CH198550A - Berührungsmikrofon mit in einem Gehäuse eingebauter Mikrofonkapsel. - Google Patents

Berührungsmikrofon mit in einem Gehäuse eingebauter Mikrofonkapsel.

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CH198550A
CH198550A CH198550DA CH198550A CH 198550 A CH198550 A CH 198550A CH 198550D A CH198550D A CH 198550DA CH 198550 A CH198550 A CH 198550A
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capsule
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Siemens Apparate Und M Haftung
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Siemens Apparate Und Maschinen
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  Berührungsmikrofon mit in einem Gehäuse eingebauter     1Vlikrofonkapsel.       Der     Gegenstands    vorliegender     Erfindung          ist        ein     bei welchem die  zu     übertragenden        Schallschwingungen    .auf  eine     Membran        einwirken.    Die Erfindung       bezweckt,    die Wirkungsweise     eines    solchen       Mikrofons    zu     verbessern.     



       Bei    den     bisher        bekannten        Ausführungen          von.        Mikrofonen    der     obengenannten    Art       besteht    der     Nachteil,    dass der     Anlegedruck,     mit welchem das Berührungsmikrofon an den  Kopf     oder        Hals        des    Benutzers     angelegt    wird,  die     Übertragungsgüte        verschlechtern    kann.

    Die Membran     kann    bei     diesen        Ausführungen          durch        Iden        Anlegedruck    so weit durchgebogen  werden,     :

  d@ass        eine    merkliche     Veränderung    des       Kontaktdruckes        bezw.        des        Luftspaltes        zwi-          schen.        den          wirksamen    Teilen       zustande        kommt,    welcher zudem mit wech  selndem Anlegedruck schwankt und damit  zu einer     dauernd    sich verändernden     Über-          tragungsgütc        führen        muss.     



       Bei    dem     Gegenstand    der     vorliegenden            Erfindung    ist dieser Nachteil dadurch     be-          seitigt,    dass.

       die        Mikrofonkapsel    federnd in       einem        Gehäiusse    gelagert     ist-    und die an der  Kapsel angeordnete     Membran    über einen  Träger     mit    einer     ausserhalb    des     Gehäuses          angeordneten        Druckplatte        verbunden,    ist.

    wobei     ider    Träger     frei,    beweglich durch das  Gehäuse     hindurchragt.    Dadurch erhält man       zwei        Schwingungsgebilde,    von denen das eine  von .der     Kapsel    mit ihrer     elastischen    Lage  rung gegen das Gehäuse und das andere       durch,die        Membran    mit der     Kapsel        ;gebildet     wird.

   Dadurch ist es möglich,     dem    erstge  nannten     Schwingungsgebilde    eine andere,     und     zwar     vorzugsweise    niedrigere Eigenfrequenz  zu     .erteilen    als ,dem     zweitgenannten.    - Durch  diese Wahl der     Eigenfrequenzen    kann er  reicht werden,     @dass,

      der     Anlegedruck        eine          nachgebende        Bewegung    der     Kapsel        und    der  zur     Schwingungsübertragung    dienenden       Teile    bewirkt, so     dass"eine@die        Verständigungs-          güte    unter Umständen ' beeinträchtigende           Durchbiegung    der Membran durch den     An-          legedruck        nicht    erfolgt.

   Wird den mikrofo  nisch     wirksam    wendenden     Teilen,    nämlich  der Membran mit der Kapsel eine hohe  Eigenfrequenz erteilt, so bewegen die zu über  tragenden     Sprachschwingungen    .die Kapsel  im     Verhältnis    zur     Bewegung    der Membran  nicht     oder    nur wenig,     so    dass eine     Erhöhung          des        Wirkungsgrades    erreicht      -erden    kann.

    Eine     hohe    Eigenfrequenz der Membran kann  zum     Beispiel    durch     Vergrösserung    der     Mem-          brandieke        erreicht        werden:.     



  Das     Gehäuse    und die Druckplatte können  von einer Schutzhülle     umgeben        sein,    wobei       man        zweckmässlgerweise    die Schutzhülle und  die     Verbindungsteile    für     die        Befestigung    des  die Kapsel aufnehmenden     Gehäuses    so     aus-          bildet,

          dass    die freie Beweglichkeit der     Druck-          platte    nicht     beeinflusst    werden kann und die       Übertragung    von Störschwingungen auf den       mikrofonisch        wirksamwerdenden    Teil durch       Fortleitung    der     Störschwingungen    über die       Befestigungsteile    verhindert     wind.    Das kann       beispielsweise    dadurch erreicht werden, dass  die     Druckplatte    ,

  durch eine Schutzhülle     ab-          gedeckt    ist, deren     Flächenausdehnung    so  gewählt     ist,    dass. sie zwischen ihrer     Befesti-          gungsstelle    an einem     Träger    für das     Gehäuse     und der     Druckplatte    nicht gespannt ist, so  dass sie die freie     Bewegung    der     Druckplatte     nicht     behindert.     



