CH192684A - Entladungsröhre, welche zur Erzeugung von elektrischen Schwingungen unter dem Einfluss eines magnetischen Feldes geeignet ist. - Google Patents

Entladungsröhre, welche zur Erzeugung von elektrischen Schwingungen unter dem Einfluss eines magnetischen Feldes geeignet ist.

Info

Publication number
CH192684A
CH192684A CH192684DA CH192684A CH 192684 A CH192684 A CH 192684A CH 192684D A CH192684D A CH 192684DA CH 192684 A CH192684 A CH 192684A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
anodes
discharge tube
cathode
magnetic field
anode
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Publication of CH192684A publication Critical patent/CH192684A/de

Links

Landscapes

  • Lasers (AREA)

Description


  Entladungsröhre, welche zur Erzeugung von elektrischen Schwingungen  unter dem     Einfiuss    eines magnetischen Feldes geeignet ist.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Ent  ladungsröhre, welche zur Erzeugung von  elektrischen Schwingungen derjenigen Art  geeignet ist, welche unter Einfuss eines  magnetischen Feldes erzeugt werden. Die  Schwingungen, die mit einer derartigen Röhre  erzeugt werden können, lassen sich in ver  schiedene Gruppen einteilen.  



  So können zurr Beispiel mit einer     Oszil-          latorröhre,    die eine zylindrische     Anode    auf  weist, die ihrerseits eine geradlinige Kathode  symmetrisch umgibt, Schwingungen erzeugt  werden, deren     Schwingungszeit    von der glei  chen Grössenordnung wie die     Umlaufzeit    der  Elektronerv in der Röhre ist. Die Frequenz  dieser Schwingungen ist proportional zu der  Stärke des Magnetfeldes.  



  Eine zweite Art von Schwingungen kann  mit einer     Oszillatorröhre    erzeugt werden, in  der zwei oder mehr Anoden symmetrisch in  bezug auf eine Kathode angeordnet sind und  bei der ein negativer Widerstand auftritt,    wenn an zwei einander gegenüberliegenden  Anoden ein Potentialunterschied angelegt  wird. Wird zwischen zwei einander gegen  überliegende Anoden ein     Schwingungskreis     angeschlossen, so werden infolge des nega  tiven Widerstandes in diesem     greis    Schwin  gungen erzeugt, deren     Frequenz    durch die  Eigenfrequenz des     Schwirrgungakreises    be  dingt ist. Die     Frequenz    dieser Schwingungen  ist von der Stärke des Magnetfeldes unab  hängig.  



  Eine dritte Gruppe von Schwingungen  wird erhalten, wenn bei einer     Oszillatorröhre,     die ein oder mehrere eine Kathode umgeben  den Anodenpaare aufweist, die zusammen  einen Zylindermantel mit zu der Zylinder  achse parallelen Schlitzen bilden, die Stärke  des Magnetfeldes grösser als die Feldstärke  gemacht wird, bei welcher     der'Anodenstrom     bei Abwesenheit von Schwingungen einen  Mindestwert erreicht. Es werden in diesem  Falle Schwingungen erhalten, deren Frequenz      der     Magnetfeldstärke    umgekehrt proportional  ist. Das Auftreten dieser Schwingungen lässt  sich anhand der Bewegungsgleichungen für  die Elektronen in der Röhre erklären.

   Es  folgt aus diesen Gleichungen, dass beim Vor  handensein einer kleinen Wechselspannung  zwischen den zwei Anoden einer betreffenden       Oszillatorröhre    die Elektronen die Anode  erreichen können, nachdem sie mit gleich  bleibender     Winkelgeschwindigkeiteine        schrau-          benlinienförmige    Bahn zurückgelegt haben.  Es ergibt sich, dass die lineare Geschwindig  keit, mit der die Elektronen auf die Anode  auftreffen, viel geringer ist als die der An.       odengleichspannung    entsprechende Geschwin  digkeit, so dass kräftige Schwingungen er  zeugt werden können.

   Die Frequenz der er  zeugten Schwingungen wird bei einer Genera  torröhre mit zwei Anoden annähernd durch  die Gleichung  
EMI0002.0007     
    bestimmt, in der     Va    die Anodengleichspan  nung,     r"    den Abstand der Symmetrieachse  von den Anoden und H die Stärke des  Magnetfeldes bezeichnet.  



