CH199745A - Verfahren und Vorrichtung zum Verschrauben von Gefässen mit Schraubverschlussdeckel. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Verschrauben von Gefässen mit Schraubverschlussdeckel.

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CH199745A
CH199745A CH199745DA CH199745A CH 199745 A CH199745 A CH 199745A CH 199745D A CH199745D A CH 199745DA CH 199745 A CH199745 A CH 199745A
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Helmut Sickel
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Helmut Sickel
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  Verfahren und Vorrichtung zum Verschrauben von Gefässen  mit     Schraubverschlussdeekel.       Die Verarbeitung der immer grössere Ver  breitung findenden     Schraubverschlussflaschen     und     -fläschchen    und sonstigen Gefässe mit       Schraubverschlussdeckeln    (kurz     Schraubdek-          keln)    bereitet insofern Schwierigkeiten, als  das Zuschrauben der Verschlüsse von Hand  viel Zeit erfordert und wegen der     Beanspru-          cbung    der Finger von einer Arbeitskraft  auch nur begrenzte Zeit durchgeführt werden  kann.

   Diese stark ins Gewicht fallenden  Nachteile werden noch verdoppelt, wenn die  leeren Gefässe schon mit aufsitzendem Ver  schluss geliefert werden, also vor dem Füllen  erst noch abgeschraubt werden müssen.  Trotzdem wäre gerade der letztere Weg be  sonders     empfehlenswert,    weil auf diese Weise  die ja sauber aus der     Fabrikation    kommen  den Gefässe nicht durch die     Verpackung,     beim Transport und beim Lagern     innen    ver  unreinigt werden können, also nicht erst vor  dem Abfüllen gespült und     getrocknet    zu wer  den brauchen, was bei den vielfach engen    Halsöffnungen überdies nicht ganz einfach  ist.  



  Die vorliegende Erfindung gibt erstmalig  ein Verfahren und eine Vorrichtung an, mit  denen a11 diesen Übelständen abgeholfen  wird.  



  Um die Beanspruchung der Finger zu ver  meiden, wird nach dem neuen Verfahren der       Verschlussdeckel    durch mechanische Mittel in  Drehung versetzt, das Gefäss gegen eine       gleichschnelle    Mitnahme durch den in Dre  hung versetzten     Verschlussdeckel    gesichert  und der     Verschlussdeckel,    wenigstens so lange  keine     Gewindeverbindung    besteht,     in    passen  der Lage zum Gefäss gehalten, schliesslich  erfolgt der     Transport    des losen     Verschluss-          deckels        zum    Gefäss auf mechanischem Wege.  



  Die zur     Ausführung    des Verfahrens die  nende     Vorrichtung    besteht     aus    unabhängig  von der     Windungszahl    des     Schraubenver-          schlusses    arbeitenden Mitteln zum Drehen des       Verschlussdeckels,    einer     mindestens    so lange      wirksamen Haltevorrichtung für den     Ver-          schlussdeckel,    als der     Verschlussdeckel    keine  Gewindeverbindung mit dem Gefäss besitzt,

    und einer     Transporteinrichtung    zum Bewegen  des losen     Verschlussdeckels    zum Gefäss     hin.     



  Es kann zum Beispiel eine den     Ver-          schlussdeckel    festhaltende     Schraubeinrichtung     vorgesehen sein, die aus zwei oder mehr den  Verschluss zweckmässig federnd erfassenden  Elementen, z. B. einem Futter,     einer    Zange  oder     dergl.    besteht, die so gelagert sind, dass  sie um die Längsachse des Verschlusses     bezw.     des Gefässes rotieren können und zweckmässig  auch     in    der Richtung dieser Längsachse     ver-          schieblich    sind.

   Das Öffnen und Schliessen  dieser     Fasselemente    kann durch     Schiebhülsen     erfolgen, die mit ihnen gelenkig verbunden  sind.  



  Die mit dem Verschluss nur in     Reibungs-          schluss    kommende     Verschraubeinrichtung     kann aus einem oder mehreren Reibrädern,  einem Reibband, einer Reibstange oder     dergl.     bestehen oder auch aus einer den Verschluss       achsial    angreifenden     Friktionsseheibe.    Bei  diesen, den Verschluss nicht festhaltenden       Verschraubeinriehtungen    ist es zweckmässig,  den Verschluss bis zu seinem Eingreifen in  das Gefässgewinde gegen Herunterfallen zu  sichern, was am einfachsten durch     eine    ihn  lose umgebende Einrichtung, z. B. einen  Ring, ein Rohr oder dergleichen geschehen  kann.

   Ein Rohr ist deshalb besonders vor  teilhaft, weil es gleichzeitig zum Zuführen  der Verschlüsse dienen kann. Der Verschluss  kann auch im Bereich einer     Schraubeinrich-          tung,    z. B. einer     Friktionsscheibe    so bereit  gehalten werden, dass er beim Einführen des  Gefässes in den Verschluss mit der Schraub  einrichtung in Verbindung kommt und sich  so auf das Gefäss aufschraubt.  



  Die lose gelieferten Schraubverschlüsse  können dem Gefäss     bezw.    der den Verschluss  festhaltenden     Schraubeinrichtung        bezw.    der       Verschlussstelle    aus einem die     Verschlüsse    ge  ordnet enthaltenden     Magazin    zugeführt wer  den. Zweckmässig kann so verfahren werden,       da.ss    schon die Verpackung der Verschlüsse  so vorgenommen wird,     da.ss    der Verpackungs-         behälter,    beispielsweise ein Rohr, als Magazin  in die Vorrichtung zum Verschrauben ein  gesetzt werden kann oder die leichte Über  führung seines Inhaltes in ein Magazin er  möglicht.  



  Ungeordnet liegende Verschlüsse können  dem Gefäss oder der     Schraubeinrichtun--,          bemv.    dem Magazin     bezw.    dem Verpackungs  behälter durch eine den Verschluss in richtige  Lage zum Gefäss     bezw.    in gleichmässige Lage  bringende     Einriehtung    zugeführt werden.  



  Befinden sich die     Versehlüsse    bereits     a.uf     den leeren Gefässen, verfährt man bei Ver  wendung einer den     Verschluss    festhaltenden       Schraubeinrichtung    am besten so, dass man  ihn durch diese Einrichtung abschrauben und  dann auf das anschliessend gefüllte oder ein  anderes, vorher gefülltes Gefäss aufschrauben  lässt. Bei Verwendung einer oder mehrerer  mit dem Verschluss nur in     Reibungsschluss     kommenden Einrichtungen kann man auch  diese zum Abschrauben verwenden.

   Der ab  geschraubte Verschluss kann dann sofort,  nachdem er in der Zwischenzeit durch eine  Halteeinrichtung gegen Herunterfallen ge  sichert war, auf das gleiche oder ein anderes  vorher gefülltes Gefäss aufgeschraubt werden  oder man kann ihn auch in ein Magazin oder  in     einen        Verpackungsbehälter    gelangen las  sen. Selbstverständlich können diese Ab  schraubverfahren auch verwendet werden.  wenn es sich etwa. um das Öffnen gefüllter  Gefässe handelt, wie es beispielsweise bei  Fehlfüllungen oder bei verdorbenem Inhalt  vorkommen kann.  



  Für das maschinelle Richten ungeordnet  liegender Verschlüsse kann man sich sowohl  den Umstand zunutze machen, dass der Ver  schluss ein einseitig offener Hohlkörper ist.  als auch den Umstand, dass sein     Schwerpunkt     ausserhalb des räumlichen Mittelpunktes liegt.  So kann man den Verschluss     aus    ungeord  netem Haufen durch in den     Hohlraum    des  Verschlusses eingreifende Einrichtungen her  ausholen lassen oder durch Behälter, die so  ausgebildet sind, dass der Verschluss nur bei  bestimmter Stellung seiner Öffnung hinein  gelangen     bezw.    darin verbleiben kann.

   An-           derseits    ist die Einnahme der dem Schwer  punkt entsprechenden Stellung durch     Schwim-          men-,    Gleiten-, Rollen- oder Fallenlassen her  beiführbar. Dies ist noch durch entsprechende  Formgebung der den     Verschluss    tragenden  Unterlage zu     begünstigen.    Das Einnehmen  einer falschen Lage oder das Beharren in  einer solchen Lage lässt sich vermeiden,     wenn     der Verschluss der     Richteinrichtung    mit aus  reichender Menge     Bewegungsenergie    zuge  führt wird, so dass Reibungswiderstände  überwunden werden können.

   Das Gleiche lässt  sich auch durch nachträgliches Rütteln der  Richteinrichtung     bezw.    des Verschlusses er  reichen. Besonders     günstige        Ergebnisse    wer  den durch Fallenlassen des Verschlusses in  einen je nach Art des Verschlusses     eierbecher-          ähnlich    geformten Behälter erzielt.  



  Die bei der     Richtung    nach dem Schwer  punkt mit der Öffnung nach oben liegenden  Verschlüsse müssen natürlich dann durch eine  Wendeeinrichtung dem Gefäss oder Magazin  usw. zugeführt, bei dem     eierbecherähnlich    ge  formten Behälter am     einfachsten    durch Aus  kippen in ein den Verschluss dann weiter  leitendes Rohr, das gleichzeitig als Magazin  dienen oder mit einem solchen     verbunden    sein  kann.  



  Will man besonders     vorsichtig    sein, kann  noch eine     Kontrolleinrichtung    zwischenge  schaltet werden, die etwa falsch liegende  Verschlüsse wendet oder     aussondert.     



  Das neue Verfahren der Verschraubung  auf maschinellem Wege ermöglicht, beson  ders bei Benutzung einer die Gefässe ma  schinell der     Verschraubstelle    zuführenden       Transporteinrichtung    noch     eine    weitere we  sentliche     Leistungssteigerung        bezw.    Arbeits  vereinfachung,

   wenn man im Bereich der       Transporteinrichtung    noch die     Fülleinrich-          tung    und etwa sonst noch für die     Fertig-          stellung    der Gefässe nötige oder zweckmässige       Einrichtungen        anbringt.    Beispielsweise     kann     so verfahren werden, dass man die Gefässe  von Hand oder     automatisch    der Transport  einrichtung zuführen lässt, die die Gefässe  dann in geschlossenem Arbeitsgang nachein  ander zu     Einrichtungen    zum Abschrauben,    Füllen, Zuschrauben, Etikettieren     bezw.    Be  drucken und Verpacken führt.

    



  Die Zeichnungen zeigen Beispiele von       Vorrichtungen    zur Ausführung des neuen  Verfahrens. Es zeigt:       Fig.    1 eine halbautomatisch arbeitende       Vorrichtung    zum Aufschrauben von     Ver-          schlussdeckeln    auf Gefässe in Vorderansicht,       Fig.    2 eine Seitenansicht der Vorrichtung  nach     Fig.    1, während die       Fig.    3 und 4 Einzelheiten dieser Vorrich  tung veranschaulichen;

   in       Fig.    5 ist schematisch die Gestaltung und  Arbeitsweise einer Maschine veranschaulicht,  in welcher     verschlossen    angelieferte Gefässe  mit     Schraubverschluss    geöffnet und wieder  verschlossen und zwischen den beiden Ar  beitsgängen gefüllt werden; die       Fig.    6 bis 10     veranschaulichen    die ein  zelnen     Stationen    der in     Fig.    5     schematisch     dargestellten Maschine von einer andern Seite  aus betrachtet und bei etwas anderer Stellung  der Transportmittel;

         Fig.    11 stellt die konstruktive Gestaltung  einer nach dem Schema der     Fig.    5 arbeiten  den Maschine in Vorderansicht, teilweise im  Schnitt dar und       Fig.    12 eine Draufsicht dazu;       Fig.    13 zeigt ein     weiteres        Ausführungs-          beispiel    einer Maschine zum Füllen und Ver  schliessen von Gefässen, bei welcher das Fül  len und     Verschliessen        während    der Bewegung  der Gefässe stattfindet;       Fig.    14 ist eine Draufsicht im Schnitt  auf die     Maschine    nach     Fig.    13;

         Fig.    15 veranschaulicht die Vorderansicht  einer Vorrichtung zum serienweisen Füllen  und Schliessen von Gefässen und       Fig.    16 den Grundriss dazu; in       Fig.    17 sind vier verschiedene Stadien der  Bewegung der je eine Gefässserie enthalten  den     Magazine        schematisch    dargestellt, wobei  Teil A den Beginn der Verschiebung der Ma  gazine der vordern Reihe, nach Füllen eines       Magazines,    Teil B das nach Beendigung die  ser Bewegung einsetzende Verschieben der       Verlängerungsstücke    der vordern Schiene zur       hintern    Schiene,

   Teil C den Beginn der Ver-           schiebung    der Magazine auf der hintern Füh  rungsschiene, während des     Füllens    und     Ver-          schraubens    der auf der vordern Schiene be  findlichen Gefässe und Teil D den Beginn der  Verschiebung der Verlängerungsstücke von  der hintern Führungsschiene zur vordern  Führungsschiene zeigt;

         Fig.    18 ist eine     Seitenansicht    der Ma  schine unter Weglassung der Teile an der       Verschraubstelle,          Fig.    19 ein Querschnitt durch die Ma  schine an der     Verschraubstelle;    schliesslich  ist in den       Fig.    20 und 21 noch ein Ausführungs  beispiel einer Maschine dargestellt, in wel  cher die     Verschlussdeckel    zum Aufschrauben  fest     gefasst    werden;     Fig.    20 ist eine Ansicht  von vorn,     Fig.    21 eine teilweise Draufsicht.  



