CH190855A - Zwischenfrequenzüberlagerungsempfangsschaltung. - Google Patents

Zwischenfrequenzüberlagerungsempfangsschaltung.

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CH190855A
CH190855A CH190855DA CH190855A CH 190855 A CH190855 A CH 190855A CH 190855D A CH190855D A CH 190855DA CH 190855 A CH190855 A CH 190855A
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CH
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frequency
band filter
circle
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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Description


      Zwischenfrequenzüberlagerungsempfangssehaltung.       Die Erfindung betrifft eine     Zwischen-          frequenzüberlagerungsempfangsschaltung,    bei  der die Ortsfrequenz höher     ist    als die Fre  quenz :der empfangenen Schwingungen     und     beider die empfangenen .Schwingungen     über     ein     1:lochfrequenzbandfilter    einer     Entlardungs-          röhre,    z. B. einer     Hochfrequenzverstärker-          röhre    oder einer     Detektorröhre,        zugeführt     werden.  



  Bei einer     Zwischenfrequenzüberlagerungs-          empfa.        ngsschaltung        werden    .die empfangenen  Schwingungen bekanntlich zusammen     mit     den von einem örtlichen     Oszillator    erzeugten  Schwingungen einer     Detektorröhre    zugeführt.  so dass im     Anodenkreis    dieser     Detektorröhre     Schwingungen     auftreten,    deren Frequenz der  Summe oder :der Differenz der Frequenzen  der empfangenen und der örtlich erzeugten  Schwingungen entspricht.

   Der Anodenkreis  ist mit einem auf die Differenzfrequenz ab  gestimmten     Kreis    oder     Bandfilter    gekoppelt,  von dem die Schwingungen der     Differenz-          frequenz        ausgesiebt    und     einem    Zwischen-         frequenzverstärker    zugeführt werden.

   Ist die  Frequenz der empfangenen Schwingungen  gleich f und ist die Frequenz, auf die der       Zwisehenfrequenzverstärker        abgestimmt        ist,     .gleich<I>f m,</I> so kann     maa    die Frequenz des       Ortsoszillators.gleich   <I>f</I>     +   <I>f m</I> machen, so     dass     Schwingungen .der Frequenz     fin    im Anoden  kreis der     Detektorrähre        auftreten.    Es zeigt  sich jedoch die     Schwierigkeit,

          dass        Schwin-          gu    ragen mit der Frequenz f     -f    - 2 f m zusam  men mit :der     örtlich        erzeugten    Frequenz  <I>f</I>     -f-        fm        ebenfalls    die Differenzfrequenz     fm     ergeben.

   Neben     Schwingungen        dergewünsch-          ten    Frequenz f     empfängt    man in diesem Fall  auch     Sohwingungen    einer Frequenz<I>f</I>     +   <I>2</I>     fm,     welch     letztere    Frequenz als ,;Spiegelfrequenz"  bezeichnet wird.  



  Man kann diesen     Nachteil        teilweise    da  durch beheben,     dass,die        empfangenen        Schwin-          gungen    der ersten     D.etektorröhre    oder     einer     ihr vorausgehenden     Ilochfrequenzverstärker-          röhre    über ein     auf    die     ,gewünschte        Frequenz          abgestimmtes    Bandfilter zugeführt werden.

             Dieses    Bandfilter wird jedoch, wenn auch in  geringem Masse, Schwingungen der     :Spiegel-          frequenz,durchlassen,    so dass .die Möglichkeit  von Störungen infolge des     Empfanges    von  Schwingungen der Spiegelfrequenz nicht  ganz ausgeschlossen ist.  



  Die     Zwischenfrequenzüberlagerungsemp-          fangsschaltung    .gemäss der     Erfindung        ist    nun  dadurch gekennzeichnet,     :dass        zwecks    Unter  drückung der     :Spiegelfrequenzströme    in dem  zweiten     Kreis    des     Bandfilters    die vom Be  zugsleiter     abgekehrte        Seite    der Hoch  frequenzquelle über einen Kondensator mit  einem Punkt P des ersten Kreises :

  des  Bandfilters verbunden     ist,    der mit dem mit  dem Bezugsleiter verbundenen Punkt Q des       ersten    Kreises     einerseits    über Schaltelemente  verbunden ist, :die im wesentlichen die Ab  stimmung des     ersten        Kreises    bedingen,     und     anderseits über Schaltelemente. die mit dem  zweiten Kreis des     Bandfilters    gekoppelt sind.  



