CH197868A - Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Reissverschlussgliedern aus Aluminium oder dessen Legierungen durch Elektrolyse. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Reissverschlussgliedern aus Aluminium oder dessen Legierungen durch Elektrolyse.

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CH197868A
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    • C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25D—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D7/00—Electroplating characterised by the article coated
    • C25D7/02—Slide fasteners

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Description


  Verfahren und Vorrichtung zur     Behandlung    von     Beissverschlussgliedern    aus  Aluminium oder dessen Legierungen durch Elektrolyse.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren und eine für die Ausübung des     Ver-          fährens    bestimmte Vorrichtung, um Reiss  verschlussglieder aus Aluminium oder Alu  miniumlegierungen     in        elektrolytischen    Bä  dern zu behandeln, zum Beispiel zu galvani  sieren oder zu oxydieren und hierdurch  widerstandsfähiger oder für eine Färbung  geeigneter zu machen.  



  Bei den bisherigen Verfahren dieser Art  hat man die     Verschlussglieder    auf einen       stab-    oder drahtförmigen Leiter aufgereiht.  Will man hierbei den erforderlichen innigen  Kontakt erzielen, so müssen die Glieder mit  ihren Schenkeln fest auf den     Kontakt    ge  klemmt werden, was aber die Gefahr einer  Verformung und des     Unbrauchbarwerdens.     der Glieder mit sich     bringt.    Auch tritt beim  Biegen des     dünnen    Trägers leicht ein Lockern       ein,    so dass die Glieder den Kontakt ver  lieren.

   Um diesen     Übelstand    zu beseitigen,  ist bereits eine Vorrichtung zum Einhängen  von     Rcissverschlussgliedern    vorgeschlagen    worden, bei der die     aufeinanderliegenden          Glieder    durch eine Spannvorrichtung fest     an-          einandergepresst    werden, ohne dass auf die  Lage der Glieder achtgegeben wird.

   Hier ist  zwar die     Kontaktgebung    zwischen den auf  einandergereihten_ Gliedern verbessert, jedoch  zeigt sich dann der Mangel, dass die Glieder  an den Seitenflächen nicht oder     nicht    genü  gend oxydiert werden, so dass der     -Überzug     ungleichförmig     wird.    Dadurch erhalten die  Glieder auch an beim fertigen Verschluss  sichtbaren Stellen beim Färben ein schecki  ges, unschönes Aussehen.  



  In Erkenntnis dieses Nachteils hat man  bereits vorgeschlagen, die Glieder fertig und  im richtigen     Abstande    auf dem Tragband des  Verschlusses zu befestigen und als Strom  leiter ein in die Zwischenräume der Glieder  schraubenförmig gewundenes und fest an  die Glieder gedrücktes Metallband zu be  nutzen. Hier ergibt sich aber, ganz abge  sehen von der Schwierigkeit der Kontakt  gebung, der Nachteil, dass das     Verschlussband         mit in das elektrolytische Bad muss und hier  durch die Säure angegriffen wird.

   Ausserdem  ist ein Färben der oxydierten Glieder in  einer andern Farbe als der des Bandes nicht  möglich, da beim Einbringen des     Verschluss-          streifens    in das     Fäärbbad    das Stoffband     die     gleiche Farbe annimmt.  



  Zur Vermeidung aller dieser Mängel wer  den die     Verschlussglieder    beim Verfahren ge  mäss der Erfindung mit ihrem Kopfteil auf  einanderliegend, mit ihrem rückwärtigen, zur  Befestigung dienenden Teil dagegen abwech  selnd nach verschiedenen Richtungen wei  send zu einem Stab     aneinandergereiht    und  dieser wird als Elektrode verwendet.  



  Auf diese Weise ist einerseits ein wirk  samer Stromleiter nur aus den Verschluss  gliedern geschaffen, und anderseits mit  Sicherheit eine gleichmässige Oxydation und  Färbung der Glieder auf ihrer beim fertigen  Verschluss sichtbaren Fläche erreicht. Durch  Druck auf die Enden des Stabes kann der       Stromschluss    zwischen den Gliedern noch  verbessert werden.  



  Zur Durchführung des Verfahrens kann  man zweckmässig sieh einer Vorrichtung  bedienen, die erfindungsgemäss zwei im  Abstand voneinander angeordnete Schienen       besitzt,    die zum     Aufreihen    der     Verschluss@     glieder bestimmt sind. Als Werkstoff für die  Schienen kann nichtleitender fester Stoff be  nutzt werden, jedoch wurde gefunden, dass  sich für die Herstellung der Schienen auch  oxydiertes Aluminium eignet, da dieses  durch seine     Oxydschicht    einen     Stromschluss     verhindert.

   Die Schienen sind zweckmässig  unten und oben durch ein     Widerlager    ver  bunden, von denen mindestens das obere ab  nehmbar angeordnet ist und eine mit einem  Aufhänger versehene Spannschraube trägt,  die über einen an den Schienen geführten       H-förmigen    Schlitten an dem Stab angreift.  Das untere     Widerlager    kann vorteilhaft aus  einer fest mit den Schienen verbundenen  Lasche und einem darüber angeordneten,  durch einen Gummipuffer oder dergleichen  elastisch abgestützten Gleitstück bestehen.  



  Auf der Zeichnung ist der Erfindungs-         gegenstand    in einem Ausführungsbeispiel  dargestellt, und zwar zeigen:       Fig.    1. die Vorrichtung mit den     Ver-          schlussgliedern    in Vorderansicht,       Fig.    2 in Seitenansicht, und       Fig.    3 im Schnitt nach der Linie     III-111     der     Fig.    1.  