  Bei der einfachen Ausführungsform nach       Fig.    1 bis 4 ist ein Tisch 1 vorgesehen, der  bei 2 mit einem Ausschnitt versehen ist. Die  ser Ausschnitt ist durch zwei in der Tisch  platte 1 gegenläufig beweglich und für     ge-          -wöhnlich    durch Federn gegeneinander ge  zogene Schieber 3 verschlossen. Diese Schie  ber 3 besitzen auf der Unterseite an den an  einander stossenden Kanten je einen     winklig     zu ihnen stehenden Ansatz 4. Die beiden An  sätze 4 bilden zusammen eine Art Trichter.  Oberhalb der Öffnung 2 des Tisches 1 ist  eine senkrecht zum Tisch 1 verlaufende       MTelle    5 angeordnet, die an dem dem Tisch 1  zugekehrten Ende eine     Friktionsscheibe    6  trägt.

   Beiderseits der Öffnung 2 des Tisches  1 ist je ein zum Tisch 1 senkrecht stehendes  Rohr 7 vorgesehen, das zur Aufnahme der  aufzuschraubenden     Verschlussdeckel    8 dient.  Die     Verschlussdeckel    8 sind in den Rohren 7  übereinander gestapelt. Die Mündung der  Rohre 7 befindet sich in     einem    der reich  lichen Höhe eines     Verschlussdeckels    8 ent  sprechendem     Abstande    über dem Tisch 1.  Oberhalb des Tisches 1 ist weiter ein als  Kreissektor     ausgebildeter    Arm 9 vorgesehen,  welcher parallel zum Tisch 1 verläuft und  auf einer den Tisch 1     durchdringenden    Welle  10 sitzt.

   Dieser     sektorförmig    gestaltete Arm  9 befindet sich in dem zwischen der untern    Mündung der Rohre 7 und dem Tisch 1 be  stehenden Zwischenraum. Er besitzt dicht an  der     kreisbogenartig    verlaufenden Kante zwei  Löcher 11, die den     Verschlussdeckeln    als Si  cherung gegen Umfallen dienen. Der Arm 9  wird durch die Welle 10 zwischen zwei     End-          stellungen    ruckweise hin- und herbewegt. In  jeder der beiden     Endstellungen    steht das eine  Loch unter einem der beiden Rohre 7, wäh  rend sich das andere Loch direkt über der  Öffnung 2 des Tisches 1 befindet.

   In dieser  Stellung     tritt    aus einem der     Magazine    7 der  unterste in diesem befindliche     Verschluss-          deckel        in    das darunter befindliche Loch des  Armes 9 ein, wobei der     Verschlussdeckel    8  mit     seiner    die Öffnung aufweisenden Seite  auf dem Tisch 1 aufzuliegen kommt. Bei der  folgenden Schaltbewegung des Armes 9 wird  der     in    dem einen Loch befindliche     Verschluss-          deckel    über die Öffnung des Tisches 1 ge  bracht und hier von den     Schiebern    3 ge  halten.

   Dabei tritt das andere Loch des Ar  mes 9 unter das andere Magazin 7 und nimmt  dort den in diesem Magazin zu     unterst    liegen  den     Verschlussdeekel    auf. Das Kreisbogen  stück des Armes 9 ist so gross, dass es bei  der Bewegung aus der einen in die andere  Endstellung niemals vollkommen unter  einem der Magazine 7 vorgezogen wird, so  dass die Magazine 7 durch den Arm 9 ge  sperrt sind, solange sich unter diesen nicht  gerade eines der im Arm 9 vorgesehenen  Löcher befindet.  



  Die in der Öffnung 2 des Tisches 1 lie  genden und zunächst von den Schiebern 3 ge  tragenen     Verschlussdeckel    sollen nun auf ein  Gefäss 12 aufgeschraubt werden. Dieses     Cre-          fä.ss    12 wird von der Unterseite des Tisches  1 her     mit    seinem das Gewinde tragenden  Hals in den durch die beiden Ansätze 4 ge  bildeten Trichter eingeführt. Dabei werden  die beiden Schieber 3 federnd auseinander  gedrückt, wodurch der von ihnen gehaltene       Verschlussdeckel    8 so freigegeben wird, dass  der Hals des Gefässes 12 in den     Verschluss-          deckel    eintreten kann.

   Bei der Weiterbewe  gung der Flasche 12 nach aufwärts wird der       Verschlussdeckel    8 gegen die in geringem      Abstand darüber befindliche und sich dauernd  drehende Reibungsscheibe 6 gedrückt, die  den     Verschlussdeckel    8 in Drehung versetzt  und auf das Gewinde des Gefässhalses 12 auf  schraubt. Zur richtigen Führung des Gefässes  12     ist    unterhalb des Tisches 1 noch eine  winklige Anlage vorgesehen. Sowie der     Ver-          schlussdeckel    8 auf das Gefäss 12 aufge  schraubt ist, wird das Gefäss 12     mit    dem     Ver-          schlussdeckel    wieder nach unten gezogen.

   Da  bei nähern sich die Schieber 3 unter der Wir  kung der sie beeinflussenden Federn wieder  und verschliessen die Öffnung 2 des Tisches.  Darauf wird der Arm 9 so zum Ausschlagen  gebracht, dass er aus     einem    der beiden Maga  zine 7 einen     neuen        Verschlussdeckel    8 in die  Öffnung 2 des Tisches 1 bringt. Darauf kann  der geschilderte Arbeitsgang wiederholt wer  den.    Zweckmässig wird die Vorrichtung so ge  staltet, dass das Schalten des Armes 9 aus der  einen Endstellung     in    die andere durch das  Andrücken des Gefässes 12 und Wieder  herausziehen herbeigeführt wird, um eine be  sondere     Betätigung    des Armes 9 entbehrlich  zu machen.  



  Zu diesem Zwecke ist an der auf einer  Säule 131 gelagerten Maschine ein an Stan  gen 132 senkrecht auf- und     abbeweglicher     Schieber 133 vorgesehen, der mit einem zum  Aufstellen der Gefässe bestimmten     gonsol     134 versehen ist. Dieser Schieber ist so an  geordnet, dass das auf dem     gonsol    134 auf  gestellte Gefäss mit seiner Längsachse in die  Achse der     Öffnung    2 des Tisches 1 zu stehen  kommt.

   Ferner ist auf der Unterseite des als  Kreissektor ausgebildeten Armes 9 eine sich  durch den Tisch 1 hindurch erstreckende ver  hältnismässig lange und breite Schiene 135  vorgesehen, welche mit zwei parallelen  Längsnuten 136 versehen ist, welche durch  zwei sich kreuzende Schrägnuten miteinander       verbunden    sind. An der Rückseite des Schie  bers 133 ist ein Stein 137     befestigt,    welcher       schiffchenartige    Form besitzt und in eine der  Längsnuten 136 eingreift. An der Stelle der  Nuten 136, an welchen die :Quernuten ein-    münden, ist je eine Weichenzunge 138  federnd beweglich gelagert. Diese Weichen  gestatten wohl eine Aufwärtsbewegung des  Steines 137 in der Nut, in der er sich zur  Zeit befindet, jedoch keine ganze Abwärts  bewegung.

   Bei der     Abwärtsbewegung    trifft  der Stein 137 vielmehr auf der Weiche auf,  und drückt sie und damit die Schiene 135  mitsamt dem als Kreissektor ausgebildeten  Arm 9 derart beiseite, dass der Stein 137 in  die andere Längsnut gelangt, in welcher er  seine Abwärtsbewegung vollenden kann. Auf  diese Weise wird der     kreissektorartige    Arm  9 bei jedem auf ein Einführen eines auf dem       Konsol    134 stehenden Gefässes in die Öffnung  2 des Tisches 1 und ein Aufschrauben des       Verschlussdeckels    folgendes Wegziehen des  Gefässes zum Ausschlag gebracht und damit  in die Öffnung 2 auf die Schieber 3 aus  einem der beiden Magazine 7 ein neuer     Ver-          schlussdeckel    gebracht.

   Die     Betätigung    des  Schiebers 133 erfolgt zweckmässig von einem  an ihn     angelenkten    Fusstritt 139 aus. Na  türlich könnte der Schieber 133 auch im be  stimmten Takte mechanisch auf- und ab  bewegt werden, wobei der Antrieb für die  Bewegung des Schiebers von dem Antrieb  für die Reibscheibe 6 abgeleitet wird.  



  Statt einer an der Kopffläche des     Ver-          schlussdeckels    angreifenden und sich um eine  in der Achse des     Verschlussdeckels        bezw.    des  zuzuführenden Gefässes liegenden Achse dre  henden Reibscheibe, kann auch eine am Um  fang des     Verschlussdeckels    angreifende Reib  scheibe verwendet werden, wie in der     Fig.    9  gezeigt ist. Bei dieser Ausführungsform ist  eine Haltevorrichtung 13 für das Gefäss 12  vorgesehen, in der es durch eine federnde  Backe 14 festgeklemmt wird. Ausserdem  stützt sich das Gefäss unten auf einer     Grund-          platte    15 ab.

   Gegen den Umfang des auf den  Gewindeteil des Gefässhalses 12 aufgesetzten       Verschlussdeckels    8 wirkt die Reibscheibe 16,  die von einer Welle 17 in Drehung versetzt  wird. Die Welle 17 mit dem Reibrad 16 ist  zweckmässig so gelagert, dass es durch Feder  kraft gegen den aufzuschraubenden     Ver-          sehluss-deckel    gedrückt wird. Das als Magazin      für die aufzuschraubenden     Verschlussdeckel    8  dienende Rohr 7 kann hier unmittelbar über  die     Aufschraubstelle,    also in Richtung der  Achse des Gefässes 12, angeordnet werden.

    Eine geeignete Sperreinrichtung hält den je  weils untersten     Verschlussdeckel    des     Maga-          zines    in diesem zurück, wenn ein Gefäss mit  aufgeschraubtem Deckel entfernt wird, und  gibt ihn erst frei, wenn     ein    neu einzuschrau  bendes Gefäss untergesetzt wird. Das Rohr 7  dient dabei gleichzeitig dazu, den sich auf  das Gefäss aufsetzenden Deckel, der auf die  sem in der Regel unten festen Halt findet,  in der für das Aufschrauben erforderlichen  Lage zu halten.  



  Die eben beschriebene Einrichtung eignet  sich auch zum Abschrauben des     Verschluss-          deckels    bei verschlossen angelieferten Ge  fässen. In diesem Falle muss die am Umfang  des     Verschlussdeckels    angreifende Reibscheibe  sich natürlich in entgegengesetztem Sinne  drehen wie bei der Ausführung nach     Fig.    9.  Auch in diesem Falle ordnet man über dem  Gefäss 12 ein Rohr an, das zum Stapeln der  abgeschraubten Verschlüsse dient. Eine sol  che zum Abschrauben von     Verschlussdeckeln     dienende Einrichtung ist in der     Fig.    7 dar  gestellt, die im wesentlichen der Ausführung  nach     Fig.    9 entspricht.

