CH200093A - Einrichtung an geographischen Karten zum Aufsuchen einer gewünschten Stelle der Karte an Hand eines Verzeichnisses. - Google Patents

Einrichtung an geographischen Karten zum Aufsuchen einer gewünschten Stelle der Karte an Hand eines Verzeichnisses.

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CH200093A
CH200093A CH200093DA CH200093A CH 200093 A CH200093 A CH 200093A CH 200093D A CH200093D A CH 200093DA CH 200093 A CH200093 A CH 200093A
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CH
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pivotable
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Henri Weber
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Henri Weber
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B29/00Maps; Plans; Charts; Diagrams, e.g. route diagram
    • G09B29/10Map spot or coordinate position indicators; Map reading aids
    • G09B29/102Map spot or coordinate position indicators; Map reading aids using electrical means

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Description


  Einrichtung an geographischen Karten zum Aufsuchen einer gewünschten Stelle  der Karte an Hand eines Verzeichnisses.    Das nachstehend beschriebene, mit der er  findungsgemässen Vorrichtung durchführbare  Verfahren zum Aufsuchen von Strassen, Ort  schaften     etc.    auf Stadtplänen oder sonstigen  ,     creograp        I        t'        hischen        Karten,        brino-t        kn        eine        grosse     Vereinfachung und besonders ein blitzschnel  les Auffinden der gewünschten,

   in einem zur  Karte gehörigen Verzeichnis enthaltenen  Strasse oder Ortschaft gegenüber den     bisher     üblichen     Aufsuchmethoden.     



  Man hat bisher, um bestimmte Stellen auf  geographischen Karten auffinden zu können,  die Kartenfläche durch Koordinaten in Fel  der eingeteilt und die zwischen den Koordi  naten befindlichen     Streifen    an den Rändern  der Karte mit Buchstaben und Zahlen ver  sehen. Dadurch ist. es möglich, das Aufsuchen  einer gewünschten Stelle auf ein verhältnis  mässig kleines Feld zu beschränken; dasselbe  ist aber immerhin noch so gross, dass öfters  viel Mühe und Geduld notwendig sind, bis  der bezeichnete Ort gefunden ist.    Bei der vorliegenden Erfindung ist vor  allen Dingen zu sagen, dass die Vorrichtung  denkbar einfach ist und von     jedermann    ohne  besonders vorheriges     Studium    angewandt  werden kann.

   Es handelt sich um eine Ein  richtung an Stadtplänen und andern geogra  phischen Karten zum Aufsuchen einer ge  wünschten Stelle der garte anhand eines  Verzeichnisses, dadurch gekennzeichnet, dass  die Karte an den Rändern mit fortlaufenden  Zahlen versehen und ein lediglich     in    einer  Kartenecke befestigtes     schwenkbares    Organ  vorhanden ist, auf dem ein eine Durchsicht  ermöglichender Sucher verschiebbar sitzt,       mittelst    welchem eine im     Verzeichnis    er  wähnte,     einer    bestimmten, aus zwei     Zahlen     bestehenden Nummer zugeordnete Stelle der  Karte durch     Anpeilung    zweier auf den Kar  tenrändern angegebener Zahlen aufgefunden  werden kann,

   und zwar derart, dass der  Sucher zunächst über die erste Zahl der im  Verzeichnis angeführten Nummer auf den      Kartenrändern geschoben und an der entspre  chenden Stelle am schwenkbaren Organ fest  gestellt wird, um alsdann das freie Ende des  schwenkbaren Organes über der zweiten Zahl  einzustellen, wodurch der Sucher auf der  Karte genau über die zu suchende Stelle ge  langt und durch den Sucher hindurch diese  Stelle sichtbar wird.  



  Bei der dargestellten, ein Beispiel des Er  findungsgegenstandes betreffenden Einrich  tung sind an drei aneinanderstossenden Rän  dern a, b und c der Karte K in fortlaufender  Folge Zahlen 1, 2, 3, 4 ... usw. vorgesehen,  mit Beginn in einer Ecke, am vorteilhafte  sten in der linken obern Kartenecke, wie in  der beiliegenden Zeichnung angenommen. An  diesem Punkt, bei Zahl 1, ist ein biegsames  Organ befestigt, welches bestehen kann aus  einem Faden, einer Schnur, einem Band oder  einem Draht, auf dem ein Sucher verschieb  bar befestigt ist. Als Sucher ist ein hohler  Ring vorgesehen, durch dessen einen Halb  kreis das biegsame Organ hindurchläuft, und  zwar derart, dass das innerhalb des Ringes  befindliche Ringfeld völlig frei bleibt.

   Als  Sucher kann auch ein massiver Ring verwen  det werden, wobei aber das biegsame Organ  mitten durch das Ringfeld läuft, oder eine  in einen hohlen Ring gefasste Linse, um die  Suchstelle in vergrössertem Mlassstabe zu  sehen. Statt des biegsamen Organes kann ein  starres, schwenkbar befestigtes Organ, z. B.  ein Holz- oder Metallstab, verwendet werden,  auf dem der Sucher zum Beispiel mittels  einer Klemme zu seinem Fixieren in einer  im schwenkbaren Organ befindlichen Nute  verschiebbar eingesetzt ist. Die Zahlenfolge  der Kartenränder ist entweder direkt aufge  druckt oder auf einem mit aufgedruckten  Zahlen versehenen Klebestreifen vorhanden,  welch letzterer sich besonders für das nach  trägliche Anbringen der Einrichtung an Kar  ten eignet.

