DE2820175C2 - - Google Patents
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- H04N9/31—Projection devices for colour picture display, e.g. using electronic spatial light modulators [ESLM]
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- Video Image Reproduction Devices For Color Tv Systems (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Farbvideoprojektionsanordnung
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es ist bereits eine Fernsehprojektionsanordnung vorgeschlagen
worden (ältere DE-OS 26 56 170), die drei Kathodenstrahlröhren
mit jeweils einem Bildschirm zum Erzeugen
und Projizieren von Farbbildern auf den Projektionsschirm
durch drei die Primärfarben enthaltende Lichtstrahlen
umfaßt, welche die Bildinformation wiedergeben,
wobei die drei Kathodenstrahlröhren mit ihren Bildschirmen
in einer ersten Imaginärebene parallel zum
Projektionsschirm und untereinander auf einer gedachten
Linie parallel zur horizontalen Abtastrichtung des
Lichtstrahls ausgerichtet sind. Ferner sind drei
optische Linsenanordnungen jeweils vor dem Bildschirm
der zugehörigen Kathodenstrahlröhre und dem Projektionsschirm
vorgesehen, wobei die Hauptebenen der
Linsenanordnungen in einer zweiten Imginärebene liegen,
die parallel zum Projektionsschirm verläuft. Die
betreffende Anordnung weist ferner einen Korrekturschaltkreis
auf, der für die Korrektur der Helligkeit
in vertikaler und in horizontaler Richtung dient. Dieser
Korrekturschaltkreis ist relativ kompliziert aufgebaut.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, für eine in
der nicht vorveröffentlichten Patentanmeldung P 26 56 170
vorgeschlagene Farbvideoprojektionsanordnung solche
zusätzliche Maßnahmen anzugeben, mit deren Hilfe die
nachteilige unsymmetrische Helligkeitsverteilung des
projizierten Bildes mit geringem Aufwand zufriedenstellend
zu beheben ist.
Diese Aufgabe wird mit einer Farbvideoprojektionsanordnung
gelöst, die die Merkmale von Oberbegriff und Kennzeichen
des Patentanspruches 1 aufweist und weitere Ausgestaltungen
gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Die Erfindung bringt den Vorteil mit sich, daß auf
relativ einfache Weise und mit insgesamt besonders geringem
Aufwand eine Kompensation der Ungleichmäßigkeit
der Helligkeitsverteilung in den projizierten Bildern
sichergestellt ist.
Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich
aus den Unteransprüchen.
Anhand von Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend
an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht eines Farbfernsehprojektors bekannter
Art;
Fig. 2 eine Schrägansicht des Fernsehprojektors nach Fig. 1,
aus der die Anordnung der drei Fernsehbildquellen oder
Kathodenstrahlröhren und der beiden Linsen ersichtlich
ist;
Fig. 3A und 3B die Umrißform des projizierten roten bzw.
grünen Bildes auf dem Schirm;
Fig. 4 die Draufsicht eines weiteren
Farbfernsehprojektors;
Fig. 5 eine Schrägansicht des Projektors nach Fig. 4, aus
der die Anordnung der drei Kathodenstrahlröhren und
der beiden Linsen ersichtlich ist;
Fig. 6A und 6B die Umrißform des roten bzw. des grünen Bildes
auf dem Schirm;
Fig. 7 die Umrißform des zusammengesetzten Bildes für den
Fall, daß die Mittelachse der Kathodenstrahlröhren
11 und 12 nicht gegenüber den Hauptachsen der Linsen
16 und 17 abgesetzt sind;
Fig. 8 in einer graphischen Darstellung die Verteilung der
Helligkeit der projizierten roten und grünen Bilder
über die Breite des Schirms;
Fig. 9 die Draufsicht einer Ausführungsform eines
Fernsehprojektors gemäß der Erfindung;
Fig. 10 in einer graphischen Darstellung die Helligkeitsverteilung
der projizierten roten und grünen Bilder über
die Breite des Schirms bei dem Projektor nach Fig. 9.
