CH192574A - Verfahren zur Herstellung eines stickstoffhaltigen aromatischen Aldehyds. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines stickstoffhaltigen aromatischen Aldehyds.

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CH192574A
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phosphorus oxychloride
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines     stickstoffhaltigen    aromatischen Aldehyds.    Es wurde gefunden, dass man eine Reihe  neuer aromatischer stickstoffhaltiger Alde  hyde in grosser Reinheit und sehr guten  Ausbeuten gewinnen kann, wenn man auf       Halogenalkylarylamine        Formylverbindungen     sekundärer Amine und Chloride des Schwe  fels oder Phosphors oder ihrer Sauerstoff  derivate     einwirken    lässt.

   Hierbei ist es nicht  notwendig, von den reinen     Halogenalkylgrup-          pen    enthaltenden     aromatischen    Aminen, deren  Darstellung zum Beispiel durch die deutsche  Patentschrift     Nr.650259    bekannt geworden  ist, auszugehen;

   vielmehr kann man, aus  gehend von den entsprechenden     Oxyalkyl-          arylaminen,    die     Halogenierung    und Aldehyd  darstellung in einem Arbeitsgange durch eine  vorherige Zugabe der     benötigten    Menge des       Halogenierungsmittels,        wie    zum Beispiel       Phosphoroxychlorid,        durchführen.    Gegebe  nenfalls lässt man dabei die     Komponenten    in       Gegenwart..    eines indifferenten     Löeungs-          oder        Verdünnungsmittels,    wie z. B.

   Ben-         zol,    Halogenbenzole, Chloroform, Tetra  chlorkohlenstoff,     Tetrachloräthan    und andere,       aufeinander        einwirken.     



  In dem so erhältlichen     Halogenalkyl-          aminoarylaldehyden    lässt sich das Halogen  atom gut gegen andere Reste austauschen,  ohne dass die     empfindliche        Aldehydgruppe          in    Mitleidenschaft gezogen wird, zum Bei  ,spiel gegen     Hydroxyl    etwa durch Behandeln  mit     wässrigem    Alkali, gegen die     Sulfogruppe     durch Behandeln mit wässriger neutraler       Sulfitlösung    bei höherer Temperatur unter  Druck,

   gegen die     Amino-    oder eine substi  tuierte     Aminogruppe    durch Behandeln mit  Ammoniak oder     Aminen    und gegen die       Alkogygruppe    durch Behandeln mit     Alky-          laten    usw.  



       Für    dieses Verfahren sind als     Oxyalkyl-          arylamine    geeignet alle     Oxyäthyl-,        Oxypro-          pyl-,        Oxybutyl-    usw.

       -arylamine,    die auch       substituiert    sein können, wie beispielsweise       Oxyäthylmethyl-,        Oxyäthylpropyl-,    Oxy-           äthylbutyl-,        Ogyäthylbenzyl-,        Dioxyäthyl-          aniline,        Oxyäthyldiphenylamin,        Oxypropyl-          methyl-,        Oxypropylbutyl-,        Oxybutyläthyl-          anilin    und andere.  



  Als     Halogenide    seien genannt die Phos  phorchloride,     Phosphoroxychlorid,        Thionyl-          chlorid,        Sulfurylchlorid,        Phosphoroxybromid     und andere.  



  Als     Formylverbindungen    sind beispiels  weise verwendbar     N-Methylf        ormanilid,        N-For-          myldiphenylamin.     



  Dieses Ergebnis war um so weniger  vorauszusehen, als es nicht möglich ist,  zum Beispiel nach dem Verfahren von     Vils-          meier     &      Haak    (Berichte 60, S. 119) oder  der deutschen Patentschriften Nr.

   514415,  519444, 519806 aus den     Oxyalkylarylaminen     die entsprechenden     Oxyalkylaminoarylalde-          hyde    oder wenigstens die     Halogenalkylamino-          aryialdehyde    zu gewinnen, da sich hierbei  stets     neben    geringen Anteilen mehr oder  weniger     halogenierten    Produkten, die zum  Teil die     Aldehydreaktion    geben, grosse Men  gen dunkelgefärbter     harzartiger    Körper bil  den, die eine Reinigung und Abtrennung  einheitlicher Aldehyde verhindern. Dem  gegenüber bedeutet das neue einfache Ver  fahren einen grossen technischen Fortschritt.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung eines. stick  stoffhaltigen aromatischen Aldehyds. Das       Verfahren    ist dadurch gekennzeichnet, dass  man     Chloräthylbutylanilin,        N-Methylform-          anilid    und     Phosphoroxychlorid        aufeinander     einwirken lässt. Der     p-Chloräthylbutylamino-          henzaldehyd    bildet ein schwach gelb ge  färbtes Öl, welches nicht     unzersetzt        destil-          liert    werden kann. Es soll zur Synthese von  Farbstoffen und anderem dienen.

           Beispiel:     Zu 85 Gewichtsteilen     Phosphoroxychlorid     lässt man bei zirka<B>75'</B> langsam 96,6 Ge  wichtsteile     N-Oxäthylbutylanilin        zutropfen     und erwärmt hierauf noch zwei     Stunden    auf  95 bis<B>100'.</B> Dann kühlt man auf 20' ab  und lässt hierzu eine in bekannter Weise  dargestellte     Mischung    von 135 Gewichtstei  len     N-Methylformanilid    und 154 Gewichts  teilen     Phosphoroxychlorid    zulaufen. Wenn  die Mischung zugelaufen ist, erwärmt man  noch fünf Stunden auf 45 bis<B>50'</B> und trägt  dann die Reaktionsmasse auf überschüssiges       Eiswasser    aus.

   Die     wässrige    Brühe wird von  dem ölig ausgeschiedenen Aldehyd abge  trennt, letzterer mit Wasser neutral ge  waschen und bei<B>100'</B> getrocknet. Der Alde  hyd bildet ein schwach gelb gefärbtes Öl,  welches nicht     unzersetzt    destilliert werden  kann und ohne weitere Reinigung direkt  weiter verarbeitet werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines stickstoff haltigen aromatischen Aldehyds, dadurch ge kennzeichnet, dass man Chloräthylbutylanilin, N-Methylformanilid und Phosphoroxychlo- rid aufeinander einwirken lässt. Der so er hältliche p-Chloräthylbutylaminobenzaldehyd bildet ein schwach gelb gefärbtes Öl, welches nicht unzersetzt destilliert werden kann.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren gemäss Patentanspruch" da durch gekennzeichnet, dass man das Chlor- äthylbutylanilin in Form einer rohen Reak tionsmischung verwendet, die durch Einwir kung von Pho,sphoroxychlorid auf Oxyäthyl- butylanilin erhalten wurde.
CH192574D 1935-04-12 1936-04-02 Verfahren zur Herstellung eines stickstoffhaltigen aromatischen Aldehyds. CH192574A (de)

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