DE975291C - Kegelgewindeverbindung, insbesondere fuer unmittelbar aneinander anzuschliessende Tiefbohrgestaenge und -rohre - Google Patents
Kegelgewindeverbindung, insbesondere fuer unmittelbar aneinander anzuschliessende Tiefbohrgestaenge und -rohreInfo
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Description
AUSGEGEBENAM 2. NOVEMBER 1961
iV 10346 VIaI5a
Die Erfindung betrifft eine Kegelgewindeverbindung, insbesondere für unmittelbar aneinander anzuschließende
Tiefbohrgestänge und -rohre, bei der in fest eingeschraubtem Zustand die beiden Flanken
jedes Gewindeganges der insbesondere mit Queroder Schrägschultern aneinanderstoßenden Gewinde
unterschiedlich belastet sind und die axiale Belastung der Flanken symmetrisch zu einer Gewindequerebene ist. Die Kegelgewindeverbindung kann
dazu dienen, Werkzeuge zu befestigen oder Rohrbunde, Bohrgestängeglieder, Bohrkragen oder Bohrmeißel
anzubringen bzw. miteinander zu verbinden.
Bei Gewindeverbindungen dieser Art besteht das eine der zu verbindenden Bauteile, und zwar das
Bolzenteil, aus einem sich kegelig verjüngenden Körper, der mit Außengewinde versehen ist, während
das andere der beiden Bauteile, nämlich das als Mutter wirkende Bauteil, mit einem kegeligen
Innengewinde versehen ist.
Die am meisten verwendete Gewindeverbindung ao dieser Art ist die von dem American Petroleum
Institute (A.P.I.) empfohlene. Theoretisch ist bei dieser Verbindung der Kegelwinkel des kegeligen
Abschnitts des Bolzenteils der gleiche wie derjenige des kegeligen Abschnitts des Mutterteils. Auch die
Steigung der beiden Schraubengewinde ist die gleiche. Das sogenannte A.P.I.-Gewinde besitzt
einen Nachteil, der im folgenden näher erläutert ist.
Wenn man in dem obenerwähnten theoretischen Falle das Bolzenteil in das Muttergewinde einschraubt,
ergibt sich ein vollständiges Zusammenpassen des Bolzengewindes mit dem Muttergewinde,
d. h., der zwischen den Gewindegängen des Bolzenteils verfügbare Raum wird durch die Gewindegänge
des Mutterteils vollständig ausgefüllt, was anzeigt, daß jeweils beide Flanken jedes Gewindeganges
sowohl des Bolzenteils als auch des Mutter-
109 704/2
teils zusammengedrückt werden. In jede Gewinderille wird somit ein Gewindegang eingekeilt, wobei
sich eine erhebliche Gefahr ergibt, das im Gewindegrund Einkerbungen entstehen. Noch ungünstigere
Bedingungen treten auf, wenn das A.P.I.-Gewinde bei Verbindungen benutzt wird, die Drehmomente
zu übertragen haben und/oder Biegebeanspruchungen unterworfen sind. Wie weiter unten an Hand
von Fig. ι im Hinblick auf mit Anlageschultern ίο versehene Verbindungen erläutert ist, entstehen bei
diesen Verbindungen bekannter Ausführung sehr ungünstige Spannungsanhäufungen in der Nähe des
Grundes der Gewinderillen, d. h. dort, wo bereits starke Spannungen gegeben sind, so daß nicht selten
ein Abreißen der Gewindegänge und ein Bruch des Bolzenteils eintritt.
