CH200328A - Keilflügelschraube mit Druckverteilflächen. - Google Patents

Keilflügelschraube mit Druckverteilflächen.

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CH200328A
CH200328A CH200328DA CH200328A CH 200328 A CH200328 A CH 200328A CH 200328D A CH200328D A CH 200328DA CH 200328 A CH200328 A CH 200328A
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CH
Switzerland
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wedge
screw
wall
wing
pressure distribution
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Inventor
Walter Krause Friedrich
Original Assignee
Walter Krause Friedrich
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Application filed by Walter Krause Friedrich filed Critical Walter Krause Friedrich
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B13/00Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
    • F16B13/04Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front
    • F16B13/06Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front combined with expanding sleeve
    • F16B13/063Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front combined with expanding sleeve by the use of an expander

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retaining Walls (AREA)

Description


      Keilflügelschraube    mit     Druckverteilflächen.       Um die     bekannten    Keilflügelschrauben  besser festhalten zu können, werden deren  Keilflügel mit Zähnen, Rippen,     Zapfen    oder       sonstwie    geformten Vorsprüngen versehen,  die in das Mauerwerk eindringen sollen, oder  aber es sollen die in den Mauerlöchern, in  welche die Schrauben eingesetzt werden sol  len, vorhandenen Unebenheiten zum Halten  benutzt werden dadurch, dass diese sich in die  Keilflügel eindrücken. Zu diesem     Zwecke    ist  es aber notwendig, dass diese Keilflügel nach  giebig ausgebildet sind und beispielsweise aus  einem Weichmaterial oder     dergl.    bestehen.

   Im  ersteren Falle beruht die Haltekraft der Keil  flügelschraube lediglich auf der Widerstands  fähigkeit des Mauerwerkes an den Berüh  rungsstellen der Zacken, Rippen     etc.    mit der       Mauerlochwandung.    Wird die Widerstands  fähigkeit des Mauerwerkes hingegen an den       Berührungsstellen    überschritten, so lockert  sich die Keilflügelschraube und muss nachge  spannt werden.

       Im.    zweiten Falle hat die not  wendige Nachgiebigkeit der Keilflügel zur  Folge, dass deren Fliessgrenze und     Biegbarkeit       niedriger liegen muss als die     Diuckfestigkeit     des Mauerwerkes, so dass bei der Belastung  der Keilflügelschrauben eine Lockerung zwar  nicht durch Nachgeben des Mauermaterials,  sondern durch Fliessen und     Rillenbildung    im  Material der Keilflügelschrauben eintreten  kann.

   In beiden Fällen wird das Mauerwerk  nur Punkt- oder strichweise     belastet,    und zwar  beim Material, welches härter als das Mauer  werk ist, durch die Zacken     und    Rippen     etc.,     bei demjenigen, welches hingegen biegsam  und weicher ist, dort wo die     Aufweitungslinie     des Keilrandes es aufgebogen hat.  



  Gegenstand der vorliegenden     Erfindung     ist     nun    eine in Mauerwerk einzusetzende Keil  flügelschraube mit     Druckverteilflächen,    bei  welcher diese Nachteile vermieden sein sollen.  Dies wird dadurch erreicht, dass die Keil  flügel mit     Druckverteilflächen    aus gegenüber  dem Mauermaterial härterem     Material    ver  sehen sind,

   welche Keilflügel beim Befestigen  der Schraube im Mauerwerk ungehindert  durch Vorsprünge an der Aussenfläche der  Keilflügel und an der     142auerlochwandung         sich mit annähernd der ganzen glatten     Druck-          verteilfläche    parallel zur Wandung des       3lauerloches    anlegen, in welches die Keil  flügelschraube eingesetzt wird.  



  Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Keilflügelschraube mit doppel  ter     Keilung    im Schnitt,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     A-ss     in     Fig.    1 und       Fig.    3 eine Keilflügelschraube mit indi  rekter Kraftübertragung.  



  Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel  nach     Fig.    1 ist mit a der Schraubenbolzen be  zeichnet, der an seinem untern Ende zu einem  Keil b ausgebildet ist. Auf das vordere Ende  des     Schraubenbolzens    ist ein Keil c aufge  setzt, der, ohne in die Schraubengänge des  Bolzens a einzugreifen, sich gegen eine Deck  platte d vor einer Mutter e abstützt. Zwischen  den Keilen<I>b</I> und c liegen die Keilflügel     f.     



