CH199745A - Verfahren und Vorrichtung zum Verschrauben von Gefässen mit Schraubverschlussdeckel. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Verschrauben von Gefässen mit Schraubverschlussdeckel.Info
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Description
Verfahren und Vorrichtung zum Verschrauben von Gefässen mit Schraubverschlussdeekel. Die Verarbeitung der immer grössere Ver breitung findenden Schraubverschlussflaschen und -fläschchen und sonstigen Gefässe mit Schraubverschlussdeckeln (kurz Schraubdek- keln) bereitet insofern Schwierigkeiten, als das Zuschrauben der Verschlüsse von Hand viel Zeit erfordert und wegen der Beanspru- cbung der Finger von einer Arbeitskraft auch nur begrenzte Zeit durchgeführt werden kann.
Diese stark ins Gewicht fallenden Nachteile werden noch verdoppelt, wenn die leeren Gefässe schon mit aufsitzendem Ver schluss geliefert werden, also vor dem Füllen erst noch abgeschraubt werden müssen. Trotzdem wäre gerade der letztere Weg be sonders empfehlenswert, weil auf diese Weise die ja sauber aus der Fabrikation kommen den Gefässe nicht durch die Verpackung, beim Transport und beim Lagern innen ver unreinigt werden können, also nicht erst vor dem Abfüllen gespült und getrocknet zu wer den brauchen, was bei den vielfach engen Halsöffnungen überdies nicht ganz einfach ist.
Die vorliegende Erfindung gibt erstmalig ein Verfahren und eine Vorrichtung an, mit denen a11 diesen Übelständen abgeholfen wird.
Um die Beanspruchung der Finger zu ver meiden, wird nach dem neuen Verfahren der Verschlussdeckel durch mechanische Mittel in Drehung versetzt, das Gefäss gegen eine gleichschnelle Mitnahme durch den in Dre hung versetzten Verschlussdeckel gesichert und der Verschlussdeckel, wenigstens so lange keine Gewindeverbindung besteht, in passen der Lage zum Gefäss gehalten, schliesslich erfolgt der Transport des losen Verschluss- deckels zum Gefäss auf mechanischem Wege.
Die zur Ausführung des Verfahrens die nende Vorrichtung besteht aus unabhängig von der Windungszahl des Schraubenver- schlusses arbeitenden Mitteln zum Drehen des Verschlussdeckels, einer mindestens so lange wirksamen Haltevorrichtung für den Ver- schlussdeckel, als der Verschlussdeckel keine Gewindeverbindung mit dem Gefäss besitzt,
und einer Transporteinrichtung zum Bewegen des losen Verschlussdeckels zum Gefäss hin.
Es kann zum Beispiel eine den Ver- schlussdeckel festhaltende Schraubeinrichtung vorgesehen sein, die aus zwei oder mehr den Verschluss zweckmässig federnd erfassenden Elementen, z. B. einem Futter, einer Zange oder dergl. besteht, die so gelagert sind, dass sie um die Längsachse des Verschlusses bezw. des Gefässes rotieren können und zweckmässig auch in der Richtung dieser Längsachse ver- schieblich sind.
Das Öffnen und Schliessen dieser Fasselemente kann durch Schiebhülsen erfolgen, die mit ihnen gelenkig verbunden sind.
Die mit dem Verschluss nur in Reibungs- schluss kommende Verschraubeinrichtung kann aus einem oder mehreren Reibrädern, einem Reibband, einer Reibstange oder dergl. bestehen oder auch aus einer den Verschluss achsial angreifenden Friktionsseheibe. Bei diesen, den Verschluss nicht festhaltenden Verschraubeinriehtungen ist es zweckmässig, den Verschluss bis zu seinem Eingreifen in das Gefässgewinde gegen Herunterfallen zu sichern, was am einfachsten durch eine ihn lose umgebende Einrichtung, z. B. einen Ring, ein Rohr oder dergleichen geschehen kann.
Ein Rohr ist deshalb besonders vor teilhaft, weil es gleichzeitig zum Zuführen der Verschlüsse dienen kann. Der Verschluss kann auch im Bereich einer Schraubeinrich- tung, z. B. einer Friktionsscheibe so bereit gehalten werden, dass er beim Einführen des Gefässes in den Verschluss mit der Schraub einrichtung in Verbindung kommt und sich so auf das Gefäss aufschraubt.
Die lose gelieferten Schraubverschlüsse können dem Gefäss bezw. der den Verschluss festhaltenden Schraubeinrichtung bezw. der Verschlussstelle aus einem die Verschlüsse ge ordnet enthaltenden Magazin zugeführt wer den. Zweckmässig kann so verfahren werden, da.ss schon die Verpackung der Verschlüsse so vorgenommen wird, da.ss der Verpackungs- behälter, beispielsweise ein Rohr, als Magazin in die Vorrichtung zum Verschrauben ein gesetzt werden kann oder die leichte Über führung seines Inhaltes in ein Magazin er möglicht.
Ungeordnet liegende Verschlüsse können dem Gefäss oder der Schraubeinrichtun--, bemv. dem Magazin bezw. dem Verpackungs behälter durch eine den Verschluss in richtige Lage zum Gefäss bezw. in gleichmässige Lage bringende Einriehtung zugeführt werden.
Befinden sich die Versehlüsse bereits a.uf den leeren Gefässen, verfährt man bei Ver wendung einer den Verschluss festhaltenden Schraubeinrichtung am besten so, dass man ihn durch diese Einrichtung abschrauben und dann auf das anschliessend gefüllte oder ein anderes, vorher gefülltes Gefäss aufschrauben lässt. Bei Verwendung einer oder mehrerer mit dem Verschluss nur in Reibungsschluss kommenden Einrichtungen kann man auch diese zum Abschrauben verwenden.
Der ab geschraubte Verschluss kann dann sofort, nachdem er in der Zwischenzeit durch eine Halteeinrichtung gegen Herunterfallen ge sichert war, auf das gleiche oder ein anderes vorher gefülltes Gefäss aufgeschraubt werden oder man kann ihn auch in ein Magazin oder in einen Verpackungsbehälter gelangen las sen. Selbstverständlich können diese Ab schraubverfahren auch verwendet werden. wenn es sich etwa. um das Öffnen gefüllter Gefässe handelt, wie es beispielsweise bei Fehlfüllungen oder bei verdorbenem Inhalt vorkommen kann.
Für das maschinelle Richten ungeordnet liegender Verschlüsse kann man sich sowohl den Umstand zunutze machen, dass der Ver schluss ein einseitig offener Hohlkörper ist. als auch den Umstand, dass sein Schwerpunkt ausserhalb des räumlichen Mittelpunktes liegt. So kann man den Verschluss aus ungeord netem Haufen durch in den Hohlraum des Verschlusses eingreifende Einrichtungen her ausholen lassen oder durch Behälter, die so ausgebildet sind, dass der Verschluss nur bei bestimmter Stellung seiner Öffnung hinein gelangen bezw. darin verbleiben kann.
An- derseits ist die Einnahme der dem Schwer punkt entsprechenden Stellung durch Schwim- men-, Gleiten-, Rollen- oder Fallenlassen her beiführbar. Dies ist noch durch entsprechende Formgebung der den Verschluss tragenden Unterlage zu begünstigen. Das Einnehmen einer falschen Lage oder das Beharren in einer solchen Lage lässt sich vermeiden, wenn der Verschluss der Richteinrichtung mit aus reichender Menge Bewegungsenergie zuge führt wird, so dass Reibungswiderstände überwunden werden können.
Das Gleiche lässt sich auch durch nachträgliches Rütteln der Richteinrichtung bezw. des Verschlusses er reichen. Besonders günstige Ergebnisse wer den durch Fallenlassen des Verschlusses in einen je nach Art des Verschlusses eierbecher- ähnlich geformten Behälter erzielt.
Die bei der Richtung nach dem Schwer punkt mit der Öffnung nach oben liegenden Verschlüsse müssen natürlich dann durch eine Wendeeinrichtung dem Gefäss oder Magazin usw. zugeführt, bei dem eierbecherähnlich ge formten Behälter am einfachsten durch Aus kippen in ein den Verschluss dann weiter leitendes Rohr, das gleichzeitig als Magazin dienen oder mit einem solchen verbunden sein kann.
Will man besonders vorsichtig sein, kann noch eine Kontrolleinrichtung zwischenge schaltet werden, die etwa falsch liegende Verschlüsse wendet oder aussondert.
Das neue Verfahren der Verschraubung auf maschinellem Wege ermöglicht, beson ders bei Benutzung einer die Gefässe ma schinell der Verschraubstelle zuführenden Transporteinrichtung noch eine weitere we sentliche Leistungssteigerung bezw. Arbeits vereinfachung,
wenn man im Bereich der Transporteinrichtung noch die Fülleinrich- tung und etwa sonst noch für die Fertig- stellung der Gefässe nötige oder zweckmässige Einrichtungen anbringt. Beispielsweise kann so verfahren werden, dass man die Gefässe von Hand oder automatisch der Transport einrichtung zuführen lässt, die die Gefässe dann in geschlossenem Arbeitsgang nachein ander zu Einrichtungen zum Abschrauben, Füllen, Zuschrauben, Etikettieren bezw. Be drucken und Verpacken führt.
Die Zeichnungen zeigen Beispiele von Vorrichtungen zur Ausführung des neuen Verfahrens. Es zeigt: Fig. 1 eine halbautomatisch arbeitende Vorrichtung zum Aufschrauben von Ver- schlussdeckeln auf Gefässe in Vorderansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 1, während die Fig. 3 und 4 Einzelheiten dieser Vorrich tung veranschaulichen;
in Fig. 5 ist schematisch die Gestaltung und Arbeitsweise einer Maschine veranschaulicht, in welcher verschlossen angelieferte Gefässe mit Schraubverschluss geöffnet und wieder verschlossen und zwischen den beiden Ar beitsgängen gefüllt werden; die Fig. 6 bis 10 veranschaulichen die ein zelnen Stationen der in Fig. 5 schematisch dargestellten Maschine von einer andern Seite aus betrachtet und bei etwas anderer Stellung der Transportmittel;
Fig. 11 stellt die konstruktive Gestaltung einer nach dem Schema der Fig. 5 arbeiten den Maschine in Vorderansicht, teilweise im Schnitt dar und Fig. 12 eine Draufsicht dazu; Fig. 13 zeigt ein weiteres Ausführungs- beispiel einer Maschine zum Füllen und Ver schliessen von Gefässen, bei welcher das Fül len und Verschliessen während der Bewegung der Gefässe stattfindet; Fig. 14 ist eine Draufsicht im Schnitt auf die Maschine nach Fig. 13;
Fig. 15 veranschaulicht die Vorderansicht einer Vorrichtung zum serienweisen Füllen und Schliessen von Gefässen und Fig. 16 den Grundriss dazu; in Fig. 17 sind vier verschiedene Stadien der Bewegung der je eine Gefässserie enthalten den Magazine schematisch dargestellt, wobei Teil A den Beginn der Verschiebung der Ma gazine der vordern Reihe, nach Füllen eines Magazines, Teil B das nach Beendigung die ser Bewegung einsetzende Verschieben der Verlängerungsstücke der vordern Schiene zur hintern Schiene,
Teil C den Beginn der Ver- schiebung der Magazine auf der hintern Füh rungsschiene, während des Füllens und Ver- schraubens der auf der vordern Schiene be findlichen Gefässe und Teil D den Beginn der Verschiebung der Verlängerungsstücke von der hintern Führungsschiene zur vordern Führungsschiene zeigt;
Fig. 18 ist eine Seitenansicht der Ma schine unter Weglassung der Teile an der Verschraubstelle, Fig. 19 ein Querschnitt durch die Ma schine an der Verschraubstelle; schliesslich ist in den Fig. 20 und 21 noch ein Ausführungs beispiel einer Maschine dargestellt, in wel cher die Verschlussdeckel zum Aufschrauben fest gefasst werden; Fig. 20 ist eine Ansicht von vorn, Fig. 21 eine teilweise Draufsicht.