       Die    auf das     Bandfilter    folgende Ent  ladungsröhre kann sowohl eine Hochfrequenz  verstärkerröhre, wie     auch        .die        Mischröhre    der       Empfangssohaltung    sein. Die     erwähnte    Hoch  frequenzquelle wird ,durch :den     Antennenkreis     oder :durch, den Ausgangskreis eines dem  Bandfilter     vorangehenden        .Hochfrequenzver-          stärkers    gebildet.

   Mit dem Bezugsleiter der       Empfangsschaltung        ist    ein Leiter     verstanden,     der mit der Erdklemme     bezw.    mit der Ka  thode der auf das     Bandfilter    folgenden Ent  ladungsröhre verbunden     ist.     



  Die     Zeichnung        veraais:chaulicht        Ausfüh-          rungsbeispiele    des     Erfindungs,gegenstaudes.     In     Fig.    1     ist    der     Eingangskreis        einer          Zwischenfrequenzüberlagerungs    - Empfangs  schaltung dargestellt.

   Die von der An  tenne aufgefangenen     Schwingungen    wer  den der Röhre V über ein     Bandfilter    zu  geführt, das     aus    zwei miteinander gekoppel  ten     abgestimmten        Stromkreisen    besteht.

   Der       erste    Kreis     L,,        L2,        C"        C,    ist     mit    der An  tenne sowohl     induktiv    durch :die     gegenseitige          Induktanz    der Spulen     L"    und     L,,    als auch       kapa.zitiv    durch den Kondensator     C3    gekop  pelt.

   Das Vorzeichen der     induktiven    Kopp-         lung    zwischen     den        Spulen        Lo    und     L1    ist  dabei :derart gewählt, dass diese Kopplung  die Wirkung der     kapazitiven    Kopplung  durch den Kondensator     C3    unterstützt. Der  Punkt Q :des ersten Kreises     ist    mit der     Erd-          klemme    E verbunden.

   Der     zweite    Kreis     L3,          C,,        C.    des     Bandfilters        ist    mit dem     ersten     Kreis sowohl induktiv durch die gegenseitige       Induktanz    der Spulen     L2    und     L3,    als auch       kapazitiv    durch :den Kondensator     C,    gekop  pelt. Die Kopplung zwischen .dem     ersten    und  dem     zweiten    Kreis des     Bandfilters    kann       jedoch    auch auf andere Weise erfolgen.

   Die  beiden Kreise sind     mittels    der     veränderlichen     Kondensatoren     C,    und     C,    auf die Frequenz  der zu empfangenden Schwingungen ab  gestimmt. Die Resonanzfrequenz ;des ersten  Kreises wird     im    wesentlichen :durch die       :Selbstinduktion    L, und die Kapazität     Cl    be  dingt, das heisst :die     Selbstinduktion        L,    ist  gross im Verhältnis zu der Selbstinduktion     L:;

  .     und die Kapazität     C,    ist gross im Verhältnis  zu der     Kapazität        C,.    Der     zwischen    den Spu  len     L,    und<I>L.,</I>     liegende    Punkt P des ersten       Kreises        ist    über den Kondensator     C4        mit    der       Antennenanschlussklemme    A verbunden, wo  bei der     Kondensator    C4 derart     bemessen          ist,        :

  da.ss    die im     zweiten        Kreis    auftreten  den     :Spiegelfrequenzschwingtngen    unter  drückt werden.  



  Der erste     Kreis    des     Bandfilters    kann in  beliebiger Weise mit :der     Antenne    gekoppelt       sein.    Im     allgemeinen    wird jedoch bei einer  beliebigen Antennenkopplung der     Wert    der  Kapazität C4, für den :die Spiegelfrequenz  im zweiten Kreis ,des Bandfilters     unterdrückt          wird,    für jede     Frequenz        verschieden    sein.

