CH192531A - Feuerreguliereinrichtung an Zentralheizungskesseln für Kohlenfeuerung. - Google Patents

Feuerreguliereinrichtung an Zentralheizungskesseln für Kohlenfeuerung.

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CH192531A
CH192531A CH192531DA CH192531A CH 192531 A CH192531 A CH 192531A CH 192531D A CH192531D A CH 192531DA CH 192531 A CH192531 A CH 192531A
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    • F23N3/08Regulating air supply or draught by power-assisted systems
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
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Description


      Feuerregullereiurichtung    an     Zentrallieizungskesseln    für Kohlenfeuerung.    Vorliegende Erfindung betrifft eine       Feuerreguliereinrichtung    an     Zentralheizungs-          kesseln    für Kohlenfeuerung. Bei derartigen  Feuerungen ist es schon bekannt, einen Ven  tilator zum Einblasen von Verbrennungsluft  zu benützen.  



  Es ist nun bei solchen Kohlenfeuerungen  erwünscht, ähnlich wie bei automatischen       Ölfeuerungen    die Temperatur des Ofens in  Abhängigkeit von der     Raumtemperatur    zu  regeln, nebstdem aber auch die Wassertempe  ratur beim Reguliervorgang zu berücksich  tigen.  



  Dies wird nun bei der-     Feuerregulie-          rungseinrichtung    gemäss der Erfindung da  durch erreicht,     d,ass    der     Ventilator    an der  Regulierklappe des Heizkessels so .angeord  net ist,     dass    er die Luftdirekt in die Feue  rung drückt, und dass er ausser mit einem  Thermostat zur     raumtemperaturabhängigen          Steuerung    mit     einem        Aquastat    so     verbunden.     ist,

       dass    beim Sinken der Wassertemperatur  unter eine     eingestellte    Grenze der     Aquastat     den Ventilator ein- und nach Erreichen einer    bestimmten     Wassertemperatur    wieder aus  schaltet, wobei am     Ventilatorgehäuse    ein bei  Stillstand des Ventilators bis auf eine kleine       Xinimalöffnung        geschlossenes        Luftabsperr-          organ    angebracht ist, welches durch den Ka  minzug allein nicht geöffnet werden kann,  und     @dass    Mittel vorgesehen sind,

   welche     beim     Einschalten des Ventilators     ein    Öffnen des       Absperrorganes.    bewirken.  



  Dank     dieser    Anordnung schaltet der  zweckmässig im Heizkessel     eingebaute    Aqua  stat, welcher je nach Aussentemperatur, z. B.  auf<B>35</B> bis 40   C, eingestellt wird, den Ven  tilator ein, sobald die Wassertemperatur un  ter den eingestellten Wert sinkt. Der Venti  lator führt dann dem Kohlenfeuer die not  wendige Luft zu, bis die Wassertemperatur  um zum Beispiel 5  gestiegen ist, worauf der       Aquastat    den Ventilator     wieder        ausschaltet.     Auf diese     Weise    wird auch bei abgeschlosse  nen Heizkörpern verhindert, -dass der Ofen  erlischt, vorausgesetzt,     dass    er immer .genü  gend mit Kohle gefüllt ist.

   Der Thermostat,  welcher in .den zu beheizenden Räumlichkei-           ten        untergebracht    ist,     schaltet    den Ventilator  je nach der Raumtemperatur ein und aus.  



  Diese Art der Regulierung ermöglicht  eine weit präzisere Anpassung der Kessel  temperatur an den effektiv erforderlichen  Heizaufwand und die Aussentemperatur als  die bisherigen Methoden, wodurch wesent  liche Einsparungen an Brennmaterial ermög  licht werden. Eine     Brennstoffersparnis    kann  insbesondere auch dadurch erzielt werden,  dass nachts der Raumthermostat abgeschaltet  wird,

   so     dass    der     Aquastat    allein die Regu  lierung     übernimmt.    In diesem Falle wird die       Kesseltemperatur    auf einem niedrigsten     Wert     konstant gehalten und in der Feuerung wird  die erforderliche Glut bei bedeutend geringe  rem     Kohleverbrauch    aufrecht erhalten als  mit der gewöhnlichen Kaminregulierung.  