Es sind zwar Gewindeverbindungen bekannt, bei denen die Spannungsverhältnisse im fest eingeschraubten
Zustand von den oben dargelegten Verhältnissen abweichen. Bei diesen tritt jedoch ebenfalls
der geschilderte Nachteil einer Keilwirkung in den Gewindegängen auf. So ist eine Kegelgewindeverbindung
bekannt, bei der die Steigungen des Muttergewindes und des Bolzengewindes über die Gewindelänge zwar jeweils konstant sind, jedoch
voneinander geringfügig abweichen. Um die beiden Gewinde in Verbindung zu bringen, wird das Teil
mit der kleineren Steigung so weit erhitzt, bis sein Gewinde infolge der thermischen Ausdehnung des
Materials die gleiche Steigung wie das andere Teil besitzt. In diesem Zustand können die beiden Verbindungsteile
leicht ineinandergedrängt werden. Beim nachfolgenden Abkühlen schrumpft das erhitzte
Gewindeteil. Seine Material teilchen bewegen sich dabei entlang Radien einer Schrumpfungskugel, deren Mittelpunkt etwa in der Mitte der Gewindeverbindung
auf deren Achse liegt. Bei dieser Gewindeverbindung kann zwar eine gewisse Abdichtung
der Gewindeverbindung, z. B. gegen den Durchtritt von Wasser, erzielt werden. Die Gewindegänge
sind aber auch bei dieser Verbindung, in axialer Richtung gesehen, ungleichmäßig belastet
und beansprucht, was zu den obenerwähnten Zerstörungserscheinungen führen kann. Eine ähnliche Maßnahme ist von Stiftschrauben
mit zylindrischem Gewinde bekannt. Bei solchen Stiftschraubengewindeverbindungen tritt häufig der
Nachteil auf, daß sich beim Lösen der Mutter auch die Stiftschraube aus ihrer Gewindeverbindung löst.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, hat man die Gewinde sowohl der Schraube als auch des Gewindeloches
mit normalem Gewindeprofil und unveränderlicher Steigung über die ganze Länge versehen,
jedoch dem einen Gewinde eine von der Steigung
des anderen Gewindes abweichende Steigung gegeben, so daß beim Einschrauben eine Verspannung
entsteht. Im lose eingeschraubten Zustand besteht nur zwischen den an den Enden der im Eingriff
stehenden Gewinde liegenden Gewindegängen eine Flankenberührung, während zwischen den
übrigen Flanken ein Spiel besteht. Beim festeren Einschrauben kommen dann infolge der Materialverformung
immer mehr Flanken in gegenseitige Berührung, wobei jedoch die Flankenbelastung an
den Enden der Gewindeverbindung am größten ist und zur Mitte hin abnimmt. Es entsteht also ein
ähnlich ungleichmäßiger Belastungszustand wie bei der obenerwähnten geschrumpften Kegelgewindeverbindung.
Weiter ist es bekannt, die Kegelgewindeverbindüngen für Schlagbohrkronen mittels Sägengewinden
auszurüsten, wobei die Schlagübertragung über die Flanken des Kegelgewindes erfolgt. Bei dieser
Gewindeverbindung können im fest eingeschraubten Zustand die beiden Flanken jedes der im Eingriff
stehenden Gewindegänge unterschiedlich belastet sein, wobei die axiale Belastung der Flanken symmetrisch
zu einer Gewindequerebene sein kann. Jedoch ist auch bei dieser bekannten Gewindeverbindung
für Schlagbohrkronen die Flankenbelastung über die Gewindelänge ungleichmäßig.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Kegelgewindeverbindung zu schaffen, bei der die axiale
Belastung der Gewindegänge über die Länge der Gewindeverbindung im wesentlichen gleichmäßig
ist und die bei gegebenen Abmessungen höher belastet werden kann als in üblicher Weise ausgebildete
Kegelgewindeverbindungen.
Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß symmetrisch zu der etwa in Gewindemitte
gedachten Gewindequerebene Abweichungen hinsichtlich des Abstandes von dieser, der Steigung
und/oder des Flankendurchmessers einzelner oder mehrerer Gewindegänge vorgesehen sind. Dabei
sind diese Abweichungen auf ein normales Kegelgewinde mit konstanter Gewindegangform, Gewindesteigung
und konstanter Konizität der Gewindegänge bezogen.
Im folgenden sollen unter »äußeren Flanken« der Gewinde diejenigen Flanken verstanden sein, die
der obengenannten Gewindequerebene jeweils abgewandt sind. Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen
wird ein zu der etwa in Gewindemitte gedachten Querebene symmetrisch axialer Belastungszustand
der Gewindegänge erzielt, bei dem die Belastung sämtlicher Gewindegänge praktisch die
gleiche ist. Damit wird eine die Bildung von Spannungsrissen am Gewindegrund hervorrufende
Keilwirkung zwischen benachbarten Gängen unterbunden. Vor allem kann eine in dieser Weise ausgebildete
Gewindeverbindung merklich höher belastet werden, als es bei üblichen Kegelverbindungen
möglich ist, da praktisch alle im Eingriff stehenden Gewindegänge gleichermaßen an der Kräfteübertragung
zwischen den Gewindeteilen teilnehmen.
Besonders augenfällig machen sich die Vorteile der erfindungsgemäßen Gewindeverbindung in den
Fällen bemerkbar, bei denen die beiden Schraubengewinde mit radialen Schultern aneinanderstoßen
und die den Schultern nahe gelegenen Gewindegänge unter üblichen Verhältnissen besonders stark
belastet sind.