Bei der einfachen Ausführungsform nach Fig. 1 bis 4 ist ein Tisch 1 vorgesehen, der bei 2 mit einem Ausschnitt versehen ist. Die ser Ausschnitt ist durch zwei in der Tisch platte 1 gegenläufig beweglich und für ge- -wöhnlich durch Federn gegeneinander ge zogene Schieber 3 verschlossen. Diese Schie ber 3 besitzen auf der Unterseite an den an einander stossenden Kanten je einen winklig zu ihnen stehenden Ansatz 4. Die beiden An sätze 4 bilden zusammen eine Art Trichter. Oberhalb der Öffnung 2 des Tisches 1 ist eine senkrecht zum Tisch 1 verlaufende MTelle 5 angeordnet, die an dem dem Tisch 1 zugekehrten Ende eine Friktionsscheibe 6 trägt.
Beiderseits der Öffnung 2 des Tisches 1 ist je ein zum Tisch 1 senkrecht stehendes Rohr 7 vorgesehen, das zur Aufnahme der aufzuschraubenden Verschlussdeckel 8 dient. Die Verschlussdeckel 8 sind in den Rohren 7 übereinander gestapelt. Die Mündung der Rohre 7 befindet sich in einem der reich lichen Höhe eines Verschlussdeckels 8 ent sprechendem Abstande über dem Tisch 1. Oberhalb des Tisches 1 ist weiter ein als Kreissektor ausgebildeter Arm 9 vorgesehen, welcher parallel zum Tisch 1 verläuft und auf einer den Tisch 1 durchdringenden Welle 10 sitzt.
Dieser sektorförmig gestaltete Arm 9 befindet sich in dem zwischen der untern Mündung der Rohre 7 und dem Tisch 1 be stehenden Zwischenraum. Er besitzt dicht an der kreisbogenartig verlaufenden Kante zwei Löcher 11, die den Verschlussdeckeln als Si cherung gegen Umfallen dienen. Der Arm 9 wird durch die Welle 10 zwischen zwei End- stellungen ruckweise hin- und herbewegt. In jeder der beiden Endstellungen steht das eine Loch unter einem der beiden Rohre 7, wäh rend sich das andere Loch direkt über der Öffnung 2 des Tisches 1 befindet.
In dieser Stellung tritt aus einem der Magazine 7 der unterste in diesem befindliche Verschluss- deckel in das darunter befindliche Loch des Armes 9 ein, wobei der Verschlussdeckel 8 mit seiner die Öffnung aufweisenden Seite auf dem Tisch 1 aufzuliegen kommt. Bei der folgenden Schaltbewegung des Armes 9 wird der in dem einen Loch befindliche Verschluss- deckel über die Öffnung des Tisches 1 ge bracht und hier von den Schiebern 3 ge halten.
Dabei tritt das andere Loch des Ar mes 9 unter das andere Magazin 7 und nimmt dort den in diesem Magazin zu unterst liegen den Verschlussdeekel auf. Das Kreisbogen stück des Armes 9 ist so gross, dass es bei der Bewegung aus der einen in die andere Endstellung niemals vollkommen unter einem der Magazine 7 vorgezogen wird, so dass die Magazine 7 durch den Arm 9 ge sperrt sind, solange sich unter diesen nicht gerade eines der im Arm 9 vorgesehenen Löcher befindet.
Die in der Öffnung 2 des Tisches 1 lie genden und zunächst von den Schiebern 3 ge tragenen Verschlussdeckel sollen nun auf ein Gefäss 12 aufgeschraubt werden. Dieses Cre- fä.ss 12 wird von der Unterseite des Tisches 1 her mit seinem das Gewinde tragenden Hals in den durch die beiden Ansätze 4 ge bildeten Trichter eingeführt. Dabei werden die beiden Schieber 3 federnd auseinander gedrückt, wodurch der von ihnen gehaltene Verschlussdeckel 8 so freigegeben wird, dass der Hals des Gefässes 12 in den Verschluss- deckel eintreten kann.
Bei der Weiterbewe gung der Flasche 12 nach aufwärts wird der Verschlussdeckel 8 gegen die in geringem Abstand darüber befindliche und sich dauernd drehende Reibungsscheibe 6 gedrückt, die den Verschlussdeckel 8 in Drehung versetzt und auf das Gewinde des Gefässhalses 12 auf schraubt. Zur richtigen Führung des Gefässes 12 ist unterhalb des Tisches 1 noch eine winklige Anlage vorgesehen. Sowie der Ver- schlussdeckel 8 auf das Gefäss 12 aufge schraubt ist, wird das Gefäss 12 mit dem Ver- schlussdeckel wieder nach unten gezogen.
Da bei nähern sich die Schieber 3 unter der Wir kung der sie beeinflussenden Federn wieder und verschliessen die Öffnung 2 des Tisches. Darauf wird der Arm 9 so zum Ausschlagen gebracht, dass er aus einem der beiden Maga zine 7 einen neuen Verschlussdeckel 8 in die Öffnung 2 des Tisches 1 bringt. Darauf kann der geschilderte Arbeitsgang wiederholt wer den. Zweckmässig wird die Vorrichtung so ge staltet, dass das Schalten des Armes 9 aus der einen Endstellung in die andere durch das Andrücken des Gefässes 12 und Wieder herausziehen herbeigeführt wird, um eine be sondere Betätigung des Armes 9 entbehrlich zu machen.
Zu diesem Zwecke ist an der auf einer Säule 131 gelagerten Maschine ein an Stan gen 132 senkrecht auf- und abbeweglicher Schieber 133 vorgesehen, der mit einem zum Aufstellen der Gefässe bestimmten gonsol 134 versehen ist. Dieser Schieber ist so an geordnet, dass das auf dem gonsol 134 auf gestellte Gefäss mit seiner Längsachse in die Achse der Öffnung 2 des Tisches 1 zu stehen kommt.
Ferner ist auf der Unterseite des als Kreissektor ausgebildeten Armes 9 eine sich durch den Tisch 1 hindurch erstreckende ver hältnismässig lange und breite Schiene 135 vorgesehen, welche mit zwei parallelen Längsnuten 136 versehen ist, welche durch zwei sich kreuzende Schrägnuten miteinander verbunden sind. An der Rückseite des Schie bers 133 ist ein Stein 137 befestigt, welcher schiffchenartige Form besitzt und in eine der Längsnuten 136 eingreift. An der Stelle der Nuten 136, an welchen die :Quernuten ein- münden, ist je eine Weichenzunge 138 federnd beweglich gelagert. Diese Weichen gestatten wohl eine Aufwärtsbewegung des Steines 137 in der Nut, in der er sich zur Zeit befindet, jedoch keine ganze Abwärts bewegung.
Bei der Abwärtsbewegung trifft der Stein 137 vielmehr auf der Weiche auf, und drückt sie und damit die Schiene 135 mitsamt dem als Kreissektor ausgebildeten Arm 9 derart beiseite, dass der Stein 137 in die andere Längsnut gelangt, in welcher er seine Abwärtsbewegung vollenden kann. Auf diese Weise wird der kreissektorartige Arm 9 bei jedem auf ein Einführen eines auf dem Konsol 134 stehenden Gefässes in die Öffnung 2 des Tisches 1 und ein Aufschrauben des Verschlussdeckels folgendes Wegziehen des Gefässes zum Ausschlag gebracht und damit in die Öffnung 2 auf die Schieber 3 aus einem der beiden Magazine 7 ein neuer Ver- schlussdeckel gebracht.
Die Betätigung des Schiebers 133 erfolgt zweckmässig von einem an ihn angelenkten Fusstritt 139 aus. Na türlich könnte der Schieber 133 auch im be stimmten Takte mechanisch auf- und ab bewegt werden, wobei der Antrieb für die Bewegung des Schiebers von dem Antrieb für die Reibscheibe 6 abgeleitet wird.
Statt einer an der Kopffläche des Ver- schlussdeckels angreifenden und sich um eine in der Achse des Verschlussdeckels bezw. des zuzuführenden Gefässes liegenden Achse dre henden Reibscheibe, kann auch eine am Um fang des Verschlussdeckels angreifende Reib scheibe verwendet werden, wie in der Fig. 9 gezeigt ist. Bei dieser Ausführungsform ist eine Haltevorrichtung 13 für das Gefäss 12 vorgesehen, in der es durch eine federnde Backe 14 festgeklemmt wird. Ausserdem stützt sich das Gefäss unten auf einer Grund- platte 15 ab.
Gegen den Umfang des auf den Gewindeteil des Gefässhalses 12 aufgesetzten Verschlussdeckels 8 wirkt die Reibscheibe 16, die von einer Welle 17 in Drehung versetzt wird. Die Welle 17 mit dem Reibrad 16 ist zweckmässig so gelagert, dass es durch Feder kraft gegen den aufzuschraubenden Ver- sehluss-deckel gedrückt wird. Das als Magazin für die aufzuschraubenden Verschlussdeckel 8 dienende Rohr 7 kann hier unmittelbar über die Aufschraubstelle, also in Richtung der Achse des Gefässes 12, angeordnet werden.
Eine geeignete Sperreinrichtung hält den je weils untersten Verschlussdeckel des Maga- zines in diesem zurück, wenn ein Gefäss mit aufgeschraubtem Deckel entfernt wird, und gibt ihn erst frei, wenn ein neu einzuschrau bendes Gefäss untergesetzt wird. Das Rohr 7 dient dabei gleichzeitig dazu, den sich auf das Gefäss aufsetzenden Deckel, der auf die sem in der Regel unten festen Halt findet, in der für das Aufschrauben erforderlichen Lage zu halten.
Die eben beschriebene Einrichtung eignet sich auch zum Abschrauben des Verschluss- deckels bei verschlossen angelieferten Ge fässen. In diesem Falle muss die am Umfang des Verschlussdeckels angreifende Reibscheibe sich natürlich in entgegengesetztem Sinne drehen wie bei der Ausführung nach Fig. 9. Auch in diesem Falle ordnet man über dem Gefäss 12 ein Rohr an, das zum Stapeln der abgeschraubten Verschlüsse dient. Eine sol che zum Abschrauben von Verschlussdeckeln dienende Einrichtung ist in der Fig. 7 dar gestellt, die im wesentlichen der Ausführung nach Fig. 9 entspricht.
Zusätzlich kommt hier noch ein zwischen Gefäss 12 und unterer Mündung des Rohres 7 angeordneter Schwenkhebel 18 zur Verwendung, der den abgeschraubten Verschlussdeckel, der schon während des Abschraubens in das Rohr 7 ein tritt, vom Gefäss abhebt und vollends in das Rohr 7 hineinschiebt. Dieser Schwenkhebel hält die in dem Magazin aufgestapelten Ver- schlussdeckel zurück, wenn sich unter dem Magazin keine Flasche befindet.
Sowie eine Flasche mit Verschluss untergesetzt wird, übernimmt diese die Stützung der in dem Magazin gestapelten Verschlussdeckel, so dass der Schwenkhebel 18 nach unten zum An griff am untern Rand des Verschlussdeckels des neu zugeführten Gefässes bewegt werden kann..
