CH200081A - Vorsatzgerät an Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen. - Google Patents
Vorsatzgerät an Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
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Description
Vorsatzgerät an Hatrizensetz- und Zellengiessmaschinen. Die bekannten Vorsatzgeräte an Matrizen setz- und Zeilengiessmaschinen müssen, urn leicht und sicher die Tasten anzuschlagen, genau eingerichtet werden, damit sie auf den Tasten aufliegen, ohne die Tasten ausserhalb des Arbeitsvorganges niederzu drücken.
Werden diese Vorsatzgeräte, die räumlich ziemlich umfangreiche Maschinen mit einem entsprechend erheblichen Gewicht sind, aus einem der vielfach in dem Betriebe auftretenden Gründe aus der Arbeitsstellung entfernt, so zum Beispiel zur Vornahme von Reparaturen, zum Reinigen der Maschine, zeit weiligen Bedienen durch den Maschinensetzer von Hand usw., so macht das Bewegen eines so .grossen Gewichtes notwendig, .dass zum Entfernen der Vorsatzmaschine mindestens zwei Mann erforderlich sind.
Das Abrücken einer Vorsatzmaschine ist auch mit einer nicht unerheblichen Betriebsgefährdung ver bunden, da die Vorsatzgeräte im Interesse der Raumersparnis und Beweglichkeit nicht mit weit ausladenden Untergestellen aus gerüstet werden können. Das Anbringen von besonderen Stützvorrichtungen vergrössert das Gewicht, verringert die Handlichkeit der Ma schine und bedingt Platz, sobald die Stützen benutzt werden.
Ferner tritt, auch beim An bringen von Laufrollen an den Vorsatzgerä ten, ein nicht unerhebliches Abnutzen des Bodens des Arbeitsraumes ein, und zwar um so mehr, als Abrücken und Anrücken mög lichst immer auf der gleichen Bahn erfolgen muss.
Das Vorsatzgerät muss vor Inbetrieb nahme jedesmal wieder zu den Tasten. ein gestellt. werden, was einen nicht unbeträcht- lichen Zeitaufwand und damit Stillstand ,der hochwertigen Matrizensetz- und Zeilengiess- mas-chine bedeutet.
Das Abstellen auch nur eines Teils dieser Mängel durch besondere widerstandsfähige Laufbahnen, wie z. B. Schienen und dergl., .stösst vielfach wieder auf Schwierigkeiten infolge -der Art des Bodenbelages und infolge der Raumfrage.
Die Erfindung betrifft eine Anordnung des auf einer von der Maschine unabhängigen Säule ruhenden Vorsatzgerätes an der Ma schine, die alle die oben angegebenen Mängel vermeidet. Erfindungsgemäss ist das Vorsatz- gerät seitlich neben dem Tastenbrett um eine Achse mit Bezug auf die Säule drehbar an geordnet. und zwar kann dies um eine senk- rechte oder waagrechte Achse sein;
diese An ordnung ermöglicht ein sehr leichtes Auf stellen und Einstellen des Vorsatzgerätes. Dadurch, dass die Lage der für das Einstellen in Betracht kommenden Mittel zueinander nach dem ersten Einstellen durch irgend welche geeignete Mittel bewirkt wird, kann bei einem späteren Verändern, das infolge Ausschwenkens des Vorsatzgerätes, Ver stellen in der Höhe und ähnlichem entsteht,
die genaue Einstellung jederzeit wieder durch einfaches Beachten von Einstellmarken er reicht werden.
Auf der anliegenden Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele .des Erfindungs- gegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 die Anordnung eines Vorsatz- gerätes gegenüber dem Tastenbrett, Fig. 2 eine andere Ausgestaltung der Tragvorrichtung für das Vorsatzgerät, Fig. 3 ein drittes Ausführungsbeispiel der Tragvorrichtung des Vorsatzgerätes.
Das Vorsatzgerät <I>A, B, C, D</I> ist über dem Tastenbrett 21 einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine angeordnet. In den Aus führungsbeispielen wird das Vorsatzgerät in bekannter Weise durch einen Registerstrei- fen R gesteuert, der bei dem Arbeitsvorgang sich von einer Rolle 1 auf eine Rolle 2 auf wickelt.
Das Abtasten der Lochkombination des Registerstreifens geschieht durch das Tastwerk D mit den Abtaststiften 3, die durch Winkelhebel 4 von einer auf einer Welle 11 sitzenden Kurve 5 auf- und ab bewegt werden. Die abgetasteten Signale werden auf Einstellstäbe 6 übertragen, die entsprechend den abgetasteten Kombinationen eingestellt werden und durch Einwirkung auf die Universalschienen 7 Anschläge aus führen.
Der Antrieb geschieht durch einen Motor M und kann durch eine Kurbel 8 und Kronenräder 9 und 10 mittels eines Hebels 12 unterbrochen werden. Das Tastwerk D ist auf einem Sockel C befestigt. Dieser Sockel C ist auf einer Platte E drehbar gelagert, die ihrerseits wie der auf einer Säule 16 drehbar befestigt ist. An der Platte E ist ein Riegel 1-1 und an der Säule 16 ein Riegel 15 befestigt.