Es bestehen verschiedene Möglichkeiten, um die Abweichungen in der Lage der Gewindeflanken zu
xzielen. So können die zu beiden Seiten der Gewindequerebene liegenden Gewindeabschnitte wenig-
stens eines der beiden Schraubengewinde in Achsrichtung gegeneinander verschoben sein. Ausgehend
von Schraubengewinden mit unterschiedlicher Steigung hat es sich als besonders zweckmäßig er-S
wiesen, wenn sich der Unterschied der Flankendurchmesser der beiden Schraubengewinde symmetrisch
zu der Querebene der Gewindeverbindung über die Gewindelänge ändert.
Diese Änderungen der Steigung der Gewinde
ίο oder der Flankendurchmesser gewährleisten, daß
das Muttergewinde an dem Bolzengewinde derart angreift, daß bei Betrachtung einer Verbindung,
deren Achse waagerecht liegt, nur die linken Flanken der linken Hälfte des Bolzengewindes und nur
die rechten Flanken der rechten Hälfte des Bolzengewindes durch die Flanken des Muttergewindes
belastet werden. Auf diese Weise wird eine Keilwirkung zwischen den Gewindegängen und den Gewinderillen
vermieden, so daß deren nachteilige
so Folgen nicht auftreten können. Dadurch, daß die Gewindegänge des Bolzenteils und des Mutterteils
in der dargestellten Weise ineinandergreifen, wird das Bolzenteil einer Druckspannung ausgesetzt,
während das Mutterteil auf Zug beansprucht wird, wobei die sich im Werkstoff ergebenden Spannungen
günstiger sind als die bei der weiter oben besprochenen Konstruktion auftretenden, so daß für
den Fall, daß die Teile einwandfrei konstruiert sind, größere Belastungen zulässig werden.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer
Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert. Fig. 1 zeigt die bekannte
A. P. I.-Gewindeverbindung; Fig. 2 zeigt die in Fig. ι bei A angedeutete Einzelheit; Fig. 3 ist ein
Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Gewindeverbindung; die Fig. 4 bis 7 lassen verschiedene
Ausführungsformen der in Fig. 3 bei B angedeuteten Einzelheiten erkennen; die Fig. 8 bis 11 veranschaulichen
die erfindungsgemäße Gewindeverbindung an Hand verschiedener Arten von Verbindungen.
Wo es erforderlich schien, wurden bestimmte Abmessungsverhältnisse zum Zwecke der deutlicheren
Darstellung übertrieben wiedergegeben.
Die Figuren und die an Hand dieser Figuren gegebenen Beschreibungen haben lediglich die Aufgabe, einige Ausführungsbeispiele der Erfindung zu veranschaulichen; es ist klar, daß sich die Anwendung der Erfindung nicht auf die hier dargestellten und beschriebenen Verbindungen beschränkt und daß der Anwendungsbereich der Erfindung auch alle anderen bei Bohrarbeiten verwendeten Kegelgewindeverbindungen umfaßt, beispielsweise Werkzeugverbindungen, Bohrkragen, Bohrgestängeglieder, Gestängebunde und Bohrmeißelbefestigungen.
Die Figuren und die an Hand dieser Figuren gegebenen Beschreibungen haben lediglich die Aufgabe, einige Ausführungsbeispiele der Erfindung zu veranschaulichen; es ist klar, daß sich die Anwendung der Erfindung nicht auf die hier dargestellten und beschriebenen Verbindungen beschränkt und daß der Anwendungsbereich der Erfindung auch alle anderen bei Bohrarbeiten verwendeten Kegelgewindeverbindungen umfaßt, beispielsweise Werkzeugverbindungen, Bohrkragen, Bohrgestängeglieder, Gestängebunde und Bohrmeißelbefestigungen.
Das in Fig. 1 dargestellte Schraubengewinde gehört zu einem Längsschnitt durch eine Verbindung,
die aus einem mit dem Gewinde 2 versehenen, kegelig verjüngten Bolzenteil 1 und einem Muttergewindeteil
3 besteht, welch letzteres eine mit dem Gewinde 4 versehene kegelförmige Innenwand aufweist.
Die Abmessungen dieser Gewinde basieren auf den Normen des American Petroleum Institute.
Der Kegelwinkel des Muttergewindes ist gewöhnlich etwas kleiner als derjenige des Bolzengewindes,
um ein vorzeitiges Verklemmen des dünneren Endes des Bolzengewindes und ein hierdurch möglicherweise
verursachtes Abbrechen an dieser Stelle zu verhüten.
Das Bolzengewinde soll so weit in das Muttergewinde eingeschraubt werden, daß die Druckkraft
zwischen der Schulter 5 des Bolzenteils und der Schulter 6 des Mutterteils sowie die Keilwirkung
zwischen den Gewindegängen ausreichen, um das durch die Verbindung zu übertragende Drehmoment
weiterzuleiten. Die Fig. 1 und 2 zeigen die gegenseitige Lage der Gewinde 2 und 4, wenn sich die
Schultern 5 und 6 bereits berühren.