Zweckmässio# werden bei den Ausführun- kn t o,en h Fig. <B>7</B> und<B>9</B> die Magazine aus '<B>,</B> nac wechselbar angeordnet, so dass beim Vorhan densein einer Maschine zum Abschrauuen der Deckel geschlossen angelieferter Flaschen,
so wie einer Maschine zum Wiederverschliessen solcher Flaschen das in der Abschraubeinrich- tung gefüllte Magazin nach der Verschraub einrichtung überführt und das leere Magazin der Verschraubeinrichtung in die Abschra.ub- einrichtung eingesetzt werden kann. Zweck mässig werden in einem solchen Falle, wo zu füllende Gefässe verschlossen eingeliefert wer den, Abschraubeinrichtung, Fülleinrichtung und Verschraubeinrichtung hintereinander angeordnet und wird eine Transporteinrich tung vorgesehen, die die Gefässe von einer Vorrichtung zur andern überführt.
Eine sol che Einrichtung ist in Fig. 5 schematisch veranschaulicht. Die Grundplatte 15, auf der die Gefässe 12 aufstehen, erstreckt sich hier über sämtliche Stationen weg. Ausserdem sind eine grössere Zahl miteinander verbun dener, sich unter den einzelnen Stationen der Vorrichtung zweckmässig in endloser Bahn wegbewegender Haltevorrichtungen 13 vor gesehen.
In der in Fig. 5 schematisch dar gestellten Vorrichtung dieser Art ist neben der Abschraubstelle II, der Füllstelle III und der Verschraubstelle 1T' noch eine Sta tion I zur Zuführung der verschlossenen Ge fässe zur Haltevorrichtung und eine Station T' zur Entnahme der Gefässe vorgesehen. Die zu einer endlosen Kette vereinigten Halte vorrichtungen 13 bewegen sich in Richtung des Pfeils A der Abbildung ruckweise.
Die Gestaltung der Verschraubstation IT' ent spricht der Ausführung der Fig. 9 und die Gestaltung der Abschraubstation der Aus führung nach Fig. 7 der Zeichnung. An der Station I, die in Fig. 6 nochmals für sich dargestellt ist, ist ein Zuführrohr 19 für die verschlossenen Gefässe vorgesehen, das für ge wöhnlich durch einen Finger 20 versperrt ist.
Wenn unter das Rohr 19 bei der ruckweisen Schaltung der Haltevorrichtungen 13 eine leere Haltevorrichtung gelangt ist, wird der Finger 20 beiseite gezogen, so dass ein Ge fäss in diese leere Haltevorrichtung fallen kann, in der es durch die federnde Backe 14 festgeklemmt wird. Bei der Füllstation III ist bei 21 eine Pumpe angedeutet, von der ein am Ende einen Aufsetztriehter 22 tragen des Füllrohr 23 ausgeht. Diese Fülleinrich tung ist heb- und senkbar angeordnet, um das Füllrohr 23 in das Gefäss 12 einführen und es wieder aus dieser herausziehen zu können, wie in Fig. 8 dargestellt ist.
Beim Einführen des Rohres 23 setzt sich zunächst der Trichter 22 auf das Gefäss auf, um eine Zentrierung des Rohres herbeizuführen. Der Trichter 22 ist auf dem Rohr 23 federnd verschiebbar. An der Entnahmestelle V für die Gefässe ist noch eine heb- und senkbare an der Kopfseite des Verschlussdeckels an greifende Reibscheibe 24 vorgesehen, die den Deckel vor der Entnahme der Flasche noch mals anzieht und besonders straff mit dem Gefäss in Verbindung bringt.
Die periodische Abgabe je eines Ver schlusses für jedes Fläschchen an der Auf schraubstelle kann auf verschiedene Weise, z. B. durch Schieber oder dergleichen bewirkt werden. In dem gezeichneten Ausführungs beispiel wird ein besonders einfacher Weg ge zeigt.
Das Zuführungsrohr 7, das eine mehr oder weniger grosse Anzahl übereinander ge stapelter Verschlüsse enthält, besitzt hier überhaupt keine, eine periodische Abgabe regulierende Einrichtung, sondern diese wird automatisch dadurch bewirkt, dass bei der schrittweisen Fortbewegung der Flaschen transporteinrichtung 13 der über dem fest geschraubten Verschluss befindliche nächste Verschluss durch sein eigenes Gewicht, unter stützt durch das Gewicht der über ihm lie genden weiteren Verschlüsse,
auf eine auf der Flaschentransporteinrichtung 13 befind liche und mit dieser fortbewegte keilförmige Gleitbahn 25 auffällt, aber gegen Herunter fallen durch das Rohr 7 geschützt bleibt. Zwischen jeder Haltevorrichtung ist eine sol che Gleitbahn angeordnet. Durch die Stei gung der Gleitbahn 25 wird der Verschluss bei der Bewegung der Haltevorrichtung 13. wieder soweit angehoben, dass er über das nächste ankommende Fläschchen zu stehen kommt und bei Beendigung des Schrittes der Transporteinrichtung 12 durch sein eigenes (und der darüber stehenden Verschlüsse) Ge wicht auf das Gewindestück dieses Fläsch chen auffällt und dann durch das Reibrad 16 festgeschraubt wird.
Diese Gleitbahnen 25 haben auch für die Abschraubstelle 1I Bedeutung. Sie gestatten es, dass der Schwenkhebel 18 sofort nach Be ginn des Flaschentransportes wieder nach unten bewegt werden kann, um in die zum Erfassen eines zu hebenden Deckels erforder liche Stellung zu gelangen. Von den sich dabei mit senkenden, in das Sammelrohr 7 be- findlichen Verschlussdeckeln kommt dabei der unterste auf die unter ihm wegbewegte Gleit bahn 25 zum Aufsetzen.
Er wird bei der Weiterbewegung der Haltevorrichtungen 13 wieder soweit gehoben, dass der Verschluss des darin ankommenden Gefässes darunter treten kann. 'Um die Wirkungsweise der Gleitbahnen 25 zu veranschaulichen, zeigt Fig. 5 die Stellung kurz vor Beendigung eines Schrittes der Flaschentransporteinrich- tung 13, während in den Fig. 6 bis 10 die Stellung kurz vor Beendigung des Stillstan des veranschaulicht ist.
Eine der schematischen Darstellung der Fig. 5 entsprechende Maschine ist in Fig. 11 im Schnitt und in Fig. 12 in Draufsicht dar gestellt. Bei dieser Maschine sind statt der fünf Stationen der schematischen Darstel lung sechs Stationen vorgesehen. An der 6. Stelle befindet sich in der Grundplatte 15 eine Öffnung mit anschliessendem Rohr 26, in welchem das gefüllte und verschlossene Gefäss gleitet und nach einer Sammelstelle abgeführt wird. Die Transporteinrichtung 13 ist hier als dicke sich drehende Platte 13' ausgebildet, welche mit achsialen Bohrungen zur Aufnahme der Gefässe 12 versehen ist.
Diese Platte wird von einer Welle 27 schritt weise gedreht, und zwar mittels eines auf ihr sitzenden Malteserkreuzes 28. Die zum Festhalten der Gefässe an der Grundplatte 13' dienenden federnden Backen 14 sitzen an radial .zur Welle 27 verlaufenden und in. der Platte 13' geführten Stangen 29, 'die durch ein auf der Grundplatte angeordnetes fest stehendes Kurvenstück 30 gesteuert werden.
Da sich das an der Abschraubstelle vor stehende Sammelrohr 7' immer mehr füllt, das an der Aufschraubstelle als Magazin vor gesehene Rohr 7 aber immer mehr leert, ist hier eine Vorrichtung vorgesehen, die die am obern Ende des Rohres 7' austretenden Ver schlüsse nach dem Magazin 7 an der Auf sehraubstelle befördert.
Zu diesem Zwecke ist in Höhe der obern gleichliegenden Mündun gen der Rohre 7 und 7' eine Platte 31 vor gesehen und über dieser eine auf der Welle 27 sitzende Lochscheibe 32, die über die bei den Rohre 7 und 7' wegragt. Diese mit der Welle 27 schrittweise gedrehte Lochscheibe nimmt das an der Abschraubstelle in ein Loch derselben eingetretene Verschlussstück mit und verschiebt es auf der Platte 31 nach dem Rohr 7 an der Aufschraubstelle. Die Betätigung des auf der Welle 27 sitzenden Malteserkreuzes 28 erfolgt durch einen auf einer sich dauernd drehenden Welle 33 sit zenden Arm 34 mit einer in die Schlitze des Malteserkreuzes eingreifenden Rolle 35.
Diese senkrecht stehende Welle 33 wird von der Hauptwelle 36 aus angetrieben, von welcher auch der Antrieb der Reibscheibe 16, 16\ und 24 erfolgt, ebenso der Antrieb der Füllein richtung 21-23.
Für den Fall, dass in der beschriebenen Maschine von vornherein offene Gefässe ver arbeitet werden und die Abschraubeinrich- tung nicht benutzt wird, die Füllung des Roh res 7 an der Verschraubstelle also nicht von dem Sammelrohr 7' der Abschraubstelle 11 aus erfolgen kann, ist noch eine besondere Zu führvorrichtung von Verschlüssen für das Rohr 7 der Station IY vorgesehen. Diese be sitzt einen Behälter 43, in den ein beliebiger Vorrat von Verschlussstücken eingeschüttet wird.
Der Boden des Behälters 43 besteht aus einer umlaufenden Scheibe 44 mit einer Öffnung 45, die gerade einen Verschluss auf nehmen kann, der dann auf der feststehenden Grundplatte 46 entlanggeführt wird. Unter der das Nachfolgen weiterer Verschlüsse hin dernden Deckplatte 47 befindet sich in der Grundplatte 46 ein Loch 48, durch das der Verschluss in einen darunter befindlichen Be hälter 49 fällt, der so gestaltet ist, da.ss der Verschluss wegen seines exzentrischen Schwer punktes nur mit nach oben gerichteter Öff nung in Ruhelage kommen kann. Dies kann durch Rütteln des Behälters 49 noch unter stützt werden. Der Behälter 49 ist um den Drehpunkt 50 kippbar gelagert.
Beim Kip pen befördert er den Verschluss so in ein zum Rohr 7 führendes Rohr 51, da.ss seine Öff nung nach unten zeigt. Die Kippbewegung des Behälters 49 erfolgt mittels eines auf sei nem Lagerzapfen sitzenden Zahnrades 52, in das ein Zahnsegment 53 eingreift. Das Zahn segment 53 wieder wird durch ein auf der Welle 33 sitzendes Kurvenstück 54 gesteuert. Ist das Rohr 51 gefüllt, so fallen die durch den Behälter 49 neu zugeführten Verschluss- deckel seitlich heraus in einen nicht dar gestellten Sammelbehälter.
Das Zubringen der Fläschchen zur Fla- schentransporteinriehtung 13 kann entweder von Hand oder automatisch erfolgen. Die Fig. 11 und 12 zeigen als Beispiel eine Zu führeinrichtung für röhrenförmige, schlecht aufrechtstehende Fläschchen. Sie werden in grösseren Mengen in einen Behälter 37 ein gesetzt, der zur Verhütung des Umfallens der Fläschchen schräg gelagert ist.