  Die Erfindung bezieht sich auf eine Ent  ladungsröhre, die zwei oder mehr Anoden  paare enthält und sich insbesondere zum Er  zeugen von Schwingungen der letztgenannten  Art eignet. Ein besonderer Vorteil dieser  Art von     Schwingungen    ist, dass sie mit einem  erheblich grösseren Wirkungsgrad erzeugt  werden können, als dies bei den andern  Schwingungsarten möglich ist.

   Die physi  kalischen Vorgänge der Schwingungserzeu  gung dritter     Art,,    wie sie vorstehend erwähnt  sind, sind in einem Schriftsatz von     K.    Post  humus     "Oszillations    in a Split     anode        magne-          tron"    in der Zeitschrift     "Wireless        Engineer11     vom März 1935, S.     126/132    eingehend     be     schrieben worden.  



  Wird zur Erzeugung von Schwingungen  der dritten Art, deren     Frequenz    der Magnet  Feldstärke umgekehrt proportional ist, eine       Oszillatorröhre    verwendet, die zwei oder mehr  Anodenpaare aufweist, die mit einer Aus-         gangsimpedanz    derart verbunden sind, dass  das Potential jeder Anode dem Potential  der nächstliegenden Anoden entgegengesetzt  ist, so können höhere Frequenzen erhalten  werden, \als dies bei Verwendung einer     Oszil-          latorröhre    mit zwei Anoden der Fall ist. Es  können nämlich bei Anwendung einer der  artigen Röhre Schwingungen erzeugt werden,  deren Frequenz annähernd durch die Glei  chung  
EMI0002.0026     
    bestimmt wird.

   Diese     Frequenz    ist also etwa  zweimal so hoch wie die Frequenz, die mit  einer     öszillatorröhre    mit zwei Anoden er  halten werden kann. Sind Schwingungen von  noch höherer Frequenz erwünscht, so kann  eine     Oszillatorröhre    mit drei oder mehr An  odenpaaren angewendet werden, die auf ähn  liche Weise mit einer Ausgangsimpedanz  verbunden sind.  



  Es macht sich dabei jedoch der Übel  stand geltend, dass bei einem bestimmten Wert  der Magnetfeldstärke die     Selbsterregungs-          neigung    um so kleiner ist, je grösser die An  zahl der Anoden der     Oszillatorröhre    ist. Es  ergab sich ausserdem, dass bei einer bestimm  ten     Oszillatorröhre    die     Selbsterregungsneigung     abnimmt, wenn die Feldstärke zunimmt.  



  Diese Übelstände werden erfindungsgemäss  dadurch beseitigt, dass eine Entladungsröhre  verwendet wird, bei der die Abstände min  destens eines Teils der Kathode von den  Anoden unter einander verschieden sind.  



  Im folgenden werden anhand der Zeich  nung Ausführungsbeispiele der erfindungs  gemässen Röhre erläutert.  



  In     Fig.    1 ist eine     Oszillatorröhre    darge  stellt, die zwei Paar Anoden 2, 4 und 3, 5  aufweist, die zusammen einen Zylindermantel  mit zu der Zylinderachse parallelen Schlitzen  bilden und abwechselnd unmittelbar mitein  ander verbunden sind. Die Verbindungen  können bereits an der Röhre selbst vorhan  den sein. Zwischen dem Anodenpaar 2, 4  und dem Anodenpaar 3, 5 liegt ein auf die      zu erzeugende Frequenz abgestimmter Schwin  gungskreis 6, der aus gleichmässig verteilter  Selbstinduktion .und Kapazität besteht. Die       Anodenspannungsquelle    ist einerseits mit  einem Punkt der zur Abstimmung des Kreises  6 dienenden Brücke 7 und anderseits mit  der Kathode 8 der     Oszillatorröhre    verbunden.