In Fig. ι stehen die drei ersten Gänge der beiden
Gewinde miteinander im Eingriff, während die anderen Gewindegänge noch nicht zur gegenseitigen
Anlage gekommen sind. Das Bolzenteil wird so weit in das Mutterteil eingeschraubt, daß die Zusammendrückung
der Schultern 5 und 6 zusammen mit der Keilwirkung der ineinanderpassenden Gewindegänge
die zur Übertragung des Drehmoments erforderliche Kraft liefert. Am Boden bzw. Grund
dieser Gewinderillen entsteht leicht eine Kerbwirkung. Fig. 2 läßt die Kräfte erkennen, die durch
das Gewinde 4 auf das Gewinde 2 ausgeübt werden (Einzelheit^ in Fig. 1). Bei dieser Spannungsver- go
teilung ist der Abschnitt 7 des Mutterteils 3 Druckspannungen ausgesetzt, doch der Abschnitt 8 des
Bolzenteils 1 steht unter Zugspannung, so daß alle Bedingungen erfüllt sind, um bei einer bestimmten
Beanspruchung einen Bruch des Endes des Bolzenteils herbeizuführen. Der Bruch längs der Linie 9
in Fig. ι beginnt am Grund eines der ersten Gänge des Gewindes 2.
Im Gegensatz hierzu ist die erfindungsgemäße Gewindeverbindung so ausgeführt, daß das Auf- ico
treten einer Keilwirkung zwischen den Gewindegängen beim Einschrauben des Bolzenteils in das
Mutterteil vermieden wird und daß das ganze Drehmoment durch die Berührungsflächen der Gewindegänge
übertragen werden kann.
Zu diesem Zweck ist bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 (Einzelheit B in Fig. 3) in der Nähe
der Mitte des Gewindeabschnitts 2 des Bolzenteils 1 und in der Nähe der Mitte des Gewindeabschnitts 4
des Mutterteils 3 eine örtliche Änderung der Gewindesteigung vorgesehen, wobei die Steigung des
Bolzengewindes an dieser Stelle größer ist als die normale Steigung P, während die Steigung des
Muttergewindes an dieser Stelle kleiner ist als die normale Steigung P. Hierdurch wird gewährleistet,
daß die äußeren Flanken des Bolzengewindes 2 gegen die inneren Flanken des Muttergewindes 3
drücken und daß infolgedessen der mit Gewinde versehene Abschnitt des Bolzenteils 1, abgesehen
von radialen Spannungen, einer axialen Druckspannung ausgesetzt ist, während in dem entsprechenden
Teil des Mutterteils 3 axiale Zugspannungen herrschen.
Wenn sich die Schultern 5 und 6 nicht berühren, steht der Abschnitt 8 des Bolzenteils und der Abschnitt
7 des Mutterteils nicht unter axialer Span-
nung. Wenn die Schultern 5 und 6 jedoch belastet sind, um eine Abdichtung herbeizuführen oder ein
Drehmoment zu übertragen, werden die Abschnitte 8 und 7 axialen Spannungen ausgesetzt. Die an
diesen Schultern wirkenden Kräfte beanspruchen das Bolzenteil naturgemäß auf Zug, jedoch nicht in
der Nähe des Grundes der Gewinderillen, da dort das Material durch den Flankendruck zusammengedrückt
wird, so daß diese Stellen gegen Einkerben gesichert sind. Die erfindungsgemäße Gewindeverbindung
läßt sich daher sehr viel höher belasten als Kegelgewindeverbindungen bekannter Ausführung.
Da die Gewindeflanken ferner gemäß der Erfindung über die ganze Länge des Gewindes der Verbindung
jeweils einen Teil der Last aufnehmen, kann man die Festigkeit der Verbindung weiter
steigern, indem man die Gewindelänge der Verbindung vergrößert.
Zwar sind in Fig. 4 örtliche Steigungsänderungen sowohl bei dem Bolzengewinde als auch bei dem
Muttergewinde vorgesehen, doch ist es auch möglich und im allgemeinen vorzuziehen, eine Änderung
der Steigung nur bei einem der zusammenwirkenden Gewinde derart vorzusehen, daß das
Bolzenteil einer axialen Druckspannung und das Mutterteil einer axialen Zugspannung ausgesetzt
wird. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 besitzt das dünnere Ende des Bolzenteils 1 ein
Schraubengewinde 2' mit der Steigung P 2, während am dickeren Ende des Bolzenteils ein Gewinde
2 mit der Steigung P1 vorgesehen ist. Diese Gewindeabschnitte greifen in die Gewindeabschnitte
4' bzw. 4 des Mutterteils 3 ein, wobei diese Gewindeabschnitte jeweils eine Steigung P2 bzw.
