CH197984A - Zündeinrichtung für Metalldampfgleichrichter mit flüssiger Kathode. - Google Patents

Zündeinrichtung für Metalldampfgleichrichter mit flüssiger Kathode.

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CH197984A
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  Zündeinrichtung für     Metalldampfgleichrichter    mit     flüssiger    Kathode.    Die Zündung von     lYLetalldampfgleichrieh-          tern    mit flüssiger Kathode, beispielsweise  von     Quecksilberdampfgleichrichtern,    ist ver  hältnismässig einfach zu lösen, wenn es sich  um mehrphasige Gefässe oder um Gleichrich  ter mit Erregung handelt.

   Bei solchen Gleich  richtern     inuss    nur vor der     Inbetriebnahme    ge  zündet werden, da der Kathodenfleck nicht  erlischt, solange der Strom einen von der       Konstruktion    des Gefässes     abhängenden    Wert  nicht     unterschreitet.    Bei     einanodigen    Gleich  richtern ohne Erregereinrichtung, bei denen  zu     Beginn    jeder     positiven    Halbwelle der  Anodenspannung der Kathodenfleck neu ge  zündet werden     muss,    treten erhebliche Schwie  rigkeiten auf.

   Die zur Zündung in diesem  Fall verwendeten Halbleiterstifte, die von  oben in die Kathode eintauchen und von  einem periodischen     Strom    solcher Phasenlage  durchflossen werden, dass in dem beabsichtig  ten Zündaugenblick der Strom über den Halb  leiter zur Kathode fliesst, werden     in        kurzer       Zeit durch den Hauptstrom zerstört, da der  Kathodenfleck sich in der Nähe -des Halb  leiterstiftes festsetzt und diesen auf     sehr    hohe  Temperatur erhitzt.

   Erfindungsgemäss ist,  deshalb oberhalb der Kathodenoberfläche eine  unbewegliche Zündanode vorgesehen, wobei  dafür gesorgt ist, dass, zwischen ihr und der  Kathode     eine    so grosse Dampfmenge ent  wickelt wird, dass die Zündung des Ka  thodenflecks einsetzen kann, sobald die Zünd  anode das zum     Zünden    erforderliche positive  Potential gegenüber der Kathode aufweist.  



  Die     Abbildungen    zeigen Ausführungs  beispiele der Erfindung in zum Teil schema  tischer Darstellung. Das metallische Gefäss 1  enthält die Anode 2 und die mit     Quecksilber     gefüllte Kathode 3. Zur     Steuerung    der Ent  ladung kann     ein    Steuergitter 4 vorgesehen  sein. Zum Schutz gegen das Auftreffen von       Quecksilbertropfen        ist    die Anode und ihr       Gitter    von     einem        entsprechend    geformten       Schutzrohr    5 umgeben. Zum Halten der      Anode dient der Stromleiter 6, der mit dem  Isolator 7 vakuumdicht verbunden ist.

   Die  Zuleitung 8 zum Gitter kann ebenfalls durch  diese mit der     Abschlussplatte    9 des Gleich  richters hindurchgeführt werden. Zur Zün  dung des Kathodenflecks auf dem Queck  silber dient erfindungsgemäss die Zündanode  10, die in geringem Abstand von der Kathode  angeordnet ist, und in deren Nähe eine ver  hältnismässig grosse Dampfdichte erzeugt  wird. Zu diesem Zweck wird mit Hilfe des  Heizkörpers 11 das Quecksilber 12 zum Ver  dampfen gebracht und durch Rohre 13 und  14 an der Zündanode 10 vorbei gegen die Ka  thode geblasen. Durch das Verbindungsrohr  15 wird das verdampfende     Quecksilber    lau  fend ersetzt.  



  Durch den hohen Dampfdruck in der Um  gebung der Zündanode und in der Entladungs  strecke zwischen ihr und der Kathode wird  die Einleitung des Zündlichtbogens schon mit  verhältnismässig geringer Spannung zwischen  der Zündanode und der Kathode ermöglicht.  



       In    vielen Fällen ist es zweckmässig, das       Gitter    4, das zur Zündung und zur     Ent-          ionisierung    dient, an dieselbe Spannung zu  legen wie die Zündanode 10. Durch die     rings-          förmige        Ausbildung    der Kathode wird ver  hindert, dass der Kathodenfleck unter der       Öffnung    des     Anodenschutzrohres    5 brennt,  und dass Quecksilberdampf und Quecksilber  tropfen in die nähere Umgebung der Anode  gelangen.

