CH197818A - Verfahren zur Regelung des Zuges einer Fahrzeugheizanlage. - Google Patents
Verfahren zur Regelung des Zuges einer Fahrzeugheizanlage.Info
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60H—ARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
- B60H1/00—Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
- B60H1/22—Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices the heat being derived otherwise than from the propulsion plant
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Description
Verfahren zur Regelung des Zuges einer Fahrzeugheizanlage. Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver fahren zur Regelung des Zuges einer Fahr zeugheizanlage und eine Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens. Bei solchen Anlagen ist es schwierig den Zug für die Verbrennung bei allen Fahrgeschwindigkeiten so zu regeln, dass eine gleichmässige Ver brennung im. Feuerungsapparat stattfindet, sei dies nun ein Brenner für festen, flüssigen oder gasförmigen Brennstoff. Diese Schwie rigkeit, welche besonders bei hohen Fahr geschwindigkeiten auftritt, wie sie heute er forderlich sind, z. B. 120 km/h, wird bei dem Verfahren nach der Erfindung dadurch be hoben, dass am Kaminaustritt eine künstliche Stauung des Fahrwindes hervorgerufen wird, durch welche die Saugkraft desselben herab gesetzt und praktisch bei allen Fahrgeschwin digkeiten gleich gehalten wird. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel einer Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gezeigt. Fig. 1 zeigt schematisch die Heizanlage eines.Fahrzeuges, Fig. 2 die am Austritt des Kamins aus dem Wagendach vorgesehene Vorrichtung, und Fig. 3 den Seitenriss zu Fig. 2. Die Heizung des Wagens wird durch in den Wagen zwangsweise eingeführte Frisch luft bewirkt; welche in einem Lufterhitzer 1 erwärmt wird. Die Luft wird durch den Ventilator 2 angesaugt und durch dessen Druckstutzen 3 über die Heizrohre 4 und den Mantel der Feuerung 4a geleitet. Sie verlässt den Lufterhitzer durch das Rohr 5, von welchem aus die warme Luft durch die Kanäle 6 dem nicht näher dargestellten Wageninnern zugeführt wird. Die Beheizung der-Rohre 4 erfolgt mittels des Ölbrenners 7, dessen Verbrennungsgase durch das Innere der Rohre 4 streichen und durch das Kamin 8 hindurch über das Wa gendach -9 hinausgeführt werden. Der Öl brenner 7 wird" durch nicht gezeichnete Thermostate so geregelt; dass im Wagen innern stets die gewünschte Temperatur herrscht. Der über das Dach streichende Fahrwind erzeugt im Kamin 8 einen gewis sen Unterdrück, der je nach der Fahrge- schwindigkeit grösser oder kleiner ist. Ver suche zeigten, dass bei der maximalen Fahr geschwindigkeit eines Wagens von 120 km/h bis 15 mm Unterdruck im Kamin auftritt, was einen so starken Zug zur Folge hatte, dass die Brennerflamme durch zu starke Luft zufuhr gelöscht wurde. Zur Behebung des Übelstandes wurde die in Fig. 2 näher ge zeigte Vorrichtung zur Vergleichmässigung des Zuges bei den verschiedenen Fahrge schwindigkeiten eingebaut. Diese besteht im wesentlichen aus einer rechteckigen quer zur Fahrtrichtung gestellten Platte 10, die teils über die Oberkante des Kamins hervorsteht, teils in dasselbe hineintaucht. Die Oberkante und die Unterkante der Platte 10 verlaufen horizontal. Es hat sich gezeigt, dass durch Verstellen der Platte in die richtige Höhen lage ein Unterdruck von nur etwa 1-2 mm Wassersäule im Kamin bei allen Geschwin digkeiten von Null bis zum Maximum erzielt werden kann. Zur Verstellung sind an der Platte 10 Lappen 11 angesetzt, welche längs der mit dem Aufsatz 12 fest verbundenen Schrauben 13 mittels der Muttern 14 auf wärts oder abwärts geschoben werden kön nen. Ist durch Betriebsversuche die richtige Höhenlage der Platte 10 gefunden, bei der nur der genannte geringe Unterdruck und keine Stauung im Kamin erzielt wird, so werden die Lappen 11 auf irgendwelche Weise in ihrer Höhenlage fixiert. Die Art der Feuerung ist für die An wendung des Verfahrens Nebensache, es kann sowohl eine (Ölfeuerung als auch eine Kohlen- oder Gasfeuerung vorgesehen sein. Mit Vorteil wird die Platte 10 als in der Achse des Kamins liegendes, senkrecht zur Fahrtrichtung angeordnetes ebenes Blech aus geführt. Die Wirkung für beide Fahrtrich tungen ist dann gleich, sofern das Kamin in der Mitte der Wagenlänge eingebaut ist. Befindet sich das Kamin nicht in der Mitte der Länge des Daches des Fahrzeuges, so kann die Platte 10 etwas aus der Mitte des Kamins versetzt werden, um für beide Fahrt richtungen gleichen Zug im Kamin zu er halten; die Richtung und Grösse der Ver- setzung muss ebenfalls durch Probieren in jedem Ausführungsfall gesucht werden. Zum gleichen Zweck kann die Platte auch etwas geneigt ausgeführt werden, wie in Fig. 1 gestrichelt angedeutet ist, und zwar mit Neigung ihrer Oberkante gegen jene Seite, auf welcher der grössere Abstand des Kamins vom Dachende vorhanden ist.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> Verfahren zur Regelung des Zuges einer Fahrzeugheizanlage, dadurch gekennzeich net, dass am Kaminaustritt eine künstliche Stauung des Fahrwindes hervorgerufen wird, durch welche die Saugkraft desselben herabgesetzt und praktisch bei allen Fahr geschwindigkeiten gleich gehalten wird. Vorrichtung zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Platte in das Ka min mindestens annähernd senkrecht zur Fahrtrichtung des Fahrzeuges so einge setzt ist, dass der obere Rand der Platte die Oberkante des Kamins überragt, de ren unterer Rand aber in das Kamin hineintaucht.UNTERANSPRüCHE: Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Platte einen rechteckigen Umriss hat, und dass ihre Ober kante und ihre Unterkante horizontal liegen. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Platte eben ist, zum Zwecke, für beide Fahrtrichtun gen den gleichen Effekt zu erreichen. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Platte ge gen die Vertikale leicht geneigt ist, zum Zwecke, bei Anordnung des Kamins vor oder hinter der Mitte der Länge des Wa gendaches für beide Fahrtrichtungen den gleichen Effekt zu erzielen.Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Platte mit einer Verstellvorrichtung zur Verstellung ihrer Höhenlage versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH197818T | 1937-05-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH197818A true CH197818A (de) | 1938-05-31 |
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|---|---|---|---|
| CH197818D CH197818A (de) | 1937-05-15 | 1937-05-15 | Verfahren zur Regelung des Zuges einer Fahrzeugheizanlage. |
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|---|---|
| CH (1) | CH197818A (de) |
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1937
- 1937-05-15 CH CH197818D patent/CH197818A/de unknown
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