CH188461A - Anordnung zur Übertragung von Fernsehbildern mit Hilfe von Lochscheiben. - Google Patents

Anordnung zur Übertragung von Fernsehbildern mit Hilfe von Lochscheiben.

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CH188461A
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Radioaktiengesellschaft Loewe
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Loewe Opta Gmbh
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    • H04N3/00Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
    • H04N3/02Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by optical-mechanical means only

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Description


  Anordnung zur Übertragung von Fernsehbildern mit Hilfe von Lochscheiben.    Es dürfte bekannt sein, dass bei Anwen  dung von     Spirallochscheiben,    auf welche  rechteckige Filmbilder projiziert werden, eine       trapezförmige    Verzeichnung des Fernseh  bildes eintritt. Zur Erläuterung dient     Fig.    1.  Hierin ist 1 die     Spirallochscheibe,    deren  Löcher eine Teilungsfläche 2 bestimmen,  welche durch zwei Kreisbögen 3 und 4 und  zwei Radien 5 und 6 begrenzt wird und daher  im wesentlichen die Gestalt eines Trapezes  haben muss.

   Wird ein Film abgetastet, dessen  Bildausschnitt immer rechteckig ist, so kann  man diesen beispielsweise so über die Tei  lungsfläche projizieren, dass das Filmbildchen  7 mit dem innern, also kleinere Kreisbogen  stück 4 die gleiche Grundlinie hat. Die Ober  kante des Filmbildchens 7, 3' ist dann etwas  zu klein gegenüber der     Teilungsflä,chenbe-          grenzung    3 der     Nipkow-Scheibe.     



  Diese Inkongruenz der Flächen 2 und 7  muss zu einer Verzeichnung des Empfangs  bildes führen, wie sie in     Fig.    2 dargestellt  ist. Wird der Start einer Zeile durch einen  synchrone= Puls ausgelöst, sobald einer der    Bildpunkte den Radius 5 passiert, so sind  sämtliche Zeilenzeiten einander gleich. Das  mit gleichförmiger Geschwindigkeit aufge  baute Empfängerbild nimmt daher unter  allen Umständen eine genau rechteckige  Fläche 8 ein     (Fig.    2). Die Zeit, welche ein  Bildpunkt der     innern    Spirale braucht, um  die Filmbreite 7 zu überlaufen, ist aber län  ger als die Zeit, welche ein     achsenferner    Bild  punkt für dieselbe Bildbreite braucht.

   Des  halb entsteht am Empfänger des Abbildes  der Filmfläche 7     eine    Fläche 7', welche am       obern    Bildrand schmaler ist als am untern.  Zwei schwarze Dreiecke 9 und 9' ergänzen die       Trapezfläche    7' zur vollen     Rechteckfläche    B.  Der Fehlerbetrag entspricht dem     Radienun-          terschied    von     Spiralenanfang    und -ende auf  der Sendescheibe 1. Letztere beträgt bei  Scheiben von zirka 1/2m Durchmesser etwa  3 %. 3 % der Zeile bedeutet aber bereits sechs  Bildpunkte bei     200-zeiligen        Bildern.     



  Wenn diese Störung in der älteren Fern  sehtechnik noch nicht allgemein empfunden  wurde, so wird sie bei modernen Verfahren      der Aussendung     flimmerfreier    Bilder, das  heisst nach dem sog.     .Sprungzeilenverfah.-          ren,        unverträglich.    Bei diesem Verfahren  handelt es sich bekanntlich um das     Überein-          anderdrucken    mehrerer, beispielsweise zweier  Bildflächen 7'     mit        gegeneinander    versetzten  Zeilen,

   indem die Fläche 7     mit    einer von den       Anmeldern    beschriebenen     Doppelspiralscheibe     zweimal hintereinander durch Auslassung je  einer Zeile mit der doppelten     Bildwechselzahl     abgetastet     wird    und diese beiden Teilbilder  im Empfänger aufeinander gedruckt werden.  Wie man leicht einsieht, führt die     trapez-          förmige    Verzeichnung dazu, dass diese beiden  Teilbilder nicht mehr aufeinander passen und  der     angegebene    Fehler von 3 % ist viel zu       gross,    um noch     erträglich;    zu     sein.     



  Gemäss der vorliegenden Erfindung     wird     bei Anordnung zur     Übertragung    von Fern  sehbildern mit Hilfe von Lochscheiben mit       spiralförmiger    Anordnung der     Abtastlöcher     die     trapezförmige    Verzeichnung der Abbil  dung des zu übertragenden Fernsehbildes da  durch beseitigt, dass eine entsprechende, rein  optische Verzeichnung bei der Abbildung un  ter     Verwendung    von sphärischen Linsen ein  geführt wird, so dass eine an sich     bestehende     Verzeichnung     kompensiert    wird.

