CH199720A - Schloss für Türen von Spitälern, Anstalten, Verwaltungsgebäuden und Hotels. - Google Patents

Schloss für Türen von Spitälern, Anstalten, Verwaltungsgebäuden und Hotels.

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CH199720A
CH199720A CH199720DA CH199720A CH 199720 A CH199720 A CH 199720A CH 199720D A CH199720D A CH 199720DA CH 199720 A CH199720 A CH 199720A
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CH
Switzerland
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bolt
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tumbler
nut
key
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Application number
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English (en)
Inventor
Eisenwarenfabrik A G
Original Assignee
Eisenwarenfabrik A G
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B59/00Locks with latches separate from the lock-bolts or with a plurality of latches or lock-bolts

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description


  Schloss für Türen von Spitälern. Anstalten, Verwaltungsgebäuden und Hotels.    In     Spitälern,    Anstalten, Verwaltungs  gebäuden und Hotels kommt es vor, dass sich  jemand in seinem Zimmer einschliesst und  später, sei es infolge von Krankheit, Ohn  macht oder Tod, die Türe nicht mehr öffnen  kann. In solchen Fällen muss die Türe ge  waltsam geöffnet werden oder doch zum min  desten das Türschloss aufgebrochen werden,  weil bei steckendem Schlüssel oder Schliessen  mittels eines nur von der Innenseite zu     be-          tätigenden    Nachtriegels oder     dergl.    keine  Möglichkeit besteht, das. Schloss von aussen zu  öffnen.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Schloss für Türen von Spitälern, Anstal  ten, Verwaltungsgebäuden und Hotels, bei  welchem dessen Riegelarretierung als feder  lose, d. h. unter ihrem Eigengewicht in  Sperrstellung fallende     Schieberzuhaltung     ausgebildet und auf dem Riegel selbst,     mii     diesem mitlaufend, angeordnet ist, welche       Schieberzuhaltung    mittelst zweier     Betäti-          gungsdrehorgane,    für welche der Riegel eine  untere und eine obere Aussparung aufweist    und durch welche das     Sebloss    von beiden  Seiten her' geöffnet werden kann, aus der       Sperrstellung    gehoben werden     kann.     



  Von den zwei     Betätigungsdrehorganen          kann.    das eine ein Schlüssel sein, der im  Schloss stecken gelassen werden kann, ohne  die     Wfnnng    des letzteren von der     andern.     Seite des Schlosses her durch das andere     Be-          tätigungsdrehorgan    zu behindern.  



  In der     Zeichnung    ist eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des, und zwar in Form eines     Türeinsteck-          schlosses,    dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 eine Seitenansicht bei weggebro  chener vorderer Deckplatte in offener Stel  lung,       Fig.    2 eine Seitenansicht, teilweise im  Schnitt, in halbgeschlossener Stellung,       Fig.    3 einen Schnitt gemäss Linie     I-I        in          Fig.    2,       Fig.    4 einen Schnitt gemäss Linie     II-II     in     Fig.    2,

         Fig.    5 eine Seitenansicht des Riegels und       Fig.    6 eine Seitenansicht der     Zuhaltung.         In einem aus zwei Deckplatten 1 und 2  und einer Vorderwand (Stulpe) 3 bestehen  den Gehäuse ist ein Riegel 4 verschiebbar  geführt. Die Führung dieses Riegels 4 er  folgt einerseits durch die Riegelöffnung in  der Vorderwand (Stulpe) 3 und anderseits  durch zwei an der Deckplatte 2 fest angeord  nete Bolzen 5, welche in Schlitze 6 im Riegel  4 eingreifen. Der vordere Teil des Riegels 4  ist relativ dick gehalten, während sein hin  terer Teil dünner ist. Der dünnere Teil des  Riegels 4 besitzt eine     Durchbrechung    7,  durch welche die in den beiden Deckplatten  1 und 2 drehbar gelagerte Nuss 8 hindurch  geht.

   Die Nuss 8 mit durchgehendem Vier  kantloch zur Aufnahme der Olive 8' weist an  ihrem mittleren zylindrischen Teil zwei ein  ander gegenüberliegende, quer zur Drehachse  liegende, seitliche Flügel 9 auf. Auf dem  Riegel 4 ist an einem Bolzen<B>10</B> eine gabel  förmige Feder 11 gelagert, deren Schenkel,  zwischen welchen die Flügel 9 der Nuss 8  liegen, sich in Nuten 12, welche in den mitt  leren Teil der Nuss 8 eingefräst sind, ein  legen können     (Fig.   <B>1).</B> Diese Feder 11 wird  beim Betätigen des Schlosses durch die Nuss  8 mittels der Olive 8' durch die Flügel 9  gespreizt, und ihre Schenkel drücken die  Nuss 8     bezw.    die Flügel 9 jeweils in eine der  Grenzlagen     bezw.    in horizontale Querlage.