In Fig. 1 und 2 ist ein Farbfernsehprojektor bekannter
Art dargestellt, zu dem eine Kathodenstrahlröhre 1 für
ein rotes Bild und eine Kathodenstrahlröhre 2 für ein
grünes Bild gehören; diese Röhren sind gegenüber einem
Schirm 4 angeordnet. Ferner ist eine Kathodenstrahlröhre
3 für ein blaues Bild so angeordnet, daß ihre
Achse senkrecht zu den Achsen der beiden zuerst genannten
Kathodenstrahlröhren verläuft. Das Licht des
durch die Röhre 1 erzeugten roten Bildes fällt durch einen
Halbspiegel 5 und wird durch eine Linse 6 abgelenkt, so daß
die Quelle für das rote Fernsehbild auf dem Schirm 4 abgebildet
wird. Das Licht des durch die Röhre 2 erzeugten grünen
Fernsehbildes wird durch eine Linse 7 abgelenkt und auf den
Schirm 4 geleitet. Schließlich wird das Licht der Röhre 3
zur Erzeugung des blauen Fernsehbildes durch den Halbspiegel
5 reflektiert und durch die Linse 6 geleitet, um die Quelle
für das blaue Fernsehbild auf dem Schirm 4 abzubilden. Somit
werden die drei projizierten Bilder vereinigt und auf dem
Schirm gemischt, so daß ein Farbbild entsteht.
Bei dieser betrachteten Vorrichtung verlaufen die Hauptachse 8
der Linse 6 und die Hauptachse 9 der Linse 7 gemäß Fig. 1 jeweils
unter enem Winkel ω zum Lot 10 auf dem Schirm 4. Ferner
sind die Hauptachsen 8 und 9 der Linsen 6 und 7 symmetrisch
zum Lot 10 auf dem Schirm 4 angeordnet. Daher wird gemäß
Fig. 3A das rote Bild auf dem Schirm 4 so verzerrt, daß es
die Form eines Trapezes erhält, und das grüne Bild wird gemäß
Fig. 3B entsprechend, jedoch seitenverkehrt verzerrt.
Das blaue Bild wird auf dem Schirm 4 entsprechend Fig. 3A
verzerrt, da das blaue Fernsehbild durch die Linse 6 projiziert
wird. Die trapezförmigen Bilder nach Fig. 3A und 3B
sind zueinander und gegenüber der senkrechten Mittellinie des
Schirms 4 symmetrisch.
Wenn diese projizierten Bilder gemischt werden um ein zusammengesetztes
Farbbild zu erzeugen, stehen sie insbesondere
auf beiden Seiten des Schirms 4 nicht in genauer Deckung miteinander.
Genauer gesagt, das rote Bild deckt sich nicht mit
dem grünen Bild, und das blaue Bild deckt sich nicht mit dem
grünen Bild, während das rote Bild in Deckung mit dem blauen
Bild steht.
Um hier Abhilfe zu schaffen, werden die Kathodenstrahlröhren
1, 2 und 3 bei dem betrachteten Fernsehprojektor
mit Korrektureinrichtungen versehen, mittels welcher
entgegengesetzt verzerrte Fernsehbilder erzeugt werden,
um die optischen Verzerrungen bei der Projektion auszugleichen.
Wiederum werden die drei verzerrten Fernsehbilder
auf den Schirm 4 so projiziert, daß auf dem
Schirm ein zusammengesetztes Farbbild entsteht. Die
Anwendung dieses Verfahrens bei den Kathodenstrahlröhren
führt jedoch wegen der Verwendung der Korrektureinrichtungen
zu einer Verteuerung, und außerdem ist es nicht
leicht, die Verzerrung in der Gegenrichtung so herbeizuführen,
daß die optische Verzerrung genau ausgeglichen
wird.
Eine dem voranstehend beschriebenen Farbfernsehprojektor
ähnliche Ausführung eines solchen Projektors, nämlich
mit ebenfalls im Winkel zur Schirmachse angeordneten
Kathodenstrahlsystemen, ist auch aus der DE-OS 19 61 940
bekannt.