Pi besitzen. Wenn man diese Steigung P 2 kleiner
macht als die Steigung P1, ergeben sich beim Einschrauben
des Bolzenteils 1 in das Mutterteil 3 die in Fig. S veranschaulichten Bedingungen. Wie in
Fig. 4 wird das Bolzenteil einer axialen Druckspannung ausgesetzt, und gleichzeitig kommt das
Mutterteil unter axiale Zugspannung, wenn das Bolzenteil in das Mutterteil eingeschraubt wird.
Es kommt nicht auf die Art und Weise an, in der die verschiedenen Änderungen der Steigung herbeigeführt
werden. Dasjenige Schraubengewinde, das mit einer Steigungsänderung versehen werden soll,
kann an der betreffenden Stelle unterbrochen sein oder sich fortsetzen, wobei es auf der Hand liegt,
daß sich die Änderung der Steigung über eine ausreichende Länge verteilen muß, um zu gewährleisten,
daß beim Festziehen der Gewindeverbindung möglichst gleichmäßige Spannungen entstehen.
Die auf die Gewindeflanken wirkenden Kräfte K werden hinsichtlich ihrer Größe und Richtung auch
durch die Wahl der Flankenwinkel der Gewindegänge beeinflußt; die Größe dieser Winkel ist den
praktischen Erfordernissen anzupassen.
Bei der Gewindeverbindung gemäß Fig. 6 weist das Schraubengewinde 2 des Bolzenteils 1 die Steigung
P 2 auf. Das Gewinde 4 des Mutterteils 3 besitzt die Steigung Pi. Wenn man diese Gewinde
so ausführt, daß der Unterschied zwischen den Flankendurchmessern 14 und 15 des Außengewindes
und des Innengewindes in der Nähe der Mitte der beiden Gewindeabschnitte kleiner ist als an
beiden Enden, wobei die Steigung P 2 größer ist als die Steigung P1, ist gewährleistet, daß sich die
äußeren Flanken des Bolzengewindes an die inneren Flanken des Muttergewindes anlegen, wenn das
Bolzenteil in das Mutterteil eingeschraubt wird. Infolge der während des Einschraubens durch diese
Berührung hervorgerufenen Zusammendrückung wird das Bolzenteil einer axialen Druckspannung
ausgesetzt, während das Mutterteil bei dieser Verbindungsart unter axiale Zugspannung kommt.
Das in Fig. 7 gezeigte Ausführungsbeispiel ist eine Abwandlung des in Fig. 6 dargestellten. Wie
die den Flankendurchmesser bezeichnende Linie 15 (s. Fig. 6), die bei der Ausführung nach Fig. 7
gerade und nicht wie in Fig. 6 gekrümmt ist, erkennen läßt, ist der Kegelwinkel des Gewindes 4 des
Mutterteils über die ganze Länge des Gewindeabschnitts konstant. Um zu gewährleisten, daß die
äußeren Flanken des Bolzengewindes gegen die inneren Flanken des Muttergewindes gedrückt
werden, wenn das Bolzenteil in das Mutterteil eingeschraubt wird, muß man das Bolzengewinde in
zwei Abschnitte 2 und 2' unterteilen, wobei diese Abschnitte Kegelwinkel aufweisen, die sich voneinander
sowie auch von dem Kegelwinkel des Muttergewindes unterscheiden, so daß der Unterschied
zwischen den Flankendurchmessern des Bolzengewindes und des Muttergewindes in der Nähe der
Mitte des Gewindeabschnitts kleiner ist als an beiden Enden. (Bei bestimmten Materialeigenschaften
kann es zweckmäßig sein, den die Flankendurchmesser wiedergebenden Kurven einen anderen
Verlauf zu geben; in manchen Fällen muß der Unterschied zwischen den Flankendurchmessern
konstant oder in der Mitte der Gewindeabschnitte am größten sein, um eine gleichmäßige Spannungsverteilung
zu gewährleisten.)
Um eine gleichmäßige Belastung der Gewindeflanken zu erzielen, damit ein Fressen vermieden
wird, ist dafür gesorgt, daß der Übergang zwischen den beiden kegeligen Abschnitten des Bolzenteils
an der betreffenden Stelle mehr oder weniger allmählich und nicht etwa plötzlich erfolgt (siehe
Zone 13 in Fig. 7); in diesem Falle besteht zwischen den Flankendurchmesserlinien des Bolzenteils und
des Mutterteils selbst in der Mitte des Gewindeabschnitts ein ausreichender Abstand, um ein
Fressen zu verhindern.
