CH188482A - Fahrgestell für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Fahrgestell für Kraftfahrzeuge.

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CH188482A
CH188482A CH188482DA CH188482A CH 188482 A CH188482 A CH 188482A CH 188482D A CH188482D A CH 188482DA CH 188482 A CH188482 A CH 188482A
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C F Porsche G M B H Dr Ing H
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Porsche Gmbh
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Description


  Fahrgestell für     Kraftfahrzeuge.       Die Erfindung bezieht sich auf ein Fahr  gestell für Kraftfahrzeuge, bei welchem  Schwinghebel oder     Schwinghalbachsen,    die  unter der Wirkung von Drehfedern stehen,  die Abstützung des Fahrzeugoberteils auf  den Rädern bewirken.  



  Es sind für derartige Fahrgestelle bereits  Rahmen bekannt, welche aus Rohren zusam  mengesetzt sind, die an den Kreuzungsstel  len fest miteinander verbunden sind. Diese  Bauform hat den Nachteil, dass die Einfüh  rung der Drehfedern, Dämpfer und Lager  von der Seite her durch die vorstehenden  Trägerenden hindurch erfolgen muss, was  wegen der mangelnden Zugänglichkeit des  Rahmeninnern eine erhebliche Mehrarbeit  erfordert und auch den wiederholten     Ein-          und    Ausbau dieser Teile sehr erschwert. Die  ser Nachteil soll durch die Erfindung beho  ben werden.  



  Die Erfindung besteht darin, dass der  Rahmen mindestens zwei mit Rinnen ver  sehene Teile mit wenigstens angenähert    waagrecht durchlaufender Fuge aufweist.  Dadurch kann nun das Rahmeninnere zwecks  Unterbringung der Drehfedern, Dämpfer und  Lager zugänglich gehalten werden. Wenn  die Trennfuge hierbei in der neutralen Zone  der Träger liegt, ist keine nennenswerte       Schwächung    des Rahmens damit verbunden.  Die mit Rinnen versehenen Rahmenteile kön  nen als     Pressstücke    hergestellt und längs ihrer       Pressränder    durchlaufend verbunden sein, so  dass ein sehr wirtschaftlicher     Rahmen    ent  steht.

   Es können auch vorteilhaft die Lager  für die Schwing- und Federhebel oder auch  für den     Motorgetriebeblock    zwischen diese  beiden Rahmenteile eingefügt und zum Bei  spiel festgeklemmt sein, wodurch eine ebenso  einfache wie sichere Befestigung     derselben     bei nur geringem Aufwand möglich ist. Fer  ner können auch zwischen den Längs- und  Querträgern dieser     Rahmenteile    Bodenplatten  vorgesehen sein, die auf den     Pressrändern    der  Rahmenteile aufliegen, mit den     Pressrändern          durchlaufend    verbunden     sind    oder mit     einem         der Rahmenteile ein Stück bilden.

   Auf diese  Weise wird ein Rahmen mit durchlaufender  Plattform von grosser     Biegungs-    und     Verwin-          dungsfestigkeit    gebildet, auf welchen jeder  beliebige Wagenkasten aufgesetzt werden  kann.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist auf der Zeichnung näher  veranschaulicht. Es zeigen:       Fig.    1 eine Draufsicht auf das Fahr  gestell und       Fig.    2 und 3 je einen     zugehörigen    Schnitt  längs den Linien     11-II    und     III-III    der       Fig.    1.  



  Der gitterförmige Rahmen besteht aus  einem     Mittelträger    1, der hinten in zwei  hochgezogene Zinken 24 ausläuft, und drei       zinkenartigen    Querträgern 2 bis 4 auf jeder  Seite. Der Rahmen ist dabei aus zwei ,in  nenförmigen Teilen a, b mit im wesentlichen  waagrecht durchlaufender Fuge aufgebaut,  die einheitlich mit umlaufenden     Pressrändern     30 versehen sind. Die Lager 5 für die  Schwinghebel 6, die mit übereinander ange  ordneten Federstäben 8 verbunden und an  welchen die Lenkräder 7 gelagert sind, sind  in die Enden der Querträger 2 eingefügt.

   Die  Lager 10 für die Schwingstreben 12, welche  die auf den     Schwinghalbachsen    13. gelager  ten, um die Achsen<B>0-N</B>     bezw.   <I> '-N'</I>  schwingbeweglichen Treibräder 15 abfedern,  liegen an den Enden der Querträger 4 je  weils zwischen den Rahmenteilen     a    und<I>b.</I>  Die Lagerzapfen der     Schwingstreben    12 sind       unmittelbar    mit einem querliegenden Feder  stab 11     verbunden,    der in der Mitte gegen       Drehung    im Rahmen gesichert ist.

   An den  Zinken 24 sind die rohrförmigen Lager 23,  26 für den in drei Punkten 25     und    27 auf  gehängten, den Motor 17, das     Differential    14  und den Wechsel 16 umfassenden Motor  getriebeblock     zwischen    den     Rahmenteilen    a.,  b vorgesehen.