Es handelt sich dort um Kathodenstrahlsysteme mit einem
komplizierten Aufbau der optischen Teile, nämlich mit
je einen konkaven Reflektor und einem reflektierendem
Miniskus, die beide einander gegenüberstehen und zwischen
denen sich der jeweils eine Phosphorschirm befindet
(S. 7, Abs. 3). Innerhalb dieses Reflektorsystems ist
eine ringförmige optische Begenzung nach Art einer
Photoblende angeordnet. Mit einer solchen Blende läßt
sich keine flächenbezogen wirksame Intensitätskorrektur
erreichen.
Des weiteren enthält dieser Projektor, und zwar außerhalb
der mit den Blenden versehenen Systeme angeordnet und
dafür für alle Systeme gemeinsam wirksam, eine Korrekturplatte
zur Korrektur von Strahlungsintensitäten. Diese
eine einzige Korrekturplatte erstreckt sich außerdem
über die gesamte Querschnittsfläche der von allen Kathodenstrahlsystemen
zum Bildschirm ausgesandten Strahlung.
Diese Platte weist als wesentliches Kennzeichen eine
Struktur von Facetten auf, die sich in ihrer Neigung
von Punkt zu Punkt ändern und deren Verbindung miteinander
Diskontinuitätslinien bilden (S. 8, Mitte).
Fig. 4 und 5 zeigen eine Anordnung
bei der eine Kathodenstrahlröhre 11 zum Erzeugen eines roten
Fernsehbildes und eine Kathodenstrahlröhre zum Erzeugen eines
grünen Fernsehbildes so angeordnet sind, daß die Stirnflächen
der Röhren einem Schirm 14 zugewandt sind, auf dem die projizierten
Bilder vereinigt bzw. gemischt werden sollen. Ferner
ist eine Kathodenstrahlröhre 13 zum Erzeugen eines blauen
Fernsehbildes so angeordnet, daß ihre Achse senkrecht verläuft.
Der Lichtstrahl der Röhre 11 zum Erzeugen des roten
Bildes fällt durch einen Halbspiegel 15 und wird durch eine
Linse 16 gebrochen, so daß das rote Fernsehbild auf den Schirm
14 projiziert wird. Der Lichtstrahl des durch die Röhre 12
erzeugten grünen Bildes wird durch die Linse 17 abgelenkt und
ebenfalls auf den Schirm 14 projiziert. Schließlich wird der
Lichtstrahl der Röhre 13 zum Erzeugen des blauen Bildes durch
den Halbspiegel 15 reflektiert und durch die Linse 16 so abgelenkt,
daß das blaue Fernsehbild auf den Schirm 14 projiziert
wird. Somit werden auf dem Schirm 14 drei verschiedenfarbige
Einzelbilder gemischt, um ein Farbbild zu erzeugen.
Dabei verlaufen die Hauptachse 18 der Linse 16
und die Hauptachse 19 der Linse 17 parallel zu dem Mittellot
20 des Schirms 14. Außerdem sind die Hauptachsen 18 und 19
symmetrisch zu dem Mittellot 20 angeordnet und ihm gegenüber
nach beiden Seiten jeweils um eine bestimmte Strecke d versetzt.
Da die Hauptachsen 18 und 19 der Linsen 16 und 17 parallel
zu dem Mittellot 20 verlaufen, wird bei dieser Anordnung
eine trapezförmige Verzerrung der projizierten Bilder wenigstens
in senkrechter Richtung vermieden. Mit anderen Worten,
das projizierte rote Bild 21 und das entsprechende projizierte
blaue Bild erhalten gemäß Fig. 6A eine rechteckige Form, und
das projizierte grüne Bild 22 nimmt gemäß Fig. 6B ebenfalls
eine rechteckige Form an, da die Linsen 16 und 17 so angeordnet
sind, daß ihre Hauptachsen 18 und 19 waagerecht verlaufen.