  Ein Ausführungsbeispiel     des    Erfindungs  gegenstandes     ist    in der Zeichnung darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen am Heizungskessel angebau  ten Ventilator in     senkrechtem.        Schnitt,    und       Fig.    2 eine Seitenansicht desselben.  



  In der Zeichnung ist     K    die Regulier  klappe eines     Zentralheizungskessels    für Koh  lenfeuerung, welche mittels eines obern  Scharniers am     Kesselkörper    seitlich     ange-          lenkt    ist. Über einer rechteckigen Öffnung  der Klappe ist das     Gehäuse    1 eines Ventila  tors befestigt, welches zugleich     auch,den    An  triebsmotor umschliesst.

   Es ist dies ein mit  tels     Gummiunterlagen    2 und Schraubenbol  zen 3 im Gehäuse befestigter Induktions  motor 4, auf dessen Welle das Flügelrad 5  so befestigt ist, dass die Flügel sich um den  Motor drehen, so dass die     eingesaugte    Luft  den Motor kühlend umspült.  



  Der eine Gehäusedeckel 6, welcher die       kranzförmig        angeordneten    Saugöffnungen 6a  aufweist, ist am Gehäuse mittels zweier  Kopfschrauben 7 befestigt, welche in kreis  bogenförmigen Schlitzen 6b sitzen, so     dass     .der Deckel im Bereich dieser Schlitze ge  dreht werden kann. In der Mitte des Deckels  ist eine Nabe 8 eingesetzt und in dieser ein  drehbarer Bolzen 9, an dessen innerem Ende  die     Regulierscheibe    10 befestigt ist.

   Diese    besitzt den Öffnungen des Deckels 6 kon  gruente Öffnungen 10a und einen Arm 11       reit    einem Flügel     Ila,    welcher in .den Wir  kungsbereich der     Ventilatorflügel    5 hinein  ragt und so ,gestellt ist,     dass:

      der .in     dex    Ruhe  lage senkrecht herunterhängende Arm 11  durch den Luftstrom in dem     Uhrzeigerdreh-          sinn    entgegengesetzter Richtung nach rechts       verschwenkt    wird (Fix.     2.)    und hierdurch  die Öffnungen 10a der Scheibe 10 in eine  mit den Öffnungen 6a des Deckels überein  stimmende Stellung dreht, so dass die Luft  eintrittsöffnung vollkommen geöffnet ist.

   Die  Bewegung des Armes 11 und somit der Ab  schlussscheibe 10 wird- durch zwei Schrau  ben 12 und 1,3 begrenzt, und zwar hat die  Schraube     1@2,    einen exzentrischen Anschlag  12a, welcher so     eingestellt    werden     kann,        dass     der     Luftzutritt    bei     ruhendem        Ventilator     nicht ganz abgeschlossen     ist,    sondern immer  noch eine kleine     Minimalöffnung        besteht,     welche bei natürlichem Luftzug eine mini  male Luftzufuhr ermöglicht.

   Diese Öffnung  kann so     bemessen    sein, dass die Intensi  tät des Kohlenfeuers bei stillstehendem     Ven-          i.ilator    langsam .abnimmt, wodurch die Bil  dung von CO     verhindert    wird. Durch diese  Regulierung     mittels    der Schraube 12 kann  die Luftzufuhr in der     Ruhestellung    den  Kessel- und Kaminverhältnissen angepasst  werden.  



  In den Motorstromkreis ist ein Thermo  stat     Th,    welcher in den zu beheizenden  Räumlichkeiten     untergebracht    ist, sowie ein  im Kessel     eingebauter        Aquastat    A geschal  tet, und zwar sind beide     Instrumente    parallel       geschaltet.    Bei grösserer Motorleistung kann  natürlich erforderlichenfalls ein Relais in  den Regulierstromkreis eingeschaltet werden.  



  Für ein richtiges Funktionieren der Ab  schlussvorrichtung ist es erforderlich, dass  der Arm 11 des Scheibe 10 in der Ruhelage  stets senkrecht     herunterhängt.    Wenn nun  die Regulierklappe     K    nicht wie in     Fig.2     dargestellt genau senkrecht, sondern je nach  der     Ausbildung    der Kesselwand .geneigt ist,  kann die erforderliche Korrektur .durch Dre  hen des Gehäusedeckels -6 erfolgen, so dass      stets ein richtiges Öffnen und Abschliessen  des     Lufteintrittes    erfolgt.  



