CH190884A - Anlage zur Nutzbremsung eines Wechselstromtriebfahrzeuges mit einer Mehrzahl von Einphasen-Kommutator-Seriemotoren. - Google Patents

Anlage zur Nutzbremsung eines Wechselstromtriebfahrzeuges mit einer Mehrzahl von Einphasen-Kommutator-Seriemotoren.

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CH190884A
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Laternser Albin
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Laternser Albin
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L7/00Electrodynamic brake systems for vehicles in general
    • B60L7/10Dynamic electric regenerative braking
    • B60L7/14Dynamic electric regenerative braking for vehicles propelled by AC motors

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Description


  Anlage zur Nutzbremsung eines     Wechselstromtriebfahrzeuges    mit einer  Mehrzahl von     Einphasen-gommutator-Seriemotoren.       Vorliegende     Erfindung    betrifft eine Anlage  zur Nutzbremsung     eines        Wechselstromtrieb-          fahrzeuges    mit einer Mehrzahl von     Einpha-          sen-Kommutator-Seriemotoren,    bei welcher  für Bremsbetrieb das Feld eines Motors  (Primärmotor) vom     Reguliertransformer    mit  einer passenden Teilspannung     fremd    erregt  wird, der Anker dieses Motors über die in  Serie geschalteten Felder der übrigen Moto  ren (Sekundärmotoren)

   nebst einem induk  tiven Zusatzwiderstand zum Leistungsaus  gleich, auf eine zweite Teilspannung des       Reguliertransformers    zurück arbeitet, und die  Anker der Sekundärmotoren über einen zwei  ten induktiven Widerstand auf eine dritte  Teilspannung des     Reguliertransformers    zu  rückarbeiten. Gemäss der Erfindung werden  zur Verzögerung     bezw.    Verhinderung der  Selbsterregung die elektrischen und magne  tischen Verhältnisse der Anlage entsprechend  der Stabilitätsbedingung<I>A n</I>     Lf        M         < ,-rja        --@-          raLo    gestaltet.  



  In dieser für einen Motor in     Nebenschluss-          schaltung    gültigen, aber für unsere Anlage    sinngemäss anzuwendenden Stabilitätsbedin  gung bedeuten<B>:</B><I>A n</I>     Lf    der sogenannte elek  tromotorische Widerstand des Ankers, das  heisst das Verhältnis     Rotations        EMK/Anker-          strom.        Lf    ist der     Selbstinduktionskoefizient     der     Motorfeldwicklung,    den wir an Stelle  des Kraftflusses benützen, n     ist    die Drehzahl  des Ankers.

       9.    ist demzufolge eine Motor  konstante, die die Polzahl, die     Rotorstabzahl,     die Anzahl Stromzweige der     Rotorwicklung     und die Umrechnung auf Ohm berücksichtigt.       M    ist der     Koefizient    der gegenseitigen In  duktion für die     transformatorische    Verkettung  des Ankers und des Feldes über den     Regu-          liertransformer.    Ein selbsterregter Anker  strom überträgt sich auf den Feldstromkreis  im Verhältnis der Teilspannungen am Re  guliertransförmer     bezw.    im Verhältnis der  entsprechenden     Windungszahlen,

      normale Ei  sensättigung vorausgesetzt,     r.,        r"    sind die  gesamten induktionslosen Widerstände des  Anker- und Feldstromkreises,     L.Le    die ent  sprechenden     Gesamtinduktivitäten.    Die an  geführte Stabilitätsbedingung wird erhalten,      wenn für einen mit     Nebenschlusserregung          generatorisch        betriebener)    Motor die beiden  Spannungsgleichungen im     Anker    (Primär-)  und Feld (Sekundär-)     stromkreis    aufgestellt  werden,

   nämlich  <I>0</I>     =-Mdieldt        -j-        Ladialdt   <I>1-</I>     r"        i"-        AnLfie     <I>0</I>     =-Ledieldt        +        Mdialdt-reie.     



  Für beide Ströme in und     i"    ergibt sich die       gleichlautende    Bestimmungsgleichung       d2ildt2        +        (R/L)dildt        -f-        (IILC)i   <I>= 0,</I>  woraus sich der selbsterregte Strom ergibt zu       i=Je-(RIL)t        sin        (aut-a).    Für R als  scheinbaren Widerstand für den selbsterreg  ten Strom ergibt sich<I>R =</I>     re(LalLe)        -f-        ra-          A   <I>n</I>     Lf        (MILe)   <I>;

  </I> ferner die scheinbare     Induk-          tivität    und Kapazität<I>L =</I>     La--(H2/L")    und       1)C   <I>=</I>     r-,        re/Le.     