Seine untere offene Seite wird durch eine Mitnehmer- scheibe 38 verschlossen, deren Mitnehmeraus- schnitte 39 je ein Fläschchen mitnehmen, und, durch das Schutzblech 40 und eine Gleitbahn 41 gegen Herausfallen geschützt, über die Einsatzstelle I der Flaschentransportscheibe 13 befördern. Wegen der konischen Form und schrägen Lagerung der Mitnehmer- scheibe 38 gelangen die Fläschchen dabei aus der schrägen in die senkrechte Lage und fallen an der Stelle I durch einen Ausschnitt der Gleitbahn 41 in die zur Zeit in I be findliche Bohrung der Transportscheibe 13'.
Die Mitnehmerscheibe 38 wird von der Hauptwelle 27 aus über ein Kegelradvor- gelege 42 angetrieben.
Bei der kombinierten Maschine nach den Fig. 11 und 12, in welcher verschlossen an- gelieferte Flaschen geöffnet, an einer andern Stelle gefüllt, an einer dritten Stelle wieder verschlossen und schliesslich unter Umständen an weiteren Stationen etikettiert und fertig gemacht werden, werden die Flaschen schritt weise gefördert und findet das Abschrauben und Aufschrauben der Verschlüsse jeweils während eines Stillstandes der Gefässe statt. Die Leistung einer solchen Maschine lässt sich natürlich wesentlich steigern, wenn die Ge fässe die Maschine stetig durchwandern und alle Arbeitsverrichtungen während der Bewe- gung der Gefässe vor sich gehen.
Der Um stand, dass das Abschrauben bezw. Auf schrauben der Verschlussdeckel von bezw. auf die Gefässe durch Mittel erfolgen kann, wei che mit den Verschlussdeckeln nur in Rei- bungsschluss treten und unter Umständen am Umfang der Verschlussdeckel angreifen, er leichtert eine solche Ausbildung der kombi nierten Maschinen ausserordentlich.
Um auf einfache Weise und mit den einfachsten Mit teln das Aufschrauben bezw. Abschrauben der Verschlussdeckel während einer Förder bewegung der Gefässe herbeizuführen, bedient man sich vorteilhaft stillstehender bezw. ge genläufig bewegter Reibungsflächen, an wel chen die Verschlussdeckel während der Bewe gung der Gefässe unter sanftem Andrücken vorbeigeführt werden. Zweckmässig werden in einem solchen Falle ausser den Verschluss- deckeln auch noch die Gefässe selbst gedreht.
und zwar gegenläufig zum Deckel, sofern die Gestalt der Gefässe eine solche Drehung über haupt zulässt. Auch die Drehung der Ge fässe wird dadurch erzeugt, dass sie während der Bewegung an feststehenden oder sich gegenläufig bewegenden Reibungsflächen entlangstreifen. Natürlich kann in diesem Falle keine der bisher beschriebenen Vorri"h- tungen zum mechanischen Zuführen der Ver- schlussdeckel zu den Gefässen ohne weiteres verwendet werden,
da die bisher beschrie benen Einrichtungen dieser Art einen Still stand des Gefässes während des Aufsetzens des Verschlussdeckels voraussetzen.
Eine Vorrichtung, bei welcher das Füllen und das Verschrauben der Gefässe während des stetigen Transportes der Gefässe durch die Vorrichtung stattfindet, ist in den Fig. 13 und 14 veranschaulicht. In diesen befindet sich in der rechten Hälfte die für die Erfin dung wesentliche Verschlusseinrichtung und links die Fülleinrichtung, auf welche später eingegangen werden soll.
Mit 513 ist hier die Grundplatte bezeich net, auf welcher die Gefässe 512 verschoben werden. Diese Verschiebung erfolgt stetig durch eine Kette 520 mit Mitnehmern 530, welche die Gefässe vor sich herschieben. Die Kette 520 ist über Kettenräder 540, 550 ge führt. Eine die Bewegungsbahn der Gefässe umgebende Wand 556 verhindert ein seit liches Ausweichen der Gefässe. An der in der Fig. 14 mit B bezeichneten Stelle erfolgt das Aufsetzen eines Verschlussdeckels 508 auf das Gefäss 512.
Bei der Weiterbewegung im Sinn des in Fig. 14 eingezeichneten Pfeils trifft der auf das Gefäss 512 aufgesetzte und auf ihm in der richtigen Lage gehaltene Deckel 508 auf eine Reibungsbahn 557 auf, an welcher sich der Verschlussdeckel abwälzt und auf das Gefäss aufschraubt.
Auch das Gefäss trifft gegen eine Reibungsfläche 558, die jedoch entgegengesetzt zur Flasche liegt, wie die Reibungsfläche 557 für die Ver- schlussdeckel, so dass das Gefäss durch das Entlanggleiten an der Reibungsfläche 558 in eine Drehung entgegengesetzt derjenigen der Verschlussdeckel 508 versetzt wird.
Sowie der Verschlussdeckel auf dem Gefäss festsitzt, wirken die auf Drehung des Verschluss- deckels und des Gefässes hinwirkenden Kräfte einander entgegen und heben sich auf, so dass das Gefäss mit dem aufgeschraubten Deckel sich ohne Drehung an dem restlichen Teil der Flächen 557 und 558 entlangschiebt. Die Reibungsflächen 557 und 558 sind radial zu der das Zahnrad 540 tragenden Achse 559 verstellbar und können, wie bei 560 gezeigt ist, auch noch unter der Wirkung von Federn stehen.
Als Reibungsbelag für die Reibungs flächen 557 und 558 kommt hier, ebenso wie für die Reibräder der früher beschriebenen Ausführungen, Leder, Gummi oder dergl. in Betracht. Das Aufsetzen eines Verschlussdeckels auf das Gefäss 512 an der Stelle B erfolgt von einem gewissen Vorrat von Verschlussdeckeln enthaltenden Rohr 561 aus, das von einer auf der Welle 559 des Zahnrades 540 sitzenden Scheibe 562 und von einem gleichfalls auf der Welle 559 sitzenden Arm 563 getragen wird und somit sich mit der gleichen Ge schwindigkeit bewegt, wie das um das Ket tenrad 540 geleitete Stück der Kette 520.
Die in dem Rohr 561 vorrätigen und übereinan der, mit der Öffnung nach unten gekehrt lie genden Verschlussdeckel werden im all gemeinen durch eine an der untern Mündung vorgesehene und gegen den zu unterst liegen den Verschlussdeckel wirkende Klemmfeder 564 zurückgehalten.
Diese Feder 564 steht mit einem am Arm 563 geführten Schieber Q65 in Verbindung, welcher zu gegebener Zeit bei der Stelle B durch einen in seiner Bewegungsbahn -liegenden Anschlag 566 so zurückgezogen wird, dass die Feder 564 den untersten in dem Rohr 561 befindlichen Ver- schlussdeckel austreten und auf den Hals des darunter befindlichen Gefässes 512 zum Auf sitzen kommen lässt. Dabei verbleibt der Verschlussdeekel 508 jedoch zunächst immer noch ein Stück in dem Rohr 561, so dass er auf dem Gefäss in der für das Aufschrauben erforderlichen Stellung gehalten wird.
Dieses Sichern des Verschlussdeckels besteht so lange, bis durch die Drehung der gegenseitig zu verschraubenden Teile das Gewinde ge- fasst hat.
Alts dem Rohr 561 soll natürlich nur dann ein Verschlussdeckel austreten können, wenn sich unter ihm auch ein Gefäss 512 be findet, auf das der Verschlussdeckel zum Auf sitzen kommen kann. Es muss deshalb eine Sicherungseinrichtung vorgesehen werden, die das Austreten eines Verschlussdeckels aus dem Rohr 561 verhütet, wenn zufällig einmal ein Gefäss ausgeblieben ist. Diese Sicherung besteht darin, dass der Anschlag 566 an der Wand 556 beweglich angeordnet und als Hebel ausgebildet ist, welcher eine in die Be wegungsbahn der Gefässe vorstehende Nase 567 besitzt.
Für gewöhnlich steht der An- schlag 566 so, dass er den Schieber 565 beim Vorbeigleiten nicht beeinflusst. Wenn jedoch zur rechten Zeit ein Gefäss kommt, so drückt dieses über die Nase 567 den Hebel 566 der art nach auswärts, dass er den jetzt auf ihn auflaufenden Schieber 565 zurückzieht. Das Rohr 561 kann selbstverständlich nur eine beschränkte Anzahl von Verschlussdeckeln 512 aufnehmen. Um ein Füllen von Hand, was schliesslich nur beim Stillstand der 1Ia- schine und Unterbrechen von deren Arbeit möglich wäre, zu ersetzen, ist eine besondere Füllvorrichtung vorgesehen.
Diese enthält zu nächst einen auf einer Säule 568 des Ma schinengestelles 569 sitzenden Vorrats behälter 570. In diesem kreisen um eine Welle 571 ein oder mehrere Schöpflöffel 572, die bei ihrer Bewegung aus dem Vorrats haufen jeweils einen Verschlussdeckel heraus greifen. Die Welle 571 wird mittels Riemen <B>573</B> von einer Seilscheibe 574 aus angetrieben, welche wieder über einen Kegeltrieb<B>575</B> mit der Welle 559 in Verbindung steht.
Der von einem Schöpflöffel 572 ergriffene Verschluss- deckel fällt, wenn der Schöpflöffel den Scheitelpunkt überschritten hat, infolge der Zentrifugalkraft aus dem Schöpflöffel heraus und gelangt in ein Rohr 576. Vor dem Rohr 576 sind zwei Wände<B>577</B> vorgesehen, zttz- schen, welchen der Schöpflöffel 572 sich hin durchbewegen kann, und die ein seitliches Abirren des Verschlussdeckels bei seinem Fluge verhindern. Das Rohr 576 mündet über einem Trichter<B>578,</B> in welchen der Ver- schlussdeckel fällt.
Der Innenraum dieses Trichters 578 ist so gross, dass sich in ihm der Verschlussdeckel nach jeder Richtung frei drehen kann. Dieser Trichter 578 bildet wie der das Ende einer Rohrleitung 579, an wel che bei 580 eine Druckluftleitttng 581 an geschlossen ist.
Die durch die Leitung 581 kommende Druckluft wirbelt den in den Trichter 578 gefallenen Verschlussdeckel so lange im Trichter umher, bis er in diesem eine solche Lage eingenommen hat, dass die Öffnung nach oben gerichtet ist. Sowie der Druckluftstrom unterbrochen wird, gleitet der gerichtete Verschlussdeckel in dem Rohr 579 nach abwärts, bis dicht an den Druckluft stutzen 580 heran.
Der Teil 579' des Rohres 579, in den dabei der Verschlussdeckel ge langt. ist aus der in Fig. 13 ausgezogenen Stellung in die gestrichelte Stellung schwenk bar, in welcher letztgenannten Stellung das Rohrstück 579 vor die Mündung eines Roh res 582 zu stehen kommt. Zweckmässig ist der Teil 579' des Rohres 579 als Bohrung eines Hahnkükens 583 ausgebildet, das in einem Gehäuse 584 drehbar ist.
Zur Drehung dieses Halmkückens 583 dient ein aus der Zeichnung nicht ersichtliches, auf der Aussenseite befestigtes Zahnrad, in welches eine Zahnstange 585 eingreift. Die Zahn stange 585 wird von einer Pleuelstange 586 hin- und herbewegt, welche mit ihrem andern Ende an einem Kurbelzapfen 587 der Seil scheibe 574 angelenkt ist.
