CH200328A - Keilflügelschraube mit Druckverteilflächen. - Google Patents
Keilflügelschraube mit Druckverteilflächen.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16B13/06—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front combined with expanding sleeve
- F16B13/063—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front combined with expanding sleeve by the use of an expander
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Description
Keilflügelschraube mit Druckverteilflächen. Um die bekannten Keilflügelschrauben besser festhalten zu können, werden deren Keilflügel mit Zähnen, Rippen, Zapfen oder sonstwie geformten Vorsprüngen versehen, die in das Mauerwerk eindringen sollen, oder aber es sollen die in den Mauerlöchern, in welche die Schrauben eingesetzt werden sol len, vorhandenen Unebenheiten zum Halten benutzt werden dadurch, dass diese sich in die Keilflügel eindrücken. Zu diesem Zwecke ist es aber notwendig, dass diese Keilflügel nach giebig ausgebildet sind und beispielsweise aus einem Weichmaterial oder dergl. bestehen.
Im ersteren Falle beruht die Haltekraft der Keil flügelschraube lediglich auf der Widerstands fähigkeit des Mauerwerkes an den Berüh rungsstellen der Zacken, Rippen etc. mit der Mauerlochwandung. Wird die Widerstands fähigkeit des Mauerwerkes hingegen an den Berührungsstellen überschritten, so lockert sich die Keilflügelschraube und muss nachge spannt werden.
Im. zweiten Falle hat die not wendige Nachgiebigkeit der Keilflügel zur Folge, dass deren Fliessgrenze und Biegbarkeit niedriger liegen muss als die Diuckfestigkeit des Mauerwerkes, so dass bei der Belastung der Keilflügelschrauben eine Lockerung zwar nicht durch Nachgeben des Mauermaterials, sondern durch Fliessen und Rillenbildung im Material der Keilflügelschrauben eintreten kann.
In beiden Fällen wird das Mauerwerk nur Punkt- oder strichweise belastet, und zwar beim Material, welches härter als das Mauer werk ist, durch die Zacken und Rippen etc., bei demjenigen, welches hingegen biegsam und weicher ist, dort wo die Aufweitungslinie des Keilrandes es aufgebogen hat.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine in Mauerwerk einzusetzende Keil flügelschraube mit Druckverteilflächen, bei welcher diese Nachteile vermieden sein sollen. Dies wird dadurch erreicht, dass die Keil flügel mit Druckverteilflächen aus gegenüber dem Mauermaterial härterem Material ver sehen sind,
welche Keilflügel beim Befestigen der Schraube im Mauerwerk ungehindert durch Vorsprünge an der Aussenfläche der Keilflügel und an der 142auerlochwandung sich mit annähernd der ganzen glatten Druck- verteilfläche parallel zur Wandung des 3lauerloches anlegen, in welches die Keil flügelschraube eingesetzt wird.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Keilflügelschraube mit doppel ter Keilung im Schnitt, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-ss in Fig. 1 und Fig. 3 eine Keilflügelschraube mit indi rekter Kraftübertragung.
Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist mit a der Schraubenbolzen be zeichnet, der an seinem untern Ende zu einem Keil b ausgebildet ist. Auf das vordere Ende des Schraubenbolzens ist ein Keil c aufge setzt, der, ohne in die Schraubengänge des Bolzens a einzugreifen, sich gegen eine Deck platte d vor einer Mutter e abstützt. Zwischen den Keilen<I>b</I> und c liegen die Keilflügel f.
Durch Anziehen der Mutter e werden die Keilflügel f parallel zur Bolzenachse aufge- keilt und verteilen mit ihren glatten Aussen flächen den Druck gleichmässig auf das Mauerwerk der Wandung des Loches, in wel ches die Schraube eingesetzt ist.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist auf das hintere Ende einer Keilflügelschraube g ein konisches, mit einem Innengewinde aus gestattetes Glied h aufgesetzt. Beim Anzie hen der Schraube erfährt dieses Glied eine Verschiebung in Richtung auf das vordere Schraubenerde, wodurch die Keilflügel f ra dial nach aussen gepresst werden und sich mit ihren Aussenflächen an die Wandung des nicht gezeichneten Loches andrücken, in wel ches die Schraube eingesetzt worden ist.