  Sobald in den beheizten Räumlichkeiten  oder im     Kesselwasser    das Temperaturmini  mum eintritt, so dass der Thermostat     bezw.     der     Aquastat    anspricht, so setzt sich der  Ventilator in Bewegung, öffnet die Ab  schlussscheibe 10 und fördert Luft in die  Feuerung,     bis    wieder der Beharrungszustand  erreicht ist, bei welchem der Stromkreis wie  der unterbrochen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Feuerreguliereinrichtung an Zentralhei- zungskesseln für Kohlenfeuerung, mit Venti lator zum Einblasen von Luft, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ventilator an der Re gulierklappe des Heizkessels so angeordnet ist, dass er die Luft direkt in die Feuerung drückt, und dass er ausser mit einem Thermo stat zur raumtemperaturabhängigen Steue rung mit einem Aquastat so verbunden ist,
    dass beim Sinken der Wassertemperätur un ter eine eingestellte Grenze der Aquastat den Ventilator ein- und nach Erreichen einer be stimmten Wassertemperatur wieder ausschal- tet, wobei am Ventilatorgehäuse ein bei Stillstand des Ventilators bis auf eine kleine Minimalöffnung geschlossenes Luftabsperr- organ angebracht ist, welches durch den Ka minzug allein nicht geöffnet werden kann,
    und dass Mittel vorgesehen sind, welche beim Einschalten des Ventilators ein Öffnen des Absperrorganes bewirken. UNTERANSPRüCHE 1. Feuerreguliereinrichtung gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass der Antriebsmotor mittels Gummipuffern im Ventilgehäuse eingesetzt ist und der Ventilatorflügel so auf de Motorwelle befestigt und so ausgebildet ist, dass er sich um den Motor dreht und denselben kühlt.
    2. Feuerreguliereinrichtung .gemäss Patent anspruch, dadurch .gekennzeichnet, dass ein Gehäusedeckel, welcher kranzförmig angeordnete Lufteintrittsöffnungen auf weist, um einen Einstellwinkelbetrag dreh bar am Gehäuse befestigt ist und in des sen Nabe ein Bolzen drehbar gelagert ist, an dessen innerem Ende eine das Luft absperrorgan bildende Scheibe befestigt ist, welche Öffnungen aufweist, die kon gruent zu den Öffnungen des Deckels sind und mit ihnen zur Deckung gebracht werden können.
    3. Feuerreguliereinrichtung gemäss Patent anspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlussscheibe einen in der Ruhelage senkrecht herunter hängenden, zwischen zwei Anschlag schrauben drehbaren Arm mit einem in den Luftstrom der Ventilatorflügel hin einragenden Flügel hat, welcher beim Anlaufen des Ventilators ein Drehen der Abschlussscheibe und hierdurch das Öff nen der Lufteintrittsöffnungen bewirkt. 4.
    Feuerreguliereinrichtung gemäss Patent anspruch und Unteransprüchen 2 und 3, ,dadurch .gekennzeichnet, dass die den Arm der Abschlussscheibe in der Ruhelage be grenzende .Schraube einen exzentrischen Anschlag hat, um durch Drehen dieser Schraube die Endstellung der Abschluss- scheibe in :der Ruhelage so legen zu kön nen, dass noch eine minimale Öffnung und somit noch eine minimale Luftzufuhr durch natürlichen Zug bestehen bleibt.
    5. Feuerreguliereinrichtung gemäss Patent- anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Thermostat und .der Aquastat parallel in den Stromkreis des Motors geschaltet sind.
CH192531D 1937-01-14 1937-01-14 Feuerreguliereinrichtung an Zentralheizungskesseln für Kohlenfeuerung. CH192531A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1031463B (de) * 1954-08-12 1958-06-04 Hans L Scharla Feuerungs-Zugregler
EP0343660A3 (de) * 1988-05-24 1990-09-26 Stahl-Und Apparatebau Josef Schuster Vorrichtung zum Regeln der Wärmeleistung eines Festbrennstoffheizkessels

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1031463B (de) * 1954-08-12 1958-06-04 Hans L Scharla Feuerungs-Zugregler
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