Bei der Drehung des Rohrstückes 579' kommt die Öffnung des Verschlussdeckels, die bisher nach oben gerichtet war, nach unten zu stehen und wird somit dem Rohr 582 im wesentlichen in der Lage übergeben, die der Verschlussdeckel beim Aufsetzen auf das Ge fäss 512 einnehmen soll. Das Rohr 582 mün det oberhalb der Scheibe 562, und zwar in einem solchen Abstande von der Welle 559, dass die obere Mündung des Rohres 561 von Zeit zu Zeit unter die Mündung des Rohres 582 gelangt. Zu diesem Zeitpunkt kann ein in dem Rohr 582 befindlicher Verschluss- deckel in das Rohr 561 eintreten.
In jeder andern Stellung der Scheibe 562 bezw. des Rohres 561 jedoch ist das Rohr 582 durch die Scheibe 562 verschlossen.
Die auf der linken Hälfte der Fig. 13, 14 dargestellte Füllvorrichtung enthält auf einer sich drehenden und von der Kette 520 an getriebenen Säule 588 eine Doppelpumpe 589, deren Kolben mit einem zur Drehachse der Säule 588 exzentrischen stillstehenden Zapfen 590 verbunden sind.
Dadurch saugt bei der Drehung der Säule die eine Pumpe aus dem auf der Säule 588 aufgestellten Vorrats behälter<B>591</B> Flüssigkeit an, während aus dem andern Zylinder vordem angesaugte Flüssigkeit herausgedrückt wird. An den Zylindern sind nach -abwärts gerichtete Ab füllrohre 592 vorgesehen, die verschiebbar gelagert sind und gleichzeitig als Schieber ventil ausgebildet sind und dienen. In diese Abfüllrohre 592 kann aus den Pump zylindern Flüssigkeit nur dann eintreten, wenn sie zurückgedrückt sind. Dieses Zurück drücken erfolgt selbsttätig durch die unter gestellten zu füllenden Gefässe.
Diese werden zu diesem Zwecke in diesem Teile der Ma schine, auf heb- und senkbaren Tellern 593 stehend, gefördert. Das Heben und Senken der sich mit der Säule 588 drehenden Teller erfolgt durch eine feststehende Kurvenbahn 594, auf der die die Teller tragenden Stempel 595 mit ihrem untern Ende laufen. In der tiefsten Stellung befinden sich die Teller 593 in gleicher Höhe mit der Grundplatte 513, auf der die Gefässe an der Verschraubstelle vorbeibewegt werden, so dass die Gefässe ohne weiteres von der Grundplatte 513, auf die sie an der Einführungsstelle C gelangen, bei D auf einen Teller 593 geschoben und bei E wieder von dem Teller 593 auf die Grund platte 513 geschoben werden können.
Das Aufschieben eines Gefässes von der Grund platte 513 auf einen Teller 593 bei D und das Wiederabschieben eines Gefässes von einem Teller 593 auf die Grundplatte 513 bei E findet zu gleicher Zeit durch die Arme 530 der Kette 520 statt. Die in der Fig. 13 ge zeichnete Stellung der Füllvorrichtung stimmt mit der Stellung der Arme 530 in der Fig. 14 nicht überein, im Verhältnis zur Fig. 14 müsste in Fig. 13 die Fülleinrich tung um 90 verdreht sein. Die abweichende Darstellung der Fig. 13 wurde nur gewählt, um die Fülleinrichtung in allen Einzelheiten deutlich veranschaulichen zu können.
Zu erwähnen ist noch, dass sich der Aus lauf der Gefässe bei F unmittelbar neben dem Einlauf C befindet. Beide sind durch eine geschwungen verlaufende Wand 596 ge trennt, die Schlitze zum Durchlassen der Arme 530 besitzt.
Wie einerseits der Umstand, dass die Ver- schlussdeckel durch Mittel in Drehung ver setzt werden, welche mit ihnen nur in Rei- bungsschluss treten, eine besonders einfache Ausführungsform zum Verschliessen von Ge fässen ermöglicht, so ermöglicht dieser An trieb anderseits auch wieder die Herstellung einer Maschine, bei welcher Serien von Fla schen gleichzeitig geschlossen werden, die -vordem auch serienmässig gefüllt worden sind und eventuell einer serienweisen Nachbehand lung, z. B. Aufkleben von Etiketten oder der serienweisen Verpackung unterzogen werden.
Eine derartige Maschine ist mit verschie denen Einzelheiten in den Abbildungen 15 bis 19 in einer beispielsweisen Ausführungs form dargestellt. In dieser ist mit 200 der Vorratsbehälter für die füllenden und zu ver schliessenden Gefässe bezeichnet, welche in Reihen von z. B. vier Stück hintereinander stehen. In der Ebene der Vorderkante des Vorratsbehälters 200 sind eine grössere An zahl, z. B. vier Stück, Fülldüsen 201 vor gesehen, welche in einer Reihe stehen. An diese Fülldüsen 201 schliessen sich unmittel bar, gleichfalls in einer Reihe und in der genannten Ebene stehend, Spindeln 202 an, auf deren untern Enden je eine als Kappe ausgebildete Friktionsscheibe 203 sitzt.
Zum Überführen einer Serie von Gefässen vom Vor ratsbehälter 200 nach der Füllstation 201 und von dieser zu der Verschraubstelle 202, 203 dienen Magazine 204, welche längs einer Schiene 205 verschoben werden. Parallel zu dieser Führungsschiene 205 ist im gewissen Abstande dazu eine Führungsschiene 206 an geordnet, welche gleichfalls zur Führung von Magazinen 204 dient. Beide Führungs schienen 205, 206 sind mit unmittelbar neben einanderstehenden Magazinen voll besetzt. Die Magazine werden auf ihnen durch am ersten bezw. letzten Magazin angreifende bin- und herbewegte Arme 207 verschoben, und zwar auf beiden Führungsschienen 205, 206 in entgegengesetzter Richtung.
Die Schiene 205 besitzt beiderseits je ein loses Verlängerungsstück 205a, 205b. Diese Ver längerungsstücke 205a, 205b können senk recht zu den Schienen 205, 206 bewegt wer den und dienen dazu, ein in der Bewegungs richtung der Magazine 204 am Schluss einer Führungsschiene 205 bezw. 206 angekom menes Magazin auf die andere Führungs schiene zu überführen. Diese Verlängerungs stücke 205a, 205b der Führungsschiene 205 können geradlinig oder auch auf einer Kreis bahn von der einen Schiene zur andern unc? zurückbewegt werden.
Zweckmässig ordnet man die Verlängerungsstücke 205a, 205b je auf einem Arm 208 an, welcher schwingbar gelagert ist.
Die Hin- und Herbewegung der Verlän gerungsstücke<I>205a., 205b</I> findet während des Stillstandes zwischen zwei Schaltungen der Magazine der Führungsschiene 205 statt. Die Schaltung der Magazine in der hintern Füh rungsschiene 206 erfolgt wieder nicht etwa gleichzeitig mit der Schaltung der Magazine auf der Schiene 205, sondern zu dem Zeit punkt, wo die Verlängerungsstücke 205a, 205b in Richtung der hintern Führungs schiene 206 stehen. Die Verlängerungsstücke 205a, 205b sind je mit einem Langloch ver sehen, durch welches die Arme 207 sich er strecken. Die beiden Arme 207 sind starr miteinander verbunden und bewegen sich gleichzeitig.
Wirksam wird bei jeder Bewe gung jedoch nur der eine oder andere Arm, während sich der nicht zur Wirksamkeit ge langende Arm von dem in der Vorderbahn stehenden Magazin, an welchem er bisher an gelegen hat, entfernt, um Raum für den "Übertritt eines nun von der hintern Führung kommenden neuen Magazines zu schaffen. Die Magazine vollführen also eine schritt weise Bewegung auf einer viereckigen Bahn, während welcher sie an dem Vorratsbehälter 200 vorbei- und unter den Fülldüsen 201, so wie den Aufschraubspindeln 202 wegbewegt werden.
Jenseits der Aufschraubspindeln 202 können noch verschiedene andere Arbeits stellen, z. B. zum Bekleben der Gefässe mit Etiketten und dergl. sowie eine Entnahme stelle 209 vorgesehen werden. Die Bewe gungsbahn des Verlängerungsstückes 205a liegt seitlich von dem Vorratsbehälter 200, so dass sich vor dem Vorratsbehälter 200 immer ein Magazin befindet, das die Vorder seite des Vorratsbehälters 200 verschliesst. Durch Schräglage des Vorratsbehälters 200 oder ein seinen Boden bildendes endloses Band ist dafür Sorge getragen, dass die in dem Vorratsbehälter 200 befindlichen Gefässe ständig unter einem gewissen Druck gegen das den Vorratsbehälter 200 augenblicklich abschliessende Magazin 204 anliegen.
Das Magazin 204 besitzt auf der dem Vorrats behälter 200 zugekehrten Seite Mulden, wel che ungefähr der halben Umfangsform der Gefässe entsprechen. In diese Mulden legt sich jeweils nur mit seinem Umfange ein Gefäss ein, so dass bei der Schaltung der Magazine um eine Magazinlänge das Magazin, welches soeben vor dem Vorratsbehälter steht, die in den Mulden liegenden Gefässe mitnimmt. Dabei gleiten die Gefässe mit ihrem Boden auf einem Ansatz der Führungsschiene 205.
Eine in der Bewegungsrichtung des Maga- zines am Ausgang des Vorratsbehälters 200 vorgesehene nachgiebige Abstreicheinrich- tung verhütet, dass ausser den in den Mulden des Magazines 204 gelegenen Gefässen weitere Gefässe mitgenommen werden.
Auf diese Weise gelangt unter die Fülldüsen 201 ein mit Gefässen gefülltes Magazin, das dann auch unter die Verschraubeinrichtung weiter transportiert wird. Eine Platte 210 sichert die Gefässe während ihrer Bewegung unter den Fülldüsen und den Aufschraubspindeln weg, in den Magazinen 204 gegen Heraus fallen.
Der unter der Füllstelle 201 und der Aufschraubstelle 202 befindliche Teil der Führungsschiene 204 ist senkrecht zur Bewe gungsrichtung auf- und abbeweglich, um einerseits die Fülldüsen 201 in die Gefässe einzuführen und anderseits die inzwischen auf die Gefässe aufgesetzten Verschlussdeckel in Reibungsschluss mit den an den Spindeln. 202 sitzenden Friktionsscheiben 203 zu brin gen.
Diese Auf- und Abbewegung dieses Teils der Führungsschiene 205 findet wäh rend eines Stillstandes der Arme 207 und damit auch in einer Pause zwischen zwei Schaltbewegungen der Magazine 204 statt. Wie gesagt, braucht die Führung 205 für die Magazine 204 hinter der Verschraubstelle nicht zu enden, es können sich noch verschie- dene andere Arbeitsstellen anschliessen.
Bei dem auf der Zeichnung in den Fig. 15 bis 19 dargestellten Ausführungsbeispielen ragt die Führungsschiene 205 noch um eine Breite eines Magazines 204 über die Verschraub stelle vor, an welchen Teil sich erst das gleichfalls der Breite eines Magazines 204 entsprechende Verlängerungsstück 205b an schliesst.
Unter dem sich unmittelbar an die Verschraubstelle 202 anschliessenden Stück 209 der Führungsschiene 205 fehlt der An satz der Schiene, auf welchem bei der Bewe gung der Magazine 204 die Gefässe mit ihrem Boden entlanggleiten. Statt dessen ist ein senkrecht zur Führungsschiene 205 verschieb bares Stützblech 211 für die Gefässe vor gesehen, an welches sich eine schräge Rutsche 212 anschliesst.