   Zweck  mässigerweise ist die abbildende Ebene des  Objektivs, welche die direkte Abbildung in  der Auffangebene     bewirkt,    gegen diese Auf  fangebene, sowie gegen die Ebene, in welcher  sich das von diesem     abzubildende    Bild be  findet, geneigt.     Fig.    3 stellt ein Ausführungs  beispiel einer solchen Anordnung nach der       Erfindung    dar. Hierin bedeutet 10 die Ebene  des zur     Übertragung    kommenden Films, 11  das Objektiv, welches das Bild 10 auf die       Scheibenebene    1 abbildet.

   Nach einem an sich  aus der geometrischen Optik     bekannten    Ge  setz entsteht von einem Original 10, das mit  der Ebene des     Objetivs    11 den Winkel a bil  det, ein Abbild 7, dessen Ebene, wenn 7 rand  scharf sein soll, ebenfalls, und zwar in der  entgegengesetzten Richtung gegen die     Objek-          tivebene    um den Winkel     ss    geneigt sein muss.

    Werden diese beiden Neigungen eingeführt,  so entsteht von einem rechteckigen Bild 10    ein     trapezförmiges    Abbild 7 und durch die       richtige    Einstellung von a und     ss    lässt es sich  leicht erreichen, dass die Abbildung des     Film-          rechteckes    genau diejenige     Trapezform    auf der  Scheibe annimmt, welche mit der Teilungs  fläche 2 der     Scheibe    1     übereinstimmt.    Dann  fallen alle geschilderten Verzeichnungen fort  und auch die     komplizierteren    Verfahren,     wie     ,das genannte,     flimmerfreie    Verfahren,

   lassen  sich mit     @Spiralloch.scheiben    ausführen. Es  sind auch Anordnungen mit     Nipkowscheiben          bekannt    geworden, bei welchen die Licht  quelle nicht den Film, sondern die Scheibe  zuerst beleuchtet und bei welchen das     Objek-          tiv    11     ein.    Bild des     Lichtpunktes    in der  Scheibe auf den Film     projiziert.    Selbstver  ständlich treten bei diesen Verfahren Diesel  ben     Schwierigkeiten    auf,

   denn die Bildpunkt  ebenen beschreiben auf dem     Film.    hinter dem       optischen    Abbildungsmittel     wiederum    eine       Trapezfläche    als     Abhildung    der Teilungs  fläche der .Scheibe. Die !Schwierigkeiten kön  nen daher durch dieselben optischen Mass  nahmen behoben werden, wie bei dem ersten  Verfahren mit durchleuchteter Filmfläche.  



       Praktisch    wird jedoch die Neigung der  Maschine und der     Nipkowscheibe    gegen die  Vertikale als alleinige     Abhilfsmassnahme    be  triebstechnisch vielfach nicht völlig ausrei  chend sein, besonders deswegen, weil diese  Neigungswinkel a und     ss    durchaus nicht ge  ring sind. Es wird daher in     Fig.    4 ein Aus  führungsbeispiel einer Anordnung nach der  Erfindung angegeben, welches den Nachteil  der schiefen Aufstellung von Projektor und       Nipkowscheibe    vermeidet und ausserdem den  Vorteil einer bequemen     Einjustierung    des       Verzeichnungsgrades    bietet.

   In     Fig.    4 bedeu  tet wieder 10 die     Filmfläche,    die diesmal  genau lotrecht steht, und 1 die     Nipkow-          scheibe,    ebenfalls vertikal ausgerichtet. Das  Objektiv 11 steht ebenfalls in einer verti  kalen Ebene, seine Achse ist jedoch gegen  die gemeinschaftliche Achse vom Filmbild 10  und Abbild 7 um     eine,        Versatztstrecke    12 ge  hoben, welche ungefähr gleich dem Durch  messer des Objektivs 11 gemacht wird. Durch  die     Doppelspiegelanordnung    13,     13a    und 14,      14a wird erreicht, dass die ursprünglich ge  neigt liegenden Ebenen von 10 und 7 in die  Vertikale aufgerichtet werden können.