  Im     folgenden    ist der     Gegenstand    der vor  liegenden Erfindung anhand     eines        Aus-          führungsbei3pieles        beschrieben    und in     an-          liegender        Zeichnung        dargestellt,        wobei        ein          elektromagnetisches    Mikrofon gewählt wurde.

    Es     bedeuten:          Fig.    1     einen        Querschnitt    durch eine  Mikrofonkapsel und ihr     Gehäuse,          Fig.    2! ein Mikrofon gemäss     Fig.    1 mit  einer im     Schnitt        dargestellten        Schutzhülle,          Fig.        3:

          ein        Mikrofon    gemäss     Fig.    1, welches  in einer     Schutzkappe        gelagert        ist,        wobei    der  Stoff der     Schutzkappe    im Schnitt     dargestellt          ist.     



  Das Mikrofon gemäss     Fig.    1 weist eine       Kapsel    1 auf, .welche einen Elektromagneten  2 aufnimmt. Die     Kapsel    ist durch     eine            Membran    3     abgeschlossen"    die     .gegenüber    dem  Pol des Elektromagnetes 2 einen Anker 4  trägt.

   Die     Mikrofonkapsel    1     ist    in der Nähe       zweier        gegenüberliegender        Endflächen    der       Kapsel,        nämlich    an den     Stellen    5 und 6 in  einem Gehäuse 7     elastisch    gelagert, zum       Beispiel        durch        Schwammgummi        oder    Federn.

         Bei.        Federlagerung    können     diese    zur Dämp  fung einen     Gummiüberzug    erhalten.     Das          Gehäuse    7     ist    zum Schutz der Kapsel 1 gegen       @Störsohwingungen    schallhart     ,ausgebildet    und  kann zum     Beispiel    aus     Messing    oder Alumi  nium     bestehen.    Das     Gehäuse    7 ist     durch     einen     Deckel    8     abgeschlossen,

      durch welchen       -ein        Verbindungsglied    9 frei     hindurchragt,     das an seinem nach aussen liegenden Ende eine       Druckplatte    10     trägt.    Das Verbindungsglied  9 kann mit dem     Anker    4     aus    einem     Stück          bestehen    und an der     Membran    3 durch Ver  nieten     befestigt    werden.

       Wird    das Mikrofon  an den Kopf     oder    Hals des Benutzers     ange-          legt,    so     überträgt        sich    der auf die     Druck-          platte    10     ausgeübte    Anlegedruck auf     die          Membran    3, und, da     diese        sehr        steif    ist, auf  die     ganze        Kapsel    1,

       ohne    dass eine     Durch-          biegung    der     Membran    3 und     damit    eine       Idaftspaltänderung        auftritt.        Dagegen        wird     die     ganze        Kapsel    1     innerhalb        des        Schutz-          g-ehäuses    7     verschoben,    da die     Kapsel    1 und  ihre Lagerung so bemessen     und    ausgebildet  sind,

   dass     die    Kapsel mit der federnden  Lagerung     eine        sehr    tiefe     Eigenfrequenz    be  sitzt. Wegen der hohen.     Eigenfrequenz    des       aus    der     Membran    3 samt     Druckplatte    10 und  der     Kapsel    1     bestehenden        Schwingungsge-          bildes    wird     eine    zu     starke    Bewegung der       Mikrofonkapsel    durch     die    zu     übertragenden,

       verhältnismässig     hochfrequenten        Sprach-          schwingungen        verhindert,    und die zu über  tragenden     Sprachsahwingnngen    kommen an       der    Membran 3     bezw.    an dem Luftspalt       zwischen        Anker    4 und     dem    Pol     des        zusammen     mit der Kapsel 1 in Ruhe bleibenden     Magnet-          systeme    2 voll zur Wirkung.

   Wie aus der  Figur ersichtlich wird die Kapsel 1 von den  elastischen, zum     Beispiel        ringförmig    aus  gebildeten     Lagerungsteilen    an der Stelle 5  umfasst     und    an der     Stalls    6     an        ihrem.    Boden           unterstützt.        Durch        dmese    Anordnung     w%rd     eine     aufrechte        Stellung.    der Kapsel 1 im       Gehäuse    7 erzielt,     wodurch,

  die        Gleichm#Wig-          k        .eit    der Übertragungsgüte weiterhin unter  stützt wird.  