   Zusätzlich kommt  hier noch ein zwischen Gefäss 12 und unterer  Mündung des Rohres 7 angeordneter  Schwenkhebel 18 zur Verwendung, der den  abgeschraubten     Verschlussdeckel,    der schon  während des     Abschraubens        in    das Rohr 7 ein  tritt, vom Gefäss abhebt und vollends in das  Rohr 7 hineinschiebt. Dieser Schwenkhebel  hält die in dem     Magazin    aufgestapelten     Ver-          schlussdeckel    zurück, wenn sich unter dem  Magazin keine Flasche befindet.

   Sowie eine  Flasche mit Verschluss untergesetzt wird,  übernimmt diese die Stützung der in dem  Magazin gestapelten     Verschlussdeckel,    so dass  der Schwenkhebel 18 nach unten zum An  griff am untern Rand des     Verschlussdeckels     des neu zugeführten Gefässes bewegt werden       kann..     



       Zweckmässio#    werden bei den     Ausführun-          kn     t o,en h     Fig.   <B>7</B> und<B>9</B> die Magazine aus  '<B>,</B> nac    wechselbar angeordnet, so dass beim Vorhan  densein einer Maschine zum     Abschrauuen    der  Deckel geschlossen angelieferter Flaschen,

   so  wie einer Maschine zum     Wiederverschliessen     solcher Flaschen das in der     Abschraubeinrich-          tung    gefüllte Magazin nach der Verschraub  einrichtung überführt und das leere Magazin  der     Verschraubeinrichtung    in die     Abschra.ub-          einrichtung    eingesetzt werden kann. Zweck  mässig werden in einem solchen Falle, wo zu  füllende Gefässe verschlossen eingeliefert wer  den,     Abschraubeinrichtung,    Fülleinrichtung  und     Verschraubeinrichtung    hintereinander  angeordnet und wird eine Transporteinrich  tung vorgesehen, die die Gefässe von einer  Vorrichtung zur andern überführt.

   Eine sol  che Einrichtung ist in     Fig.    5 schematisch  veranschaulicht. Die Grundplatte 15, auf der  die Gefässe 12 aufstehen, erstreckt sich hier  über sämtliche Stationen weg. Ausserdem  sind eine grössere Zahl miteinander verbun  dener, sich unter den einzelnen Stationen der  Vorrichtung zweckmässig in endloser Bahn  wegbewegender Haltevorrichtungen 13 vor  gesehen.

   In der in     Fig.    5 schematisch dar  gestellten Vorrichtung dieser Art ist neben  der     Abschraubstelle        II,    der Füllstelle     III     und der     Verschraubstelle        1T'    noch eine Sta  tion I zur Zuführung der verschlossenen Ge  fässe zur Haltevorrichtung und eine Station T'  zur Entnahme der Gefässe vorgesehen. Die  zu einer endlosen Kette     vereinigten    Halte  vorrichtungen 13 bewegen sich in Richtung  des Pfeils A der Abbildung ruckweise.

   Die  Gestaltung der     Verschraubstation        IT'    ent  spricht der Ausführung der     Fig.    9 und die  Gestaltung der     Abschraubstation    der Aus  führung nach     Fig.    7 der Zeichnung. An der  Station I, die in     Fig.    6 nochmals für sich  dargestellt ist, ist ein     Zuführrohr    19 für die  verschlossenen Gefässe vorgesehen, das für ge  wöhnlich durch einen Finger 20 versperrt ist.

    Wenn unter das Rohr 19 bei der ruckweisen  Schaltung der Haltevorrichtungen 13 eine  leere Haltevorrichtung gelangt ist, wird der  Finger 20 beiseite gezogen, so dass ein Ge  fäss in diese leere Haltevorrichtung fallen  kann, in der es durch die federnde Backe 14      festgeklemmt wird. Bei der     Füllstation        III     ist bei 21 eine     Pumpe    angedeutet, von der  ein am Ende einen     Aufsetztriehter    22 tragen  des Füllrohr 23 ausgeht. Diese Fülleinrich  tung ist heb- und senkbar angeordnet, um  das Füllrohr 23 in das Gefäss 12 einführen  und es wieder aus dieser herausziehen zu  können, wie in     Fig.    8 dargestellt ist.

   Beim  Einführen des Rohres 23 setzt sich zunächst  der Trichter 22 auf das Gefäss auf, um eine  Zentrierung des Rohres herbeizuführen. Der  Trichter 22 ist auf dem Rohr 23 federnd  verschiebbar. An der Entnahmestelle     V    für  die Gefässe ist noch eine heb- und senkbare  an der Kopfseite des     Verschlussdeckels    an  greifende Reibscheibe 24 vorgesehen, die den  Deckel vor der Entnahme der Flasche noch  mals anzieht und besonders straff mit dem  Gefäss in Verbindung bringt.  



  Die periodische     Abgabe    je eines Ver  schlusses für jedes Fläschchen an der Auf  schraubstelle kann auf verschiedene Weise,  z. B. durch Schieber oder dergleichen bewirkt  werden. In dem gezeichneten Ausführungs  beispiel wird ein besonders einfacher Weg ge  zeigt.

   Das Zuführungsrohr 7, das     eine    mehr  oder weniger grosse Anzahl übereinander ge  stapelter Verschlüsse enthält, besitzt hier  überhaupt     keine,    eine periodische Abgabe  regulierende Einrichtung, sondern diese wird       automatisch    dadurch bewirkt, dass bei der  schrittweisen     Fortbewegung    der Flaschen  transporteinrichtung 13 der über dem fest  geschraubten     Verschluss        befindliche    nächste  Verschluss durch sein eigenes Gewicht, unter  stützt durch das Gewicht der über ihm lie  genden weiteren Verschlüsse,

   auf eine auf  der     Flaschentransporteinrichtung    13 befind  liche und mit dieser fortbewegte     keilförmige     Gleitbahn 25 auffällt, aber gegen Herunter  fallen durch das Rohr 7 geschützt bleibt.  Zwischen jeder     Haltevorrichtung    ist eine sol  che Gleitbahn angeordnet. Durch die Stei  gung der     Gleitbahn    25 wird der Verschluss  bei der Bewegung der     Haltevorrichtung    13.  wieder soweit angehoben, dass er über das  nächste ankommende Fläschchen zu stehen  kommt und bei Beendigung des Schrittes der    Transporteinrichtung 12 durch sein eigenes  (und der darüber stehenden Verschlüsse) Ge  wicht auf das Gewindestück dieses Fläsch  chen auffällt und dann durch das Reibrad 16  festgeschraubt wird.  



  Diese     Gleitbahnen    25 haben auch für die       Abschraubstelle        1I        Bedeutung.    Sie gestatten  es, dass der     Schwenkhebel    18 sofort nach Be  ginn des Flaschentransportes wieder nach  unten bewegt werden kann, um in die zum  Erfassen eines zu hebenden Deckels erforder  liche Stellung zu gelangen. Von den sich  dabei mit senkenden,     in    das     Sammelrohr    7     be-          findlichen        Verschlussdeckeln    kommt dabei der  unterste auf die unter ihm wegbewegte Gleit  bahn 25 zum Aufsetzen.

   Er wird bei der  Weiterbewegung der Haltevorrichtungen 13  wieder soweit gehoben, dass der     Verschluss     des darin ankommenden Gefässes darunter  treten kann. 'Um die Wirkungsweise der  Gleitbahnen 25 zu veranschaulichen, zeigt       Fig.    5 die Stellung kurz vor Beendigung  eines     Schrittes    der     Flaschentransporteinrich-          tung    13, während in den     Fig.    6 bis 10 die  Stellung kurz vor Beendigung des Stillstan  des veranschaulicht ist.  



  Eine der schematischen Darstellung der       Fig.    5 entsprechende Maschine ist in     Fig.    11  im Schnitt und in     Fig.    12 in Draufsicht dar  gestellt. Bei dieser Maschine sind statt der  fünf Stationen der     schematischen    Darstel  lung sechs     Stationen    vorgesehen. An der  6. Stelle befindet sich in der Grundplatte 15  eine Öffnung mit anschliessendem Rohr 26,  in welchem das gefüllte und verschlossene  Gefäss gleitet und nach einer Sammelstelle  abgeführt wird. Die Transporteinrichtung 13  ist hier als dicke sich drehende     Platte    13'  ausgebildet, welche mit     achsialen    Bohrungen  zur Aufnahme der Gefässe 12 versehen ist.

    Diese Platte wird von einer Welle 27 schritt  weise gedreht, und zwar mittels eines auf  ihr sitzenden     Malteserkreuzes    28. Die zum  Festhalten der Gefässe an der     Grundplatte     13' dienenden federnden Backen 14 sitzen an  radial .zur Welle 27 verlaufenden und in. der  Platte 13' geführten Stangen 29, 'die durch      ein auf der Grundplatte angeordnetes fest  stehendes Kurvenstück 30 gesteuert werden.  



  Da sich das an der     Abschraubstelle    vor  stehende Sammelrohr 7' immer mehr füllt,  das an der     Aufschraubstelle    als Magazin vor  gesehene Rohr 7 aber immer mehr leert, ist  hier eine Vorrichtung vorgesehen, die die am  obern Ende des Rohres 7' austretenden Ver  schlüsse nach dem Magazin 7 an der Auf  sehraubstelle befördert.

   Zu diesem Zwecke ist  in Höhe der obern gleichliegenden Mündun  gen der Rohre 7 und 7' eine Platte 31 vor  gesehen und über dieser eine auf der Welle  27 sitzende Lochscheibe 32, die über die bei  den Rohre 7 und 7'     wegragt.    Diese mit der  Welle 27 schrittweise gedrehte Lochscheibe  nimmt das an der     Abschraubstelle    in ein  Loch derselben eingetretene     Verschlussstück     mit und verschiebt es auf der Platte 31 nach  dem Rohr 7 an der     Aufschraubstelle.    Die  Betätigung des auf der Welle 27 sitzenden       Malteserkreuzes    28 erfolgt durch einen auf  einer sich dauernd drehenden Welle 33 sit  zenden Arm 34 mit einer in die Schlitze des       Malteserkreuzes    eingreifenden Rolle 35.

   Diese  senkrecht stehende Welle 33 wird von der  Hauptwelle 36 aus angetrieben, von welcher  auch der Antrieb der Reibscheibe 16, 16\ und  24 erfolgt, ebenso der Antrieb der Füllein  richtung 21-23.  



  Für den Fall, dass in der beschriebenen  Maschine von vornherein offene Gefässe ver  arbeitet werden und die     Abschraubeinrich-          tung    nicht benutzt wird, die Füllung des Roh  res 7 an der     Verschraubstelle    also nicht von  dem Sammelrohr 7' der     Abschraubstelle    11  aus erfolgen kann, ist noch eine besondere Zu  führvorrichtung von Verschlüssen für das  Rohr 7 der Station     IY    vorgesehen. Diese be  sitzt einen Behälter 43, in den ein beliebiger  Vorrat von     Verschlussstücken    eingeschüttet  wird.

   Der Boden des Behälters 43 besteht  aus einer umlaufenden Scheibe 44 mit einer       Öffnung    45, die gerade einen Verschluss auf  nehmen kann, der dann auf der feststehenden  Grundplatte 46 entlanggeführt wird. Unter  der das Nachfolgen weiterer Verschlüsse hin  dernden Deckplatte 47 befindet sich in der    Grundplatte 46 ein Loch 48, durch das der  Verschluss in einen darunter befindlichen Be  hälter 49 fällt, der so gestaltet ist,     da.ss    der  Verschluss wegen seines exzentrischen Schwer  punktes nur mit nach oben gerichteter Öff  nung in Ruhelage kommen kann. Dies     kann     durch Rütteln des Behälters 49 noch unter  stützt werden. Der Behälter 49 ist um den  Drehpunkt 50 kippbar gelagert.

   Beim Kip  pen     befördert    er den Verschluss so in ein zum  Rohr 7 führendes Rohr 51,     da.ss    seine Öff  nung nach unten zeigt. Die     Kippbewegung     des Behälters 49 erfolgt mittels eines auf sei  nem Lagerzapfen sitzenden Zahnrades 52, in  das ein Zahnsegment 53 eingreift. Das Zahn  segment 53 wieder wird durch ein auf der  Welle 33 sitzendes     Kurvenstück    54 gesteuert.  Ist das Rohr 51 gefüllt, so fallen die durch  den Behälter 49 neu zugeführten     Verschluss-          deckel    seitlich heraus in einen nicht dar  gestellten Sammelbehälter.  