   Die  in     Fig.    1     @darg"llte    Kopplungsart, bei wel  cher :der erste Kreis des Bandfilters sowohl  induktiv, als auch     kapazitiv    mit der Antenne  gekoppelt     ist,        .derart,        @dass    beide Kopplungen  einander in der     Wirkung    unterstützen, bietet  den besonderen Vorteil,     .dass    bei geeigneter  Wahl :der beiden Kopplungen eine Unter  drückung der Spiegelfrequenz im zweiten       Kreis        :des        Bandfilters    für einen     grossen    Fre  quenzbereich :

  durch denselben Wert der  Kapazität     C4    erreicht werden kann.      Die     Wirkungsweise    der Schaltanordnung  lässt sich wie folgt erklären. Da die Spiegel  frequenz höher ist als die Frequenz, auf die  das Bandfilter abgestimmt     ist,        ist    die     Reak-          tanz    des     Kondensators    Cl für :die     @Spiegel-          frequenz    kleiner als die     Reaktanz    der  Spule     L1.        Die@Kon:densatoren        C;

  ,    und     Cl    ver  halten sich     infolgedessen    für die Spiegel  frequenz wie ein     kapazitiver        Spannungs-          teiler,    so dass :das Potential des Punktes B  gegen den Punkt     Q    nahezu in Phase mit dem  Potential der     Antennenanschlussklemme    A  gegen den Punkt     Q    ist.

   Ferner wird in der  Spule     L1    infolge der induktiven Beziehung  zu der Spule     Lo    eine     elektromotorisehe    Kraft  induziert, die gleichfalls mit dem Potential  der     Antennen.anschlussklemme    A gegen den  Punkt     Q    in Phase ist.

   Der von den Spulen       L1    und     L"    und dem Kondensator C, gebildete  Kreis bildet für die Spiegelfrequenz eine  induktive Impedanz, so dass durch die Spule       L1    hindurch nach dem Punkt P ein     Spiegel-          f        requenzstrom    fliesst, der um einen Winkel  von annähernd<B>90'</B> der Spannung zwischen  den     Punkten    A und Q nacheilt.

   Die Impe  danz des von der     Selbstinduktion        L2    und der  Kapazität C,     .gebildeten        :Stromkreises        ist    für  die Spiegelfrequenz     klein    im     Verhältnis    zu  der Impedanz     des    von der Selbstinduktion L1  und der Kapazität     Cl        gebildeten    Kreises.

   Der  von dem Kondensator     C4,    der Spule     L,    und  dem Kondensator C, gebildete Stromkreis  bildet für die Spiegelfrequenz eine     kapazi-          tive    Impedanz, so dass durch den Konden  sator     C4    hindurch nach :dem Punkt P ein       Spiegelfrequenzstrom    fliessen wird, der um  einen Winkel von annähernd<B>90'</B> der     iSpan-          nun,-;

          zwischen    den     Punkten   <I>A</I> und<I>Q</I> vor  eilt.     Es        ist    ersichtlich,     dass    bei richtiger  Wahl     :des    Kondensators     C4    die beiden nach  dem Punkt P fliessenden Spiegelfrequenz  ströme einander ganz oder     teilweise    aufheben  werden.  



  Der Punkt P wird zweckmässig derart ge  wählt, dass er mit :dem Punkt Q     einerseits          über        :Schaltelemente        (Ll,        Cl),    die nur mit  der     Antenne    gekoppelt sind; und     anderseits     über     Schaltelemente   <I>(L2,</I> C,) verbunden     isst,       ,die nur mit :dem zweiten Kreis des     Band-          filtens    gekoppelt sind.

   Bei     Zwischenfrequenz-          überlagerungsempfa.ngsschaltungen    für mehr  als einen     Wellenlängenbereich    zeigt es sich  jedoch, dass, um für den Bereich der längsten  zu empfangenden Wellen mit dem     ,gleichen     Wert von     C4        auszukommen,    es     günstig    sein  kann, wenn der geringe     Verbindungsweg     zwischen :dem Punkt P und dem Punkt     Q,     der :

  die müder Antenne .gekoppelten     Schalt-          elemente    enthält, auch eines oder mehrere  Schaltelemente enthält, die mit dem     zweiten          Kreis    gekoppelt sind. Wenn man zum Bei  spiel den Kondensator     C4    derart wählt,     :

  dass     für den     Wellenlängenbereieh    von 200     bis     600 m eine gute     Beseitigung    der .Spiegel  frequenz erhalten wird, so     zeigt    sich bei für  den Bereich der langen Rundfunkwellen ge  änderten Werten der Schaltelemente, dass       beim    Anschluss des     ,gleichen        Kondensators        C4     an einen entsprechenden Punkt des ersten  Kreises für den     Bereich    der langen Rund  funkwellen eine     Überkompensierung    auftritt.