   Durch die Kühlung des mittleren  Teils 16 der Kathode durch den     Luftstrom     17     wird    der Dampfdruck im Innern des  Schutzrohres 5 und damit in der Umgebung  der Anode 2 bestimmt.  



  Bei der beschriebenen, in     Abb.    1 dar  gestellten Anordnung treten gelegentlich Stö  rungen dadurch auf, dass der Kathodenfleck  auf der Oberfläche des Quecksilbers anstatt  bei 3 bei 12 zündet. Dieser Nachteil kann  durch entsprechende Verengung des Verbin  dungsrohres 13 oder durch Anordnen von  Hindernissen in dieser Leitung vermieden  werden.         Ab\b.    2 zeigt als weiteres Ausführungs-         beispiel    eine Anordnung, bei der der Dampf  strom dazu benutzt wird, den Kathodenfleck  aus dem Heizgefäss herauszublasen, sobald  die Stromstärke einen bestimmten Wert über  schreitet. Im Innern des Heizgefässes 18 ist  der durch den Widerstand 19 geheizte Körper  20 angebracht, durch den das Quecksilber bei  21 zum Verdampfen gebracht wird.

   Wenn  die Zündanode 22, die in geringem Abstand  von der Öffnung 23 des Heizgefässes angeord  net ist, ein genügend hohes positives Poten  tial gegenüber dem Quecksilber 24 aufweist,  zündet der Lichtbogen. Der Kathodenfleck  brennt zunächst im Innern der Kammer etwa  bei 21 und wird, wenn der Zündstrom sehr  gross ist, oder sobald der     Hauptkathodenfleck     genügend Wärme entwickelt, aus der Öffnung  23 herausgeblasen. Auf diese Weise wird eine  Zerstörung der Zündeinrichtung durch den       Hauptkathodenfleck    vermieden.  



  In manchen Fällen ist es zweckmässig, die       Heizkammer    18 aus einem schlecht wärme  leitenden Stoff, z. B. einem keramischen  Werkstoff, zu machen oder sie doppelwandig  auszubilden, damit bereits eine geringe     Heiz-          energie    ausreicht, um das     Quecksilber    auf  etwa 100   zu erwärmen.  



       Abb.    3 zeigt als weiteres Ausführungs  beispiel eine ähnliche Anordnung, bei der der  Heizkörper 20 gerade so wie in     Abb.    2 durch  einen Widerstand 19 geheizt wird. Die Zünd  anode 25 ist in der Nähe des untern Endes  des Heizkörpers 20 angebracht und     schirm-          förmig    ausgebildet. Es entsteht dadurch eine  Stauung von Dampf zwischen der Kathoden  oberfläche bei 26 und der Zündanode 25,  durch die die Zündung des Kathodenflecks  sehr erleichtert wird. Sobald der Zündstrom  eine gewisse Grösse überschreitet, wird er  durch den Quecksilberdampf fortgeblasen, so  dass auch bei dieser Anordnung eine Zer  störung der Zündeinrichtung durch den       Hauptkathodenfleck    verhindert wird.

   Die  eine Zuleitung des Widerstandes 19 kann  in beiden Fällen, wie in der Abbildung  dargestellt, über das     Kathodenquecksilber     erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zündeinrichtung für Metalldampfgleich- richter mit flüssiger Kathode, insbesondere für iQuecksilberdampfgleichrichter, dadurch gekennzev;hnet, dass in der Nähe der Katho denoberfläche eine unbewegliche Zündanode vorgesehen ist, wobei dafür gesorgt ist, dass zwischen ihr und der Kathode eine so grosse Dampfmenge entwickelt wird, dass die Zün dung des Kathodenflecks bei positiven Po tential der Zündanode gegenüber der Kathode einsetzt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Zündeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Heizvor- richtung zur Entwicklung des Dampfes vorgesehen ist. 2. Zündeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet,.
    dass das Heizgefäss mit dem Kathoden quecksilber kommuniziert. 3. Zündeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das Heizgefäss durch eine Öffnung, die nur teilweise vom .Queck silber ausgefüllt ist, mit dem Kathoden quecksilber in Verbindung steht.
    4. Zündeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zündanode als Schirm ausgebildet und der Heizkörper so an geordnet ist, dass . die grösste Dampf- entwicklung unter dem Schirm stattfindet. 5.
    Zündeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass das Heizgefäss zur Vermin- derung - der Wärmeabgabe aus einem schlecht leitenden keramischen Werkstoff hergestellt ist. 6. Zündeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3 ' und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizgefäss doppel wandig ausgebildet ist.
CH197984D 1936-06-06 1937-05-28 Zündeinrichtung für Metalldampfgleichrichter mit flüssiger Kathode. CH197984A (de)

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