  Das Zubringen der Fläschchen zur     Fla-          schentransporteinriehtung    13 kann entweder  von Hand oder automatisch erfolgen. Die       Fig.    11 und 12 zeigen als Beispiel eine Zu  führeinrichtung für röhrenförmige, schlecht       aufrechtstehende    Fläschchen. Sie werden in  grösseren Mengen in einen Behälter 37 ein  gesetzt, der zur Verhütung des Umfallens der  Fläschchen schräg gelagert ist.

   Seine untere  offene Seite wird durch eine     Mitnehmer-          scheibe    38 verschlossen, deren     Mitnehmeraus-          schnitte    39 je ein Fläschchen mitnehmen, und,  durch das Schutzblech 40 und eine Gleitbahn  41 gegen Herausfallen geschützt, über die  Einsatzstelle I der     Flaschentransportscheibe     13 befördern. Wegen der konischen Form  und schrägen Lagerung der     Mitnehmer-          scheibe    38 gelangen die Fläschchen dabei aus  der schrägen in die senkrechte Lage und  fallen an der Stelle I durch einen Ausschnitt  der Gleitbahn 41 in die zur Zeit in I be  findliche Bohrung der Transportscheibe 13'.

    Die     Mitnehmerscheibe    38 wird von der  Hauptwelle 27 aus über ein     Kegelradvor-          gelege    42 angetrieben.  



  Bei der kombinierten Maschine nach den       Fig.    11 und 12, in welcher verschlossen an-      gelieferte Flaschen geöffnet, an einer andern  Stelle gefüllt, an einer dritten Stelle wieder  verschlossen und schliesslich unter Umständen  an weiteren Stationen etikettiert und fertig  gemacht werden, werden die Flaschen schritt  weise gefördert und findet das Abschrauben  und Aufschrauben der Verschlüsse jeweils  während eines Stillstandes der Gefässe statt.  Die Leistung einer solchen     Maschine    lässt sich  natürlich wesentlich steigern, wenn die Ge  fässe die Maschine stetig durchwandern und  alle     Arbeitsverrichtungen    während der     Bewe-          gung    der Gefässe vor     sich    gehen.

   Der Um  stand, dass das Abschrauben     bezw.    Auf  schrauben der     Verschlussdeckel    von     bezw.    auf  die Gefässe durch Mittel erfolgen kann, wei  che mit den     Verschlussdeckeln    nur in     Rei-          bungsschluss    treten und unter Umständen am  Umfang der     Verschlussdeckel    angreifen, er  leichtert eine solche Ausbildung der kombi  nierten Maschinen ausserordentlich.

   Um auf  einfache Weise und mit den einfachsten Mit  teln das Aufschrauben     bezw.    Abschrauben  der     Verschlussdeckel    während einer Förder  bewegung der Gefässe herbeizuführen,     bedient     man sich vorteilhaft     stillstehender        bezw.    ge  genläufig bewegter Reibungsflächen, an wel  chen die     Verschlussdeckel    während der Bewe  gung der Gefässe unter sanftem Andrücken  vorbeigeführt werden. Zweckmässig werden  in einem solchen Falle ausser den     Verschluss-          deckeln    auch noch die Gefässe selbst gedreht.

    und zwar gegenläufig zum Deckel,     sofern    die  Gestalt der Gefässe eine solche Drehung über  haupt zulässt. Auch die Drehung der Ge  fässe wird dadurch erzeugt, dass sie während  der Bewegung an     feststehenden    oder sich  gegenläufig bewegenden Reibungsflächen       entlangstreifen.    Natürlich     kann    in diesem  Falle keine der bisher beschriebenen     Vorri"h-          tungen    zum mechanischen Zuführen der     Ver-          schlussdeckel    zu den Gefässen ohne weiteres  verwendet werden,

   da die bisher beschrie  benen     Einrichtungen    dieser Art einen Still  stand des Gefässes während des     Aufsetzens     des     Verschlussdeckels    voraussetzen.  



  Eine     Vorrichtung,    bei welcher das Füllen  und das     Verschrauben    der Gefässe während    des stetigen Transportes der Gefässe durch  die Vorrichtung stattfindet, ist in den     Fig.    13  und 14 veranschaulicht. In diesen befindet  sich in der rechten Hälfte die für die Erfin  dung wesentliche     Verschlusseinrichtung    und  links die Fülleinrichtung, auf welche später  eingegangen werden soll.  



  Mit 513 ist hier die Grundplatte bezeich  net, auf welcher die Gefässe 512 verschoben  werden. Diese     Verschiebung    erfolgt stetig  durch eine     Kette    520 mit     Mitnehmern    530,  welche die Gefässe vor sich herschieben. Die  Kette 520 ist über     Kettenräder    540, 550 ge  führt. Eine die     Bewegungsbahn    der Gefässe  umgebende Wand 556 verhindert ein seit  liches Ausweichen der Gefässe. An der in der       Fig.    14 mit B bezeichneten Stelle erfolgt das  Aufsetzen eines     Verschlussdeckels    508 auf das  Gefäss 512.

   Bei der Weiterbewegung im  Sinn des in     Fig.    14 eingezeichneten Pfeils  trifft der auf das Gefäss     512    aufgesetzte und  auf ihm in der richtigen Lage gehaltene  Deckel 508 auf eine Reibungsbahn 557 auf,  an welcher sich der     Verschlussdeckel    abwälzt  und auf das Gefäss aufschraubt.

   Auch das  Gefäss trifft gegen eine Reibungsfläche 558,  die jedoch entgegengesetzt zur Flasche liegt,  wie die Reibungsfläche 557 für die     Ver-          schlussdeckel,    so dass das Gefäss durch das       Entlanggleiten    an der Reibungsfläche 558 in  eine Drehung     entgegengesetzt        derjenigen    der       Verschlussdeckel    508 versetzt wird.

   Sowie  der     Verschlussdeckel    auf dem Gefäss festsitzt,  wirken die auf     Drehung    des     Verschluss-          deckels    und des Gefässes hinwirkenden Kräfte  einander entgegen und heben sich auf, so dass  das Gefäss mit dem aufgeschraubten Deckel  sich ohne     Drehung    an dem restlichen Teil der  Flächen 557 und 558     entlangschiebt.    Die  Reibungsflächen 557 und 558 sind radial zu  der das Zahnrad 540 tragenden Achse 559  verstellbar und können, wie bei 560 gezeigt  ist, auch noch     unter    der     Wirkung    von Federn  stehen.

   Als Reibungsbelag für die Reibungs  flächen 557 und 558 kommt hier, ebenso wie  für die Reibräder der früher beschriebenen  Ausführungen, Leder, Gummi oder     dergl.    in  Betracht.      Das Aufsetzen eines     Verschlussdeckels    auf  das Gefäss 512 an der Stelle B erfolgt von  einem gewissen Vorrat von     Verschlussdeckeln     enthaltenden Rohr 561 aus, das von einer auf  der Welle 559 des Zahnrades 540 sitzenden  Scheibe 562 und von einem gleichfalls auf  der Welle 559 sitzenden Arm 563 getragen  wird und somit sich mit der gleichen Ge  schwindigkeit bewegt,     wie    das um das Ket  tenrad 540 geleitete Stück der Kette 520.

   Die  in dem Rohr 561     vorrätigen    und übereinan  der, mit der Öffnung nach unten gekehrt lie  genden     Verschlussdeckel    werden im all  gemeinen durch eine an der untern Mündung  vorgesehene und gegen den zu     unterst    liegen  den     Verschlussdeckel    wirkende Klemmfeder  564 zurückgehalten.

   Diese Feder 564 steht  mit     einem    am Arm 563 geführten Schieber       Q65    in Verbindung, welcher zu     gegebener     Zeit bei der Stelle B durch einen in seiner  Bewegungsbahn -liegenden Anschlag 566 so  zurückgezogen wird, dass die Feder 564 den  untersten in dem Rohr 561 befindlichen     Ver-          schlussdeckel    austreten und auf den Hals des  darunter befindlichen Gefässes 512 zum Auf  sitzen kommen lässt. Dabei verbleibt der       Verschlussdeekel    508 jedoch zunächst immer  noch ein Stück in dem Rohr 561, so dass er  auf dem Gefäss in der für das Aufschrauben  erforderlichen Stellung gehalten wird.

   Dieses  Sichern des     Verschlussdeckels    besteht so  lange, bis durch die Drehung der gegenseitig  zu verschraubenden Teile das Gewinde     ge-          fasst    hat.  



       Alts    dem Rohr 561 soll natürlich nur  dann ein     Verschlussdeckel    austreten können,  wenn sich unter ihm auch ein Gefäss 512 be  findet, auf das der     Verschlussdeckel    zum Auf  sitzen kommen kann. Es muss deshalb eine  Sicherungseinrichtung vorgesehen werden, die  das Austreten eines     Verschlussdeckels    aus  dem Rohr 561 verhütet, wenn zufällig einmal  ein Gefäss     ausgeblieben    ist. Diese Sicherung  besteht darin, dass der Anschlag 566 an der  Wand 556 beweglich angeordnet und als  Hebel ausgebildet ist, welcher eine in die Be  wegungsbahn der Gefässe vorstehende Nase  567 besitzt.

   Für gewöhnlich steht der An-    schlag 566 so, dass er den Schieber 565 beim       Vorbeigleiten    nicht beeinflusst. Wenn jedoch  zur rechten Zeit ein Gefäss kommt, so drückt  dieses über die Nase 567 den Hebel 566 der  art nach auswärts, dass er den jetzt auf ihn  auflaufenden Schieber 565 zurückzieht. Das  Rohr 561 kann selbstverständlich nur eine  beschränkte Anzahl von     Verschlussdeckeln     512 aufnehmen. Um ein Füllen von Hand,  was schliesslich nur beim Stillstand der     1Ia-          schine    und Unterbrechen von deren Arbeit  möglich wäre, zu ersetzen, ist eine     besondere     Füllvorrichtung vorgesehen.

   Diese enthält zu  nächst einen auf einer Säule 568 des Ma  schinengestelles 569 sitzenden Vorrats  behälter 570. In diesem kreisen um eine  Welle 571     ein    oder mehrere Schöpflöffel 572,  die bei ihrer Bewegung aus dem Vorrats  haufen jeweils einen     Verschlussdeckel    heraus  greifen. Die Welle 571 wird mittels Riemen  <B>573</B> von einer Seilscheibe 574 aus angetrieben,  welche wieder über einen Kegeltrieb<B>575</B> mit  der Welle 559 in Verbindung steht.

   Der von  einem Schöpflöffel 572 ergriffene     Verschluss-          deckel    fällt, wenn der Schöpflöffel den  Scheitelpunkt     überschritten    hat, infolge der  Zentrifugalkraft aus dem Schöpflöffel     heraus     und gelangt in ein Rohr 576. Vor dem Rohr  576 sind zwei Wände<B>577</B> vorgesehen,     zttz-          schen,    welchen der Schöpflöffel 572 sich hin  durchbewegen kann, und die ein seitliches  Abirren des     Verschlussdeckels    bei seinem       Fluge    verhindern. Das Rohr 576 mündet über  einem Trichter<B>578,</B> in welchen der     Ver-          schlussdeckel    fällt.

   Der Innenraum dieses       Trichters    578 ist so gross, dass sich in ihm  der     Verschlussdeckel    nach jeder     Richtung    frei  drehen kann. Dieser Trichter 578 bildet wie  der das Ende einer Rohrleitung 579, an wel  che bei 580 eine     Druckluftleitttng    581 an  geschlossen ist.

   Die durch die Leitung 581  kommende Druckluft wirbelt den in den  Trichter 578 gefallenen     Verschlussdeckel    so  lange im Trichter umher,     bis    er in diesem  eine solche Lage eingenommen hat, dass die  Öffnung nach oben gerichtet ist.     Sowie    der  Druckluftstrom unterbrochen wird, gleitet der  gerichtete     Verschlussdeckel    in dem Rohr 579      nach abwärts, bis dicht an den Druckluft  stutzen 580 heran.