   An     Stelle    der     Buchstabenbezeich-          nung,    beispielsweise in einem Strassenver  zeichnis, sind im die verschiedenen Ortsan  gaben enthaltenden Verzeichnis auch die die  sen Angaben     zugeordneten    Nummern aufge  führt, die sich je aus zwei Zahlen zusammen-    setzen, wie sie sich mittelst. der     erfindun < ,;-          gemässen    Einrichtung durch     Aaspeilung    für  jede Stelle ergeben. Mittelst der     dargestellten     Einrichtung kann nun eine gewünschte Stelle  auf der Karte, z.

   B. die der Nummer 74 : 19<I>2</I>  zugeordnete     "Culmannstrasse",    wie folgt auf  gesucht werden: Man nimmt mit     einer    Hand  Faden und Ring, führt letzteren über die an  erster Stelle genannte Zahl 74 am obern Kar  tenrand, hält den Faden ziemlich straff ge  spannt, damit der Ring sich festsetzt, und  führt dann das Fadenende über die zweite  Zahl 192 am rechten     Kartenrande,    wie in       Fig.    2 ersichtlich.

   Der Ring kommt nun in  seiner unverrückbaren Lage genau über die  gesuchte Stelle zu liegen, und ohne Mühe  kann im Ringfeld die     Strassenbezeichnung-          abgelesen    werden (siehe     Fig.    2).     jlm    bei ge  wissen Fällen die Ortsbezeichnung noch  präziser in das Ringfeld hineinzubringen.  wird zwischen den Nummern im Verzeichnis  ein Bindestrich (-) angebracht, was bedeutet,       da.ss    beim Einstellen der     ersten    Zahl auch  die nächstfolgende Zahl, in dem vorliegen  den Beispiel also 75, in das Ringfeld einbe  zogen werden soll (siehe     Fig.    3).  



  Das Feststellen der Nummern für das zur  Karte gehörende Verzeichnis geschieht zum  Beispiel folgendermassen: Man führt     deii     Sucher     mittelst    des schwenkbaren Organes  auf die zu     numerierende    Ortsangabe; das  über den Sucher hinausragende freie     Ende     des schwenkbaren Organes durchschneidet in  seiner Geraden eine am Kartenrand befind  liche Zahl, die für das Verzeichnis als zweite  Zahl der Nummer gilt; ohne den Sucher in  seiner Position auf dem schwenkbaren Organ  zu verschieben, führt man ihn nun selbst über  den Kartenrand und erhält so die     durch    ihn  angezeigte Zahl als die im Verzeichnis an  erster Stelle zu setzende Zahl der Nummer.

    Wenn der Sucher auf dem Kartenrand zwi  schen zwei Zahlen zu liegen kommt, so ist  dies im Verzeichnis mittelst eines Bindestri  ches zwischen den beiden Zahlen der Num  mer gekennzeichnet; beim Aufsuchen einer  solchen Ortsbezeichnung ist dann mit der  ersten Zahl auch die nächstfolgende Zahl auf      dem Kartenrand beim Einstellen in den  Sucher mit einzubeziehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Stadtplänen und andern geographischen Karten zum Aufsuchen einer gewünschten Stelle der Karte anhand eines Verzeichnisses, dadurch gekennzeichnet, dass die Karte an den Rändern mit fortlaufenden Zahlen versehen und ein lediglich in einer Kartenecke befestigtes schwenkbares Organ vorhanden ist, auf dem ein eine Durchsicht ermöglichender Sucher verschiebbar sitzt, mittelst welchem eine im Verzeichnis er wähnte, einer bestimmten, aus zwei Zahlen bestehenden Nummer zugeordnete Stelle der Karte durch Anpeilung zweier auf den Kar tenrändern angegebener Zahlen aufgefunden werden kann, und zwar derart, dass der Su cher zunächst über die erste Zahl der im Ver zeichnis angeführten Nummer auf den Kar tenrand geschoben und an der entsprechenden Stelle am schwenkbaren Organ festgestellt wird,
    um alsdann das freie Ende des schwenk baren Organes über der zweiten Zahl einzu stellen, wodurch der Sucher auf der Karte genau über die zu suchende Stelle gelangt und durch den Sucher hindurch diese Stelle sichtbar wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das schwenk bare Organ biegsamer Art ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Sucher ein hohler Ring ist und das von diesem um schlossene Feld infolge Durchführung des schwenkbaren biegsamen Organes durch den einen Halbkreis des Ringes hindurch völlig frei ist.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass. der Sucher ein massiver Ring ist, bei dem das schwenk bare Organ mitten durch das vom Ring umschlossene Feld läuft. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Sucher durch eine durchsichtige Scheibe gebildet wird. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zahlenfolge auf den Kartenrändern auf einem mit auf gedruckten Zahlen versehenen Klebestrei fen vorhanden ist. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zahlen auf den Kartenrändern direkt auf diese auf gedruckt sind.
CH200093D 1937-11-30 1937-11-30 Einrichtung an geographischen Karten zum Aufsuchen einer gewünschten Stelle der Karte an Hand eines Verzeichnisses. CH200093A (de)

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