CH199899A - Hochdruckentladungslampe. - Google Patents
Hochdruckentladungslampe.Info
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Description
Hochdruckentladungslampe. Gegenstand der Erfindung ist eine gas gefüllte Entladungslampe, welche das Licht der positiven Säule ausnützt, d. h. bei wel cher die Lichtstrahlung der positiven Säule ein Mehrfaches der Lichtstrahlung der Elek troden ist. Gemäss der Erfindung ist diese Lampe mit einer Gasfüllung versehen, deren Druck bei einer Temperatur unterhalb 50 C mehr als zwei Atmosphären beträgt.
Es sind schon Hochdruckmetalldampfent- ladungslampen bekannt, die sich durch ihre gute Ökonomie auszeichnen. Diese Lampen haben aber den Nachteil, dass zur Erreichung ihrer vollen Lichtstärke eine beträchtliche Zeit (5 bis 30 Minuten) nötig ist. Diese Trägheit der Lampe rührt daher, dass das Quecksilber bei Zimmertemperatur einen Dampfdruck von nicht mehr als 0,001 mm besitzt, und dass zum Erreichen der zum er höhten Dampfdruck nötigen Temperatur die Lampe durch die Wärme der Entladung er hitzt werden muss.
Es wurde gefunden, dass auch Entladun gen in permanenten Gasen bei entsprechend hohem Druck eine Lichtausbeute besitzen, die der Lichtausbeute der Ilochdruckmetall- dampfentladungslampen entspricht. Die Zün dung (der Lampe kann :durch Hochfre- quenzhochspannungsstoss oder durch Kon taktunterbrechung der Elektroden (wie es bei den Kohlenbogenlampen üblich ist) erfolgen. Im letzteren Falle muss natürlich mindestens eine der Elektroden beweglich ausgeführt sein, und vor der Zündung müssen beide Elektroden miteinander in Kontakt stehen.
Nach dem Einschalten des Stromes kann die bewegliche Elektrode durch einen Bimetall körper, der durch die Joulesche Wärme des Stromes betätigt wird, oder infolge der Wir kung der von dem Strom der Lampe durch- flossenen Magnetspulen fortbewegt werden, um die Kontaktunterbrechung zu bewerkstel ligen. Infolge des schon bei einer Temperatur unterhalb 50 C vorhandenen Gasdruckes von mehr als 2 Atm. leuchtet die Lampe im Gegensatz zu den Hochdruckmetalldampf- entladungslampen sofort nach der Zündung mit ihrer vollen Lichtstärke.
Zur Füllung der erfindungsgemässen Lampe kann sowohl Edelgas, als auch mindestens ein anderes Gas verwendet werden. Es kann auch eine Mischung von Edelgasen mit Nichtedelgasen benützt werden. Falls keine Edelgase zur Füllung der Lampe verwendet werden, muss man das Gas, oder die Gase und den Elek- trodenstoff so wählen, dass zwischen densel ben keine Reaktion stattfinden kann, die die Elektroden oder das Füllgas aufzehrt.
Es wurde festgestellt, dass am besten Edelgase zur Füllung der Lampe geeignet sind, und zwar kommen von diesen beispielsweise, und zwar aus fabrikatonischen Gründen, jene in Betracht, die verhältnismässig leicht zu ver flüssigen sind, so z. B. Argon, Krypton und Xenon.
In diesem Falle nämlich erfolgt die Her stellung dieser Lampen beispielsweise wie folgt: Die nötige Menge des Füllstoffes wird bei Kühlung mit flüssiger Luft in flüssigem Zustande in die Lampe eingeführt. Dann wird die Lampe abgeschmolzen. Nachdem die flüssige Luft. entfernt wird, erreicht der Druck des Füllgases den nötigen Wert. Die Lampe kann natürlich auch so hergestellt werden, dass sie mit der Hochdruckgasfül- lung gemäss den deutschen Patentschriften Nr. 628223, Nr. 628224, Nr. 629704 von der Pumpe abgeschnitten wird. In diesem Falle können auch Gase, die sich nur schwer ver flüssigen lassen, verwendet werden.
Ein Vor teil der erfindungsgemässen Lampe ist der, dass die Röhrenwandung zur Erreichung des hohen Druckes nicht erwärmt werden muss.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Hochdruckentladungslampe, die das Licht der positiven Säule ausnutzt, dadurch ge kennzeichnet, dass der Druck der Gasfüllung unterhalb 50 C einen Wert über zwei Atmo sphären besitzt. UNTERANSPRüCHE 1. Hochdrucklampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lampe mit mindestens einem Edelgas gefüllt ist. 2. Hochdrucklampe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Lampe mit mindestens einem Edelgas und mit mindestens einem andern Gas gefüllt ist. 3.Hochdrucklampe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündung der Lampe durch eine Unterbrechung des Bontaktes zwischen den Elektroden er folgt und mindestens eine Elektrode der Lampe beweglich angeordnet ist. 4. Hochdrucklampe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Elek trode durch einen Bimetallkörper bewegt wird. 5.Hochdrucklampe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Elek trode unter Wirkung eines Magnetfeldes fortbewegt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE199899X | 1936-12-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH199899A true CH199899A (de) | 1938-09-15 |
Family
ID=5758865
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH199899D CH199899A (de) | 1936-12-02 | 1937-11-18 | Hochdruckentladungslampe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH199899A (de) |
-
1937
- 1937-11-18 CH CH199899D patent/CH199899A/de unknown
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