   Hierzu  ist, wenn die Spiegel 13 und 14 unter 45    geneigt sind, ein Winkel a     arid    ' für die  2 2  Spiegel     13a,    14a erforderlich. Durch :den  etwas längeren Lichtweg wird es     nötig,    den  Abstand Film-Scheibe zu     verringern.    Bei  festbleibendem Abstand wäre man gezwun  gen, ein Objektiv 11 längerer Brennweiten  zu verwenden. Alle diese Beziehungen sind  an sich aus der geometrischen     Optik    leicht  abzuleiten. Selbstverständlich kann man das       Doppelspiegelwerk    13 oder 14 auch ersetzen  durch einen Glaskörper, bei dem die entspre  chenden Kanten total reflektierende Flächen  sind.

   Durch Änderung der gegenseitigen Nei  gung der beiden Doppelspiegel ist es in jedem  Falle möglich, einen gewünschten beliebigen  Grad von     Trapezverzeichnung    einzustellen.  Die Randschärfe wird über die ganze Fläche  erhalten.  



  Wie bereits erwähnt, ist es für gewisse  Sendemethoden. beim Fernsehen     unerlä,sslich,     den durch die     trapezförmige    Teilungsfläche  der     Nipkowscheibe    entstehenden Fehler  durch     optische    Mittel auszugleichen. Es sind  dies diejenigen Sendemethoden, bei denen ein  Bild durch Überlagerung     zweier    oder meh  rerer Teilbilder mit versetzten Zeilen erzeugt  wird.

   Es wurde bereits gezeigt, dass die ge  wünschte     trapezförmige    Verzeichnung einer  rechteckigen Bildfläche grundsätzlich auf  dem Wege zu     erreichen    ist, dass man die  Dingfläche und die Bildfläche entgegenge  setzt geneigt gegen die     Objektivfläche    auf  stellt . Bei der praktischen     Durchführung     zeigt sich aber, dass die Neigungen, die man  braucht, um einen     Trapezwinkel    von 4    (Scheibe mit 90 Löchern) oder gar einen mit  8   (Scheibe mit 45 Löchern) herzustellen,  verhältnismässig gross sind und dass es daher  praktisch kaum möglich ist, die Projektions  maschine und die     Nipkowscheibe    in so schie  fer Lage zu montieren.

   Es wurde als Ab  hilfe, je zwei Systeme von je 2 nicht pa  rallelen Spiegeln angegeben, mit denen eine    optische Aufrichtung der Ding- -und Bild  ebene möglich ist. In der     Praxis    ergeben sich  häufig     ,Schwierigkeiten    durch die meist sehr  kurzen freien     Lichtwege    zwischen Ding und  erstem Objektiv einerseits und     zwischen    Bild  und zweitem     Objektiv    andererseits,     wenn    zwei  Objektive benützt werden.

   Ein zweiter Um  stand erschwert die     Ausführung    der     erfin-          dungsgemUen    optischen Verzerrung: Zwi  schen der     Nipkowscheibe        und    der Filmfüh  rung eines Filmsenders liegt ein verhältnis  mässig langer Lichtweg, welcher durch das  Einbauen des Antriebsmotors und anderer  Maschinenteile bedingt ist. Der Lichtweg be  trägt 50 cm und mehr. Man kann die Licht  führung daher mit einem einzigen Objektiv  auf solche Länge kaum mehr günstig gestal  ten und braucht zwei oder mehr Objektive.  



  Nach einer weiteren     Ausführungsform    der  vorliegenden Erfindung kann die richtige  Ausgestaltung der Lichtführung mit zwei  oder mehreren     Objektiven    erreicht werden mit  dem Endergebnis, dass die Neigungen der  Ding- und Bildebene gegen die Vertikale sehr  klein und daher praktisch auch ohne die Be  nutzung von     aufrichtenden    Spiegelsystemen  durch Montage eingestellt werden kann. Fer  ner ist die Helligkeit des     Abbildes    sehr gut.  



  In     Fig.    5 bedeutet     wieder    1 die Filmebene,  welche vom     gondensorspiegel    2 seitens einer  Lichtquelle 3 beleuchtet wird. Die     Nipkow-          scheibe    4 befindet sich im     angegebenen    ver  hältnismässig grossen Abstand von zirka 1/2 m  oder mehr von der Ebene des Films 1. Zur  Erzeugung eines sehr hellen Abbilds auf der       Scheibe    4 sind mindestens zwei     Objektive    5  und 6 erforderlich.

   Die Brennweiten dieser  Objektive werden so klein     und    ihre Aufstel  lung in einem     Abstande    von je einem Viertel  der gesamten optischen Länge     l    von     Ding-          und    Bildebene 1 und 4 gewählt,     dass    in der  Mitte     zwischen    ihnen ein greifbares reelles  Zwischenbild 7 entsteht. Die     hiermit        nötigen          Brenngreiten    betragen     bekanntlich    bei einem  Abbildungsmassstab 1 : 1<I>f =</I>     %   <I>1.</I> Sie liegen  also praktisch bei     etwa    6-8 cm.  