  Von den vorstehenden Ausdrücken inte  ressiert uns nur der Ausdruck für R als  Kriterium für die Selbsterregung. Diese tritt  auf, wenn R     _@    0 ist, sie tritt nicht auf, wenn  R > 0 ist.  



  Die Stabilitätsbedingung ist demnach wie  vorstehend aufgeführt     AnLfMCreLm+r.Le.     Kleines     Lf    bedeutet stark gesättigtes Feld,       bezw.    stark gesättigter Primärmotor, kleines       M    stark gesättigter     Reguliertrar)sformer.    Ein  grosses     r.    kommt aus wirtschaftlichen Grün  der) nicht in Frage. Da     Lf    in     L.    enthalten  ist, können wir     L.    nicht gross machen.

   Hin  gegen darf     r.    mässig vergrössert werden, weil  in Verbindung mit einem grossen     L"    stark  zur Geltung kommt.     L"    ist bezüglich des  selbsterregten Stromes gross zu halten, was  nur so zu verstehen ist, dass La mit wach  sendem Strome nicht kleiner wird. Dies wird  bekanntlich so erreicht, dass man das Eisen  des     bezügl.    induktiven Widerstandes nicht  übersättigt, oder dass man in den Kraftlinien  weg des Eisenkerns einen Luftspalt einschal  tet. Im übrigen ist     Lp,    in der Grösse bestimmt  durch die     Nutzbremsleistung.     



  An die Stelle eines stark gesättigten       Reguliertransformers    oder eines stark gesät  tigten Primärmotors kann mit gleichem     Effekt     auch ein stark gesättigter     Zwischentransfor-          mer    vor das Primärfeld treten oder dieselben  ergänzen.

      Im Sinne der Stabilitätsbedingung wirkt  auch ein passend grosser in den Primärfeld  stromkreis eingeschalteter induktiver Wider  stand, dessen     EMK    nach Grösse und Phase  bestimmt wird durch den     Sekundärankerstrom,     allenfalls auch durch den     Gesamtankerstrom.     Dieser Widerstand erzwingt mit Bezug auf  der) Fremdstrom einen     gegenläufigen    Strom  zum Strom, der sich     transformatorisch    vom  Wicklungsteil des     Reguliertransformers,    der  im Ankerstromkreis liegt, auf den Wicklungs  teil des     Reguliertransformers,    der im Primär  feldstromkreis liegt, überträgt und bringt  demzufolge 9 n     Lf,    d.

       1r.    den sogenannten  elektromotorischen Ankerwiderstand zum Ver  schwinden oder auf einen positiven Wert.  



  Beispiele des Erfindungsgegenstandes sind  irr den     Abb.    1 und 2 dargestellt.  



  In     Abb.    1 sind beispielsweise vier Trieb  motoren eines elektrischen Triebfahrzeuges  unter Weglassung der     Kompensations-    und       Hilfsfeldwicklung    angenommen. Auch die  Regulierung ist weggelassen und vom     Regir-          liertransformer    nur die Sekundärwicklung  dargestellt. Die Anschlüsse am Regulier  transformer sind beispielsweise unveränderlich  angenommen und die     Regulierung    im Hoch  spannungsteil des     Reguliertransformers    ge  dacht.

   T ist die Sekundärwicklung des     Re-          guliertransforiners,        Ai    bis     9a    sind die Anker  der 4 Motoren,     .L1    und     F'i    deren Felder,       X1    und     X2    künstliche induktive Widerstände,       Ui,        U1        +        U2,        Ua    sind die     Teilspannungen)          arn        Reguliertransformer    für den Sekun  däranker, den Primäranker     und    der)

   Primär  feldstromkreis. Gemäss der Stabilitätsbedin  gung können entweder die Felder, in unse  rem Falle besonders das Primärfeld, oder  der     Reguliertransformer    oder beide zusammen  stark gesättigt sein. Mit dem     induktionslosen     Widerstand     r    im     Primärfeldstromkreis    ist die  Vergrösserung von     r0    in der Stabilitätsbedin  gung angedeutet. Es ist klar, dass irgend  eines dieser Stabilisierungsmittel für sich  allein, oder in irgend einer Verbindung mit  einander angewendet werden können.

