CH200081A - Vorsatzgerät an Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen. - Google Patents

Vorsatzgerät an Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen.

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CH200081A
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Blume Max Erich Dr Jur
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Blume Max Erich Dr Jur
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B27/00Control, indicating, or safety devices or systems for composing machines of various kinds or types
    • B41B27/02Systems for controlling all operations
    • B41B27/04Keyboards

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  • Mounting, Exchange, And Manufacturing Of Dies (AREA)

Description


  Vorsatzgerät an     Hatrizensetz-    und     Zellengiessmaschinen.       Die     bekannten        Vorsatzgeräte    an Matrizen  setz- und     Zeilengiessmaschinen    müssen,     urn     leicht und sicher die Tasten anzuschlagen,  genau eingerichtet werden, damit sie auf  den Tasten aufliegen, ohne die Tasten  ausserhalb des     Arbeitsvorganges    niederzu  drücken.

   Werden diese     Vorsatzgeräte,    die  räumlich ziemlich umfangreiche Maschinen  mit einem entsprechend     erheblichen    Gewicht  sind, aus einem der vielfach in dem     Betriebe     auftretenden Gründe aus der Arbeitsstellung  entfernt, so zum Beispiel zur Vornahme von  Reparaturen, zum Reinigen der Maschine, zeit  weiligen Bedienen durch den Maschinensetzer  von Hand usw., so macht das Bewegen eines  so .grossen Gewichtes     notwendig,        .dass    zum  Entfernen der Vorsatzmaschine     mindestens     zwei     Mann    erforderlich sind.

   Das Abrücken  einer Vorsatzmaschine     ist    auch mit einer  nicht unerheblichen Betriebsgefährdung ver  bunden, da die     Vorsatzgeräte    im Interesse  der Raumersparnis und Beweglichkeit nicht  mit weit ausladenden     Untergestellen    aus  gerüstet werden     können.    Das Anbringen von    besonderen     Stützvorrichtungen    vergrössert     das     Gewicht, verringert die Handlichkeit der Ma  schine und bedingt Platz, sobald die     Stützen     benutzt werden.

   Ferner     tritt,    auch beim An  bringen von Laufrollen an den Vorsatzgerä  ten, ein nicht unerhebliches Abnutzen des  Bodens des     Arbeitsraumes        ein,    und zwar um  so mehr, als     Abrücken    und Anrücken mög  lichst immer auf der gleichen Bahn erfolgen  muss.

   Das Vorsatzgerät     muss    vor Inbetrieb  nahme     jedesmal        wieder    zu den     Tasten.    ein  gestellt. werden, was     einen    nicht     unbeträcht-          lichen        Zeitaufwand    und damit     Stillstand        ,der     hochwertigen     Matrizensetz-    und     Zeilengiess-          mas-chine    bedeutet.

   Das     Abstellen    auch nur  eines Teils dieser     Mängel    durch besondere  widerstandsfähige     Laufbahnen,        wie    z. B.  Schienen und     dergl.,    .stösst vielfach     wieder     auf     Schwierigkeiten    infolge     -der    Art des  Bodenbelages und infolge der Raumfrage.  



  Die     Erfindung    betrifft eine Anordnung  des auf einer von der Maschine unabhängigen  Säule     ruhenden        Vorsatzgerätes    an     der    Ma  schine, die alle die oben angegebenen Mängel           vermeidet.        Erfindungsgemäss        ist    das     Vorsatz-          gerät    seitlich neben dem Tastenbrett um eine  Achse mit     Bezug    auf die Säule drehbar an  geordnet. und zwar kann dies um eine     senk-          rechte    oder     waagrechte    Achse sein;

       diese    An  ordnung ermöglicht ein sehr     leichtes    Auf  stellen und     Einstellen    des     Vorsatzgerätes.          Dadurch,    dass die Lage der für das     Einstellen     in     Betracht    kommenden Mittel zueinander  nach dem     ersten        Einstellen    durch irgend  welche     geeignete    Mittel bewirkt wird, kann  bei einem     späteren    Verändern, das infolge       Ausschwenkens    des     Vorsatzgerätes,    Ver  stellen in der Höhe und ähnlichem entsteht,

    die genaue Einstellung jederzeit wieder durch  einfaches     Beachten    von     Einstellmarken    er  reicht werden.  