Daher kommen die verschiedenen Bilder in der senkrechten Richtung
auf dem Schirm 14 zur Deckung, wenn sie gemischt werden,
um ein Farbbild zu erzeugen. Gleichzeitig wird bei dem gemischten
Bild eine Farbverschiebung in der senkrechten Richtung
des Schirms vermieden.
In der Praxis sind jedoch das projizierte rote Bild 21 und
das projizierte grüne Bild 22 in der waagerechten Richtung
des Schirms gemäß Fig. 7 um die Strecke 2d gegeneinander versetzt,
da zwischen den Hauptachsen 18 und 19 der Linsen 16
und 17 der gleiche Abstand 2d vorhanden ist. Mit anderen Worten,
auf dem Schirm 14 tritt eine Waagerechtverschiebung zwischen
dem roten Bild 21 und dem grünen Bild 22 auf. Dagegen
fällt das projizierte blaue Bild auf dem Schirm mit dem projizierten
roten Bild 21 zusammen.
Um diese Waagerechtverschiebung zu korrigieren, sind die
Kathodenstrahlröhren 11, 12 und 13 bei der Anordnung nach
Fig. 4 gegenüber den Linsen 16 und 17 versetzt. Mit anderen
Worten, die Mittelachsen 23 und 24 der Kathodenstrahlröhren
11 und 12 verlaufen zwar parallel zu den Hauptachsen 18 und
19 der Linsen 16 und 17, sind jedoch gemäß Fig. 4 jeweils
um eine Strecke e nach außen versetzt. Auch die Mittelachse
der Kathodenstrahlröhre 13 ist gegenüber der Hauptachse 18
der Linse 16 um die Strecke e versetzt, so daß der mittlere
Lichtstrahl des blauen Bildes der Kathodenstrahlröhre 13
mit dem mittleren Lichtstrahl des roten Bildes zusammenfällt,
wenn der blaue Lichtstrahl durch den Halbspiegel 15 reflektiert
wird.
Bei der Anordnung nach Fig. 4 bei der die Senkrechtverschiebung
zwischen den verschiedenen projizierten Bildern durch die
Versetzung der Linsen 16 und 17 gegenüber dem Mittellot 20
des Schirms 14 korrigiert wird, während die Waagerechtverschiebung
zwischen den verschiedenen projizierten Bildern
durch die Versetzung der drei Kathodenstrahlröhren gegenüber
den Hauptachsen der Linsen 16 und 17 korrigiert wird, werden
die roten, grünen und blauen Bilder auf dem Schirm 14 vereinigt
und gemischt, ohne daß eine Verzerrung oder Farbverschiebung
in der senkrechten oder waagerechten Richtung eintritt.
Die von den Mittelpunkten der Stirnflächen der Kathodenstrahlröhren
11, 12 und 13 ausgehenden Lichtstrahlen müssen durch
die Linsen 16 und 17 am Mittelpunkt des Schirms 14 fokussiert
werden. Genauer gesagt müssen diese Lichtstrahlen längs der
Achsen der Linsen 16 und 17 zum Mittelpunkt des Schirms gelangen,
ohne durch die Linsen abgelenkt zu werden. Im Hinblick
hierauf gilt für die Beziehung zwischen d und e die nachstehende
Gleichung:
Hierin bezeichnet a den Abstand zwischen den Stirnflächen
der drei Kathodenstrahlröhren und den Linsen 16 und 17 und
b den Abstand zwischen den Linsen und dem Schirm 14, wie es
in Fig. 4 gezeigt ist. Ferner besteht bekanntlich zwischen
a und b die nachstehende Beziehung:
Hierin bezeichnet f die Brennweite der Linsen 16 und 17. Somit
besteht zwischen d und e die nachstehende Beziehung:
oder
Die vorstehende Beschreibung gilt für einen Projektor, bei
dem die Hauptachsen 18 und 19 der Linsen 16 und 17 sowohl
in senkrechter als auch in waagerechter Richtung parallel
zum Mittellot 20 des Schirms 14 verlaufen. Es ist jedoch auch
möglich, die Hauptachsen 18 und 19 der Linsen 16 und 17 nur in der senkrechten
oder nur in der waagerechten Richtung parallel zum
Mittellot 20 des Schirms 14 verlaufen zu lassen.