    An der     obern    Seite der     Durchbrechung    7 des  Riegels 4 ist eine Aussparung 13 für den  Angriff des den Riegel 4 verschiebenden, in  geöffneter     Stellung    des Schlosses nach hin  ten     gerichteten    Flügels 9 der Nuss 8 vorhan  den. Unterhalb dem Riegel 4 ist in der Deck  platte 1, welche gegen die Aussenseite der  Türe zu liegt, eine Schlüsselöffnung 14 für  einen Schlüssel vorgesehen, und der Riegel  4 weist an seinem untern Rand eine Aus  sparung 15 für den Angriff des den Riegel  4 verschiebenden Bartes des Schlüssels auf.

    Die radiale Länge des Bartes des Schlüs  sels von seinem Drehpunkt aus entspricht  genau der Länge des zuletzt genannten Flü  gels 9 von seinem Drehpunkt aus, so dass so  wohl bei der Betätigung des Schlosses durch  die Nuss 8 mit der Olive 8', als auch bei einer    solchen durch den Schlüssel die genau gleiche  Verschiebung des Riegels 4 zustande kommt.  Somit können Olive und Schlüssel ihren       Standort        ändern        bezw.    gegeneinander ausge  tauscht angeordnet werden. Am Riegel 4  sind Bolzen 16 vorgesehen, auf welchen eine       Zuhaltung    17 in vertikaler Richtung ver  schiebbar gelagert ist.

   Die vertikale     Ver-          schiebbarkeit    ist dadurch ermöglicht, dass  diese Bolzen 16 in vertikale Schlitze 18 der       Zuhaltung    17 eingreifen. Die     Zuhaltung    17  weist weiterhin zwei waagrechte Schlitze 19  auf, in welche die an der Deckplatte 2 an  geordneten Bolzen 5 eingreifen. Diese  Schlitze 19 weisen an ihren Enden nach oben  gerichtete Rasten 20 für die Bolzen 5 auf.  Diese Rasten 20 dienen zur Fixierung des  Riegels 4 in seinen Endlagen. In ihrem mitt  leren Teil weist die     Zuhaltung    17 eine grö  ssere     Durchbrechung    21 auf, durch welche  die Nuss 8 hindurchgeht.

   Die obere gerad  linige Begrenzung dieser     Durchbrechung   <B>21</B>  liegt so tief, dass sie, wenn die Bolzen 5 in  den Rasten 20 liegen,     über    den obern Teil  des Ausschnittes<B>13</B> für den Angriff des den  Riegel 4     verschiebenden    Flügels 9 der Nuss  8 herunterreicht. Der untere Rand der Zu  haltung '17 überdeckt in dieser Lage in glei  cher Weise den     obern    Teil der Aussparung  15 im Riegel 4. An einem an der Deckplatte  2     gelagerten    Bolzen 22 ist eine Blattfeder 23  angeordnet, deren freies Ende an einer Schul  ter des Riegels 4 angreift.

   Diese Blattfeder  23 hat den Zweck, den Riegel 4 in die Offen  stellung zu drücken, so dass ein Stehenblei  ben des Riegels 4 in einer Zwischenstellung  ausgeschlossen ist. In vollständiger Schliess  stellung wird der Riegel 4 durch die Zu  haltung 17 festgehalten.  



  Bei der Betätigung des Türschlosses muss,  sei es durch die Nuss 8 mit der Olive 8' oder  den Schlüssel, zuerst die     Zuhaltung    17 so  weit gehoben werden,     daB    die Rasten 20 die  Bolzen 5 freigeben. Dies geschieht durch den  in die Aussparung 13 eindrehenden Flügel  9 der Nuss 8 oder durch den in die Ausspa  rung 15 eindrehenden Bart des Schlüssels.  Erst dann kann durch Weiterdrehen des      Schlüssels oder der Olive der Riegel 4 ver  schoben werden, wobei die     Zuhaltung    17 mit  dem Riegel 4 mitläuft und die Bolzen 5 in  den Schlitzen 19 der     Zuhaltung    17 gleiten.