    Durch :die     vorherbeschriebene        Massnahme     kann auch für den Bereich :der längsten zu  empfangenden Wellen eine     gute    Unter  drückung der Spiegelfrequenz erhalten wer  den.  



  In den     Fig.    2 und 3 sind     Empfangs-          schaltungen        dargestellt,    die sich gut zum  Empfang zweier     Wellenlängenb.ereiche    eig  nen.

   Beim Empfang des Bereiches der kür  zeren Wellen     sind        dieSchalter        S    geschlossen;  die     "-,gestrichenen    Impedanzen sind     dann     nicht in     Funktion,    und :die beiden     Schal-          tungen        entsprechen    dann ganz der     Schaltung     nach     Fig.    1.

   Beim Empfang des     Bereiches     der längeren Wellen     sind.    die     .Schalter        S    ge  öffnet;     es    .sind     dann.    auch die     "-gestrichenen     l     mpedanzen    in Funktion, und     es    werden in  denjenigen     Verbindungsweg    zwischen den  Punkten P     und        Q,    der die mit der Antenne  gekoppelten Schaltelemente enthält, ein oder       mehrere        Schaltelemente    (der     Kondensator    C,

  "  der     Fig.    2     bezw.        die    Spule     L2"    der     Fig.    3)       eingeschaltet,    die mit dem zweiten Kreis des       Bandfilters        gekoppelt    sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zwischenfrequenzüberla.gerungsempfangs- schaltung, beider die Frequenz,der örtlich er zeugten .Schwingungen höher als die Frequenz der empfangenen 8chwingungen ist und bei der die empfangenen Schwingungen über ein Hochfrequenzbandfilter einer Entladungs röhre zugeführt werden, welches Bandfilter aus mindestens zwei miteinander gekoppelten abgestimmten Stromkreisen besteht, von denen der erstere mit einer Hochfrequenz quelle gekoppelt ist,
    der die empfangenen Schwingungen entnommen werden, während ein Punkt (Q) des ersten Kreises mit dem Bezugsleiter der Empfangsschaltung verbun den ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Unterdrückung der Spiegelfrequenzströme in dem zweiten Kreis des Bandfilters die vom Bezugsleiter abgekehrte Seite der Hoch frequenzquelle über einen Kondensator mit einem Punkt (P) des ersten Kreises des Bandfilters verbunden ist, der mit dem mit dem Bezugsleiter verbundenen Punkt (Q)
    des ersten Kreises einerseits über Schaltelemente verbunden ist, die im wesentlichen die Ab stimmung des ersten Kreises bedingen, und anderseits über Schaltelemente, die mit dem zweiten Kreis des Bandfilters ,gekoppelt sind.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Zwischenfrequenzüberlagerungsempfangs- schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass -der erste Kreis des Bandfilters sowohl induktiv, als auch kapazitiv mit der Hochfrequenzquelle ge koppelt ist, derart, dass die beiden Kopp lungen einander in der Wirkung unter stützen.
    ?. Zwischenfrequenzüberlagerungsempfangs- schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden genannten Punkte (P und Q, Fig. 1) des ersten Kreises einerseits über .Schaltelemente, .die nur mit der Hochfrequenzquelle und anderseits über Schaltelemente, die nur mit dem zweiten Kreis des Bandfilters gekoppelt sind, gegenseitig verbunden sind. 3.
    Zwischenfrequenzüberlagerungsempfangs- schaltung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, geeignet zum Empfang von mehr als einem Wellenlängenbereich, dadurch gekennzeichnet, da.ss für den Be reich der längsten zu empfangenden Welle derjenige Verbindungsweg zwi schen den beiden genannten Punkten (P und Q, Fig. 2 und 3) des ersten Kreises. der die mit der Hochfrequenzquelle ge koppelten Schaltelemente enthält,
    auch mindestens ein Schaltelement enthält, das mit dem zweiten Kreis des Bandfilters gekuppelt ist.
CH190855D 1936-01-06 1936-05-14 Zwischenfrequenzüberlagerungsempfangsschaltung. CH190855A (de)

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