Es ist auch möglich, den Kegelwinkel des Bolzenteils über die ganze Länge des Gewindeabschnitts
konstant zu halten und das Innengewinde des Mutterteils in zwei Abschnitte mit unterschiedlichen
Kegelwinkeln zu unterteilen, und zwar derart, daß der Kegelwinkel des in der Nähe des freien
Endes des Mutterteils liegenden Gewindeabschnitts größer ist als der Kegelwinkel des Bolzengewindes,
und daß der Kegelwinkel des in der Nähe des inneren Endes des Muttergewindes liegenden Abschnitts
kleiner ist als derjenige des Bolzengewindes. Auch in diesem Falle ist jedoch ein aus-
reichender Abstand zwischen den die Flankendurchmesser angebenden Linien für das Bolzengewinde
und das Muttergewinde vorzusehen.
Die Steigung P 2 des Bolzengewindes kann längs der beiden Abschnitte des Bolzengewindes unterschiedlich
sein; sie kann z. B. im linken Abschnitt des Bolzengewindes gleich der Steigung P ι des
Muttergewindes sein.
Bei erfindungsgemäßen Gewindeverbindungen ίο nehmen im spannungslosen Zustand, d. h. vor dem
festen Einschrauben des Bolzenteils in das Mutterteil, die Abmessungen der Flankenschlitze zwischen
den äußeren Flanken des Muttergewindes und den inneren Flanken des Bolzengewindes nach beiden
Enden hin zu und die Abmessungen der Flankenschlitze zwischen den äußeren Flanken des Bolzengewindes
und den inneren Flanken des Muttergewindes im allgemeinen nach beiden Enden hin ab.
Es liegt auf der Hand, daß man die konstrukao tiven Merkmale der in den Fig. 6 und 7 dargestellten
Gewindeverbindungen miteinander und mit denjenigen der in den Fig. 4 und 5 gezeigten
Ausführungsformen kombinieren kann, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Derartige erfindungsgemäße
Gewindeverbindungen sind in den Fig. 3, 8, 9, 10 und 11 bei 16 allgemein angedeutet.
Eine Abdichtung, wie sie gemäß Fig. 3 durch die zur Achse der Verbindung senkrechten Schultern
5 und 6 erreicht wird, erzielt man bei der Ausführung nach Fig. 8 mit Hilfe der kegeligen
Anlageflächen 10 und 11.
Gute Ergebnisse zeigten sich auch, wenn man bei der Gewindeverbindung 16 nach Fig. 9 das ganze
Mutterteil 3 vorwärmte. Nach dem Einschrauben des Bolzenteils in das Mutterteil läßt man letzteres
abkühlen. Infolge der Längenabnahme des sich abkühlenden Mutterteils nimmt der Druck zwischen
den im Eingriff stehenden Gängen der beiden Gewinde zu, so daß außer radialen Spannungen auch
eine axiale Zugspannung in dem Mutterteil und eine axiale Druckspannung in dem Bolzenteil hervorgerufen
wird. Bei den meisten Schrumpfverbindungen entstehen nur radiale Spannungen; bei dieser
erfindungsgemäßen Verbindung ergibt sich daher ein besseres Haltevermögen.
Bei geschrumpften Verbindungen ist es vorteilhaft, die zum Abdichten dienende Anordnung nach
Fig. 8 zu benutzen.
Gemäß Fig. 10 können sowohl an dem Bolzenteil als auch an dem Mutterteil zwei sich aneinander
anschließende Kegelgewindeabschnitte vorgesehen sein, wobei der Kegelwinkel des dem Ende zunächst
liegenden Abschnitts größer ist als derjenige der anderen Abschnitte, die auf dem Bolzenteil vorgesehen
sind. Bei der Ausführung nach Fig. 11 ist bei
dem vom Ende des Bolzenteils entfernter liegenden Abschnitt des Gewindes keine Kegelform mehr vorgesehen,
und in diesem Falle besitzt das Bolzenteil zwei Gewindeabschnitte, und zwar einen zylindrischen
Abschnitt und einen sich an diesen anschließenden kegeligen Abschnitt, und das Innengewinde
des Mutterteils ist ebenfalls zu einem Teil zylindrisch und zum anderen Teil konisch ausgeführt.
Die zuerst erwähnte Ausführungsform bietet den Vorteil, daß sich das Bolzenteil schneller in das
Muttergewinde einschrauben läßt, während die Ausführung mit zylindrischem Gewindeabschnitt
die Verwendung eines stärkeren Bolzenteils ermöglicht.