Durch Zurückdrücken des Stützbleches 211 wird den in dem sich gerade an dieser Stelle befindlichen Magazin ent haltenen Gefässen der Halt entzogen, so dass sie auf der Rutsche 212 nach abwärts glei ten und an deren Auslauf in einem Verpak- kungskästchen <B>213</B> oder einem Sammel- behälter aufgefangen werden können.
Der Antrieb der Maschine erfolgt von der sich ständig drehenden Hauptwelle 214 aus. Auf dieser sitzt ein Kurbelarm 215, der sich innerhalb eines Rahmens 216 bewegt. Dieser Rahmen 216 ist auf Stangen 217 geführt und steht in Verbindung mit den beiden Armen 207 zum Bewegen der Magazine auf den Füh rungen 205 und 206. Bei jeder Umdrehung des Kurbelarmes 215 wird der Rahmen 216 um die Kurbelarmlänge hin- und herbewegt. Auf der Welle 214 sitzt ausserdem eine Trommel 218 mit einer auf ihrem Umfange vorgesehenen Kurvenbahn 219. Diese Kur venbahn 219 steuert eine mit einer Rolle in ihr geführte Stange 220, welche den unter der Füllstation und der Verschraubstation stehenden Teil der Führungsschiene 205 trägt.
Durch diese Kurvenbahn 219 wird somit während ihrer Drehung dieser Teil der Führung zu gegebenen Zeiten auf- und ab bewegt. Eine weitere auf der Hauptwelle 214 sitzende Kurvenbahn 221 steuert über ein Ge stänge die beiden Arme 208, welche die bei- den .Verlängerungsstücke 205a, 205b der Führung 205 tragen. Das Verlängerungs stück 205b wieder steht mit dem die Rutsche ?12 enthaltenden Stützblech 211 in Verbin dung, so dass dieses Stützblech zurückgezogen wird, wenn sich das Verlängerungsstück ')05b von der Schiene 205 nach der hintern Führungsschiene 206 bewegt.
Bei diesem Zurückziehen des Stützbleches 211 wird, wie bereits erwähnt, den an der Entleerungs stelle 209 im Magazin befindlichen Gefässen der Halt entzogen, so dass sie auf der Rutsche <B><U>912</U></B> nach abwärts in einen Sammelbehälter gleiten.
Die die Friktionsscheiben 203 zum Auf schrauben der Verschlussdeckel tragenden Spindeln 202 sind je mit einem Zahnrad 222 versehen, welche sämtlich mit einer Schrau- benganggewinde aufweisenden Spindel 223 in Eingriff stehen. Dicht unterhalb der Spin deln ist ein zu ihnen in senkrechter Richtung beweglicher Schieber 224 angeordnet, welcher mit einer Reihe von durchgehenden Löchern solchen Durchmessers versehen ist, dass in jedem Loch ein Verschlussdeckel Platz finden kann.
Dieser Schieber wird soweit bin- und herbewegt, dass seine Lochreihe einmal unter eine Reihe von röhrenförmigen Vorratsbehäl tern 225 für die Verschlussdeckel, und das andere Mal unter die von den Spindeln 202 getragenen Friktionsscheiben <B>203</B> zu stehen kommt. Aus diesen röhrenförmigen Vorrats behältern werden die Löcher des Schiebers jeweils mit je einem Verschlussdeckel ge füllt, die auf einer dem Schieber 224 als Führung dienenden Platte 226 zum Auf sitzen kommen. Diese Platte 226 endet kurz vor dem Hals, der in dem Magazin 204 unter die Spindeln gebrachten Gefässe.
Bei der Be- wegung des Schiebers 224 gleiten die in des sen Löchern gefangenen Verschlussdeckel auf der Platte 226 entlang und kommen beim Abgleiten .von dieser über den mit Gewinde versehenen Hals der Gefässe zu stehen, auf den sie sich dann lose aufsetzen. Der Schieber 224 bleibt so lange in der vordern Stellung, bis die Verschlussdeckel aufgeschraubt sind.
Beim Anheben des die Gefässe enthaltenden Magazines werden die Verschlussdeckel durch die sich mithebenden Gefässe etwas aus dem Schieber 224 herausgehoben und in Reibungsschluss mit den darüber befindlichen Friktionsscheiben 203 gebracht.
Um dabei einen sicheren Angriff der Friktionsscheiben <B>203</B> mit den Verschlussdeckeln innerhalb der Zeit, während welcher die Gefässe gehoben sind, zu gewährleisten, anderseits aber ein zu starkes, die Gefässe gefährdendes Andrük- ken zu vermeiden, bestehen die Spindeln 202 aus zwei federnd in sich verschiebbaren Tei len. Beim Heben der Gefässe wird der die Friktionsscheibe tragende Teil der Spindeln 202 federnd zurückgedrückt. Der Schieber hält die Verschlussdeckel in der richtigen Lage zum Gefäss bis die Gewinde gefasst haben.
Beim Senken des Magazines ziehen die sich mitsenkenden Gefässe die auf sie aufgeschraubten Verschlussdeckel aus dem Schieber 224 heraus, so dass dieser wieder mit der Lochreihe unter die röhrenförmigen Vor iatsbehälter gebracht werden und das Spiel von neuem begonnen werden kann. Die Hin- und Herbewegung des Schiebers 224 findet im wesentlichen während der Schaltung der Magazine auf der vordern Führungsschiene 205 statt.
An der Heb- und Senkbewegung des unter der Füll- und Verschraubeinrich- tung stehenden Teils der Führungsschiene 205 nimmt auch die Platte 210 teil, die sich dabei federnd gegen die Gefässe legt und sie während des Aufschraubens der Verschluss- deckel so stark festgeklemmt hält, dass sie durch die sich drehenden Verschlussdeckel nicht mitgenommen werden können.
Die Wir kung der die Platte 210 an die Gefässe an drückenden Feder wird beim Wiedersenken der Gefässe dadurch aufgehoben, da.ss beim Senken ein an der Platte 210 sitzender Arm 210a gegen einen Anschlag 227 trifft, wo durch die um ihre untere gante schwenkbare Platte 210 von den Gefässen abgezogen wird.
Den röhrenförmigen Vorratsbehältern 225 werden die Verschlussdeckel aus einem Vor ratsbehälter 228 zugeführt, der die Ver- schlussedckel vollkommen ungeordnet enthält. In diesem Behälter kreist eine mit Näpfchen versehene Leiste 229, die aus dem Vorrats haufen in jedem Näpfchen einen Verschluss- deckel herausgreift. Die so gefangenen Ver- schlussdeckel fallen aus den Näpfchen heraus, wenn die Leiste 229 bei ihrer Kreisbewegung in die Lage kommt, dass die Näpfchen nach unten gekehrt werden.
Bei diesem Heraus fallen gelangen dei Verschlussdeckel infolge der Zentrifugalkraft je in einen von meh reren, neben der Bewegungsbahn der Leiste angeordneten Trichtern, die am Anfang von Rohren 230 vorgesehen sind. Bevor die Ver- schlussdeckel aus den Rohren 230, in denen sie sich durch ihr eigenes Gewicht bewegen, in die röhrenförmigen Vorratsbehälter 225 gelangen, müssen sie noch in die bestimmte, zum Aufsetzen auf die Gefässe erforderliche Lage gebracht werden.
Zu diesem Zwecke ist unter den Rohren 230 je ein Trichter 231 angeordnet und unter diesen Trichtern eine Walze 232, die sich über die Reihe der Trich ter 231 weg erstreckt und mit in Verlängerung der Trichterachse gelegenen Querbohrungen <I>232a</I> versehen ist. An der untern Mündung dieser Querbohrungen <I>232a</I> mündet je eine Druckluftleitung 233. Aus diesen Leitungen 233 strömt zu bestimmten Zeiten Druckluft, welche den in den darüber befindlichen Trichter 231 gelangten Versehlussdeckel in eine solche Lage stellt, dass seine Öffnung nach oben zeigt.
Die Walze 232 ist fast <B>1.80'</B> drehbar, und wird von der Hauptwelle der Maschine aus durch ein geeignetes Ge triebe, jedesmal dann um den betreffenden Winkel vorwärts- und rückwärts gedreht, wenn die Druckluft abgestellt ist. Beim Ab stellen der Druckluft gleitet der gerichtete Verschlussdeckel aus dem Trichter in die darunter befindliche Querbohrung 232a der Walze 232, so dass er bei der Schwenkbewe gung der Walze 232 mit gedreht wird und am Ende der Bewegung der Walze 232 in den Einlauf des entsprechenden röhren förmigen Vorratsbehälters 226 gleitet.
Bei den bisher beschriebenen Ausfüh- rungsformen werden die Verschlussdeckel durch Mittel in Drehung versetzt, welche mit ihnen -nur in Reibungsschluss treten. Statt solche Mittel können zum Drehen der Ver- schlussdeckel auch Mittel verwendet werden, welche die Deckel fest erfassen. In den Fig. 20 und 21 ist eine derartig arbeitende Verschraubeinrichtung beispielsweise veran schaulicht, die im nachstehenden beschrieben ist.
In Fig. 20 sind mit 301 die Schenkel von Zangen bezeichnet, die zum Erfassen und Halten des Schraubverschlusses dienen. Sie sind am Ende der drehbaren und achsial ver- schieblichen Wellen 302 gelenkig gelagert und durch die Laschen 303 gelenkig mit der auf der Welle 302 verschieblichen Gleit- oder Schiebehülse 304 verbunden, die einen Teller 305 trägt. Wird der Teller nach oben ge schoben, öffnet sich die Zange und schnappt infolge des Zuges der Feder 306 in die maxi male Öffnungsstellung (Seite A der Fig. 20).
Wird der Teller 305 nach unten geschoben, schliesst sich die Zange 301 und erfasst und hält infolge des Zuges der Feder 306 den Verschluss (Seite Z der Fig. 20).
Die beiden Wellen 302 sind drehbar und vertikal verschiebbar in dem Drehgestell 307 gelagert, das um die feststehende Hohl säule 308 -drehbar ist. Die Hohlsäule 308 trägt die feststehenden und durch (der Über sichtlichkeit wegen nicht gezeichnete) Stre ben miteinander verbundene Lagerplatten 309 und 310. In der Hohlsäule 308 befindet sich die gleichmässig umlaufende Antriebs welle 311, die durch Vermittlung der Zahn räder 312, 313, 314, 315 die Reibräder 316 und 317 so in Drehung versetzt, da.ss durch Vermittlung der Reibräder 318 die jeweils auf der Zuschraubseite (Z) befindliche Zan genwelle 302 im Uhrzeigersinn, die auf der Abschraubseite (A) befindliche im entgegen gesetzten Sinne gedreht wird.
Das Schaltwerk für das Drehgestell be steht aus dem auf der Lagerplatte 310 an gebrachten feststehenden Ring 319 mit zwei Ausschnitten 320 und 320', der auf der An triebswelle 311 befindlichen Nockenscheibe 321 und dem zwischen Ring 319 und Nok- kenscheibe 321 befindlichen, am Drehgestell 307 verschieblich befestigten und mit Rollen 322 versehenen Gleitkörper 323, der durch die Feder 324 nach der Nockenscheibe 321 zu gedrückt wird. Die Zeichnung zeigt den Augenblick, in dem der Gleitkörper 323 ge rade durch die sich drehende Nockenscheibe 321 in den Ausschnitt 320 gedrückt wird, wodurch das Drehgestell 307 gesperrt wird.