  Durch Anziehen der Mutter e werden die  Keilflügel f parallel zur     Bolzenachse        aufge-          keilt    und verteilen mit ihren glatten Aussen  flächen den Druck     gleichmässig    auf das  Mauerwerk der Wandung des Loches, in wel  ches die Schraube eingesetzt ist.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    3 ist  auf das hintere Ende einer Keilflügelschraube  g ein konisches, mit einem Innengewinde aus  gestattetes Glied h aufgesetzt. Beim Anzie  hen der Schraube erfährt dieses Glied eine       Verschiebung    in Richtung auf das vordere  Schraubenerde, wodurch die Keilflügel     f    ra  dial nach aussen gepresst werden und sich mit  ihren Aussenflächen an die Wandung des  nicht gezeichneten Loches andrücken, in wel  ches die Schraube eingesetzt worden ist.  



  Die Festigkeit der gebräuchlichen Schrau  ben reicht nicht aus, um das Mauerwerk bis  zum Bruch belasten zu können. Die beschrie  benen und dargestellten Keilflügelschrauben  sind daher aus einem härteren Material als  das Material der Mauer, beispielsweise aus  Stahl. hergestellt, so dass sie unbedenklich  höher belastet werden können wie Schrauben    aus zum     Beispiel    Messing:

   Die gegenüber dem       Mauermaterial    härteren, glatten     Pressflächen     dieser Keilflügelschrauben vermögen kleinere,  etwa vorhandene Vorsprünge des     Mauerwerks     zu zerdrücken und eine glatte Auflagefläche  zu schaffen, so dass bei zur     Schraubenaxe    par  alleler     Aufkeiliuig    eine gleichmässige Druck  verteilung auf die gesamte     Mauerlochwan-          dung    stattfindet, die sich für Mauerwerk gün  stiger auswirkt als eine lediglich Punkt- oder  strichweise Auflage.

   Durch die Anwendung  von gegenüber     Mauermaterial    härterem Mate  rial     und        verhältnismässig    grosser Auflage  flächen wird gleichzeitig ein Lockern des       -Haltes    der Keilflügelschrauben, verursacht  durch Fliessen oder     Rillenbildung,    unmöglich  gemacht. Es können daher an die beschrie  benen Keilflügelschrauben wesentlich höhere  Ansprüche gestellt werden, als dies bei den  bekannten Ausführungen möglich war, oder  aber sie können bei gleichem Wirkungsgrad  wesentlich kürzer als die letzteren gehalten  sein.  



  Es ist an sich unwesentlich; auf welche  Weise die     Aufkeilung    der Keilflügelschraube  erfolgt und wie die Keilflügel geformt     sind,     wesentlich ist lediglich, dass die Keilflügel  sich mit     annähernd    der ganzen glatten     Druck-          verteilfläche    parallel zur     Wandung    des  Mauerloches anlegen lassen, so dass also weder  durch Verkanten (beispielsweise bei     srhwal-          benschwanzförmiger        Aufkeilung)    noch durch  Verbiegen,

       stumpfe    oder spitze Vorsprünge  der Keilflügel eine     flächenweise    Druckvertei  lung auf das Mauerwerk eintreten kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: In Mauerwerk einzusetzende Keilflügel schraube mit Druckverteilflächen, dadurch gekennzeichnet, dass die Keilflügel mit Druckvierteilflächen aus gegenüber dem Mauermaterial härterem Material versehen sind,
    welche Keilflügel beim Befestigen der Schraube im Mauerwerk ungehindert durch Vorsprünge an der Aussenfläche der Keil flügel und an der Mauerloehwandung sieh mit annähernd der ganzen glatten Druckver- teilfläche parallel zur Wandung des Mauer- loclles anlegen,
    in welches die Xeilflügel- schraube eingesetzt wird. UNTERANSPRüCEE: I. Keilflügelschraube nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Auf- keilung der Keilflügel parallel zur Achse der Schraube zwei gegeneinander beweg liche Konen vorgesehen sind.
    2. Keilflügelschraube nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass sowohl der Schraubenbolzen, als auch die Keilflügel aus hartem Mate rial gebildet sind, welches ohne zu fliessen und ohne Rillenbildung die beim Fest ziehen der Schraube auftretenden Druck kräfte aufzunehmen vermag.
CH200328D 1937-10-27 1937-10-27 Keilflügelschraube mit Druckverteilflächen. CH200328A (de)

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