       Fig.    6, die     ein.    Ausführungsbeispiel einer       Anordnung    nach der Erfindung darstellt, er-      läutert, wie bei einer derartigen optischen       Anordnung    die     trapezförmige    Verzeichnung       zustandekommt.    Die Ebene des Objektivs 5  ist mit 5' bezeichnet und steht ebenso wie die  Ebene des Objektivs 6, 6', vertikal ausgerich  tet. Gegen diese Ebenen ist ein rechteckig  umrandetes Bild 1' um den Winkel a geneigt.

    Es     entsteht    infolgedessen von 1' ein Abbild  7', welches 1) eine zu 1 entgegengesetzte Nei  gung     ,B    hat und 2) bereits eine     trapezförmige     Verzeichnung hat, welche in     Fig.    6 angegeben  ist. Bei einem Abbildungsmassstab 1 : 1 sind  die Neigungswinkel von 1' und 7' einander  gleich. Dieses     geneigt    stehende Zwischenbild  7' wird nun vom zweiten Objektiv 6 abgebil  det,     wobei    ein neues Bild in der Ebene 4' mit       folgenden    Eigenschaften     zustandekommt:    Er  stens ist auch die Ebene von 4' gegen die  vertikale um einen Winkel y geneigt. Dieser  Winkel ist beim Massstab 1 : 1 ebenso gross  wie jene.

   Zweitens ist die Abbildung in einem  doppelt so starken Masse     trapezförmig    ver  zeichnet als in der Ebene des     Zwischenbildes     7'. Man macht sich das leicht dadurch klar,  dass bereits eine rechteckige Zwischenbild  figur infolge ihrer Neigung ss schon eine     tra-          pezförmige    Bildfläche bei 4' mit der Neigung  y ergeben hatte. Da nun aber auch das Zwi  schenbild 7' schon ein Trapez darstellt, so  muss das Endbild 4' ein entsprechend mehr  verzeichnetes Trapez ergeben.

   Der Grad der       trapezförmigen        Verzeichnung    lässt sich also  durch     Hintereinanderschaltung    von Objekti  ven mit reellen     Zwischenbildern    stufenweise  steigern. Umgekehrt lässt sich eine gegebene       Verzeichnung    mit einer entsprechend geringe  ren Neigung der Bildebenen im Endbilde er  zielen. Drittens     tritt    die nicht erwünschte       Massstabveränderung    in der Vertikalausdeh  nung nur in sehr geringem Masse auf, eben  weil die     Neigung    der Bildebenen eine klei  nere ist.

   Eine praktische Ausführung ist  daher bei der     Zwischenbildoptik    ohne Spiegel  in einfacher Weise in der     Art    möglich, wie  es die     Fig.    7 zeigt. Man stellt die Ebene der       Scheibe    4 aus mechanischen Gründen genau  vertikal. Man neigt den     Objektivträger    8 ge  gen die Scheibennormale 4, um den kleinen    und praktisch leicht zu handhabenden Win  kel y von etwa<B>5-10'</B> abwärts.

   Die Objek  tive 6 und 5 sind ebenso wie der Lichtbogen  3 mit dem     Kondensor    2 gerade ausgerichtet  zu dieser Achse 8,     hingegen    ist der Film 1       bezw.    seine     Führung    geneigt gegen 8 aufge  stellt, und zwar beträgt diese Neigung im  Falle     einer    Abbildung 1 : 1 auch wieder ge  nau y  , so dass der Film 1 wieder nahezu  lotrecht steht. Ein Lichtverlust findet bei  dieser Bauweise offensichtlich nicht statt.  Das Zwischenbild 7' ist in seiner Neigung an  gedeutet.  



  Eine Anwendung des beschriebenen op  tischen     Verzeichnungssystems    für die Tech  nik der     Abtastsender    wird schliesslich noch  in     Fig.    8 erläutert, die ein weiteres Ausfüh  rungsbeispiel der Anordnung nach der Erfin  dung darstellt.

   Will man ein in beliebiger  Entfernung aufgestelltes Objekt 9 übertragen,  so wird dieses zunächst durch ein     Abbildungs-          objektiv    10 in einen festliegenden Abstand 1'  herangeholt. 1' ist die     Eintrittsebene    der be  schriebenen     Verzeichnungsoptik.    Nur Gegen  stände, welche in dieser Ebene scharf abge  bildet sind, werden     mit    der nur von der Tei  lungsfläche der     Nipkowscheibe    4 abhängigen  Linsenanordnung 5 und 6 im rechteckigen       Verzeichnungsgrade    auf die Scheibe 4 abge  bildet.