  Auf der anliegenden Zeichnung     sind     einige Ausführungsbeispiele     .des        Erfindungs-          gegenstandes        dargestellt,    und zwar zeigt:

         Fig.    1 die Anordnung     eines        Vorsatz-          gerätes    gegenüber dem Tastenbrett,       Fig.    2 eine andere     Ausgestaltung    der  Tragvorrichtung für     das    Vorsatzgerät,       Fig.    3 ein     drittes        Ausführungsbeispiel    der  Tragvorrichtung des     Vorsatzgerätes.     



  Das     Vorsatzgerät   <I>A, B, C, D</I>     ist        über     dem Tastenbrett 21 einer     Matrizensetz-    und       Zeilengiessmaschine        angeordnet.    In den Aus  führungsbeispielen wird das Vorsatzgerät in  bekannter Weise durch einen     Registerstrei-          fen    R gesteuert, der bei dem     Arbeitsvorgang     sich von einer Rolle 1 auf eine Rolle 2 auf  wickelt.

   Das     Abtasten    der Lochkombination  des     Registerstreifens        geschieht    durch     das          Tastwerk    D mit den     Abtaststiften    3, die  durch Winkelhebel 4 von einer auf einer  Welle 11     sitzenden    Kurve 5 auf- und ab  bewegt werden. Die abgetasteten Signale  werden auf     Einstellstäbe    6     übertragen,    die  entsprechend den abgetasteten Kombinationen  eingestellt werden und durch Einwirkung  auf die Universalschienen 7     Anschläge    aus  führen.

   Der Antrieb geschieht     durch        einen     Motor M und     kann    durch     eine    Kurbel 8 und       Kronenräder    9 und 10     mittels    eines Hebels  12 unterbrochen werden.    Das     Tastwerk    D ist auf einem     Sockel    C  befestigt. Dieser Sockel C ist auf einer  Platte E drehbar gelagert, die     ihrerseits    wie  der auf einer     Säule    16 drehbar befestigt     ist.     An der Platte E ist ein Riegel     1-1    und an  der     Säule    16 ein Riegel 15 befestigt.

   Diese  Riegel greifen in     entsprechende    Mundlöcher  des Sockels C     bezw.    der Platte E ein, so     -dass     der .Sockel C in seiner Stellung zu der  Platte E und die Platte E in ihrer Stellung zu  der Säule 16     festgestellt    werden können.  Weitere Rasten können auch die ausge  schwenkte Lage beider Teile sichern.  



  In     Fig.    2     ist    eine vertikal angeordnete       Tragvorrichtung    für     das        Vorsatzgerät        dar-          gestellt,        bei    der die von der Maschine un  abhängige Säule aus     teleskopartig        ineinander-          verschiebbaren        Rohren    17, 2,2, 23     besteht,    um       das        Vorsatzgerät,

          nachdem        es    durch Drehen  um 90       entgegengesetzt    der     Drehrichtung          des        Uhrzeigers        ausgeschwenkt    worden ist,       versenken        zu    können     und        dadurch    ein Aus  schwenken des     Tastenbrettes    der     Setzgiess-          maachine    zu ermöglichen.

       Bei    dem in     Fig.    3       dargestellten        Ausführungsbeispiel        besteht    die       das        Vorsatzgerät   <I>A, B, C,</I> D tragende     Säule     aus einem untern     Teil    18 und einem obern  Teil 19, die durch ein Gelenk, z. B. einen       Bolzen    20,     miteinander    verbunden sind, so  dass sie um die     Drehachse    des Gelenkes in  eine Winkelstellung     zueinander    geschwenkt  werden können.