   Zwischen dem     Längsmittelträ-          ger    1 und den     Querträgern    2 bis 4 sind Bo  denplatten 28, 29     bezw.    28', 29' eingelegt,  die     entweder    aus Holz bestehen und auf den       umlaufenden        Pressrändern    30 der Rahmen  tssile a.

   b aufliegen und vorzugsweise mit den         Pressrändern    durchlaufend verbunden sind  (obere Seite der     Fig.    1 und linke Seite der       Fig.    3) oder selbst aus dem Trägerbaustoff       bestehen    und mit dem Rahmenunterteil b ein  einheitliches Stück bilden (untere Seite der       Fig.    1 und rechte Seite der     Fig.    d). Die  Holzplatten 28, 29     können    dabei zur Er  höhung der     Steifigkeit    furniert und die  Blechplatten 28', 29' zu dem gleichen Zweck  mit Einpressungen oder Sicken versehen sein.  



  Die Rahmenteile     a.,    b sind mit ihren nach  der Seite und nach hinten vorstehenden Zin  ken aus je einem Stück gepresst. In den  untern Rahmenteil b werden beim Montieren  die Lager 5, 10 und 23, 26, sowie die Feder  stäbe 8 und 11     rnit    ihren     Widerlagern    ein  gelegt, worauf der Rahmenoberteil a auf  gesetzt wird und beide Teile längs ihrer       Pressränder    30 lösbar miteinander verbunden  werden.

   Schliesslich können die Bodenplatten  <B>2</B>     8,        29,        sofern        sie        mit        einem        der        Rahmenteile     a, b nicht schon     zusammenhängen,    in die  freien Felder zwischen den Trägern 1 bis 4  eingefügt werden. Der auf diese Weise zu  sammengebaute Rahmen wird in der glei  chen Weise wieder zerlegt.

   Es können aber  auch die an dem Mittelträger 1 und den Zin  ken 24 entlang laufenden     Pressränder    30 un  lösbar miteinander verbunden und nur die  an den Querträgern 2 bis 4 entlanglaufenden       Pressränder    30 lösbar miteinander verbunden  sein.  



  Die Erfindung ist nicht auf dieses Aus  führungsbeispiel beschränkt. An     Stelle.eines     einzigen     Mittelträgers        können    auch zwei pa  rallele     Mittelträger    vorhanden sein, ebenso  wie     statt    beidseitig dreier Querträger mehr  oder weniger Querträger     möglich    sind. Ein  zelne Querträger, z.

   B. die vordern Querträ  ger 2, können hierbei vom     Mittelträger    ge  trennt ausgebildet und erst nachträglich in  den     gitterförmigen    Rahmen eingefügt sein,  so dass ein einheitlicher     Ausbau    einer     Aehs-          bezw.    Antriebsgruppe möglich ist. .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fahrgestell für Kraftfahrzeuge, bei wel chem Schwinghebel oder Schwinghalbachsen. die unter der Wirkunb von Drehfedern stehen, die Abstützung des FahrzeugOber- teils auf den Rädern bewirken, dadurch ge- lcennzeichnet, dass der Rahmen mindestens zwei mit Rinnen versehene Teile<I>(a, b)</I> mit wenigstens angenähert waagrecht durchlau fender Fuge aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Fahrgestell nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Lager für die Schwinghebel und Schwingstreben an den vorstehenden Querträgerenden zwi schen die Rahmenteile<I>(a, b)</I> eingefügt sind. 2. Fahrgestell nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Längs- und Querträgern (I bis 4) Bodenplatten (28, 29) eingelegt sind, die auf den Pressrändern (30) der Rahmenteile (a, b) aufliegen. 3.
    Fahrgestell nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Bodenplatten (28', 29') vorgesehen sind, die selbst aus dem Trägerbaustoff bestehen und mit dem Rahmenunterteil (b) ein einheitliches Stück bilden. 4. Fahrgestell nach Patentanspruch, Bekenn zeichnet durch einen Längsmittelträger (1) mit nach beiden Seiten und nach hinten vorstehenden Zinken (2 bis 4 bezw. 24). 5.
    Fahrgestell nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Längs- und Querträgern (1 bis 4) Bodenplatten (28, 29) eingelegt sind, die mit den Pressrändern (30) der Rahmenteile (a, b) durchlaufend verbun den sind. 6. Fahrgestell nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lager für den iVIotorgetriebeblock an den vorstehenden Zinken (24) zwischen die Rahmenteile (a, b) eingefügt sind.
CH188482D 1935-04-27 1936-03-02 Fahrgestell für Kraftfahrzeuge. CH188482A (de)

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DE188482X 1935-04-27

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CH188482D CH188482A (de) 1935-04-27 1936-03-02 Fahrgestell für Kraftfahrzeuge.

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AT (1) AT151048B (de)
CH (1) CH188482A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE760619C (de) * 1934-03-05 1952-05-15 Porsche Kg Fahrgestell fuer Kraftfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE760619C (de) * 1934-03-05 1952-05-15 Porsche Kg Fahrgestell fuer Kraftfahrzeuge

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Publication number Publication date
AT151048B (de) 1937-10-11

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