   Der Teil 579' des Rohres  579, in den dabei der     Verschlussdeckel    ge  langt. ist aus der     in        Fig.    13 ausgezogenen  Stellung in die gestrichelte Stellung schwenk  bar, in welcher letztgenannten Stellung das  Rohrstück 579 vor die     Mündung    eines Roh  res 582 zu stehen kommt. Zweckmässig ist  der Teil 579' des Rohres 579 als Bohrung  eines     Hahnkükens    583     ausgebildet,    das in  einem Gehäuse 584 drehbar ist.

   Zur Drehung  dieses     Halmkückens    583 dient ein aus der       Zeichnung    nicht ersichtliches, auf der       Aussenseite    befestigtes Zahnrad, in welches  eine Zahnstange 585     eingreift.    Die Zahn  stange 585 wird von einer Pleuelstange 586  hin- und herbewegt, welche mit ihrem andern  Ende an einem Kurbelzapfen 587 der Seil  scheibe 574     angelenkt    ist.  



  Bei der Drehung des Rohrstückes 579'  kommt die Öffnung des     Verschlussdeckels,    die  bisher nach oben gerichtet war, nach unten  zu stehen und wird somit dem Rohr 582 im  wesentlichen in der Lage     übergeben,    die der       Verschlussdeckel    beim Aufsetzen auf das Ge  fäss 512 einnehmen soll. Das Rohr 582 mün  det oberhalb der Scheibe 562, und zwar in  einem solchen     Abstande    von der Welle 559,  dass die obere Mündung des Rohres 561 von  Zeit zu Zeit unter die     Mündung    des Rohres  582 gelangt. Zu diesem Zeitpunkt kann ein  in dem Rohr 582 befindlicher     Verschluss-          deckel    in das Rohr 561 eintreten.

   In jeder  andern Stellung der Scheibe 562     bezw.    des  Rohres 561 jedoch ist das Rohr 582 durch die  Scheibe 562 verschlossen.  



  Die auf der linken Hälfte der     Fig.    13, 14  dargestellte Füllvorrichtung enthält auf einer  sich drehenden und von der Kette 520 an  getriebenen Säule 588 eine Doppelpumpe 589,  deren Kolben mit einem zur Drehachse der  Säule 588 exzentrischen     stillstehenden    Zapfen  590 verbunden sind.

   Dadurch saugt bei der  Drehung der Säule die     eine    Pumpe aus dem  auf der Säule 588 aufgestellten Vorrats  behälter<B>591</B> Flüssigkeit an, während aus  dem     andern    Zylinder vordem angesaugte  Flüssigkeit     herausgedrückt        wird.    An den    Zylindern sind nach     -abwärts    gerichtete Ab  füllrohre 592 vorgesehen, die verschiebbar  gelagert sind und gleichzeitig als Schieber  ventil ausgebildet sind und dienen. In diese  Abfüllrohre 592 kann aus den Pump  zylindern Flüssigkeit nur dann eintreten,  wenn sie zurückgedrückt sind. Dieses Zurück  drücken erfolgt selbsttätig durch die unter  gestellten zu füllenden Gefässe.

   Diese werden  zu diesem Zwecke in diesem Teile der Ma  schine, auf heb- und senkbaren Tellern 593  stehend, gefördert. Das Heben und Senken  der sich mit der Säule 588 drehenden Teller  erfolgt durch eine feststehende Kurvenbahn  594, auf der die die Teller tragenden Stempel  595 mit ihrem untern Ende laufen. In der  tiefsten Stellung befinden sich die Teller 593  in gleicher Höhe mit der Grundplatte 513,  auf der die     Gefässe    an der     Verschraubstelle          vorbeibewegt    werden, so dass die Gefässe ohne  weiteres von der Grundplatte 513, auf die sie  an der     Einführungsstelle    C gelangen, bei D  auf einen Teller 593 geschoben und bei E  wieder von dem Teller 593 auf die Grund  platte 513 geschoben werden können.

   Das  Aufschieben eines Gefässes von der Grund  platte 513 auf     einen    Teller 593 bei D und  das     Wiederabschieben    eines Gefässes von  einem Teller 593 auf die Grundplatte 513 bei  E findet zu gleicher Zeit durch die Arme 530  der Kette 520 statt. Die in der     Fig.    13 ge  zeichnete Stellung der Füllvorrichtung  stimmt mit der Stellung der Arme 530 in  der     Fig.    14 nicht überein, im Verhältnis zur       Fig.    14 müsste in     Fig.    13 die Fülleinrich  tung um 90   verdreht sein. Die abweichende  Darstellung der     Fig.    13 wurde nur gewählt,  um die Fülleinrichtung in allen Einzelheiten  deutlich veranschaulichen zu können.  



  Zu erwähnen ist noch, dass sich der Aus  lauf der Gefässe bei F     unmittelbar        neben    dem  Einlauf C befindet. Beide sind durch eine       geschwungen    verlaufende Wand 596 ge  trennt, die Schlitze zum Durchlassen der  Arme 530 besitzt.  



  Wie einerseits der Umstand, dass die     Ver-          schlussdeckel    durch Mittel in Drehung ver  setzt werden, welche mit ihnen nur in Rei-           bungsschluss    treten, eine besonders einfache       Ausführungsform    zum Verschliessen von Ge  fässen ermöglicht, so ermöglicht dieser An  trieb anderseits auch wieder die Herstellung  einer Maschine, bei welcher Serien von Fla  schen gleichzeitig geschlossen werden, die  -vordem auch serienmässig gefüllt worden sind  und eventuell einer serienweisen Nachbehand  lung, z. B.     Aufkleben    von Etiketten oder der  serienweisen Verpackung unterzogen werden.

    Eine derartige Maschine ist mit verschie  denen Einzelheiten in den Abbildungen 15  bis 19 in einer beispielsweisen Ausführungs  form dargestellt. In dieser     ist    mit 200 der  Vorratsbehälter für die füllenden     und    zu ver  schliessenden Gefässe bezeichnet, welche in  Reihen von z. B. vier Stück hintereinander  stehen. In der Ebene der Vorderkante des  Vorratsbehälters 200 sind eine grössere An  zahl, z. B. vier Stück, Fülldüsen 201 vor  gesehen, welche in einer Reihe stehen. An  diese Fülldüsen 201     schliessen    sich unmittel  bar, gleichfalls in einer Reihe und in der  genannten Ebene stehend, Spindeln 202 an,  auf deren untern Enden je eine als Kappe  ausgebildete     Friktionsscheibe    203 sitzt.

   Zum  Überführen einer Serie von Gefässen vom Vor  ratsbehälter 200 nach der Füllstation 201 und  von dieser zu der     Verschraubstelle    202, 203  dienen Magazine 204, welche längs einer  Schiene 205 verschoben werden. Parallel zu  dieser Führungsschiene 205 ist im gewissen       Abstande    dazu eine     Führungsschiene    206 an  geordnet, welche gleichfalls zur Führung von  Magazinen 204 dient. Beide Führungs  schienen 205, 206 sind mit unmittelbar neben  einanderstehenden Magazinen voll besetzt.  Die Magazine werden auf ihnen durch am  ersten     bezw.    letzten     Magazin    angreifende  bin- und herbewegte Arme 207 verschoben,  und zwar auf beiden Führungsschienen 205,  206 in entgegengesetzter Richtung.

   Die  Schiene 205 besitzt beiderseits je ein loses       Verlängerungsstück    205a, 205b. Diese Ver  längerungsstücke 205a, 205b können senk  recht zu den Schienen 205, 206 bewegt wer  den und dienen dazu, ein in der Bewegungs  richtung der Magazine 204 am     Schluss    einer         Führungsschiene    205     bezw.    206 angekom  menes Magazin auf die andere Führungs  schiene zu überführen. Diese Verlängerungs  stücke     205a,    205b der Führungsschiene 205  können geradlinig oder auch auf einer Kreis  bahn von der einen Schiene zur andern     unc?          zurückbewegt    werden.

   Zweckmässig ordnet  man die Verlängerungsstücke     205a,    205b je  auf einem Arm 208 an, welcher schwingbar  gelagert ist.  



  Die Hin- und     Herbewegung    der Verlän  gerungsstücke<I>205a., 205b</I> findet während des  Stillstandes zwischen zwei Schaltungen der  Magazine der Führungsschiene 205 statt. Die       Schaltung    der Magazine in der     hintern    Füh  rungsschiene 206 erfolgt     wieder    nicht etwa  gleichzeitig mit der Schaltung der Magazine  auf der Schiene 205, sondern zu dem Zeit  punkt, wo die     Verlängerungsstücke    205a,  205b in Richtung der hintern Führungs  schiene 206 stehen. Die Verlängerungsstücke       205a,    205b sind je mit einem Langloch ver  sehen, durch welches die Arme 207 sich er  strecken. Die beiden Arme 207 sind starr  miteinander verbunden und bewegen sich  gleichzeitig.

   Wirksam wird bei jeder Bewe  gung jedoch nur der eine oder andere Arm,  während sich der nicht zur Wirksamkeit ge  langende     Arm    von dem in der Vorderbahn  stehenden Magazin, an welchem er bisher an  gelegen hat, entfernt, um Raum für den       "Übertritt        eines    nun von der hintern Führung  kommenden neuen     Magazines    zu schaffen.  Die Magazine vollführen also eine schritt  weise Bewegung auf einer viereckigen     Bahn,     während welcher sie an dem Vorratsbehälter  200 vorbei-     und    unter den     Fülldüsen    201, so  wie den     Aufschraubspindeln    202 wegbewegt  werden.

   Jenseits der     Aufschraubspindeln    202  können noch verschiedene andere Arbeits  stellen, z. B. zum Bekleben der Gefässe mit  Etiketten und     dergl.    sowie eine Entnahme  stelle 209 vorgesehen werden. Die Bewe  gungsbahn des Verlängerungsstückes 205a  liegt seitlich von dem Vorratsbehälter 200,  so dass sich vor dem Vorratsbehälter 200  immer ein Magazin befindet, das die Vorder  seite des Vorratsbehälters 200 verschliesst.      Durch Schräglage des Vorratsbehälters 200  oder ein seinen Boden bildendes endloses  Band ist dafür Sorge getragen, dass die in  dem Vorratsbehälter 200 befindlichen Gefässe  ständig unter einem gewissen Druck gegen  das den Vorratsbehälter 200 augenblicklich  abschliessende Magazin 204 anliegen.

   Das  Magazin 204 besitzt auf der dem Vorrats  behälter 200 zugekehrten Seite Mulden, wel  che ungefähr der halben Umfangsform der       Gefässe    entsprechen. In diese Mulden legt  sich     jeweils    nur     mit    seinem Umfange ein Gefäss  ein, so dass bei der Schaltung der Magazine  um eine Magazinlänge das Magazin, welches  soeben vor dem Vorratsbehälter steht, die  in den     Mulden    liegenden Gefässe mitnimmt.  Dabei gleiten die Gefässe mit ihrem Boden  auf einem Ansatz der Führungsschiene 205.

    Eine in der Bewegungsrichtung des     Maga-          zines    am Ausgang des Vorratsbehälters 200  vorgesehene nachgiebige     Abstreicheinrich-          tung    verhütet, dass ausser den     in    den Mulden  des     Magazines    204     gelegenen    Gefässen weitere  Gefässe mitgenommen werden.

   Auf diese  Weise gelangt unter die Fülldüsen 201 ein  mit Gefässen gefülltes Magazin, das dann  auch unter die     Verschraubeinrichtung    weiter  transportiert     wird.        Eine        Platte    210 sichert  die Gefässe während ihrer Bewegung unter  den Fülldüsen und den     Aufschraubspindeln     weg, in den     Magazinen    204 gegen Heraus  fallen.

   Der unter der Füllstelle 201 und der       Aufschraubstelle    202     befindliche        Teil    der  Führungsschiene 204 ist senkrecht zur Bewe  gungsrichtung auf- und     abbeweglich,    um  einerseits die Fülldüsen 201 in die Gefässe  einzuführen     und        anderseits    die     inzwischen     auf die Gefässe aufgesetzten     Verschlussdeckel     in     Reibungsschluss    mit den an den     Spindeln.     202 sitzenden     Friktionsscheiben    203 zu brin  gen.

   Diese Auf- und     Abbewegung    dieses  Teils der Führungsschiene 205 findet wäh  rend     eines        Stillstandes    der Arme 207 und  damit auch in     einer    Pause     zwischen    zwei  Schaltbewegungen der Magazine 204 statt.  Wie gesagt, braucht die Führung 205 für die  Magazine 204 hinter der     Verschraubstelle     nicht zu enden, es können sich noch verschie-         dene    andere Arbeitsstellen anschliessen.