   Das Objektiv 10 ist daher in jedem  Falle so einzustellen, dass auf der     Ebene    1'  ein scharfes Bild des Gegenstandes 9 entsteht.  Die     Verzeichnungsoptik    5 und 6 ist nach dem  Gesagten leicht so zu dimensionieren, dass die  Ebene 1' parallel zur     Scheibenebene    4, also  auch lotrecht steht. Sollte dies infolge an  dersgewählter Abbildungsmassstäbe nicht zu  erreichen sein, so lässt sich durch eine Doppel  spiegelanordnung 11, 12 mit     nichtparallelen     Spiegeln das Abbild von 9 selbst in jede be  liebige nicht lotrecht stehende     Ebene    1" hin  eindrehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Übertragung von Fern sehbildern mit Hilfe von Lochscheiben mit spiralförmiger Anordnung der Abtastlöcher, dadurch gekennzeichnet, dass die trapezför- mige Verzeichnung der Abbildung des zu übertragenden Fernsehbildes dadurch besei tigt wird, dass eine entsprechende, rein op tische Verzeichnung der Abbildung unter Verwendung von sphärischen Linsen einge führt wird, so dass eine an sich bestehende Verzeichnung kompensiert wird. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Original bildebene selbst, als auch ,die Ebene der Nipkowscheibe gegen die Objektivebene entgegengesetzte Neigungen von solcher Grösse aufweisen, dass aus einem recht eckigen Original ein trapezförmiges Ab bild auf der Scheibe entsteht, welches sich mit der trapezförmigen Teilungs fläche der Scheibe deckt. 2.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die abbildende Ebene des Objektivs, welche die direkte Ab bildung in der Auffangebene bewirkt, gegen diese Auffangebene, sowie gegen die Ebene, in welcher sich das von die sem abzubildende Bild befindet, geneigt ist.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch die optischen .Mittel Zwischenbilder erzeugt werden, welche in Ebenen liegen, die eine zur Er zeugung der erforderlichen trapezförmi- gen Verzeichnung entsprechende Neigung gegenüber der die verzeichnete Abbildung bewirkenden Objektivebenen aufweisen. 4. Anordnung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet,. dass reelle Zwi schenbilder erzeugt werden. 5.
    Anordnung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass virtuelle Zwi schenbilder erzeugt werden. 6. Anordnung nach Patentanspruch zur Fernsehübertragung von Filmen, dadurch gekennzeichnet, dass die Nipkowscheibe von einer Lichtquelle beleuchtet wird, und dass die Filmebene einen Winkel mit der Ebene der Nipkowscheibe bildet, wo- bei zwischen beiden Ebenen ein. Objektiv angeordnet ist, dessen abbildende Ebene mit der Scheibenebene und der Film ebene einen Winkel bildet. i .
    Anordnung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass zur Übertra gung von Fernsehbildern nach dem Sprungzeilenverfahren eine Lochscheibe mit mehrfach-spiralförmiger Anordnung der Abtastlöcher angeordnet ist.
    $. Anordnung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Dingebene sowie die Bildebene gegen die Ebenen zweier oder mehrerer Objektive so geneigt sind, dass allseitig scharfe Bilder ent worfen werden, wobei zwischen je zwei Objektivlinsen ein greifbares reelles Zwi schenbild entworfen wird. 9.
    Anordnung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Objektive mit dem 14Iittelpunktstrahl der Licht quelle auf einer geraden Achse aufgereiht sind, wobei diese Achse gegen die Film ebene sowie gegen die Ebene der Nipkow- scheibe um einen derartigen Winkel ge neigt ist, dass von dem rechteckig um randeten Filmfenster auf der Scheibe ein randscharfes Trapez mit dem gewünsch ten Kantenwinkel entsteht.
    10. Anordnung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass von dem fern zusehenden Gegenstand vermittels eines besonderen Abbildungsobjektivs ein un- verzerrtes und scharfes Zwischenbild in derjenigen Ebene entworfen wird, von der aus die verzeichnende Optik mit zur Nip- kowscheibe schräg gestellter Objektiv achse ein randscharfes verzeichnetes Tra pez auf die Zerlegerebene entwirft. 11.
    Anordnung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass Gegenstands und Bildebene einander parallel sind und die gegenseitige Neigung der optischen Bilder durch Spiegel bezw. Doppelspiegel bewirkt wird.
CH188461D 1934-10-25 1935-10-24 Anordnung zur Übertragung von Fernsehbildern mit Hilfe von Lochscheiben. CH188461A (de)

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