  Die Vorrichtung besitzt zwei dünne Alu  miniumschienen 4, 5 deren Oberfläche oxy  diert und dadurch nichtleitend gemacht ist.  Auf die Schienen sind die Reissverschluss  glieder 9 derart aufgereiht, dass sie mit ihren  Kopfteilen 11     ineinandergreifen    und mit.  ihren rückwärtigen zur Befestigung dienen  den Klemmschenkeln<B>1.0</B> wechselweise nach  entgegengesetzten Richtungen weisen, so     da,ss     ein zusammenhängender Stab entsteht. Dem  entsprechend ist. der Abstand der     beiden     Schienen 4, 5 voneinander ungefähr gleich  der Länge des die     Versch.lusselemente    tragen  den Kopfteils der Glieder.  



  Unten sind die Schienen durch Laschen 6  fest miteinander     verbunden.        Oberhalb    der  Laschen ist ein an den Schienen geführtes  und als unteres     Widerlager    dienendes     H-för-          miges    Gleitstück 7 angeordnet, das sich ge  gen die Laschen 6 über einen elastischen  Gummipuffer 8 abstützt. Am obern     Ende     der Schienen ist ein U-förmiges, geschlitztes  Verbindungsstück 12 angeordnet, das durch  Kopfstifte 13 mit den Schienen 4, 5 lösbar  verbunden ist.

   Der Quersteg des Verbin  dungsstückes 1.2 hat eine durchgehende Ge  windebohrung für eine Druckschraube 14 mit  Haken     1.5    zum Aufhängen auf den oberhalb  des elektrolytischen Bades befindlichen  Stromleiter, und zwar der Anode. Die Spann  schraube 14 dient zum Niederdrücken der       Verschlussglieder    auf das untere     Widerlager     7. Der Angriff der Druckschraube 14 an den  Stab 9 erfolgt über einem     H-förmigen,    in den  Schienen 4, 5 geführten Schlitten 16.  



  Die Herstellung des Stabes erfolgt in der  Weise, dass bei abgenommener Brücke 12  und Schlitten 16 die Glieder mit ihren  Schenkeln einzeln, und zwar abwechselnd  einmal auf die rechte und einmal auf die  linke Schiene so aufgereiht werden, dass sie      mit ihren     Verschlusselementen    ineinander  greifen. -Dieses Aufreihen der Glieder kann  automatisch erfolgen, wobei, falls die Glieder  alle in gleicher Lage zugeführt werden, der  Halter 4, 5 so geschwenkt wird, dass die Glie  der abwechselnd auf die eine und die andere  Schiene kommen. Nach Herstellung des Sta  bes werden der Schlitten 16 und die Brücke  1.2 mit Spannschraube 14 aufgesetzt.

   Durch  Niederschrauben der Spannschraube 14 wird  der Stab 9 fest gegen das untere     Widerlager     gedrückt und dadurch ein sicherer Kontakt  zwischen den Gliedern gewährleistet. Um  jedes Klemmen beim     Zusamendrücken    der  Glieder zu     verhindern,    sind die Schienen 4,  5 so dünn, dass sie frei und ohne Zwang     zwi-          s        c        'hen        c        lie        Klemmschenkel        der        Glieder        grei-          fen.    Nach dem Spannen wird der Stab 9.

   mit  dem Halter in das elektrolytische Bad ein  gehängt und wirkt dann als Elektrode, wo  bei eine gleichmässige Oxydation der beim  fertigen Verschluss sichtbaren Flächen er  zielt wird. Nach dem Oxydieren wird der  Stab zwecks     Färbens    in ein     Farbbad    über  führt.  



  Die     aufeinanderfolgenden    Glieder des  Stabes brauchen nicht notwendig um 180    gegeneinander versetzt zu sein,. vielmehr ist  ohne Beeinträchtigung auch ein kleinerer  Winkel geeignet, wenn er den     hintern    Teil  der     Verschlussglieder    genügend frei lässt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zur Behandlung von Reissver- - schlussgliedern aus Aluminium oder des sen Legierungen in elektrolytischen Bä dern, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussglieder mit ihrem Kopfteil auf einanderliegend, mit ihrem rückwär tigen, zur Befestigung dienenden Teil dagegen abwechselnd nach verschiedenen Richtungen weisend zu einem Stab an einandergereiht werden, und dass dieser als Elektrode verwendet wird.
    IL Vorrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch zwei im Abstand vonein ander angeordnete Schienen (4, 5), wel che zum Aufreihen der Verschlussglieder bestimmt sind. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Ver- schlussglieder auf Schienen (4, 5) aufge reiht werden, welche um etwas mehr als die Länge des Kopfteils der Glieder aus einanderstehen und von geringerer Stärke sind, als der Abstand der Schenkel der Glieder. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Schie nen (4, 5) aus nichtleitendem Werkstoff bestehen. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Schienen (4, 5) unten und oben durch ein Wider lager für den Stab bildende Teile ver bunden sind, von denen mindestens der obere (12)-abnehmbar angeordnet ist und eine mit einem Aufhänger (15) versehene Spannschraube (14) trägt, und dass ein an den Schienen (4, 5) geführter H-för- miger Schlitten (16) vorgesehen ist. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das untere Widerlager aus einem festen Verbin dungsstück (6) und einem darüber an geordneten, durch einen Gummipuffer (8) abgestützten Gleitstück (17) besteht.
CH197868D 1937-06-03 1937-06-03 Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Reissverschlussgliedern aus Aluminium oder dessen Legierungen durch Elektrolyse. CH197868A (de)

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