   Bei  dem auf der Zeichnung in den     Fig.    15 bis 19  dargestellten Ausführungsbeispielen ragt die  Führungsschiene 205 noch um eine Breite  eines     Magazines    204 über die Verschraub  stelle vor, an welchen Teil sich erst das  gleichfalls der Breite     eines        Magazines    204  entsprechende     Verlängerungsstück    205b an  schliesst.

   Unter dem sich unmittelbar an die       Verschraubstelle    202 anschliessenden Stück  209 der Führungsschiene 205 fehlt der An  satz der Schiene, auf welchem bei der Bewe  gung der Magazine 204 die Gefässe mit ihrem  Boden     entlanggleiten.    Statt dessen ist ein  senkrecht zur Führungsschiene 205 verschieb  bares Stützblech 211 für die Gefässe vor  gesehen, an welches sich eine schräge Rutsche  212 anschliesst.

   Durch Zurückdrücken des  Stützbleches 211 wird den in dem sich gerade  an dieser Stelle befindlichen Magazin ent  haltenen Gefässen der Halt entzogen, so dass  sie auf der Rutsche 212 nach abwärts glei  ten und an deren Auslauf in einem     Verpak-          kungskästchen   <B>213</B> oder einem     Sammel-          behälter    aufgefangen werden können.  



  Der Antrieb der Maschine erfolgt von der  sich ständig drehenden     Hauptwelle    214 aus.  Auf dieser sitzt ein Kurbelarm 215, der sich  innerhalb eines Rahmens 216 bewegt. Dieser  Rahmen 216 ist auf Stangen 217 geführt     und     steht in     Verbindung    mit den beiden Armen  207 zum Bewegen der Magazine auf den Füh  rungen 205 und 206. Bei jeder Umdrehung  des Kurbelarmes 215 wird der Rahmen 216  um die Kurbelarmlänge hin- und herbewegt.  Auf der Welle 214 sitzt ausserdem eine  Trommel 218 mit einer auf ihrem Umfange  vorgesehenen Kurvenbahn 219. Diese Kur  venbahn 219 steuert eine mit einer Rolle in  ihr geführte Stange 220, welche den unter  der Füllstation und der     Verschraubstation     stehenden Teil der Führungsschiene 205  trägt.

   Durch diese Kurvenbahn 219 wird  somit während ihrer Drehung dieser Teil der  Führung zu gegebenen Zeiten auf- und ab  bewegt. Eine weitere auf der Hauptwelle 214  sitzende Kurvenbahn 221 steuert über ein Ge  stänge die beiden Arme 208, welche die bei-      den     .Verlängerungsstücke        205a,    205b der  Führung 205 tragen. Das Verlängerungs  stück 205b wieder steht mit dem die Rutsche  ?12 enthaltenden Stützblech 211 in Verbin  dung, so dass dieses Stützblech zurückgezogen  wird, wenn sich das Verlängerungsstück       ')05b    von der Schiene 205 nach der     hintern     Führungsschiene 206 bewegt.

   Bei diesem  Zurückziehen des Stützbleches 211 wird, wie  bereits erwähnt, den an der Entleerungs  stelle 209 im Magazin befindlichen Gefässen  der Halt entzogen, so dass sie auf der Rutsche  <B><U>912</U></B> nach abwärts in einen Sammelbehälter  gleiten.  



  Die die     Friktionsscheiben    203 zum Auf  schrauben der     Verschlussdeckel    tragenden  Spindeln 202 sind je mit einem Zahnrad 222  versehen, welche sämtlich mit einer     Schrau-          benganggewinde    aufweisenden     Spindel    223 in  Eingriff stehen. Dicht unterhalb der Spin  deln ist ein zu ihnen in senkrechter Richtung  beweglicher Schieber 224 angeordnet, welcher  mit einer Reihe von durchgehenden Löchern  solchen Durchmessers versehen ist, dass in  jedem Loch ein     Verschlussdeckel    Platz finden  kann.

   Dieser     Schieber    wird soweit bin- und  herbewegt, dass seine Lochreihe einmal unter  eine Reihe von röhrenförmigen Vorratsbehäl  tern 225 für die     Verschlussdeckel,    und das  andere Mal unter die von den Spindeln 202  getragenen     Friktionsscheiben   <B>203</B> zu stehen  kommt. Aus diesen röhrenförmigen Vorrats  behältern werden die Löcher des Schiebers  jeweils mit je einem     Verschlussdeckel    ge  füllt, die auf einer dem Schieber 224 als  Führung dienenden Platte 226     zum    Auf  sitzen kommen. Diese Platte 226 endet kurz  vor dem Hals, der in dem Magazin 204 unter  die Spindeln gebrachten Gefässe.

   Bei der     Be-          wegung    des Schiebers 224 gleiten die in des  sen Löchern gefangenen     Verschlussdeckel    auf  der Platte 226 entlang und kommen beim  Abgleiten .von dieser über den mit Gewinde  versehenen Hals der Gefässe zu stehen, auf  den sie sich dann lose aufsetzen. Der Schieber  224 bleibt so lange in der vordern Stellung,  bis die     Verschlussdeckel    aufgeschraubt sind.

    Beim Anheben des die Gefässe enthaltenden         Magazines    werden die     Verschlussdeckel     durch die sich     mithebenden    Gefässe etwas  aus dem Schieber 224 herausgehoben und in       Reibungsschluss    mit den darüber befindlichen       Friktionsscheiben    203 gebracht.

   Um dabei  einen sicheren Angriff der     Friktionsscheiben     <B>203</B> mit den     Verschlussdeckeln    innerhalb der  Zeit, während welcher die Gefässe gehoben  sind, zu gewährleisten, anderseits aber ein  zu starkes, die Gefässe gefährdendes     Andrük-          ken    zu vermeiden, bestehen die Spindeln 202  aus zwei federnd in sich verschiebbaren Tei  len. Beim Heben der Gefässe wird der die       Friktionsscheibe    tragende Teil der Spindeln  202 federnd zurückgedrückt. Der Schieber  hält die     Verschlussdeckel    in der richtigen  Lage zum Gefäss bis die Gewinde gefasst  haben.

   Beim Senken des     Magazines    ziehen  die sich     mitsenkenden    Gefässe die auf sie  aufgeschraubten     Verschlussdeckel    aus dem  Schieber 224 heraus, so dass dieser wieder mit  der Lochreihe unter die röhrenförmigen Vor  iatsbehälter gebracht werden und das Spiel  von neuem begonnen werden kann. Die     Hin-          und        Herbewegung    des Schiebers 224 findet  im wesentlichen während der Schaltung der  Magazine auf der vordern Führungsschiene  205 statt.

   An der Heb- und Senkbewegung  des unter der Füll- und     Verschraubeinrich-          tung    stehenden Teils der     Führungsschiene     205 nimmt auch die Platte 210 teil, die sich  dabei federnd gegen die Gefässe legt und sie  während des     Aufschraubens    der     Verschluss-          deckel    so stark festgeklemmt hält, dass sie  durch die sich drehenden     Verschlussdeckel     nicht mitgenommen werden können.

   Die Wir  kung der die Platte 210 an die Gefässe an  drückenden Feder wird beim Wiedersenken  der Gefässe dadurch aufgehoben,     da.ss    beim  Senken ein an der Platte 210 sitzender     Arm          210a    gegen einen Anschlag 227 trifft, wo  durch die um ihre untere     gante    schwenkbare  Platte 210 von den Gefässen abgezogen wird.  



  Den röhrenförmigen Vorratsbehältern 225  werden die     Verschlussdeckel    aus einem Vor  ratsbehälter 228 zugeführt, der die     Ver-          schlussedckel    vollkommen ungeordnet enthält.  In diesem Behälter kreist eine mit Näpfchen      versehene Leiste 229, die aus dem Vorrats  haufen in jedem Näpfchen     einen        Verschluss-          deckel    herausgreift. Die so     gefangenen        Ver-          schlussdeckel    fallen aus den Näpfchen heraus,  wenn die Leiste 229 bei ihrer     Kreisbewegung     in die Lage kommt, dass die Näpfchen nach  unten gekehrt werden.

   Bei diesem Heraus  fallen gelangen     dei        Verschlussdeckel    infolge  der Zentrifugalkraft je in einen von meh  reren, neben der Bewegungsbahn der Leiste  angeordneten Trichtern, die am Anfang von  Rohren 230 vorgesehen sind. Bevor die     Ver-          schlussdeckel    aus den Rohren 230, in denen  sie sich durch ihr eigenes Gewicht bewegen,  in die röhrenförmigen Vorratsbehälter 225  gelangen, müssen sie noch in die bestimmte,  zum Aufsetzen auf die Gefässe erforderliche  Lage gebracht werden.

   Zu diesem Zwecke  ist unter den Rohren 230 je ein Trichter 231  angeordnet und unter diesen Trichtern     eine     Walze 232, die sich über die Reihe der Trich  ter 231 weg erstreckt und mit in Verlängerung  der     Trichterachse    gelegenen Querbohrungen  <I>232a</I> versehen ist. An der untern Mündung  dieser     Querbohrungen   <I>232a</I> mündet je eine       Druckluftleitung    233. Aus diesen Leitungen  233 strömt zu bestimmten Zeiten Druckluft,  welche den in den darüber befindlichen  Trichter 231 gelangten     Versehlussdeckel    in  eine solche Lage stellt, dass seine Öffnung  nach oben zeigt.

   Die Walze 232     ist    fast  <B>1.80'</B> drehbar, und wird von der Hauptwelle  der Maschine aus durch ein geeignetes Ge  triebe, jedesmal dann um den     betreffenden     Winkel vorwärts- und rückwärts gedreht,  wenn die Druckluft abgestellt ist. Beim Ab  stellen der Druckluft gleitet der gerichtete       Verschlussdeckel    aus dem Trichter in die  darunter befindliche Querbohrung 232a der  Walze 232, so dass er bei der Schwenkbewe  gung der Walze 232 mit gedreht wird und  am Ende der Bewegung der Walze 232 in  den Einlauf des entsprechenden röhren  förmigen Vorratsbehälters 226 gleitet.  



  Bei den bisher beschriebenen     Ausfüh-          rungsformen    werden die     Verschlussdeckel     durch Mittel in Drehung versetzt, welche mit  ihnen -nur in     Reibungsschluss    treten. Statt    solche Mittel können zum Drehen der     Ver-          schlussdeckel    auch Mittel verwendet werden,  welche die Deckel fest erfassen. In den       Fig.    20 und 21 ist eine derartig arbeitende       Verschraubeinrichtung    beispielsweise veran  schaulicht, die im nachstehenden beschrieben  ist.  



  In     Fig.    20 sind mit 301 die Schenkel von  Zangen bezeichnet, die zum Erfassen und  Halten des Schraubverschlusses dienen. Sie  sind am Ende der drehbaren und     achsial        ver-          schieblichen    Wellen 302 gelenkig gelagert  und durch die Laschen     303    gelenkig mit der  auf der Welle 302     verschieblichen    Gleit- oder  Schiebehülse 304 verbunden, die einen Teller  305 trägt. Wird der Teller nach oben ge  schoben, öffnet sich die Zange und schnappt  infolge des Zuges der Feder 306 in die maxi  male Öffnungsstellung (Seite A der     Fig.    20).

    Wird der Teller 305 nach unten geschoben,  schliesst sich die Zange 301 und erfasst und  hält infolge des Zuges der Feder 306 den  Verschluss (Seite Z der     Fig.    20).  



  Die beiden Wellen 302 sind drehbar und  vertikal verschiebbar in dem Drehgestell  307 gelagert, das um die feststehende Hohl  säule 308 -drehbar ist. Die Hohlsäule 308  trägt die feststehenden und durch (der Über  sichtlichkeit wegen nicht gezeichnete) Stre  ben miteinander verbundene Lagerplatten  309 und 310. In der Hohlsäule 308 befindet  sich die gleichmässig umlaufende Antriebs  welle 311, die durch Vermittlung der Zahn  räder 312, 313, 314, 315 die Reibräder 316  und 317 so in Drehung versetzt,     da.ss    durch  Vermittlung der Reibräder 318 die jeweils  auf der     Zuschraubseite    (Z) befindliche Zan  genwelle 302 im Uhrzeigersinn, die auf der       Abschraubseite    (A) befindliche im entgegen  gesetzten Sinne gedreht wird.  