    Die Kathode 8 ist geradlinig und steht senk  recht auf der Zeichnungsebene. Die Feld  spule, die mit gleichgerichtetem Wechsel  strom oder Gleichstrom gespeist wird und  derart angeordnet ist, dass die Kraftlinien  parallel zur Kathode verlaufen, ist in der  Figur nicht dargestellt. Die Magnetfeldstärke  in der Röhre ist so viel grösser als die Feld  stärke, bei welcher der Anodenstrom bei Ab  wesenheit von Schwingungen einen Mindest  wert erreicht, gewählt, dass mit der beschrie  benen Schaltung Schwingungen erzeugt wer  den können, deren Frequenz der Magnetfeld  stärke praktisch umgekehrt proportional ist.  Die Abstände der Kathode 8 von den Anoden  2, 3, 4 und 5 sind verschieden, so dass das  elektrische Wechselfeld zwischen den Anoden  in bezug auf die Kathode unsymmetrisch ist.

    Es wird dadurch erreicht, dass bereits vor  dein Auftreten von Schwingungen sich Elek  tronen in denjenigen Gebieten befinden, in  denen ein elektrisches Wechselfeld auftritt,  sobald an die beiden Anodenpaare 2, 4 und  3, 5 eine kleine Anodenwechselspannung ge  langt. Infolge des Vorhandenseins der Tangen  tialwechselkraft, die vom elektrischen Wech  selfeld auf die Elektronen ausgeübt wird,  können die Elektronen auf     schraubenlinien-          förmigen    Bahnen die Anoden erreichen und  können Schwingungen erzeugt werden.

   Je  grösser die Magnetfeldstärke ist, desto weiter  ist das Gebiet, in dem sich die Elektronen  vor dein Auftreten von Schwingungen be  finden, von dem Gebiet entfernt, in dem die       Tangentialwechselkraft    auftritt und desto  grösser muss die Exzentrizität des Glühdrahtes  sein. Das Gleiche gilt für eine Entladungs  röhre mit einer grösseren Anzahl von Anoden  paaren, da in diesem Falle das Gebiet, in  dem das elektrische Wechselfeld auftritt,  mehr in der Nähe der Anoden liegt und    demnach weiter von dem Gebiet entfernt ist,  in dem sich die Elektronen befinden.  



  Bei einer zweiten Ausführungsform einbi       erfindungsgemässen    Entladungsröhre wird eine  geradlinige Kathode verwendet, die jedoch  einen gekrümmten Teil aufweist und sym  metrisch in bezug auf die Anoden liegt.  Eine derartige Kathode ist in     Fig.2    bei  spielsweise dargestellt, in der 8 die Haupt  teile der Kathode und     8a    den gekrümmten  Teil derselben bezeichnet.

   Bei einer     Oszilla-          torröhre    mit einer derartigen Kathode wird  die gewünschte Wirkung infolge des Um  standes erreicht, dass sich vor dem Auftreten  von Schwingungen die vom gekrümmten Teil       8a    ausgesandter) Elektronen in einem Gebiet  befinden, in dem beim Anlegen einer Wech  selspannung an die Anoden ein elektrisches  Wechselfeld auftritt.  



  Bei einer dritten Ausführungsform wird  eine Kathode verwendet, die aus zwei oder  mehr parallelen Drähten besteht. Diese Aus  führungsform ist im Schnitt in     Fig.    3 dar  gestellt, in der die geradlinigen Teile der  Kathode mit 8, 9, 10 und     11    bezeichnet sind.  



  Bei einer weiteren Ausführungsform wird  eine geradlinige Kathode verwendet, die einen  Winkel mit der Symmetrieachse der Anoden  bildet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Entladungsröhre, die zur Erzeugung von elektrischen Schwingungen unter dem Ein fluss eines Magnetfeldes geeignet ist und zwei oder mehr Paare von eine Kathode umgeben den Anoden aufweist, die zusammen einer) Zylindermantel mit zu der Zylinderachse parallelen Schlitzen bilden, dadurch gekenn zeichnet, dass die Abstände mindestens eines Teils der Kathode von den Anoden unter einander verschieden sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Entladungsröhre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kathode aus mindestens zwei parallelen, gerad linigen Drähten besteht. 2. Entladungsröhre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie eine gröss tenteils geradlinige Kathode besitzt, die einen gekrümmten Teil aufweist. 3.
    Entladungsröhre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie eine gerad linige Kathode besitzt, die einen Winkel mit der Symmetrieachse der Anodenpaare bildet. 4. Entladungsröhre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Anoden in zwei Gruppen aufgeteilt sind, wobei die Anoden jeder Gruppe unmittelbar mitein ander verbunden sind, so dass jede Anode einer andern Gruppe angehört als die ihr benachbarten Anoden.
CH192684D 1934-07-07 1935-06-25 Entladungsröhre, welche zur Erzeugung von elektrischen Schwingungen unter dem Einfluss eines magnetischen Feldes geeignet ist. CH192684A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL192684X 1934-07-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH192684A true CH192684A (de) 1937-08-31