   Das auf dem     obern    Teil der  Säule 19 angebrachte     Vorsatzgerät    A,<I>B, C,</I>  D, befindet sich in der gestrichelt     .gezeich-          neten        Lage    in     Arbeitsstellung.        Es    kann in  die in     Fig.3    vollausgezogen     dargestellte    Lage  umgelegt werden,

   in der es die     Setzgiess-          maschine    für Handbetrieb und Vornahme von       Arbeiten    freimacht und gleichzeitig den       Raum    für die     Ausschwenkbarkeitdes        Tasten-          brettes    der     Matrizensetz-    und     Zeilengiess-          maschine    freigibt.

   Der     untere    Teil 18 der  Säule bildet einen     Bock    24, der eine Auf  lagefläche a für den     obern        Teil    19 der     Säule     im ausgeschwenkten Zustande     des        Vorsatz-          gerätes    darstellt.  



       Durch    die beschriebenen     Einrichtungen     wird     die    Zugänglichkeit     sowohl    der Matrizen-      setz- und     Zeilengiessmaschine        wie    diejenige  des Vorsatzgerätes gewährleistet. Das Vor  satzgerät kann jederzeit ohne erheblichen       Kraftaufwand    leicht und schnell aus  geschwenkt werden, so     dass    es sowohl von der  vordern Seite, als auch von der     hintern    Seite  geprüft und ohne Störung in Ordnung ge  bracht werden kann.

   Die     Matrizensetz-    und       Zeilengiessmaschine        ist    beider weggeschwenk  ten     Lage,des        Vorsatzgerätes    frei zugänglich.  Sie kann von Hand bedient werden.

   Alle  Arbeiten, so insbesondere das häufig notwen  dige     Reinigen,    können ohne jede     SoUwierig-          keit    vorgenommen     werden.    Bei     Maschinen     mit     ausschwenkbaren        Tasten    ist     die    Aus  schwenkbarkeit der     Tasten    nicht     behindert,

       nachdem     die        das    Vorsatzgerät tragende  Säule durch entsprechendes Verstellen .der  Stellglieder beispielsweise     teleskopartig    auf       entsprechend    geringere Höhe zusammen  geschoben worden ist.     Das    Bedienen der     Ver-          stelleinrichtung    ist äusserst einfach     und    er  fordert jederzeit nur     einen    einzigen Mann.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Vorsatzgerät au Matrizensetz- und Zeilen- gzessmaschinen, das auf einer von der Ma schine unabhängigen 'Säule ruht, dadurch gekennzeichnet, dass es seitlich neben dem Tastenbrett um eine Achse mit Bezug auf die Säule drehbar angeordnet ist. UNTERANSPRWHR 1.
    Vorsatzgerät nach Patentanspruch, @da- durch gekennzeichnet, dass es um eine senkrechte Aohse drehbar ist. 2. Vorsatzgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die .Säule des Vorsatzgerätes<I>(A, B, C, D)</I> aus teleskop- artig ineinander verschiebbaren Rohren (17, 22, 23) besteht. 3. Vorsatzgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass es um eine waagrechte Achse drehbar ist. 4.
    Vorsatzgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet. dass der obere Teil (19) der das Vorsatz gerät<I>(A, B, C, D)</I> tragenden Säule mit dem untern Teil (18) der Säule durch ein Gelenk (20) verbunden ist, so dass der obere Teil (19) mitsamt dem Vorsatz- gerät in Winkelstellung zu dem untern Teil (18) und damit aus dem Bereiche des Tastenbrettes der Setz- und Giessmaschine geschwenkt werden kann. 5.
    Vorsatzgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der untere Teil (18) der Säule auf einem Bock (24) ruht, der eine Auflagefläche (a) für den obern Teil (19) der Säule im ausgeschwenkten Zu stande des Vorsatzgerätes besitzt.
CH200081D 1937-10-19 1937-10-19 Vorsatzgerät an Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen. CH200081A (de)

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CH200081T 1937-10-19

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CH200081A true CH200081A (de) 1938-09-30

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ID=4442155

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CH200081D CH200081A (de) 1937-10-19 1937-10-19 Vorsatzgerät an Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen.

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