  Das Schaltwerk für das Drehgestell be  steht aus dem auf der Lagerplatte 310 an  gebrachten feststehenden Ring 319 mit zwei  Ausschnitten 320 und 320', der auf der An  triebswelle 311 befindlichen     Nockenscheibe     321 und dem zwischen Ring 319 und     Nok-          kenscheibe    321 befindlichen, am Drehgestell  307     verschieblich    befestigten und mit Rollen      322 versehenen Gleitkörper 323, der durch  die Feder 324 nach der     Nockenscheibe    321  zu gedrückt wird. Die Zeichnung zeigt den  Augenblick, in dem der Gleitkörper 323 ge  rade durch die sich drehende     Nockenscheibe     321 in den Ausschnitt 320 gedrückt wird,  wodurch das Drehgestell 307 gesperrt wird.

    Nach einer vollen Umdrehung der Nocken  scheibe 321 im Uhrzeigersinn schnappt der  Gleitkörper 323 durch die Kraft der Feder  324 in die Tiefe 325     (Fig.    21) der Nocken  scheibe 321 ein, wodurch die Sperrung des  Drehgestelles 307 aufgehoben wird. Bei wei  terer Drehung der     Nockenscheibe        327.    wird  der Gleitkörper 323 und damit das Dreh  gestell 307 von der aufsteigenden Kurve 326       (Fig.    21) der     Nockenscheibe    321 vor sich her  getrieben und schliesslich nach 180   Drehung  in den Ausschnitt 320' gedrückt, wodurch  neuerliche Sperrung des Drehgestelles 307  erfolgt, und zwar wieder für die Dauer einer  vollen Umdrehung der     Nockenscheibe    321.

    Schalt- und Stillstandszeit des Drehgestelles  verhält sich also wie 1 : 2.  



  Die beiden Zangenwellen 302 sind durch  die Wippe 327 gelenkig miteinander verbun  den.  



  Die Antriebswelle 311 steht durch ein  (nicht gezeichnetes)     Kegelradpaar    mit einer  Hauptwelle in Verbindung. Durch (nicht ge  zeichnete) Nocken der Hauptwelle werden die  Stangen 329, 330, 331, 333 betätigt. Die  Stange 329 dient zum Herabdrücken des Tel  lers 305, also zum Schliessen der Zangen 301  in der Stellung A, die Stange 330 zum Hoch  drücken des Tellers 305, also zum Öffnen der  Zange 301 in Stellung Z. Die Stange 331  mit dem federnden Kopf 332 zum Hoch  drücken der Wippe 327 auf Seite A, die  Stange 333 zum Öffnen der Klemmvorrich  tungen 334, die durch Federkraft die im Zu  führkanal 335 und im     Abführkanal    336 ge  rade unter den Zangen befindlichen Flaschen       festpressen.     



  Die Arbeitsweise der Maschine ist fol  gende:  In dem in     Fig.    20 wiedergegebenen Au  genblick beginnt sieh die Stange 329 zu sen-         ken,    wodurch die in entgegengesetztem Uhr  zeigersinn rotierende Zange A geschlossen  wird und den Verschluss der dort durch die       Klemmvorrichtung    334 festgehaltenen Fla  sche abschraubt. Dabei wird die Zange 301  durch das Flaschengewinde hochgedrückt.

    Durch Vermittlung der Wippe 327 senkt sich  im gleichen Masse die im Uhrzeigersinn rotie  rende Zange 301 bei Z, wobei der von ihr  gehaltene Verschluss in das Gewinde der dor  tigen Flasche eingreift,     und    beim Fest  schrauben die Zange 301 bei Z tiefer  zieht, was zur Folge hat, dass sich die  Zange bei A mit dem abgeschraubten     Ver-          schluss    von der dortigen Flasche weiter ab  hebt. Zur Unterstützung dieser Vertikal  bewegungen hat sich die Stange 331 kurz  nach Schliessen der Zange bei A nach oben  bewegt und übt so mit ihrem federnden  Kopf 332 durch die Wippe 327 bei A einen  Druck nach oben aus.  