    Durch die Blattfeder 28 wird der Riegel     ,t,     bei Versuchen, denselben in halber Schliess  stellung festzuhalten, in die     Offenstellung     zurückgedrängt. Der Riegel 4 kann also nur  durch ganze Drehung in Schliessstellung ge  bracht werden. Die Nuss 8 mit der Olive 8'  wird durch die gabelförmige Feder 11 in  die eine oder andere Grenzlage     bezw.    Quer  lage gedrückt. Es ist deshalb ausgeschlossen,  dass durch eine nur unvollständig ausgeführte  Drehung des Schlüssels oder der Olive 8' das  Schloss in einer Zwischenstellung blockiert  werden     könnte.     



  Im allgemeinen dient die Olive zum Be  tätigen des Schlosses von der Innenseite,  während der Schlüssel zur Betätigung von  aussen dient. Das Schloss kann, wie     darge-.     stellt, für einen nur für es zu gebrauchen  den, zum Beispiel mit einer Ziffer     versehe-          nen    Schlüssel eingerichtet werden. Ausser  dem kann auch als Schlüssel ein     Gruppen-          oder        General-Passepartout    oder auch beides  vorgesehen sein.

   In letzterem Falle werden  zwei zueinander rechtwinklig stehende, um  das gleiche Zentrum angeordnete Schlüssel  löcher vorgesehen, von welchen das eine -Für  den     General-Passepartout    und das andere  für den     Gruppen-Passepartoutschlüssel    be  stimmt ist. In diesem Falle kann auch an  Stelle der Nuss mit Olive ein Schlüssel, der  dem betreffenden Zimmerinhaber ausgehän  digt wird, treten. Durch Anbringen mehrerer  voneinander unabhängiger     Zuhaltungen    1.7  kann das Schloss auch als     Sicherheitsschloss     ausgebildet werden, zu dessen Betätigung ein  gezahnter, sogenannter     Chubschlüssel    erfor  derlich ist.  



  Die     Zuhaltung    17 kann auch so ausgebil  det werden, dass in     Zuhaltestellung    ihre un  tere Kante bis an die untere Kante des Rie  gels 4 oder etwas über diese hinaus und die  obere Begrenzung ihrer     Durchbrechung    21  bis an die obere Kante 7' der     Durchbrechung     7 des Riegels 4 oder etwas über diese hinaus    hinab reicht.

   In diesem Falle drückt das  Gewicht der     Zuhaltung    17 den Bart des  Schlüssels ganz aus der Aussparung 15     bezw.     den Flügel 9 der Nuss 8 ganz aus der Aus  sparung 18 hinaus, so dass weder die Nuss 8  noch der Schlüssel in einer     Zwischenstellung     stehen bleiben kann, in welcher das Schloss  blockiert     sein    könnte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schloss für Türen von Spitälern, Anstal ten, Verwaltungsgebäuden und Hotels, da durch gekennzeichnet, dass dessen Riegelarre tierung als federlose, d. h. unter ihrem Ei gengewicht in Sperrstellung fallende Schie- berzuhaltung ausgebildet und auf dem Rie gel selbst, mit diesem mitlaufend, angeordnet ist, welche Schieberzuhaltung mittelst zweier Betätigungsdreborgane, für welche der Rie gel eine untere und eine obere Aussparung aufweist und durch welche das Schloss von beiden Seiten her geöffnet werden kann,
    aus der Sperrstellung gehoben werden kann. UNTERANSPRtrCHE 1. Schloss nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an einem im Gehäuse gelagerten Bolzen eine Blattfeder ange ordnet ist, deren freies Ende am Riegel angreift, derart, dass sie den Riegel aus jeder Zwischenstellung in Offenlage zu drücken sucht. 2.
    Schloss nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuss einer Olive einen zylindrischen Mit telteil und zwei einander gegenüber an geordnete, in den Grenzlagen des Riegels waagrecht liegende Flügel, von welchen der eine zur Betätigung des Riegels dient, aufweist, auf welche Flügel die beiden Schenkel einer an einem Bolzen am Rie gel gelagerten, gabelförmigen Feder der art einwirken, dass sie jeweils zwangläu- fig in waagrechte Stellung gedrückt wer den. 3.
    Schloss nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zuhaltung so aus gebildet ist, dass sie in Zuhaltestellung so- wohl die Riegelaussparung (15) für den Bart eines Schlüssels aus auch diejenige (13) für einen Flügel der Nuss einer Olive vollständig überdeckt und durch ihr Ge wicht sowohl den Bart des Schlüssels, als auch den Flügel der Nuss aus den be. züglichen Aussparungen herauszudrücken sucht.
    4. SchloB nach Patentanspruch und Unteran- spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse eine Feder angeordnet ist, welche den Riegel in Offenstellung zu drücken sucht.
CH199720D 1937-08-25 1937-08-25 Schloss für Türen von Spitälern, Anstalten, Verwaltungsgebäuden und Hotels. CH199720A (de)

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