Wenn das Schraubengewinde dort, wo sich die Steigung des Gewindes ändert, unterbrochen ist,
benötigt man für das Zusammenschrauben der Teile eine geringere Zahl von Drehungen; vor dem Einschrauben
des Bolzenteils in das Mutterteil läßt sich nämlich das Bolzenteil weiter in das Mutterteil
einschieben, als es bei nicht unterbrochenem Gewinde der Fall wäre. Diese Ausführungsart kann
sich auch im Hinblick auf das Schneiden der Gewindegänge als vorteilhaft erweisen.
Die Spannungsverteilung, die sich gemäß der Erfindung in dem Mutterteil und dem Bolzenteil
ergibt, führt dazu, daß ein Wackeln der Verbindung vermieden wird.
Wenn das erfindungsgemäße Gewinde bei Futterrohren für Bohrlöcher verwendet wird, läßt sich die
Verrohrung aus dem Bohrloch herausziehen, ohne daß die Gefahr besteht, daß sich Verbindungen
lösen, da Gewindegänge abgerissen werden.
Versuchsergebnisse. Eine Kegelgewindeverbindung gemäß der Norm des American Petroleum
Institute wurde mit einer ähnlichen erfindungsgemäßen Verbindung verglichen. Beide Verbindungen
wurden aus der gleichen Stahlsorte hergestellt, wobei die Behandlung des Stahls in beiden Fällen
die gleiche war. Bei beiden Versuchen wurde das gleiche Fett verwendet, und die beiden Verbindungen
wurden hinsichtlich der Belastungsbedingungen und der Temperatur in der gleichen Weise geprüft.
Die Unterschiede zwischen den beiden Gewindearten ergeben sich aus der folgenden Aufstellung.
Normale
A. P. L-
Gewinde-
verbindung
Steigung
des Muttergewindes ..
Steigung
des Bolzengewindes ..
Kegel des Bolzenteils
am Schulterende
am Schulterende
Kegel des Bolzenteils
in der Mitte
in der Mitte
Kegel des Bolzenteils
am dünneren Ende ...
am dünneren Ende ...
Kegel des Mutterteils ...
Spalt (Abstand zwischen
den Schultern nach dem
. Einschrauben mit der
Hand)
6,35 mm
6,35 mm
6,35 mm
ι :6
ι :6
ι :6
ι :6
ι :6
Erfindungsgemäße
Gewindeverbindung
Gewindeverbindung
6,35 mm
6,374 mm
6,374 mm
ι : 6,55
ι :6
ι :6
ι =5.57
ι :6
ι :6
1,5 mm
109 704/2
Die beiden Verbindungen wurden allmählich belastet bzw. überlastet, und bei einer Belastung mit
3340 mkg ergaben sich die nachstehend aufgeführten bleibenden Abmessungsänderungen.
Zunahme des Außendurchmessers der Schulter
am Mutterteil
am Mutterteil
Zunahme der Steigung
des Bolzengewindes ..
des Bolzengewindes ..
Abnahme des Bolzenteil-Innendurchmessers in
50 mm Abstand vom
dünneren Ende
50 mm Abstand vom
dünneren Ende
Normale
A. P. L-
Gewinde-
verbindung
8,05 mm
0,66 bis 0,78 mm
0,92 mm
Erfindungsgemäße Gewindeverbindung
1,24 mm
0,05 bis 0,06 mm
0,43 mm
(Die Vergrößerung der Steigung des erfindungsgemäßen Bolzengewindes ist auf die extreme Überlastung
zurückzuführen.)
Eine erfindungsgemäße Verbindung mit einer Gewindelänge von 127 mm (5")j bei der das Gewinde
somit um 25,4 mm (1") länger war als das genormte Gewinde, wobei sich eine kleinere Schulterfläche
ergab, wurde mit 4000 mkg belastet bzw, überlastet. Die Zunahme des Außendurchmessers
der Schulter an dem Mutterteil betrug dann 3,69 mm, doch zeigte es sich, daß die Vergrößerung
der Steigung des Bolzengewindes zwischen —0,005 mm (Abnahme) und 0,015 mm lag, d. h. bei
Werten, die geringer sind als die Gewindetoleranz. Ferner wurden zahlreiche Biegeversuche mit
kleineren Modellen durchgeführt. Bei diesen Versuchen zeigte es sich, daß man die erfindungsgemäße
Gewindeverbindung um etwa 50% höher belasten konnte als die A. P. I.-Gewindeverbindung, während
die erfindungsgemäße Verbindung bei der gleichen Belastung einer wesentlich größeren Zahl
von Belastungsvorgängen standhielt als die normale bzw. genormte Verbindung.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Kegelgewindeverbindung, insbesondere für . unmittelbar aneinander anzuschließende Tiefbohrgestänge und -rohre, bei der in fest eingeschraubtem Zustand die beiden Flanken jedes Gewindeganges der insbesondere mit Quer- oder Schrägschultern aneinanderstoßenden Gewinde unterschiedlich belastet sind und die axiale Belastung der Flanken symmetrisch zu einer Gewindequerebene ist, dadurch gekennzeichnet, daß symmetrisch zu der etwa in Gewindemitte gedachten Gewindequerebene Abweichungen hinsichtlich des Abstandes von dieser, der Steigung und/oder des Flankendurchmessers einzelner oder mehrerer Gewindegänge vorgesehen sind.