Nach einer vollen Umdrehung der Nocken scheibe 321 im Uhrzeigersinn schnappt der Gleitkörper 323 durch die Kraft der Feder 324 in die Tiefe 325 (Fig. 21) der Nocken scheibe 321 ein, wodurch die Sperrung des Drehgestelles 307 aufgehoben wird. Bei wei terer Drehung der Nockenscheibe 327. wird der Gleitkörper 323 und damit das Dreh gestell 307 von der aufsteigenden Kurve 326 (Fig. 21) der Nockenscheibe 321 vor sich her getrieben und schliesslich nach 180 Drehung in den Ausschnitt 320' gedrückt, wodurch neuerliche Sperrung des Drehgestelles 307 erfolgt, und zwar wieder für die Dauer einer vollen Umdrehung der Nockenscheibe 321.
Schalt- und Stillstandszeit des Drehgestelles verhält sich also wie 1 : 2.
Die beiden Zangenwellen 302 sind durch die Wippe 327 gelenkig miteinander verbun den.
Die Antriebswelle 311 steht durch ein (nicht gezeichnetes) Kegelradpaar mit einer Hauptwelle in Verbindung. Durch (nicht ge zeichnete) Nocken der Hauptwelle werden die Stangen 329, 330, 331, 333 betätigt. Die Stange 329 dient zum Herabdrücken des Tel lers 305, also zum Schliessen der Zangen 301 in der Stellung A, die Stange 330 zum Hoch drücken des Tellers 305, also zum Öffnen der Zange 301 in Stellung Z. Die Stange 331 mit dem federnden Kopf 332 zum Hoch drücken der Wippe 327 auf Seite A, die Stange 333 zum Öffnen der Klemmvorrich tungen 334, die durch Federkraft die im Zu führkanal 335 und im Abführkanal 336 ge rade unter den Zangen befindlichen Flaschen festpressen.
Die Arbeitsweise der Maschine ist fol gende: In dem in Fig. 20 wiedergegebenen Au genblick beginnt sieh die Stange 329 zu sen- ken, wodurch die in entgegengesetztem Uhr zeigersinn rotierende Zange A geschlossen wird und den Verschluss der dort durch die Klemmvorrichtung 334 festgehaltenen Fla sche abschraubt. Dabei wird die Zange 301 durch das Flaschengewinde hochgedrückt.
Durch Vermittlung der Wippe 327 senkt sich im gleichen Masse die im Uhrzeigersinn rotie rende Zange 301 bei Z, wobei der von ihr gehaltene Verschluss in das Gewinde der dor tigen Flasche eingreift, und beim Fest schrauben die Zange 301 bei Z tiefer zieht, was zur Folge hat, dass sich die Zange bei A mit dem abgeschraubten Ver- schluss von der dortigen Flasche weiter ab hebt. Zur Unterstützung dieser Vertikal bewegungen hat sich die Stange 331 kurz nach Schliessen der Zange bei A nach oben bewegt und übt so mit ihrem federnden Kopf 332 durch die Wippe 327 bei A einen Druck nach oben aus.
Nach Festschrauben des Verschlusses bei Z hebt sich die Stange 330 und öffnet die Zange bei Z. Darauf erfolgt die Schaltung des Drehgestelles 307, wobei die geschlossene, den in A abgeschraubten Verschluss fest haltende Zange von A nach Z und die offene Zange von Z nach A gelangt, so dass wieder die in der Zeichnung dargestellte Stellung erreicht wird. Während der Schaltung hebt sich auch die Stange 333 und öffnet die Klemmvorrichtungen 334, damit der Fla schentransport erfolgen kann, worauf neuer liche Klemmung erfolgt.
Claims (1)
- PATEN TANSPRüCHE I. Verfahren zum Verschrauben von Ge fässen mit Schraubverschlussdeckel, da durch gekennzeichnet, dass der Verschluss- deckel durch mechanische Mittel in Drehung versetzt, das Gefäss gegen eine Bleichschnelle Mitnahme durch den in Drehung versetzten Verschlussdeckel ge sichert und der Verschlussdeckel, wenig stens so lange keine Gewindeverbindung zwischen Verschlussdeckel und Gefäss be steht, in passender Lage zum Gefäss ge halten wird, und dass schliesslich der Transport des losen Verschlussdeckels zum Gefäss auf mechanischem Wege er folgt.I1. Vorrichtung zum Verschrauben von Ge fässen mit Schraubverschlussdeckel nach dem Verfahren nach Patentanspruch I, bestehend aus unabhängig von der Win- dungszahl des Schraubverschlusses ar beitenden Mitteln zum Drehen des Ver- schlussdeckels, einer mindestens.so lange wirksamen Haltevorrichtung für den Verschlussdeckel, als der Verschlussdeckel keine Gewindeverbindung mit dem Gefäss besitzt, und einer Transporteinrichtung zum Bewegen des losen Verschlussdeckels zum Gefäss hin. UNTERÄNSPRMHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Verschluss- deckel durch sie rein mechanisch fest haltende Einrichtungen in Drehung ver setzt werden. 2.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Verschluss- deckel durch mit ihnen nur in Reibungs- schluss kommende Mittel in Drehung ver setzt werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass die Gefässe mit den lose auf gesetzten Deckeln an einer Reibfläche entlang bewegt werden. 4.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Gefässe mit den lose aufgesetzten Verschlussdeckeln par allel zu sich bewegt und dabei sowohl das Gefäss als auch der Verschlussdeckel an Reibungsflächen derart vorbeigeführt werden, dass Gefäss und Verschlussdeckel eine Drehung in entgegengesetztem Sinne erfahren. 5.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 2 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verschlussdeckel aus einem ungeordneten Vorratshaufen den Gefässen zugeführt und auf dem Wege vom Voratshaufen: zum Gefäss in die zum Aufsetzen auf. das Gefäss rich tige Lage gebracht werden. G. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 2 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zuführung der Verschlussdeckel zum Gefäss aus einem Vorratsbehälter erfolgt, in welchem sieh die Verschlussdeckel bereits in der für das Aufsetzen auf das Gefäss erforderlichen Lage befinden. 7.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 2 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die aufzuschraubenden Verschlussdeckel den zu verschliessenden Gefässen von einer Stelle aus zugeführt werden, an welcher der Verschlussdeckel zuvor von einem andern Gefäss ab geschraubt worden ist. B. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass auch die Ge fässe maschinell der Verschraubstelle zu geführt werden. 9. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Füllen der Gefässe und das Verschrauben in ge schlossenem Arbeitsgange erfolgt. 10.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass bei Verwen dung bereits mit Deckeln versehener Ge fässe das Abschrauben, Füllen und Zu schrauben in geschlossenem Arbeitsgang hintereinander erfolgen. 11. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass im gleichen Arbeitsgang mit dem Verschrauben die sonstige für das Fertigstellen der Ge fässe erforderliche Behandlung erfolgt. 12. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Verschluss im Bereich einer Schraubeinrichtung so bereitgehalten wird, dass beim Einführen des Gefässes in den Verschluss dieser mit der Schraubeinrichtung in Verbindung kommt und sich so auf das Gefäss auf schraubt.13. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die den Ver- schluss festhaltende Einrichtung aus min destens zwei den Verschluss federnd er fassenden Elementen besteht, die so ge lagert sind, dass sie um die Längsachse des Verschlusses bezw. des Gefässes ro tieren können. 14.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeich net, dass die Öffnungs- und Schiess bewegung der Fasselemente durch Steue rung von mit diesen Elementen gelenkig verbundenen Schiebhülsen erfolgt. 15. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13 und 14, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fixierung der Fass- elemente in der Schliess- und Öffnungs stellung durch Federn erfolgt, die beim Schliessen und Öffnen über den Totpunkt hinweggeführt werden müssen und dann in die Endstellungen einschnappen. 16.Vorrichtung nach Patentanspruch U und Unteransprüchen 13 bis 15, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fasselemente in der Richtung der Längsachse des Gefässes verschieblich sind. 17. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13 bis 16, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fasselemente in einem durch ein Schaltwerk betätigten Drehgestell gelagert sind. 18. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13 bis 17, dadurch ge kennzeichnet, dass zwei Fasselemente so miteinander verbunden sind, dass sich beim heben des einen das andere senkt. 19.Vorrichtung nach Patentanspruch I_I und Unteransprüchen 13 bis 18, dadurch ge kennzeichnet, das das an der Verschluss stelle befindliche Fasselement im Uhr zeigersinn in Drehung versetzt wird, während das andere im entgegengesetzten Drehsinn rotiert wird, so dass es einen Verschluss von einem dort befindlichen leeren Gefäss abschrauben kann. 20.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13 bis 19, dadurch ge kennzeichnet, dass von einer zentralen Antiiebswelle durch eine Räderüber tragung Reibräder angetrieben werden, die das jeweils an der Verschlussstelle (Z) befindliche Fasselement im Uhrzeiger sinn, das andere (A) im entgegen gesetzten Sinn in Rotation versetzen. 21.Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 13 bis 20, dadurch ge kennzeichnet, dass das Schaltwerk für das Drehgestell einen feststehenden, kon zentrisch zur Achse des Drehgestelles an geordneten Ring besitzt, der für jede Ruhestellung eine Vertiefung aufweist, in die ein mit dem Drehgestell verbun dener, federnd gegen eine auf der gleich förmig bewegten zentralen Antriebswelle sitzende Nockenscheibe drückender Gleit- körper durch die Steigung der Nocken scheibe hineingedrückt wird und so das Drehgestell so lange gesperrt hält,bis er in den Ausschnitt der Nocke ein schnappen kann und dann wieder durch die Steigung der Nocke bis zur nächsten Vertiefung des Ringes geführt wird. 22. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass als Mittel zum Drehen des Verschlussdeckels eine an der Stirnseite desselben angreifende Frik- tionsscheibe verwendet ist. 23.Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zum Drehen der Verschlussdeckel Mittel verwendet sind, welche mit dem Verschlussdeekel lediglich am Umfang in Reibungsschluss treten. 24. Vorrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch eine Transportein richtung, welche die Gefässe schrittweise einzeln an den Mitteln zum Drehen des Verschlussdeckels vorbeiführt, wobei die Verschraubung während eines Still standes der Transporteinrichtung erfolgt. 25.Vorrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch eine Transportein richtung, welche die Gefässe in umunter- brochener Bewegung an den Mitteln zum Drehen des Verschlussdeckels vorbeiführt, wobei der auf das Gefäss aufgesetzte Verschlussdeckel durch Entlanggleiten an einer Reibbahn aufgeschraubt wird. 26.Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der dem Gefäss zugeführte Verschlussdeckel durch eine Sicherung in Form eines mit einer Boh rung versehenen Armes gegen Unfallen geschützt ist, zum mindesten so lange, bis er durch Eingriff in das Gefässgewinde Halt auf dem Gefäss gefunden hat. 27. Vorrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch eine in Abhängigkeit von der Bewegung der Transporteinrich tung arbeitende Zuführeinrichtung von Verschlussdeckeln zum Gefäss. 28.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 27, dadurch gekennzeich- net, dass die Zuführeinrichtung aus einem Rohr besteht. 29. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 27 und 28, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Zuführeinrichtung so ausgebildet und eingestellt ist, dass sie den an das Gefäss abgegebenen Verschluss so lange gegen Herunterfallen sichert, bis er durch Eingriff in das Gefäss gewinde Halt bekommen hat. 30.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 27 bis 29, dadurch ge kennzeichnet, dass an dem Zuführrohr eine gesteuerte Verschlusseinrichtung an gebracht ist, die den folgenden Verschluss bis zum Herankommen des nächsten Ge fässes in dem Rohr festhält. 31.