CH199840A - Elektrische Lötvorrichtung. - Google Patents

Elektrische Lötvorrichtung.

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CH199840A
CH199840A CH199840DA CH199840A CH 199840 A CH199840 A CH 199840A CH 199840D A CH199840D A CH 199840DA CH 199840 A CH199840 A CH 199840A
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solder
electrodes
soldering device
soldering
electric soldering
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Inventor
Robert Koenig
Otto Albietz
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Robert Koenig
Otto Albietz
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  • Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)

Description


  Elektrische     Lötvorrichtung.       Gegenstand der Erfindung ist eine elek  trische Lötvorrichtung mit zwei an eitlem       Handgriff    befestigten Elektroden, von denen  die eine mindestens teilweise aus einem nicht  metallischen Leiter, z. B. Kohle, besteht, die  andere aber aus dem     nacbschiebbaren    Lot  gebildet wird. Die beiden Elektroden sind  so am Handgriff befestigt, dass sie sich nicht  berühren.  



  Es sind     Lötvorrichtungen    bekannt, bei  denen das Lot mit einer     Kohlenelektrode    in  direkte Berührung gebracht wird, wodurch  der Stromkreis geschlossen wird. Das Löten  ist mit diesen Vorrichtungen schwierig. Das  Arbeitsstück nimmt das Lot nur an; wenn  beide ungefähr die gleiche Temperatur auf  weisen. Wenn heisses Zinn auf das kalte  Arbeitsstück tropft, so bindet es nicht. Eine  ausreichende Erwärmung der Lötstelle mit  der     Kohlenelektrode    ist deshalb schwierig,  weil sich die Spitze der     gohlenelektrode    nicht  genügend erwärmt, da der bei der Berührungs  stelle austretende elektrische Strom jene Stelle    erhitzt, aber nicht die Spitze.

   Bringt man jedoch  so erhebliche Stromstärken zur Anwendung,  dass sich auch die Spitze der     Kohlenelektrode     erhitzt, so fliesst das Lot davon.  



  Man hat deshalb Lötvorrichtungen aus  gebildet, bei denen der Stromkreis durch das  Arbeitsstück geschlossen wird. Die Lötstelle  wird hierbei mit den beiden von einander  getrennten Polen berührt, welche entweder  mit den beiden Händen an die Lötstelle ge  halten werden, oder aber der eine Pol wird  an einem Ständer befestigt und das Arbeits  stück samt dem andern Pol mit den Händen  daran gehalten. Immer werden bei dieser  Vorrichtung die beiden Hände zum eigent  lichen Löten benötigt.  



  In der Zeichnung ist ein- Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt, und zwar zeigt       Fig.    1 eine erste Ansicht,       Fig.    2 eine zweite, gegenüber der von       Fig.    1 um 90 Grad um die Hauptase ge  drehte Ansicht, und           Fig.    3 eine     Beleuchtungsvorrichtung    von  oben.  



  Das Gestell a trägt auf dem einen  Schenkel die feststehende, vorn verjüngte       Kohlenelektrode    b, und auf dem andern,  isolierten Schenkel die nachschiebbare Lot  elektrode. Ein Vorrat an     Lotdraht    kann auf  der Spule d im     Handgriff    untergebracht wer  den.     Qm    während der Arbeit das Lot bequem  nachstellen zu können, kann am Gestell a  eine     Nachschiebevorrichtung    e angeordnet  werden, in welcher der     Lotdraht    c festge  klemmt und durch Druck auf die Rast f  nach vorn geschoben werden kann.

   Da die  Achsen der beiden     draht-    oder     atabförmig     ausgebildeten Elektroden unter einem spitzen  Winkel zueinander verlaufen, so kann durch  die Verschiebung des Lotes der     Abstand     zwischen den beiden Elektroden     verändert     werden, jedoch ohne dass sie sich jemals un  mittelbar berühren. Zur     Beheizung    der Löt  stelle genügt Strom von 6-8 Volt, welcher  den Elektroden durch ein isoliertes Kabel  zugeführt wird.  