Diese Riegel greifen in entsprechende Mundlöcher des Sockels C bezw. der Platte E ein, so -dass der .Sockel C in seiner Stellung zu der Platte E und die Platte E in ihrer Stellung zu der Säule 16 festgestellt werden können. Weitere Rasten können auch die ausge schwenkte Lage beider Teile sichern.
In Fig. 2 ist eine vertikal angeordnete Tragvorrichtung für das Vorsatzgerät dar- gestellt, bei der die von der Maschine un abhängige Säule aus teleskopartig ineinander- verschiebbaren Rohren 17, 2,2, 23 besteht, um das Vorsatzgerät,
nachdem es durch Drehen um 90 entgegengesetzt der Drehrichtung des Uhrzeigers ausgeschwenkt worden ist, versenken zu können und dadurch ein Aus schwenken des Tastenbrettes der Setzgiess- maachine zu ermöglichen.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die das Vorsatzgerät <I>A, B, C,</I> D tragende Säule aus einem untern Teil 18 und einem obern Teil 19, die durch ein Gelenk, z. B. einen Bolzen 20, miteinander verbunden sind, so dass sie um die Drehachse des Gelenkes in eine Winkelstellung zueinander geschwenkt werden können.
Das auf dem obern Teil der Säule 19 angebrachte Vorsatzgerät A,<I>B, C,</I> D, befindet sich in der gestrichelt .gezeich- neten Lage in Arbeitsstellung. Es kann in die in Fig.3 vollausgezogen dargestellte Lage umgelegt werden,
in der es die Setzgiess- maschine für Handbetrieb und Vornahme von Arbeiten freimacht und gleichzeitig den Raum für die Ausschwenkbarkeitdes Tasten- brettes der Matrizensetz- und Zeilengiess- maschine freigibt.
Der untere Teil 18 der Säule bildet einen Bock 24, der eine Auf lagefläche a für den obern Teil 19 der Säule im ausgeschwenkten Zustande des Vorsatz- gerätes darstellt.
Durch die beschriebenen Einrichtungen wird die Zugänglichkeit sowohl der Matrizen- setz- und Zeilengiessmaschine wie diejenige des Vorsatzgerätes gewährleistet. Das Vor satzgerät kann jederzeit ohne erheblichen Kraftaufwand leicht und schnell aus geschwenkt werden, so dass es sowohl von der vordern Seite, als auch von der hintern Seite geprüft und ohne Störung in Ordnung ge bracht werden kann.
Die Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine ist beider weggeschwenk ten Lage,des Vorsatzgerätes frei zugänglich. Sie kann von Hand bedient werden.
Alle Arbeiten, so insbesondere das häufig notwen dige Reinigen, können ohne jede SoUwierig- keit vorgenommen werden. Bei Maschinen mit ausschwenkbaren Tasten ist die Aus schwenkbarkeit der Tasten nicht behindert,
nachdem die das Vorsatzgerät tragende Säule durch entsprechendes Verstellen .der Stellglieder beispielsweise teleskopartig auf entsprechend geringere Höhe zusammen geschoben worden ist. Das Bedienen der Ver- stelleinrichtung ist äusserst einfach und er fordert jederzeit nur einen einzigen Mann.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Vorsatzgerät au Matrizensetz- und Zeilen- gzessmaschinen, das auf einer von der Ma schine unabhängigen 'Säule ruht, dadurch gekennzeichnet, dass es seitlich neben dem Tastenbrett um eine Achse mit Bezug auf die Säule drehbar angeordnet ist. UNTERANSPRWHR 1.Vorsatzgerät nach Patentanspruch, @da- durch gekennzeichnet, dass es um eine senkrechte Aohse drehbar ist. 2. Vorsatzgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die .Säule des Vorsatzgerätes<I>(A, B, C, D)</I> aus teleskop- artig ineinander verschiebbaren Rohren (17, 22, 23) besteht. 3. Vorsatzgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass es um eine waagrechte Achse drehbar ist. 4.Vorsatzgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet. dass der obere Teil (19) der das Vorsatz gerät<I>(A, B, C, D)</I> tragenden Säule mit dem untern Teil (18) der Säule durch ein Gelenk (20) verbunden ist, so dass der obere Teil (19) mitsamt dem Vorsatz- gerät in Winkelstellung zu dem untern Teil (18) und damit aus dem Bereiche des Tastenbrettes der Setz- und Giessmaschine geschwenkt werden kann. 5.Vorsatzgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der untere Teil (18) der Säule auf einem Bock (24) ruht, der eine Auflagefläche (a) für den obern Teil (19) der Säule im ausgeschwenkten Zu stande des Vorsatzgerätes besitzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH200081T | 1937-10-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH200081A true CH200081A (de) | 1938-09-30 |
Family
ID=4442155
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH200081D CH200081A (de) | 1937-10-19 | 1937-10-19 | Vorsatzgerät an Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH200081A (de) |
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1937
- 1937-10-19 CH CH200081D patent/CH200081A/de unknown
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