebel abhängig ist, wobei.
    diese Steuerung durch Bewegung des Hebels ausgelöst wird, dadurch gekennzeich net, dass das die Druck- oder Saugmittel zufuhr zur Schaltvorrichtung beherrschende Schaltsteuerglied als beweglicher Ventilkör per (108) eines Doppelventils ausgebildet ist, der in seinen beiden Endstellungen die Druck- oder Saugmittelzufuhr zu der Schalt vorrichtung abschliesst. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie so ausgebil det ist, dass der bewegliche Ventilkörper (108) je nach der Bewegungsrichtung des Bedienungshebels entweder in der einen oder in der andern Richtung von einem seiner Sitze abgehoben und nach Ablauf des Schaltvorganges auf den einen oder andern Sitz geführt wird.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass einem den ge nannten Ventilkörper (108) in geöffneter Stellung haltenden Bewegungsglied (80) in der Schaltvorrichtung wirksames Druck- resp. Saugmittel, also der Schalt druck, zugeführt wird. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Bewe gungsglied (80) für den beweglichen Ven tilkörper (108) mit demjenigen Raum (13) steuerbar verbunden ist, in welchem der Ventilkörper spielt. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Verriegel- vorrichtung (64, 61) vorgesehen ist, durch welche der bewegliche Ventilkörper (10$) in verschiedenen geöffneten Stellungen gehalten wird. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Verriegel <B>t,</B> (64, 61) mit einem das Schalt druckmittel enthaltenden Raum derart verbunden ist; dass das Schaltdruckmittel im Sinne des Lösecis der Verriegelung wirkt:
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