CH199752A - Klemmgesperre für Kötzerspulmaschinen und andere Textilmaschinen. - Google Patents
Klemmgesperre für Kötzerspulmaschinen und andere Textilmaschinen.Info
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H54/00—Winding, coiling, or depositing filamentary material
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- B65H54/28—Traversing devices; Package-shaping arrangements
- B65H54/36—Yarn-guide advancing or raising mechanisms, e.g. cop-building arrangements
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
glemmgesperre für Kötzerspulmaschinen und andere Textilmaschinen. Bei götzerspulmaschinen und andern Textilmaschinen werden für das schrittweise Vorwärtsschalten des Fadenführers Konus oder Scheibenfühler mit Klemmgesperre ver wendet, die die Schaltung des Fühlers nur in der Richtung der zunehmenden Spulen länge gestatten.
Diese glemmgesperre be stehen im wesentlichen aus verschiedenen unter Federdruck stehenden Druckrollen, welche durch Peilwirkung die Bewegung des Fühlers nach rückwärts verhindern. Fer ner ist bei diesen Klemmgesperren der Wi derstand gegen das Vorwärtsschieben von der Kraft der auf die Druckrollen wirken den Feder abhängig. Dieser Federdruck kann jedoch nicht unter einer gewissen Grenze gehalten werden, da sonst infolge einer leich ten Vibration des Gestänges ein Abwandern des Fühlers von selbst vorkommen kann, also eine nicht dem Materialauftrag entspre chende Verschiebung stattfindet,
wodurch fehlerhafte Spulen entstehen.
Vorliegende Erfindung ist eine Vorrich tung, die nicht nur obenerwähnte Nachteile beseitigt, sondern auch bei der Verarbeitung ton empfindlichen Textilfasern es zulässt, dass die Fühler sich beim Berühren mit dem Materialauftrag äusserst leicht vorwärtsschie- ben lassen, was unbedingt nötig ist.
Dies wird dadurch erreicht, dass das Klemm- gesperre so ausgebildet ist, dass es nach bei den Richtungen selbstsperrend wirkt, und dass es durch vorhandene Mittel möglich ist, die Sperrung durch Vor- oder Rückwärts schieben des Fühlers zu lösen.
Das Klemm gesperre ist zweckmässig mit zwei unter Fe derdruck stehenden Rollen versehen, wobei jede Rolle die Sperrung in einer Richtung bewirkt und deren Lösung durch zwei am Fühlerträger angebrachte Anschläge erfolgen kann.. Mittelst einer federnden Anschlag schraube am Fühlerträger kann dabei das Spiel zwischen Klemmgesperre und Fühler träger eingestellt werden. Die Druckrollen laufen zweckmässig in einem Schlitz mit kreisförmiger Rollenbahn des Rollenhalters und sind so montiert, dass sie und die Druck feder beim Ein- oder Ausbau des Gesperres nicht herausfallen können.
Die Druckfeder kann im übrigen sehr schwach gehalten sein, wodurch auch der Auslösedruck, das heisst der Widerstand gegen das Vorwärtsschieben des Fühlers, äusserst klein wird.
Fig. 1 bis 3 veranschaulichen ein Klemm- gesperre als Ausführungsbeispiel, und zwar zeigen Fig. 1 einen Schnitt durch das Klemm- gesperre und den Fühlerträger, Fig. 2 eine Vorderansicht des Fühler trägers, Fig. 3 einen Schnitt des Klemmgesperres gemäss Linie A-B der Fig. 1.
Der Fühlerträger 1, welcher verschiebbar auf der Tragstange 2 gelagert und durch Führungsstange 3 gegen Verdrehung ge sichert ist, umfasst mit seinem Arm 4 ein Klemmgesperre 5, das ebenfalls von der Tragstange 2 geführt wird. Das Klemm- gesperre besteht aus dem Rollenhalter 5, der einen Schlitz 6 für die Aufnahme der Druck rollen 7 und 8 mit kreisförmiger, gegen die Mitte hin sich senkender Rollenbahn 9 be sitzt.
Zwischen den Rollen 7 und 8 befindet sich eine Feder 10, welche die Rollen 7 und 8 beständig seitwärts nach aussen drückt, so dass infolge der Keilwirkung der Rollenbahn 9 mit Tragstange 2 der Rollenhalter 5, so wohl nach vorn wie nach hinten gesperrt ist. Die Rolle 7 verhindert die Verschiebung des Rollenhalters 5 nach vorn (links in Fig. 1) und Rolle 8 die Verschiebung nach rechts.
