CH200326A - Ofen. - Google Patents
Ofen.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24B—DOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
- F24B13/00—Details solely applicable to stoves or ranges burning solid fuels
- F24B13/02—Arrangement or mountings of fire-grate assemblies; Arrangement or mountings of linings for fire-boxes, e.g. fire-backs
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Description
Ofen. Die Erfindung betrifft einen Ofen, der zu verschiedenen Zwecken dienen kann, wie z. B. zum Beheizen von Treibhäusern, als Zentralheizungsofen etc. und zur Bescbik- kung mit Holzspänen, z. B. in Form von Sägespänen als Brennmaterial, ausgebildet ist.
Bei den bekannten Öfen dieser Art musste jeweils beim Beschicken mit Brennmaterial in diesem ein Luftkanal angeordnet werden, was in der Weise geschah, dass vor dem Ein bringen der Späne irgend ein länglicher und konstanter Querschnitt aufweisender Gegen stand in die Längsachse des Ofens und ein anderer Gegenstand mit gleichen Eigen schaften, z. B. je ein Stück. Rundholz, von der Asohentüre aus so auf den Ofenboden gelegt wurde, dass beide sich, berührten und dass nach Einbringen und Einstampfen des Brennstoffes im Ofen beide wieder entfernt wurden.
Dies hatte verschiedene Nachteile, so z. B. den, dass beim Herausziehen der zur Bildung des Luftkanals dienenden Gegen stände dessen Wände derart beschädigt wur den, dass durch Zusammenfallen id@erselben der Luftkanal verstopft wurde und der Ofen ent leert und neu gefüllt werden musste.
Gemäss der Erfindung werden diese Nach teile dadurch behoben, dass im Feuerraum des Ofens ein achsial verlaufendes, mit Durch brechungen für dem Brennstoff zuzuleitende Luft versehenes Zugrohr vorgesehen ist mit einem in letzterem angeordneten Rohrschie ber zur Regulierung der durch die Durch- breohungen für den Brennstoff zuzuleitende Luftmenge, wobei der Luftzutritt in das un tere Ende des Rohrschiebers durch eine Klappe abschliessbar ist.
In der Zeichnung ist der Erfindungsge genstand in zwei Ausführungsbeispielen dar gestellt, und es zeigt: Fig. 1 das erste Ausführungsbeispiel im Längsschnitt, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A und Fig. 3 einen teilweisen Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 1, Fig. 4 das, zweite Ausführungsbeispiel im obern Teil in Schnitt nach :
der Linie C-C und im untern Teil nach der Linie D-D der Fig. 5, Fig. 5 einen Grundriss zur Fig. 4 und Fig. 6 einen teilweisen Schnitt nach der Linie E-E der Fig. 4.
Bei den dargestellten, zu einem Zentral heizungsofen ausgebildeten Ausführungsbei spielen bildet der doppelwandige Ofenmantel 1 einen Wasserbehälter, der sich gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel über den Feuer raum 2 erstreckt,
gemäss dem zweiten Aus führungsbeispiele jedoch nur mit einem Ringstück 3 über den Feuerraum 2 ragt. Die beiden Wände des Ofenmantels sind unten am Ofenboden 4 wasserdicht befestigt und über diesem durch einen einen Schieber 5 tragenden Stutzen 6 miteinander verbunden. Mit 7 ist jeweils die Steig- und mit 8 die Rückleitung der Zentralheizung bezeichnet.
Im Feuerraum 2 ist achsial ein mit Längs- schlitzen 9 versehenes, oben und unten offenes Zugrohr 10 am Ofenboden 4 befe stigt, welches gemäss Fig. 1 den ,letzteren durchdringt und gemäss Fig. 4 ihm aufsitzt.
In diesem Zugrohr ist ein mit den Schlitzen 9 im Zugrohr 10 entsprechenden Schlitzen 11 versehener, im Zugrohr 10 drehbarer Rohr- schieber 12 angeordnet, dessen unteres Ende aus dem Ofenboden 4 herausragt und durch eine Schliessklappe 13 abschliessbar ist, welch letztere um eine am Ofenboden befestigte Achse 14 mittels eines Hebels 15 in und ausser Schliesslage geschwenkt werden kann.