- 2. Kegelgewindeverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zu beiden Seiten der Querebene liegenden Gewindeabschnitte wenigstens eines der beiden Schraubengewinde in Achsrichtung gegeneinander verschoben angeordnet sind (Fig. 4).
- 3. Kegelgewindeverbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schraubengewinde, welches in Achsrichtung gegeneinander verschobene Gewindeabschnitte besitzt, im Bereich der Querebene wenigstens einen Gewindegang abweichender Steigung aufweist.
- 4. Kegelgewindeverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Seite der Querebene die Gewindeabschnitte beider Schraubengewinde gleiche Steigung, aber von derjenigen der Gewindeabschnitte auf der anderen Seite unterschiedliche Steigung aufweisen (Fig. 5).
- 5. Kegelgewindeverbindung nach Anspruch 1, bei der die beiden Schraubengewinde unterschiedliche Steigung aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Unterschied der Flankendurchmesser der beiden Schraubengewinde symmetrisch zu der Querebene der Gewindeverbindung über die Gewindelänge ändert (Fig. 6 und 7).
- 6. Kegelgewindeverbindung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Schraubengewinde, vorzugsweise das Muttergewinde, auf einem Konus mit konstantem Kegelwinkel liegt und das andere Schraubengewinde im Bereich der Querebene auf einem Konus mit dem gleichen Kegelwinkel und an den Enden der Gewindeverbindung jeweils auf einem Konus mit abweichendem Kegelwinkel liegt (Fig. 7).
- 7. Kegelgewindeverbindung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schraubengewinde, welches Abweichungen hinsichtlich der Lage der Gewindegänge bzw. der Steigung aufweist, im Bereich der Querebene unterbrochen ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 870 344; britische Patentschriften Nr. 593 629, 569581; USA.-Patentschriften Nr. 2504601, 1 817 808; Werbeschrift »Böhler Hartmetall-Bergbauwerkzeuge«, Nr. 4245, 7. 1953.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen© 509 659/8 2.56 (109 704/2 10.61)
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL975291X | 1954-03-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE975291C true DE975291C (de) | 1961-11-02 |
Family
ID=19866342
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN10346A Expired DE975291C (de) | 1954-03-16 | 1955-03-15 | Kegelgewindeverbindung, insbesondere fuer unmittelbar aneinander anzuschliessende Tiefbohrgestaenge und -rohre |
| DEN11944A Pending DE1152673B (de) | 1954-03-16 | 1956-03-10 | Kegelgewindeverbindung, insbesondere fuer Tiefbohrrohre |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN11944A Pending DE1152673B (de) | 1954-03-16 | 1956-03-10 | Kegelgewindeverbindung, insbesondere fuer Tiefbohrrohre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE975291C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1261081B (de) * | 1962-10-05 | 1968-02-08 | Pierre Antoine Nardin | Vorrichtung zum hermetischen Verschliessen eines Uhrgehaeuses |
| DE2330762A1 (de) * | 1972-06-16 | 1974-01-03 | Vallourec Lorraine Escaut | Stossverbindung fuer stahlrohre, die gegenueber wasserstoffversproedung wenig empfindlich sind |
| FR2551527A1 (fr) * | 1983-08-31 | 1985-03-08 | Hunting Oilfield Services Ltd | Raccords filetes, notamment pour tubes et plus specialement pour l'exploration et la production des gisements de petrole et de gaz naturel |
| WO2003050381A1 (en) * | 2001-12-07 | 2003-06-19 | Baker Hughes Incorporated | Modular thread connection with high fatigue resistance |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL7510249A (en) * | 1975-08-29 | 1977-03-02 | Nova Hut Klementa Gottwalda Na | Gastight screwed pipe union - has mating cone faces of different angles in inner and outer members |
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| DE870344C (de) * | 1949-01-07 | 1953-03-12 | Skf Svenska Kullagerfab Ab | Anordnung bei Stiftschraubenverbindung |
-
1955
- 1955-03-15 DE DEN10346A patent/DE975291C/de not_active Expired
-
1956
- 1956-03-10 DE DEN11944A patent/DE1152673B/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1152673B (de) | 1963-08-14 |
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