  Nach Festschrauben des Verschlusses bei  Z hebt sich die Stange 330 und öffnet die  Zange bei Z. Darauf erfolgt die Schaltung  des Drehgestelles 307, wobei die geschlossene,  den in A abgeschraubten Verschluss fest  haltende Zange von A nach Z und die offene  Zange von Z nach A gelangt, so dass wieder  die in der Zeichnung dargestellte Stellung  erreicht wird. Während der Schaltung hebt  sich auch die Stange 333 und öffnet die  Klemmvorrichtungen 334, damit der Fla  schentransport erfolgen kann, worauf neuer  liche     Klemmung    erfolgt.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRüCHE I. Verfahren zum Verschrauben von Ge fässen mit Schraubverschlussdeckel, da durch gekennzeichnet, dass der Verschluss- deckel durch mechanische Mittel in Drehung versetzt, das Gefäss gegen eine Bleichschnelle Mitnahme durch den in Drehung versetzten Verschlussdeckel ge sichert und der Verschlussdeckel, wenig stens so lange keine Gewindeverbindung zwischen Verschlussdeckel und Gefäss be steht, in passender Lage zum Gefäss ge halten wird, und dass schliesslich der Transport des losen Verschlussdeckels zum Gefäss auf mechanischem Wege er folgt.
    I1. Vorrichtung zum Verschrauben von Ge fässen mit Schraubverschlussdeckel nach dem Verfahren nach Patentanspruch I, bestehend aus unabhängig von der Win- dungszahl des Schraubverschlusses ar beitenden Mitteln zum Drehen des Ver- schlussdeckels, einer mindestens.
    so lange wirksamen Haltevorrichtung für den Verschlussdeckel, als der Verschlussdeckel keine Gewindeverbindung mit dem Gefäss besitzt, und einer Transporteinrichtung zum Bewegen des losen Verschlussdeckels zum Gefäss hin. UNTERÄNSPRMHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Verschluss- deckel durch sie rein mechanisch fest haltende Einrichtungen in Drehung ver setzt werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Verschluss- deckel durch mit ihnen nur in Reibungs- schluss kommende Mittel in Drehung ver setzt werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass die Gefässe mit den lose auf gesetzten Deckeln an einer Reibfläche entlang bewegt werden. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Gefässe mit den lose aufgesetzten Verschlussdeckeln par allel zu sich bewegt und dabei sowohl das Gefäss als auch der Verschlussdeckel an Reibungsflächen derart vorbeigeführt werden, dass Gefäss und Verschlussdeckel eine Drehung in entgegengesetztem Sinne erfahren. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 2 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verschlussdeckel aus einem ungeordneten Vorratshaufen den Gefässen zugeführt und auf dem Wege vom Voratshaufen: zum Gefäss in die zum Aufsetzen auf. das Gefäss rich tige Lage gebracht werden. G. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 2 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zuführung der Verschlussdeckel zum Gefäss aus einem Vorratsbehälter erfolgt, in welchem sieh die Verschlussdeckel bereits in der für das Aufsetzen auf das Gefäss erforderlichen Lage befinden. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 2 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die aufzuschraubenden Verschlussdeckel den zu verschliessenden Gefässen von einer Stelle aus zugeführt werden, an welcher der Verschlussdeckel zuvor von einem andern Gefäss ab geschraubt worden ist. B. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass auch die Ge fässe maschinell der Verschraubstelle zu geführt werden. 9. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Füllen der Gefässe und das Verschrauben in ge schlossenem Arbeitsgange erfolgt. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass bei Verwen dung bereits mit Deckeln versehener Ge fässe das Abschrauben, Füllen und Zu schrauben in geschlossenem Arbeitsgang hintereinander erfolgen. 11. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass im gleichen Arbeitsgang mit dem Verschrauben die sonstige für das Fertigstellen der Ge fässe erforderliche Behandlung erfolgt. 12. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Verschluss im Bereich einer Schraubeinrichtung so bereitgehalten wird, dass beim Einführen des Gefässes in den Verschluss dieser mit der Schraubeinrichtung in Verbindung kommt und sich so auf das Gefäss auf schraubt.
    13. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die den Ver- schluss festhaltende Einrichtung aus min destens zwei den Verschluss federnd er fassenden Elementen besteht, die so ge lagert sind, dass sie um die Längsachse des Verschlusses bezw. des Gefässes ro tieren können. 14.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeich net, dass die Öffnungs- und Schiess bewegung der Fasselemente durch Steue rung von mit diesen Elementen gelenkig verbundenen Schiebhülsen erfolgt. 15. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13 und 14, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fixierung der Fass- elemente in der Schliess- und Öffnungs stellung durch Federn erfolgt, die beim Schliessen und Öffnen über den Totpunkt hinweggeführt werden müssen und dann in die Endstellungen einschnappen. 16.
    Vorrichtung nach Patentanspruch U und Unteransprüchen 13 bis 15, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fasselemente in der Richtung der Längsachse des Gefässes verschieblich sind. 17. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13 bis 16, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fasselemente in einem durch ein Schaltwerk betätigten Drehgestell gelagert sind. 18. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13 bis 17, dadurch ge kennzeichnet, dass zwei Fasselemente so miteinander verbunden sind, dass sich beim heben des einen das andere senkt. 19.
    Vorrichtung nach Patentanspruch I_I und Unteransprüchen 13 bis 18, dadurch ge kennzeichnet, das das an der Verschluss stelle befindliche Fasselement im Uhr zeigersinn in Drehung versetzt wird, während das andere im entgegengesetzten Drehsinn rotiert wird, so dass es einen Verschluss von einem dort befindlichen leeren Gefäss abschrauben kann. 20.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13 bis 19, dadurch ge kennzeichnet, dass von einer zentralen Antiiebswelle durch eine Räderüber tragung Reibräder angetrieben werden, die das jeweils an der Verschlussstelle (Z) befindliche Fasselement im Uhrzeiger sinn, das andere (A) im entgegen gesetzten Sinn in Rotation versetzen. 21.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 13 bis 20, dadurch ge kennzeichnet, dass das Schaltwerk für das Drehgestell einen feststehenden, kon zentrisch zur Achse des Drehgestelles an geordneten Ring besitzt, der für jede Ruhestellung eine Vertiefung aufweist, in die ein mit dem Drehgestell verbun dener, federnd gegen eine auf der gleich förmig bewegten zentralen Antriebswelle sitzende Nockenscheibe drückender Gleit- körper durch die Steigung der Nocken scheibe hineingedrückt wird und so das Drehgestell so lange gesperrt hält,
    bis er in den Ausschnitt der Nocke ein schnappen kann und dann wieder durch die Steigung der Nocke bis zur nächsten Vertiefung des Ringes geführt wird. 22. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass als Mittel zum Drehen des Verschlussdeckels eine an der Stirnseite desselben angreifende Frik- tionsscheibe verwendet ist. 23.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zum Drehen der Verschlussdeckel Mittel verwendet sind, welche mit dem Verschlussdeekel lediglich am Umfang in Reibungsschluss treten. 24. Vorrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch eine Transportein richtung, welche die Gefässe schrittweise einzeln an den Mitteln zum Drehen des Verschlussdeckels vorbeiführt, wobei die Verschraubung während eines Still standes der Transporteinrichtung erfolgt. 25.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch eine Transportein richtung, welche die Gefässe in umunter- brochener Bewegung an den Mitteln zum Drehen des Verschlussdeckels vorbeiführt, wobei der auf das Gefäss aufgesetzte Verschlussdeckel durch Entlanggleiten an einer Reibbahn aufgeschraubt wird. 26.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der dem Gefäss zugeführte Verschlussdeckel durch eine Sicherung in Form eines mit einer Boh rung versehenen Armes gegen Unfallen geschützt ist, zum mindesten so lange, bis er durch Eingriff in das Gefässgewinde Halt auf dem Gefäss gefunden hat. 27. Vorrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch eine in Abhängigkeit von der Bewegung der Transporteinrich tung arbeitende Zuführeinrichtung von Verschlussdeckeln zum Gefäss. 28.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 27, dadurch gekennzeich- net, dass die Zuführeinrichtung aus einem Rohr besteht. 29. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 27 und 28, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Zuführeinrichtung so ausgebildet und eingestellt ist, dass sie den an das Gefäss abgegebenen Verschluss so lange gegen Herunterfallen sichert, bis er durch Eingriff in das Gefäss gewinde Halt bekommen hat. 30.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 27 bis 29, dadurch ge kennzeichnet, dass an dem Zuführrohr eine gesteuerte Verschlusseinrichtung an gebracht ist, die den folgenden Verschluss bis zum Herankommen des nächsten Ge fässes in dem Rohr festhält. 31.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 23, 24, 27 bis 30, da durch gekennzeichnet, dass die Abgabe je eines Verschlusses für jedes Gefäss aus der Zuführeinrichtung dadurch bewirkt wird, dass an der Gefässtransporteinrich- tung zwischen je zwei Gefässen eine Gleitbahn angebracht ist, auf die der über dem zugeschraubten Gefäss befind liche, für das nächste Gefäss bestimmte Verschluss fällt und die den Verschluss hochhält und soweit wieder anhebt, dass er auf das herankommende nächste Gefäss auffallen kann. 32.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Sortier und Richteinrichtung aus einer aus einem ungeordneten Haufen jeweils einen Ver schluss absondernden schieberähnlichen Einrichtung und einem unter der Ab gabestelle befindlichen, derart geformten . Behälter besteht, dass der frei hinein gefallene Verschluss, nachdem er zur Ruhe gekommen ist, wegen seiner exzen trischen Schwerpunktes seine Öffnung nach oben zeigt. 33.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 32, dadurch gekennzeich net, dass der in dem Richtbehälter mit der Öffnung nach oben liegende Ver schluss durch eine Drehbewegung des Be hälters in die zum Aufsetzen auf das Gefäss erforderliche Lage gebracht und in dieser Lage dem Gefäss zugeführt wird. 34.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass an der Ver- schlussstelle bewegliche, den Verschluss in der Nähe des Schraubelementes haltende und das Einführen des Gefässgewindes in den Verschluss zulassende Halteeinrich tungen in Form von Schieberplatten vor gesehen sind. 35.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 34, dadurch gekennzeich net, dass die Halteeinrichtungen so aus gebildet sind, dass sie sich selbsttätig schliessen und bei Zufuhr eines Gefässes durch Anstossen desselben an einen An schlag soweit ausweichen, dass das Gefäss gewinde in den Verschluss eingeführt und der Verschluss durch das Gefäss gegen die darüber befindlichen Mittel zum Drehen des Deckels gedrückt werden kann.
    36. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 34 und 3,5, dadurch ge kennzeichnet, dass der den Verschluss in der Nähe des Verschraubelementes hal tenden Einrichtung die Verschlüsse ein zeln durch einen Schieber zugeführt wer den, wobei dieses Zuführelement gleich zeitig dem Verschluss Schutz gegen Ver- kanten während des Einführens des Ge fässes und während des Beginnes des Ver- schraubvorganges bietet. 37.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 34 bis 36, dadurch ge kennzeichnet, da.ss das schieberartige Zu führelement die Verschlüsse aus einem über seiner Bewegungsbahn angeordne ten rohrförmigen Magazin entnimmt. 38.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 34 bis 37, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schaltung des schieberartigen Zuführelementes in Ab hängigkeit von der Benutzung der Ver- schlusseinrichtung erfolgt, und mit einer durch die Bewegung des Gefässes ge steuerten Schalteinrichtung in Verbin dung steht. 39.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass bei einer Drehung des Verschlussdeckels im Sinne des Abschraubens desselben von einem Gefäss der Verschluss nach dem Los schrauben durch eine Hebeeinrichtung von dem Gefäss abgehoben wird. 40. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 39, dadurch gekennzeich net, dass der abgehobene Verschluss von der Hebeeinrichtung lediglich so hoch und so lange gehalten wird, dass ein neues mit Verschluss versehenes Gefäss darunter treten kann. 41.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 39 und 40, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hebeeinrichtung für den Verschlussdeckel diesen in ein. unmittelbar über der Abschraubstelle an geordnetes rohrförmiges Magazin drückt, welches gleichzeitig den Verschlussdeckel am Schluss der Abschraubbewegung ge gen Kippen sichert. 42.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 39 bis 41, dadurch ge kennzeichnet, dass das die abgeschraubten Verschlüsse stapelnde Magazin mit dem an der Aufschraubstelle von Verschlüssen vorgesehene Magazin austauschbar ist. 43. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 39 bis 41, dadurch ge kennzeichnet, da,ss die in dem die abgeschraubten Verschlüsse stapelnden röhrenförmigen Magazin oben heraus gedrängten Verschlussdeckel durch eine Transporteinrichtung dem an einer Auf schraubstelle vorgesehenen Magazin von oben her zugeführt werden. 44.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 24, dadurch gekennzeich net, dass in der Bewegungsbahn der Ge fässe eine Füllvorrichtung und andere für die Behandlung der Gefässe ausser dem Verschrauben erforderliche Einrich- tungen vorgesehen sind. 45.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, da.ss die Mittel zum Drehen der Versehlussdeckel durch Schleifkupplungen mit ihrem Antrieb in Verbindung stehen, so dass nach erfolg tem Festschrauben des Verschlussdeckels die von den Antriebsmitteln auf die Ver- schlussdeckel ausgeübte Kraft ein vor bestimmtes Mass nicht überschreiten kann. 46.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, bei welcher die Gefässe auf einer geschlos senen Bahn in ununterbrochener Be wegung gehalten und der auf die Gefässe aufgesetzte Verschlussdeckel an einer Reibbahn entlaugbewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der als Rohr aus gebildete Vorratsbehälter für die Ver- schlussdeckel mittels eines Trägers an einer sich ständig drehenden Welle derart angeordnet ist, dass ein Teil seiner Be wegungsbahn parallel zu dem die Reib bahn für die Verschlussdeckel enthalten den Teil der Gefässbahn verläuft.
    wobei der Antrieb der die Gefässe in bestimm ten Abständen fördernden Transport- einrichtung so erfolgt, dass, wenn sich ein Gefäss unter der Bewegungsbahn des Vorratsbehälters wegbewegt, der Vor ratsbehälter mit gleicher Geschwindig keit direkt oberhalb des Gefässes wandert. 47. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 46, dadurch gekenuzeich- net, dass der Vorratsbehälter mit einem Verschluss versehen und in die Bewe gungsbahn einer Nase dieses Ver schlusses ein Anschlag so angeordnet ist, dass der Verschluss vorübergehend ge öffnet wird, sowie dass der Vorrats behälter bei seiner Bewegung über ein Gefäss zu stehen kommt.
    48. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 46 und 47, gekenn zeichnet durch einen zusätzlichen fest stehenden Vorratsbehälter für die Ver- schlussdeckel, unter dessen Auslauf sich der kreisende röhrenförmige Vorrats behälter wegbewegt, wobei der Träger des kreisenden Vorratsbehälters so aus gebildet ist, dass er für gewöhnlich den Auslauf des feststehenden Vorratsbehäl ters verschlossen hält.
    49. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 46 bis 48, dadurch ge kennzeichnet, dass die Speisevorrichtung für den bewegten Vorratsbehälter aus einem die Versehlussdeckel ungeordnet enthaltenden gasten, durch den ungeord- neten Haufen der Verschlussdeckel be wegte Schöpfkellen sowie einer Einrich tung besteht,
    die die aus dem gasten durch die Schöpfkellen herausgeworfenen Verschlussdeckel in eine vorbestimmte Lage bringt und in eine Stapelröhre überführt. 50. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 46 bis 49, dadurch ge kennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Richten der Verschlüsse aus einem die ausgeworfenen Verschlussdeckel auf nehmenden Trichter mit einem um eine Querachse drehbaren Rohransatz besteht und an dem Rohransatz nur eine zeit weise wirksame Druckluftleitung an geschlossen ist,
    deren Druckluft die von dem Trichter aufgefangenen Verschluss- deckel so dreht, dass ihre Öffnung nach oben zu stehen kommt, aus welcher Lage die Verschlussdeckel durch eine Dreh bewegung des Rohransatzes in die zum Aufsetzen auf das Gefäss erforderliche Lage gebracht werden. 51. Vorrichtung nach Patentanspruch II, bei welcher die Gefässe schrittweise gefördert werden, dadurch gekennzeichnet, dass an der Verschraubstelle eine grössere Zahl von gleichzeitig arbeitenden, am Ende je eine Friktionsscheibe tragenden Spin deln vorgesehen ist, und dass die Gefässe serienweise unter die Friktionsseheiben gebracht werden.
    52. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 51, dadurch gekennzeich net, dass die Spindeln gemeinsam von einer Gewindespindel angetrieben werden. 53. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 51 und 52, gekennzeich net durch an einem Vorratsbehälter für die Gefässe schrittweise ohne Zwischen raum vorbeigeführte Magazine zur gleich zeitigen Aufnahme einer grösseren An zahl von Gefässen aus dem Vorratsbehäl ter und zum Transport dieser Mehrzahl von Gefässen unter die Mehrzahl von Friktionsscheiben. 54.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 51, 52 und 53, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Vor ratsbehälter für die Gefässe und den Friktionsscheiben eine Mehrzahl von gleichzeitig arbeitenden Füllvorrichtun gen für die Gefässe angeordnet ist. 55. 'Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 51 bis 54, dadurch ge kennzeichnet, dass die Magazine auf einer Vierecksbahn bewegt werden und hinter den Friktionsscheiben eine Vorrichtung zum Entleeren der Magazine vorgesehen ist. 56.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 51 bis 55, gekennzeich net durch zwei parallele Führungs schienen für die Magazine und ein Ver längerungsstück an jedem Ende der einen Schiene, welche Verlängerungsstücke gemeinsam senkrecht zu den beiden Schienen beweglich angeordnet sind und zum Überführen von Einzelmagazinen von der einen Schiene auf die andere dienen, wobei die schrittweise Bewegung der Magazine auf den beiden Führungs schienen in entgegengesetzter Richtung und zu verschiedenen Zeiten erfolgt, und zwar bei jeder Schiene dann, wenn diE beiden Verlängerungsstücke in Richtung der betreffenden Schiene stehen. 57.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 51 bis 56, dadurch ge kennzeichnet, dass der in Höhe des Vor ratsbehälters für die Gefässe, der Füll einrichtung und der Verschlusseinrichtung gelegene Teil der Führung für die Ma gazine an der untern gante mit einer Rippe zum Aufsetzen der in den Ma gazinen nur mit ihrem Umfange ein gebetteten Gefässe versehen ist, die nur bis unter die Verschlussstelle reicht und ihre Fortsetzung in einem senkrecht zur Bewegungsbahn der Magazine verschieb baren Stützblech findet. 58.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II r Unteransprüchen 51 bis 57, dadurch ge kennzeichnet, dass der unter der Fü 1 einrichtung und unter den Friktions- scheiben befindliche Teil der Führungs schiene heb- und senkbar angeordnet ist, um die Gefässe über die Füllröhrchen zu schieben und die auf die Gefässe auf- gesetzten Verschlussdeckel an die federnd nachgiebigen Friktionsscheiben anzu bringen. 59.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 51 bis 58, dadurch ge kennzeichnet, dass die röhrenförmigen Vorratsbehälter für die Verschlussdeckel unmittelbar hinter den Spindeln mit den Friktionsscheiben parallel zu diesen an geordnet sind, und unter ihnen ein auf einer Grundplatte auf die Friktions- scheiben zu beweglicher Schieber mit einer Lochreihe vorgesehen ist,
    welcher jeweils einen Verschlussdeckel auf der Grundplatte nach den Gefässen bringt und auf diese aufsetzt. 60. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 51 bis 59, dadurch ge kennzeichnet, dass die verschiedenen röhrenförmigen Vorratsbehälter für die Verschlussdeckel von einem gemeinsamen, die Verschlussdeckel im ungeordneten Zu stande enthaltenden gasten aus gespeist werden,
    wobei zwischen diesem gasten und den röhrenförmigen Vorratsbehältern eine Einrichtung zum Überführen der Verschlussdeckel in die zum Aufsetzen auf die Gefässe erforderliche Lage an geordnet ist.
CH199745D 1936-07-03 1937-07-02 Verfahren und Vorrichtung zum Verschrauben von Gefässen mit Schraubverschlussdeckel. CH199745A (de)

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