Family

ID=19777963

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH192684D CH192684A (de) 1934-07-07 1935-06-25 Entladungsröhre, welche zur Erzeugung von elektrischen Schwingungen unter dem Einfluss eines magnetischen Feldes geeignet ist.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH192684A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE756225C (de) Selbstsperrender Kippschwingungserzeuger
DE876717C (de) Schaltung zur Erzeugung eines Blindwiderstandes zwischen Anode und Kathode einer Elektronenroehre
CH192684A (de) Entladungsröhre, welche zur Erzeugung von elektrischen Schwingungen unter dem Einfluss eines magnetischen Feldes geeignet ist.
DE714101C (de) Schaltung zur Erzeugung von elektrischen Schwingungen
AT147943B (de) Schaltung und Entladungsröhre zur Erzeugung von elektrischen Schwingungen.
DE869515C (de) Einrichtung zur Erzeugung eines Elektronenstrahles fuer Entladungs-roehren von Zylindrischem Aufbau mit einem geradlinigen, in der Zylinderachse angeordneten Leiter
DE892606C (de) Anordnung zur Erzeugung rechteckfoermiger Schwingungen mit leicht steuerbarer Frequenz
DE1440426A1 (de) Selbstmodulierender Hochleistungs-Schweissstromgenerator
CH189268A (de) Schaltung zur Erzeugung von elektrischen Schwingungen.
DE890065C (de) Roehrengenerator
DE705879C (de) Elektrisches Entladungsgefaess zur Vielfachbeschleunigung von Ladungstraegern
DE697315C (de) Vorrichtung zur Erzeugung von Ultrahochfrequenzschwingungen mit Gluehkathodenroehren
DE738320C (de) Magnetfeldroehrenanordnung zur Erzeugung ultrahochfrequenter Schwingungen
DE885562C (de) Anordnung zur Erzeugung von Tonfrequenzen unter Verwendung eines Biegungsschwingungen ausfuehrenden piezoelektrischen Kristalls
AT145679B (de) Thermionischer Generator, bei dem Schwingungen durch die Wirkung eines magnetischen Feldes erzeugt werden.
DE354877C (de) Einrichtung, um entgegengesetzte mechanische oder elektrische Wirkungen auszuloesen, wenn die Frequenz eines Wechselstroms eine Normalfrequenz ueber- oder unterschreitet
DE722991C (de) Anordnung zur Verstaerkung und Erzeugung ungedaempfter elektrischer, insbesondere ultrakurzwelliger Schwingungen nach dem Quersteuerprinzip
DE632327C (de) Roehrenschaltung unter Verwendung einer Roehre mit mehreren Gittern
DE690485C (de) Schaltung zur Frequenzvervielfachung oder -teilung von Hochfrequenz- und Ultrahochfrequenzschwingungen
DE895349C (de) UEbermikroskop
AT153600B (de) Verfahren zur Erzielung vorwiegend frequenzmodulierter Schwingungen bei Magnetron- und Bremsfeldgeneratoren.
DE433286C (de) Einrichtung zur Umwandlung von AEnderungen der Eigenfrequenz eines Schwingungskreises in Strom- und Spannungsaenderungen zur Zeichengebung
AT166193B (de) Vorrichtung mit einer Elektronenröhre mit Geschwindigkeitssteuerung
AT155222B (de) Schaltung zur Frequenzvervielfachung oder -teilung von Hochfrequenz- und Ultrahochfrequenzschwingungen.
DE405129C (de) Roehrengenerator zur Erzeugung mehrerer Frequenzen