CH192581A - Verfahren zur Herstellung einer Imprägnierungsmasse. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Imprägnierungsmasse.

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CH192581A
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paraffin
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Willy Gebhardt Franz
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Willy Gebhardt Franz
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  Verfahren zur Herstellung einer     Imprägnierungsmasse.       Die     Erfindung        betrifft    ein Verfahren zur  Herstellung einer     Imprägnierungsmasse,    das  dadurch gekennzeichnet ist, dass man     Kaut-          schuk    in Gestalt von     Gummimiloh    in einen  geschmolzenen     wachsartigen        Körper,        dessen     Schmelzpunkt     zum.        Beispiel        zwischen    40 und  <B>80'</B>     liegt,        einträgt,

      diese     Mischung    durch  Kochen von Wasser befreit und den Rück  stand     verschmilzt,    so dass     eine    homogene,     ela-          stische,        harte    und     alkali-    und     säurebeständige          Verschmelzung        entsteht,    die keine     chemische          Verbindung        darstellt.     



       Als        wachsartiger        Körper        eignet    sich be  sonders gut Paraffin, an dessen Stelle ähn  liche Ersatzstoffe, wie zum     Beispiel    verschie  dene     Wachsarten,        ,Stearin,    Pechoder derglei  chen     Verwendung    finden können, wenn     die          Beanspruchung        keine    hohe ist.  



  Nach dem     Verfahren    kann eine     Imprä-          gnierungsmasse        hergestellt    werden, die aus       einer    homogenen, elastischen,     harten    und       alkali-    und     säurebeständigen        Verschmelzung     von Paraffin     bezw.    dessen .Ersatzstoffen mit         Kautschuk        besteht,

      die bei     einer        Temperatur     von     etWa   <B>70'</B>     schmilzt        und        vorzugsweise    zum       Auskleiden    von     Behältern        verwendet    werden  kann, wie zum     Beispiel    von Papiergefässen,       Kübelchen    und dergleichen für     Nahrungs-          und        Genussmittel,    wie     Nährpaste,    Marmelade;

    Kunsthonig,     Mayonnaise,    Senf, ,gemahlenen  Kaffee, oder auch für Schmierseife, die be  kanntlich wegen     ihres        Gehaltes    an     Itzalkali     ganz besonders hohe     Anforderungen        an    eine       Papierpackung        stellt.    Die     Imprägnierungs-          masse    eignet sich auch zum     Auskleiden    von  Flaschen     aus    Papier für Essig     usw.     



       Zur        Herstellung,der        Imprägnierungsmasse     kann man zum     Beispiel    in folgender     Weise     vorgehen: 100 Teile Paraffin werden mit       etwa    8 Teilen     Gummimilch    vermischt, indem  man     die        Gummimilch,    die einen Wassergehalt  bis zu<B>50%</B> und mehr aufweist und daher  spezifisch den schwereren     Bestandteil    des       Gemisches        darstellt,

          in    das in einem Gefäss       bei        etwa    80     bis   <B>90'C</B>     geschmolzene        Paraffin     einträgt.     Durch        mässige    Erhitzung und Rüh-           ren    wird der     Wassergehalt    der Milch zur Ver  dampfung gebracht, wobei die Auflösung  durch die unter der Paraffinoberfläche sich  entwickelnden kleinen, aber     agressiv    wirken  den     Explosionserscheinungen        begünstigt    wird.  



       Dieser    Prozess     unter        steigender    Erhitzung       bis    zu etwa<B>200'C</B> wird solange     fortgesetzt,     bis     das        frei    von Wasser gewordene     Konzen-          trat    eine     Verschmelzung,    aber keine che  mische     Verbindung    mit dem Paraffin ein  geht, was zu einer homogenen     Masse    feinster  Dispersion, hoher     Viskosität    und     Elastizität     führt.

   Diese hohen     Eigensohaften        werden     nicht erreicht, wenn     nur        Kautschuk,    durch  besondere     Lösungsmittel        flüssig    gemacht,  dem Paraffin zugesetzt     wird.    Der Auf  lösungsprozess     ist    dann     nur    ein     mangelhafter,     die     Wirkung    keine ausreichende.  



  Die oben     angegebenen        Verhältnismengen     Paraffin und Gummimilch schliessen selbst  verständlich nicht aus, dass auch andere Pro  zentsätze in Frage kommen     können.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren .zur Herstellung einer Imprä- gnierungsmasse, dadurch .gekennzeichnet, dass man Kautschuk in Gestalt von Gummimilch in einen geschmolzenen wachsartigen Körper einträgt, diese Mischung durch Kochen von Wasser befreit und den Rückstand ver schmilzt, so dass eine homogene, elastische, harte,
    alkali- und säurebeständige Ver- schmelzung entsteht, die keine chemische Ver- bindung darstellt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da ,durch gekennzeichnet, dass der geschmol zene Körper aus Paraffin besteht. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der geschmol zene Körper aus Stearin besteht. ä. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der geschmol zene Körper aus Pech besteht. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch' I, da durch gekennzeichnet, dass man etwa 8 Ge- wiehtsteile.Gummimilch in 100 Gewichts teile Paraffin einträgt und das Gemisch bis auf etwa 2,00' C solange erhitzt, bis das frei von Wasser ;
    gewordene Konzentrat eine Verschmelzung mit Paraffin eingeht. PATENTANSPRUCH II: Nach dem Verfahren gemäss Patentan- spruch I hergestellte Imprägnierungsmasse, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer homogenen, elastischen, .harten, alkali- und säurebeständigen Verschmelzung von Paraf fin mit Kautschuk besteht,
    die bei einer Tem peratur von etwa<B>70'</B> schmilzt.
CH192581D 1935-10-31 1936-08-25 Verfahren zur Herstellung einer Imprägnierungsmasse. CH192581A (de)

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