  Wird das Lot c durch einen Metallstift  höherer Schmelztemperatur ersetzt, so kann  die Vorrichtung zum Auflöten Verwendung  finden. Sind     Massenartikel    in immer gleicher  Weise zu löten, so kann der Vorschub des  Lotes maschinell, z. B. durch ein     Solenoid     erfolgen. Zwecks Beleuchtung der Lötstelle  können zwischen die beidem von einander  isolierten, stromführenden Schenkel des Ge  stelles a die ebenfalls gegeneinander isolier  ten Klemmbacken h einer elektrischen Birne  g geklemmt werden, welche     einerseits    die  Birne am Gestell a festhalten,     anderseits     der Birne den     elektrischen    Strom zuführen.  



  Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist  folgende: Die beiden Elektroden werden an  die Lötstelle gelegt. Infolge des Stromdurch  ganges erhitzt sich die verjüngte Spitze der       Kohlenelektrode,    welche ihre Wärme auf die  Lötstelle und von dieser weiter auf das Lot  überträgt. Wenn die Lötstelle die nötige  Temperatur erreicht hat, beginnt das Lot zu  fliessen und wird nach Bedarf nachgeschoben.

      Somit ist das Lot im richtigen Augenblick  an der richtigen Stelle.'  Gegenüber den bekannten Vorrichtungen  weist die     besehriebene    den Vorteil auf, dass  beide Elektroden, obgleich der Stromkreis       zwiaeben    ihnen durch die gleichzeitig zu er  hitzende Lötstelle     geschlossen    wird, ein  schliesslich dem Lot mit nur einer Hand     be-          dienbar   <B>an</B> einem einzigen     Handgriff    befestigt  sind. Zum Löten wird     somit    nur eine Hand  benötigt.

   In der Radiotechnik, aber auch bei  andern     feinmeehaniacben    Arbeiten, bei wel  chen man häufig in der Nachbarschaft herum  hängender, brennbarer Teile löten muss, ist  es sehr wichtig, eine Hand frei zu haben,  um Platz     schaffen    und'     Hilfsdienst    leisten zu  können.  



  Hierzu kommt, dass sich der Abstand der  beiden Elektroden genau einhalten lässt, was  bei beidhändiger Arbeit mit Einzelelektroden  nicht in gleichem Mass möglich ist. Dies ist       besonders    wichtig, wenn es sich um das  Löten     z.8.        feinerDrähte    handelt, welche sofort  verbrennen, wenn der Abstand der Elektro  den nur etwas zu gross wird. Anderseits er  geben sich bei massiven Arbeitsstücken leicht  Abkühlungen, so dass das bereits fliessende  Zinn nicht mehr bindet. Durch die nahe bei  einander, in immer gleichem Abstand arbei  tenden Pole wird nur ein Minimum an Hitze  entwickelt. Bei beidhändiger Arbeit ist dies  nicht möglich, da sich bei so kleinen Ent  fernungen die Pole zu leicht berühren würden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Lötvorrichtung mit zwei an einem Handgriff befestigten Elektroden, von denen die eine mindestens teilweise aus einem nicht metallischen Leit,r besteht, die andere aber aus dem nachschiebbaren Lot gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass beide Elektroden so am Handgriff befestigt sind, dass sie sich nicht berühren. UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektrische Lötvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen beider Elektroden unter einem spitzer) Winkel zueinander verlaufen. 2.
    Elektrische Lötvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine elektrische Birne an den stromführen den Schenkeln eines Gestelles (a) be festigt ist.
CH199840D 1936-08-06 1937-06-25 Elektrische Lötvorrichtung. CH199840A (de)

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DE199840X 1936-08-06

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CH199840A true CH199840A (de) 1938-09-15

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CH199840D CH199840A (de) 1936-08-06 1937-06-25 Elektrische Lötvorrichtung.

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CH (1) CH199840A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2517561A (en) * 1943-11-16 1950-08-08 Int Standard Electric Corp Soldering iron

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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