Die Festigkeit der gebräuchlichen Schrau ben reicht nicht aus, um das Mauerwerk bis zum Bruch belasten zu können. Die beschrie benen und dargestellten Keilflügelschrauben sind daher aus einem härteren Material als das Material der Mauer, beispielsweise aus Stahl. hergestellt, so dass sie unbedenklich höher belastet werden können wie Schrauben aus zum Beispiel Messing:
Die gegenüber dem Mauermaterial härteren, glatten Pressflächen dieser Keilflügelschrauben vermögen kleinere, etwa vorhandene Vorsprünge des Mauerwerks zu zerdrücken und eine glatte Auflagefläche zu schaffen, so dass bei zur Schraubenaxe par alleler Aufkeiliuig eine gleichmässige Druck verteilung auf die gesamte Mauerlochwan- dung stattfindet, die sich für Mauerwerk gün stiger auswirkt als eine lediglich Punkt- oder strichweise Auflage.
Durch die Anwendung von gegenüber Mauermaterial härterem Mate rial und verhältnismässig grosser Auflage flächen wird gleichzeitig ein Lockern des -Haltes der Keilflügelschrauben, verursacht durch Fliessen oder Rillenbildung, unmöglich gemacht. Es können daher an die beschrie benen Keilflügelschrauben wesentlich höhere Ansprüche gestellt werden, als dies bei den bekannten Ausführungen möglich war, oder aber sie können bei gleichem Wirkungsgrad wesentlich kürzer als die letzteren gehalten sein.
Es ist an sich unwesentlich; auf welche Weise die Aufkeilung der Keilflügelschraube erfolgt und wie die Keilflügel geformt sind, wesentlich ist lediglich, dass die Keilflügel sich mit annähernd der ganzen glatten Druck- verteilfläche parallel zur Wandung des Mauerloches anlegen lassen, so dass also weder durch Verkanten (beispielsweise bei srhwal- benschwanzförmiger Aufkeilung) noch durch Verbiegen,
stumpfe oder spitze Vorsprünge der Keilflügel eine flächenweise Druckvertei lung auf das Mauerwerk eintreten kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: In Mauerwerk einzusetzende Keilflügel schraube mit Druckverteilflächen, dadurch gekennzeichnet, dass die Keilflügel mit Druckvierteilflächen aus gegenüber dem Mauermaterial härterem Material versehen sind,welche Keilflügel beim Befestigen der Schraube im Mauerwerk ungehindert durch Vorsprünge an der Aussenfläche der Keil flügel und an der Mauerloehwandung sieh mit annähernd der ganzen glatten Druckver- teilfläche parallel zur Wandung des Mauer- loclles anlegen,in welches die Xeilflügel- schraube eingesetzt wird. UNTERANSPRüCEE: I. Keilflügelschraube nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Auf- keilung der Keilflügel parallel zur Achse der Schraube zwei gegeneinander beweg liche Konen vorgesehen sind.2. Keilflügelschraube nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass sowohl der Schraubenbolzen, als auch die Keilflügel aus hartem Mate rial gebildet sind, welches ohne zu fliessen und ohne Rillenbildung die beim Fest ziehen der Schraube auftretenden Druck kräfte aufzunehmen vermag.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH200328T | 1937-10-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH200328A true CH200328A (de) | 1938-10-15 |
Family
ID=4442253
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH200328D CH200328A (de) | 1937-10-27 | 1937-10-27 | Keilflügelschraube mit Druckverteilflächen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH200328A (de) |
-
1937
- 1937-10-27 CH CH200328D patent/CH200328A/de unknown
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