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 23, 24, 27 bis 30, da durch gekennzeichnet, dass die Abgabe je eines Verschlusses für jedes Gefäss aus der Zuführeinrichtung dadurch bewirkt wird, dass an der Gefässtransporteinrich- tung zwischen je zwei Gefässen eine Gleitbahn angebracht ist, auf die der über dem zugeschraubten Gefäss befind liche, für das nächste Gefäss bestimmte Verschluss fällt und die den Verschluss hochhält und soweit wieder anhebt, dass er auf das herankommende nächste Gefäss auffallen kann. 32.Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Sortier und Richteinrichtung aus einer aus einem ungeordneten Haufen jeweils einen Ver schluss absondernden schieberähnlichen Einrichtung und einem unter der Ab gabestelle befindlichen, derart geformten . Behälter besteht, dass der frei hinein gefallene Verschluss, nachdem er zur Ruhe gekommen ist, wegen seiner exzen trischen Schwerpunktes seine Öffnung nach oben zeigt. 33.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 32, dadurch gekennzeich net, dass der in dem Richtbehälter mit der Öffnung nach oben liegende Ver schluss durch eine Drehbewegung des Be hälters in die zum Aufsetzen auf das Gefäss erforderliche Lage gebracht und in dieser Lage dem Gefäss zugeführt wird. 34.Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass an der Ver- schlussstelle bewegliche, den Verschluss in der Nähe des Schraubelementes haltende und das Einführen des Gefässgewindes in den Verschluss zulassende Halteeinrich tungen in Form von Schieberplatten vor gesehen sind. 35.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 34, dadurch gekennzeich net, dass die Halteeinrichtungen so aus gebildet sind, dass sie sich selbsttätig schliessen und bei Zufuhr eines Gefässes durch Anstossen desselben an einen An schlag soweit ausweichen, dass das Gefäss gewinde in den Verschluss eingeführt und der Verschluss durch das Gefäss gegen die darüber befindlichen Mittel zum Drehen des Deckels gedrückt werden kann.36. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 34 und 3,5, dadurch ge kennzeichnet, dass der den Verschluss in der Nähe des Verschraubelementes hal tenden Einrichtung die Verschlüsse ein zeln durch einen Schieber zugeführt wer den, wobei dieses Zuführelement gleich zeitig dem Verschluss Schutz gegen Ver- kanten während des Einführens des Ge fässes und während des Beginnes des Ver- schraubvorganges bietet. 37.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 34 bis 36, dadurch ge kennzeichnet, da.ss das schieberartige Zu führelement die Verschlüsse aus einem über seiner Bewegungsbahn angeordne ten rohrförmigen Magazin entnimmt. 38.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 34 bis 37, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schaltung des schieberartigen Zuführelementes in Ab hängigkeit von der Benutzung der Ver- schlusseinrichtung erfolgt, und mit einer durch die Bewegung des Gefässes ge steuerten Schalteinrichtung in Verbin dung steht. 39.Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass bei einer Drehung des Verschlussdeckels im Sinne des Abschraubens desselben von einem Gefäss der Verschluss nach dem Los schrauben durch eine Hebeeinrichtung von dem Gefäss abgehoben wird. 40. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 39, dadurch gekennzeich net, dass der abgehobene Verschluss von der Hebeeinrichtung lediglich so hoch und so lange gehalten wird, dass ein neues mit Verschluss versehenes Gefäss darunter treten kann. 41.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 39 und 40, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hebeeinrichtung für den Verschlussdeckel diesen in ein. unmittelbar über der Abschraubstelle an geordnetes rohrförmiges Magazin drückt, welches gleichzeitig den Verschlussdeckel am Schluss der Abschraubbewegung ge gen Kippen sichert. 42.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 39 bis 41, dadurch ge kennzeichnet, dass das die abgeschraubten Verschlüsse stapelnde Magazin mit dem an der Aufschraubstelle von Verschlüssen vorgesehene Magazin austauschbar ist. 43. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 39 bis 41, dadurch ge kennzeichnet, da,ss die in dem die abgeschraubten Verschlüsse stapelnden röhrenförmigen Magazin oben heraus gedrängten Verschlussdeckel durch eine Transporteinrichtung dem an einer Auf schraubstelle vorgesehenen Magazin von oben her zugeführt werden. 44.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 24, dadurch gekennzeich net, dass in der Bewegungsbahn der Ge fässe eine Füllvorrichtung und andere für die Behandlung der Gefässe ausser dem Verschrauben erforderliche Einrich- tungen vorgesehen sind. 45.Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, da.ss die Mittel zum Drehen der Versehlussdeckel durch Schleifkupplungen mit ihrem Antrieb in Verbindung stehen, so dass nach erfolg tem Festschrauben des Verschlussdeckels die von den Antriebsmitteln auf die Ver- schlussdeckel ausgeübte Kraft ein vor bestimmtes Mass nicht überschreiten kann. 46.Vorrichtung nach Patentanspruch II, bei welcher die Gefässe auf einer geschlos senen Bahn in ununterbrochener Be wegung gehalten und der auf die Gefässe aufgesetzte Verschlussdeckel an einer Reibbahn entlaugbewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der als Rohr aus gebildete Vorratsbehälter für die Ver- schlussdeckel mittels eines Trägers an einer sich ständig drehenden Welle derart angeordnet ist, dass ein Teil seiner Be wegungsbahn parallel zu dem die Reib bahn für die Verschlussdeckel enthalten den Teil der Gefässbahn verläuft.wobei der Antrieb der die Gefässe in bestimm ten Abständen fördernden Transport- einrichtung so erfolgt, dass, wenn sich ein Gefäss unter der Bewegungsbahn des Vorratsbehälters wegbewegt, der Vor ratsbehälter mit gleicher Geschwindig keit direkt oberhalb des Gefässes wandert. 47. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 46, dadurch gekenuzeich- net, dass der Vorratsbehälter mit einem Verschluss versehen und in die Bewe gungsbahn einer Nase dieses Ver schlusses ein Anschlag so angeordnet ist, dass der Verschluss vorübergehend ge öffnet wird, sowie dass der Vorrats behälter bei seiner Bewegung über ein Gefäss zu stehen kommt.48. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 46 und 47, gekenn zeichnet durch einen zusätzlichen fest stehenden Vorratsbehälter für die Ver- schlussdeckel, unter dessen Auslauf sich der kreisende röhrenförmige Vorrats behälter wegbewegt, wobei der Träger des kreisenden Vorratsbehälters so aus gebildet ist, dass er für gewöhnlich den Auslauf des feststehenden Vorratsbehäl ters verschlossen hält.49. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 46 bis 48, dadurch ge kennzeichnet, dass die Speisevorrichtung für den bewegten Vorratsbehälter aus einem die Versehlussdeckel ungeordnet enthaltenden gasten, durch den ungeord- neten Haufen der Verschlussdeckel be wegte Schöpfkellen sowie einer Einrich tung besteht,die die aus dem gasten durch die Schöpfkellen herausgeworfenen Verschlussdeckel in eine vorbestimmte Lage bringt und in eine Stapelröhre überführt. 50. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 46 bis 49, dadurch ge kennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Richten der Verschlüsse aus einem die ausgeworfenen Verschlussdeckel auf nehmenden Trichter mit einem um eine Querachse drehbaren Rohransatz besteht und an dem Rohransatz nur eine zeit weise wirksame Druckluftleitung an geschlossen ist,deren Druckluft die von dem Trichter aufgefangenen Verschluss- deckel so dreht, dass ihre Öffnung nach oben zu stehen kommt, aus welcher Lage die Verschlussdeckel durch eine Dreh bewegung des Rohransatzes in die zum Aufsetzen auf das Gefäss erforderliche Lage gebracht werden. 51. Vorrichtung nach Patentanspruch II, bei welcher die Gefässe schrittweise gefördert werden, dadurch gekennzeichnet, dass an der Verschraubstelle eine grössere Zahl von gleichzeitig arbeitenden, am Ende je eine Friktionsscheibe tragenden Spin deln vorgesehen ist, und dass die Gefässe serienweise unter die Friktionsseheiben gebracht werden.52. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 51, dadurch gekennzeich net, dass die Spindeln gemeinsam von einer Gewindespindel angetrieben werden. 53. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 51 und 52, gekennzeich net durch an einem Vorratsbehälter für die Gefässe schrittweise ohne Zwischen raum vorbeigeführte Magazine zur gleich zeitigen Aufnahme einer grösseren An zahl von Gefässen aus dem Vorratsbehäl ter und zum Transport dieser Mehrzahl von Gefässen unter die Mehrzahl von Friktionsscheiben. 54.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 51, 52 und 53, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Vor ratsbehälter für die Gefässe und den Friktionsscheiben eine Mehrzahl von gleichzeitig arbeitenden Füllvorrichtun gen für die Gefässe angeordnet ist. 55. 'Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 51 bis 54, dadurch ge kennzeichnet, dass die Magazine auf einer Vierecksbahn bewegt werden und hinter den Friktionsscheiben eine Vorrichtung zum Entleeren der Magazine vorgesehen ist. 56.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 51 bis 55, gekennzeich net durch zwei parallele Führungs schienen für die Magazine und ein Ver längerungsstück an jedem Ende der einen Schiene, welche Verlängerungsstücke gemeinsam senkrecht zu den beiden Schienen beweglich angeordnet sind und zum Überführen von Einzelmagazinen von der einen Schiene auf die andere dienen, wobei die schrittweise Bewegung der Magazine auf den beiden Führungs schienen in entgegengesetzter Richtung und zu verschiedenen Zeiten erfolgt, und zwar bei jeder Schiene dann, wenn diE beiden Verlängerungsstücke in Richtung der betreffenden Schiene stehen. 57.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 51 bis 56, dadurch ge kennzeichnet, dass der in Höhe des Vor ratsbehälters für die Gefässe, der Füll einrichtung und der Verschlusseinrichtung gelegene Teil der Führung für die Ma gazine an der untern gante mit einer Rippe zum Aufsetzen der in den Ma gazinen nur mit ihrem Umfange ein gebetteten Gefässe versehen ist, die nur bis unter die Verschlussstelle reicht und ihre Fortsetzung in einem senkrecht zur Bewegungsbahn der Magazine verschieb baren Stützblech findet. 58.Vorrichtung nach Patentanspruch II r Unteransprüchen 51 bis 57, dadurch ge kennzeichnet, dass der unter der Fü 1 einrichtung und unter den Friktions- scheiben befindliche Teil der Führungs schiene heb- und senkbar angeordnet ist, um die Gefässe über die Füllröhrchen zu schieben und die auf die Gefässe auf- gesetzten Verschlussdeckel an die federnd nachgiebigen Friktionsscheiben anzu bringen. 59.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 51 bis 58, dadurch ge kennzeichnet, dass die röhrenförmigen Vorratsbehälter für die Verschlussdeckel unmittelbar hinter den Spindeln mit den Friktionsscheiben parallel zu diesen an geordnet sind, und unter ihnen ein auf einer Grundplatte auf die Friktions- scheiben zu beweglicher Schieber mit einer Lochreihe vorgesehen ist,welcher jeweils einen Verschlussdeckel auf der Grundplatte nach den Gefässen bringt und auf diese aufsetzt. 60. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 51 bis 59, dadurch ge kennzeichnet, dass die verschiedenen röhrenförmigen Vorratsbehälter für die Verschlussdeckel von einem gemeinsamen, die Verschlussdeckel im ungeordneten Zu stande enthaltenden gasten aus gespeist werden,wobei zwischen diesem gasten und den röhrenförmigen Vorratsbehältern eine Einrichtung zum Überführen der Verschlussdeckel in die zum Aufsetzen auf die Gefässe erforderliche Lage an geordnet ist.
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