Dieser Hebel ist gemäss Fig. 1 und 2 als Handhebel und gemäss Fig. 4 und 6 als Fuss- hebes ausgebildet. 16 ist ein Ascherkasten zum Auffangen von aus dem Rohrschieber fallender Asche.
Über dem Ofenboden 4 ist in einem ab gestuften, an der Innenwand des Ofenman tels 1 besfestigten Ring 17 ein Doppelrost eingesetzt. Der obere Rostteil 18 sitzt lose, aber gegen Verdrehungen irgendwie ge schützt, in letzterem, während der untere Rostteil 19 drehbar im Ringstück 17 ange ordnet ist. Zum Drehen desselben dient ein Hebel 20, über welchen eine am untern Rost befestigte Gabel 21 greift,
welcher Hebel in dem um das Zugrohr 10 drehbaren Ringstück 22 einerends befestigt ist und andernends zwecks Einstellung in; den Stutzen 6 ragt.
Die Rostteile 18, 19 sind derart mit Schlitzen 23 ausgerüstet, dass bei paralleler Lage der selben der Luftdurchgang durch den Doppel- rost gesperrt ist,
während durch Verschwen- ken des Rostteils 19 dem Rostteil 18 gegen über der Luftdurchgang nach Bedarf geregelt werden kann. Bei dem ersten Ausführungs beispiel nach Fig. 1 bis 3 ist am obern Ende des Ofenmantels ein lesen beide Wände durchdringender, durch einen Schieber 24 ab schliessbarer Stutzen 25 vorgesehen, der zum Einbringen des Brennmaterials dient.
Ferner ist der Rohrschieber 12 mittels einer einen Schwenkarm 26 tragenden Welle 27 an dem sich über den Feuerraum 2 erstreckenden Teil des Wasserbehälters aufgehängt, wobei die Welle in einer den letzteren durchdrin genden Hülse 28 geführt ist. 29 ist ein die Welle 27 mit dem Rohrschieber 12 verbin dender Bügel.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 bis 6 ist der Feuerraum 2 oben offen, so dass das Brennmaterial durch die durch das Ringstück 3 gebildete Offnung in den Ofeneingebracht werden ,kann, welcher oben mit einer ringförmigen Herdplatte 30 ausge- rüstet ist.
Im weiteren ist hier eine \ring förmige, Streben 31 besitzende waagrechte Stütze für das obere Ende des Zugrohres 10 vorgesehen. 32 ist ein zu dem durch den Ofenmantel gebildeten Wasserbehälter zu sätzlicher Wasserbehälter, der mittels Rohr gelenken 33,
34 der Steig- bezw. der Rück leitung angegliedert ist. Zur Entlastung der Rohrgelenke ist gleichachsig zu diesen ein Gelenk 35 in Lagern 36, 37 gelagert, welches mittels einer Strebe 35 mit dem Behälter 32 verbunden ist. Das Lager 37 ist an der Steig leitung 7 und das andere Lager an der Rück leitung 8 befestigt.
Durch die Rohrgelenke 33, 34 und das Gelenk 35 wird ermöglicht, den Behälter 32 ausserhalb den Bereich der Herdplatte zu schwenken, so dass der Ofen auch, zu andern Zwecken, z. B. zu Sied- und Kochzwecken Verwendung finden kann.
Es ist auch vorgesehen, den obern Rost 18 aus Rohren zu bilden und diese dem Ofen mantel fest anzugliedern. Beim: Benützen des Ofens kann der den Raum zwischen dem übern Mantel und dem Zugrohr ausfüllende Brennstoff, der auch in Form von Brikets in den Ofen eingeführt werden kann, in .der Weise entzündet werden, dass bei geschlossenen Schiebern. 24 und 5, ge schlossener Klappe 13 und geschlossenen Rostschlitzen 23,
aber voll geöffneten Schlit zen; 9 und 11 irgend ein brennender Gegen stand, z. B. ölgetränkte' Putzlappen, in das untere Ende des Rohrschiebers 12 einge bracht wird. Dadurch werden die vor den Schilitzen 9 bezw. dem Zugrohr 10 zunächst liegenden Späne in Brand gesetzt, von wo aus alsdann das Abbrennen des Brennstoffes in radialer Richtung gegen den Ofenmantel hin erfolgt.