  An Stelle des dargestellten     elektromagne-          tischen        Mikrofons    kann natürlich auch mit  gleichem     Vorteil    ein solches     verwendet     werden, das nach dem     elektrodynamischen     oder     gondensatorprinzip    arbeitet.  



       Gemässi        Fig.    2 weist das     Berührungsmi-          krofon    nach     Fig.    1 zum Schutz seiner     emp-          findlichen    Teile eine Hülle,     zum        Beispiel     aus     weichem    Leder auf. Die Hülle 11 ist     mit     einem Falz 12 versehen, welcher in den  Zwischenraum     zwischen    der     Druckplatte    10  und dem     Gehäuse    7 eingreift.

   Durch     diesen     Falz wird bewirkt,     dass@die        relative        Beweb-ung     der     Druckplatte    10     gegenüber    dem     Gehäuse     7 durch die     Umhüllung    11 nicht     behindert     wird .und     auch@keine,Störschwin"cungendurch          Körperleitung    auf die Druckplatte 10 und  damit auf     die        Meinbran    3     übertragen        werden          können.     



       Fig.        -3    zeigt     das    Mikrofon in der     Wand     einer Schutzkappe. oder     dergl.    eingebaut.       Die    eigentliche Befestigung     des        Gehäuses    7       geschieht    zwischen der Wand 13 und     dem          Futter    14 der     ,Schutzkappe.        Zur        Sicherung          ,

  gegen    Verdrehen des Gehäuses 7 in der  Wand der Schutzkappe und zum Schutz     des          mikrofonisch    wirksam     wendenden.    Teiles 10       wird    das     Gehäuse        samt        Druckplatte    durch       eine    Decke 15 nach     aussen    abgedeckt.

   Die  Länge     ,d-er    Decke 15     zwischen    ihrer Befesti  gungsstelle     an        der    Wand 13 und     zwischen,    der       Stelle,    an welcher die Decke 15 an dem       mikrofonisch        wirksamwerdenden    Teil 10 an  liegt,     ist    grösser bemessen     als.    die direkte       Entfernung        .zwischen    ,diesen beiden     Punkten.     Dadurch wird, ähnlich     wie        durch,

      den Falz  12 bei     der        Ausführung    :gemäss     Fig.    2 der  Teil 10 durch     die        @Schutzdecke    15 in     seinen          Bewegungen        nicht        behindert.        Ausserdem     wird aber     gleichzeitig    die     Übertragung    von       Störschwingungen.,    in welche     die        Wand    13    versetzt werden     kann,

          durch        Körperleitung     auf den mikrofonisch     wirksam    werdenden  Teil 10; unterdrückt, da die Decke 15 infolge  ihrer grossen     Länge    nicht als starre, die     Über-          leitung    .der     Störschwingungen    begünstigende  Verbindung wirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Berührungsmikrofon mit in einem Gehäuse eingebauter Mikrofonkapsel, bei welchem die zu übertragenden @Schalls.chwingungen auf eine Membran einwirken:
    , dadurch gekenn zeichnet, @dass die Mikrofonkapsel federnd im Gehäuse gelagert ist und die an der Kapsel angeordnete Membran über einen Träger mit einer ausserhalb des Gehäuses angeordneten Druckplatte verbunden ist, wobei der Träger freibeweglich, durch das Gehäuse hindurch ragt.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Berührungsmikrofon nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Verbin dungsglieder (5, 6),. idie die elastische Lagerung der Kapsel (1) in dem Gehäuse (7) :
    gewährleisten, in der Nähe von ein- ander gegenüberliegenden Endflächen der Kapsel (1) angeordnet sind. z. B,eriOhrungsmikrofon nach Patentanspruch.., dadurch gekennzeichnet, dass die Druck- platte (10) @durch eine ,Schutzhülle (11) abgedeckt ist,
    welche einen in einen Zwischenraum, zwisohen dem Gehäuse (I) und der Druckplatte (10) eingreifenden Falz (12) aufweist, um die freie Bewe gung der Druckplatte (10) nicht zu behindern. 3.
    Berührungsmikrofon nach Patentanspruch, dladurch gekennzeichnet, dass, die Druck- platte (101) durch eine Schutzhülle (15) abgedeckt ist, die an einem Träger (1.3) für das Gehäuse (7) derart befestigt ist, dass sie die Druckplatte (10) ungespannt überdeckt, um deren freie Bewegung nicht zu behindern.
CH198550D 1935-09-13 1936-09-01 Berührungsmikrofon mit in einem Gehäuse eingebauter Mikrofonkapsel. CH198550A (de)

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