   In     Abb.2     ist bei gleicher wie     Abb.    1 zu Grunde geleg  ten Schaltung mit 4 Motoren ein stark     @    ge-           sättigter        Zwischentransformer        Xs    vor das  Primärfeld gelegt. Dieses     Stabilisationsmittel     kann wieder für sich allein, oder in irgend  einer Verbindung mit den vorerwähnten Mit  teln angewendet werden.

   An Stelle eines  induktiven Widerstandes     Xi    wie in     Abb.    1  sind in     Abb.    2 deren 3, d. b.     Xi,        Xz,        Xs,     getreten.     X4    in     Abb.    2 ist identisch mit     X2     in     Abb.    1. Anstatt die 3 Sekundäranker nach       Abb.    1 und 2 elektrisch parallel zu schalten,  können sie natürlich auch in Serie geschaltet  werden bei entsprechend geänderten Teil  spannungen am     Reguliertransformer.     



       Abb.    2 könnte noch durch den vorstehend  erwähnten induktiven     Dämpfungswiderstand     ergänzt werden. Dieser Widerstand wäre  beispielsweise zwischen     X3    und     X4    in den       Sekundärankerstromkreis    einzuschalten, wo  bei der Anschluss des     Zwischentransformers     (primär) gegen     Xs    vorzuverlegen wäre. Auch  dieses Mittel kann für sich oder in irgend  einer Verbindung mit den andern erwähnten  Mitteln angewendet werden.  



  Die angegebenen Stabilisierungsmittel er  lauben die grundsätzlichen Vorteile der zu  Grunde gelegten     Nutzbremsschaltung    mit       Nebenschlusserregung    des Primärmotors und  gemischter Erregung der Sekundärmotoren,  die im Leistungsfaktor, im kleineren Auf  wand an künstlich induktivem Bremswider  stand und in der betriebstechnisch vorteil  hafteren     Bremskraftkarakteristik    liegen, auch  praktisch auszunützen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anlage zur Nutzbreirrsutig eines Wechsel stromtriebfahrzeuges mit einer Mehrzahl von Einphasen-Kommutator-Seriemotoren, wobei für Bremsbetrieb das Feld eines Motors (Pri märmotor) vom Reguliertransformer mit einer passenden Teilspannung fremd erregt wird, der Anker dieses Motors über die in Serie geschalteten Felder der übriger) Motoren (Sekundärmotoren) nebst einem induktiven Zusatzwiderstand zum Leistungsausgleich, auf eine zweite Teilspannung des Regulier transformers zurückarbeitet,
    und die Anker der Sekundärmotoren über einen zweiten in duktiven Widerstand auf eine dritte Teil spannung des Reguliertransformers zurück arbeiten, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verzögerung bezw. Verhinderung der Selbst erregung die elektrischen und magnetischen Verhältnisse der Anlage entsprechend der Stabilitätsbedingung<I>An</I> Lf <I>M</I> C <I>r.</I> L., + r" <I>L.</I> gestaltet sind.
    UNTERANSPRüCHE : 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Reguliertransformer stark gesättigt ist. 2. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Primärmotor stark gesättigt ist. 3. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass vor das Primärfeld ein induktionsloser Widerstand gelegt ist. 4. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass vor das Primärfeld ein stark gesättigter Zwischentransformer ge legt ist. 5. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie die Merkmale der Unteransprüche 1 und 2 vereinigt auf weist. 6.
    Anlage nach Patentansprucb, dadurch ge kennzeichnet, dass sie die .Merkmale der Unteransprüche 1, 2, 3 vereinigt aufweist. 7. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet; dass sie die Merkmale der Unteransprüche 3 und 4 vereinigt aufweist. B. Anlage nach Patentansprucb, dadurch ge kennzeichnet, dass sie die Merkmale der Unteransprüche 1 bis 4 vereinigt aufweist.
CH190884D 1936-12-30 1936-12-30 Anlage zur Nutzbremsung eines Wechselstromtriebfahrzeuges mit einer Mehrzahl von Einphasen-Kommutator-Seriemotoren. CH190884A (de)

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