Das Abbrennen des Brennstoffes kann durch Regulieren des Luftzuges im Zugrohr 10 durch die Schliessklappe 13 bezw. durch den Rohrschieber 12, sowie auch, so- fern. ein Doppelrost, wie in den Fig. 1, 2 und 4 dargestellt ist, vorhanden ist, durch Ver- schwenken des untern Rostteils dem obern gegenüber nach Bedarf geregelt werden.
Der Rauchaustritt erfolgt durch ein Abzugrohr 38 (Fig. 1), das durch einen den Ofenmantel durchdringenden Stutzen nach dem Feuer raum geführt ist. Zur Entnahme von Heiss wasser kann an dem Behälter 32 ein Hahn 39 angeordnet sein. Auch kann das Zugrohr als Hohlkörper ausgebildet und an den Ofen mantel mittels obern und untern Rohren an geschlossen sein, um so als zusätzliche Was serbehälter zu dem dem durch den Ofen mantel gebildeten Wasserbehälter zu dienen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Ofen zur Beschickung mit Holzspänen, dadurch gekennzeichnet, dass im Feuerraum des Ofens ein achsial verlaufendes, mit Durehbrechungen für dem Brennstoff zuzu leitende Luft versehenes Zugrohr vorgesehen ist mit einem in letzterem angeordneten Rohrsohieber zur Regulierung der durch die Durchbrechungen in den Brennstoff eintre- tenden Luftmenge,wobei der Luftzutritt in das untere Ende des. Rohrschiebers durch eine Klappe abschliessbar ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Ofen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ofenmantel doppel wandig ausgebildet ist und als Wasser behälter dient. 2. Ofen nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ofenmantel mit Rohrleitungen zum Ab und Zuleiten des Wassers in Verbindung steht. 3.Ofen nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass ein zu dem durch den Ofen mantel gebildeten Wasserbehälter zusätz licher Wasserbehälter derart den dem Ofenmantel- angeschlossenen Rohrleitun- gen angegliedert ist,dass er zum Erhitzen des in ihm befindlichen Wassers aus einer ausserhalb dem Bereich des Ofens liegen den Aussergebrauchslage in eine über dem Feuerraum liegende Gebrauchslage ge- s:chwenkt werden kann. 4.Ofen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass über dem Ofenboden ein Doppelrost derart vorgesehen ist, dass die Schlitze der beiden übereinanderliegenden Rostteile desselben so zu einander ange ordnet sind, dass ein Luftdurchtritt durch die Schlitze gänzlich verhindert, oder ein dem erforderlichen Abbrand des.Brenn- matexials jeweils entsprechender Luft durchtritt durch Yerschwenken des einen Rostteils dem andern gegenüber bewirkt werden kann. 5. Ofen nach Patentanspruch und Unter- anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Rostteil als Hohlkörper ausge bildet und dem Ofenmantel angeschlossen ist. -
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH200326T | 1938-02-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH200326A true CH200326A (de) | 1938-10-15 |
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ID=4442251
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH200326D CH200326A (de) | 1938-02-03 | 1938-02-03 | Ofen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH200326A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2011129712A3 (en) * | 2010-04-14 | 2013-04-25 | Petrovic Dragan | Furnace with mobile and exchangeable firebox for solid bio fuel |
-
1938
- 1938-02-03 CH CH200326D patent/CH200326A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2011129712A3 (en) * | 2010-04-14 | 2013-04-25 | Petrovic Dragan | Furnace with mobile and exchangeable firebox for solid bio fuel |
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