Der Fühlerträger 1 besitzt zwei einstell- bare Stifte 11 und 12, die mittels Schrauben 13 und 14 festgehalten werden und zwecks Lösung des Gesperres mit dem Fühlerträger 1 in der einen oder andern Richtung gegen die Druckrollen 7 resp. 8 gedrückt werden können.
Die Anschlagschraube 15 hält das Gesperre 5 stets in der richtigen Lage und ermöglicht durch die Muttern 16 eine feine Einstellung des Spiels des Klemmgesperres zwischen dem Stift 11 und der Anschlag- schraube 15. Die Anschlagschraube wird durch die Feder 17 in ihrer normalen Stel lung gehalten.
Die Druckrollen ' "i und 8 werden in der Mitte zweckmässig mit einem Loch versehen, damit ein Stift 18 resp. 19 durchgeführt werden kann. Diese Anordnung erleichtert den Ein- und Ausbau des Gesperres, indem die Feder und die Rollen am Herausfallen gehindert werden. Natürlich muss zwischen den Stiften 18 und 19 und den Rollen 7 und 8 genügend Spiel vorhanden sein, damit diese in ihren Funktionen nicht gestört werden.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Bei zunehmender Spulenlänge stösst die Spule 20 gegen den im Kugellager 22 ge lagerten Konusfühler 21 und drückt diesen nach vorn. Dieser Druck überträgt sich über den Fühlerträger 1 und Stift 11 auf die Rolle 7, so dass die Sperrung nach vorn gelöst wird und die ganze Vorrichtung um eine kleine, dem Materialauftrag auf der Spule entsprechende Strecke, vorwärtsgescho ben wird. Diese Sohaltug ^wiederholt sich so lange, bis die Spule gefüllt ist.
Um den Fühlerträger 1 in die Anfangs stellung zurückzuschieben, drückt man von Hand, oder bei Automaten mit einer beson deren Vorrichtung, auf den Fühlerträger 1. Dies bewirkt zuerst eine Zusammendrückung der Feder 17, und zwar bis der Stift 12 gegen die Rolle 8 stösst, wodurch die Sper rung nach hinten gelöst wird, so dass sieh dann die ganze Vorriehtun^ nach hinten schieben lässt.
Da die Feder 10 sehr schwach ausgeführt werden kann, ist auch der nötige Druck auf den Fühlerträger <B>für</B> die Verschiebung des Gesperres äusserst klein. Trotz dieser schwa chen Feder kann aber ein selbsttätiges, durch Vibration bewirktes Abwandern des Fühler trägers nicht stattfinden, da das Gesperre nach beiden Richtungen selbstsperrend ist.
Der Grundgedanke der vorliegenden Er findung ist. natürlich nicht auf die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform beschränkt. Je nach der Ausbildung der Rollenbahn 9 und der Druckfeder 10 sind ganz verschiedene Anordnungen möglich.
Claims (1)
- PATENTANSPRIJCa Klemmgesperre für Kötzerspulmaschinen und andere Textilmaschinen, zur schrittwei sen Vorwärtsschaltung des Trägers für Füh ler und Fadenführer, dadurch gekennzeich net, dass das Klemmgesperre nach beiden Richtungen selbstsperrend wirkt, und dass es durch vorhandene Mittel möglich ist, die Sperrung durch Vor- oder Rückwärtsschie- ben des Fühlers zu lösen.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Klemmgesperre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Gesperre zwei unter Federdruck stehende Rollen besitzt, wobei jede Rolle die Sperrung in einer Richtung bewirkt und die Sperrung sowohl in der einen als in der andern Richtung durch am Fühlerträger (1) an gebrachte Anschläge (11, 12) gelöst wer den kann. 2. Klemmgesperre nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Fühlerträger eine federnde An schlagschraube (15) besitzt, mit welcher das Spiel zwischen Klemmgesperre und Fühlerträger genau einstellbar ist.3. Klemmgesperre nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung für die Druckrollen (7, 8) aus einem im Rollenhalter (5) ange brachten Schlitz (6) mit kreisförmiger Rollenbahn besteht. 4. Klemmgesperre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Druckrollen (7, 8) in der Mitte Löcher besitzen, durch wel che im Halter (5) sitzende Stifte (18, 19) hindurchgehen, welche beim Ein- und Ausbau des Gesperres das Herausfallen der Rollen und der Druckfeder verhin dern.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH199752D CH199752A (de) | 1937-11-22 | 1937-11-22 | Klemmgesperre für Kötzerspulmaschinen und andere Textilmaschinen. |
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1937
- 1937-11-22 CH CH199752D patent/CH199752A/de unknown
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