Obwohl die beschriebene Anordnung das Problem der
Erzielung einer genauen Ausrichtung der Bilder auf
dem Betrachtungsschirm überwindet, ist noch ein Restproblem
der Lösung vorhanden, das unter Bezugnahme
auf Fig. 8 und 9 beschrieben wird.
Wie oben beschrieben, wird die vertikale optische
Verformung der einander überlagerten Bilder dadurch
überwunden, daß die Linsen 16 und 17 mit den optischen
Achsen 18 bzw. 19 so angeordnet werden, daß diese
parallel und von der Vertikalen 20 zu dem Betrachtungsschirm
14 versetzt sind. Zusätzlich wird eine Korrektur
der horizontalen Verschiebung zwischen den Bildern
dadurch vorgenommen, daß die Kathodenstrahlröhren 11,
12 und 13 so angeordnet werden, daß ihre Mittelachsen
von den optischen Achsen 18 und 19 der Linsen 16
und 17 abgesetzt sind. Eine Folge dieser Anordnungen
bzw. Maßnahmen besteht jedoch darin, daß die Verteilung
der Helligkeit der Bilder über die Breite des
Betrachtungsschirms 14 unsymmetrisch in bezug auf die
Mitte des betreffenden Betrachtungsschirms 14 ist, da
nämlich die optischen Achsen 18 und 19 von der Vertikalen
20 aus versetzt sind.
Dies bedeutet, daß die Verteilungen der Helligkeiten
der durch die Linse 16 projizierten roten und blauen
Bilder so sind, wie dies die Kurve 25 in Fig. 8 veranschaulicht,
und daß die Verteilung der Helligkeit
des durch die Linse 17 projizierten grünen Bildes
so ist, wie dies die Kurve 26 in Fig. 9 zeigt. Die Breite
des Betrachtungsschirms 14 ist mit L gegeben. Aus
Fig. 8 geht hervor, daß die roten und blauen Farben
auf der rechten Seite des Betrachtungsschirms 14 verstärkt
sind und daß die blaue Farbe auf der linken
Seite des Betrachtungsschirms 14 verstärkt ist.
Fig. 9 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung. Sie
besitzt eine Auffangplatte 27 vor den Linsen 16 und 17. Die
Auffangplatte 27 fängt teilweise die roten und blauen Lichtstrahlen
mit ihren rechten Seiten auf, und außerdem fängt sie teilweise
den blauen Lichtstrahl mit ihrer linken Seite auf. Mit
dieser Anordnung können die Verteilungen der Helligkeiten
der roten und blauen Bilder über die Breite
des Betrachtungsschirmes 14 nahezu symmetrisch in bezug
auf die Mitte des betreffenden Betrachtungsschirms 14
gemacht werden, wie dies in Fig. 10 durch die Linie 28
veranschaulicht ist. Darüber hinaus kann die Verteilung
der Helligkeit des grünen Bildes über die Breite des
Betrachtungsschirmes 14 ebenfalls nahezu symmetrisch
in bezug auf die Mitte des betreffenden Betrachtungsschirms
14 gemacht werden, wie dies die Linie 29 in
Fig. 10 veranschaulicht. Auf diese Art und Weise kann
ein gleichmäßiger Farbton über den Betrachtungsschirm 14
hinweg erzielt werden, wenn rote, grüne und blaue Bilder
in Ausrichtung zueinander durch Anwendung der Anordnung
gemäß Fig. 9 überlagert werden. Alternativ dazu kann
ein Paar von Auffangplatten 30 zwischen den Linsen 16
und 17 und dem Betrachtungsschirm 14 angeordnet werden,
um die Lichtstrahlen aufzufangen, wie dies durch gestrichelte
Linien in Fig. 9 veranschaulicht ist. Bei
dieser Modifikation fängt die rechte Auffangplatte 30
das rote und blaue Licht auf, und die linke Auffangplatte
30 fängt teilweise den grünen Lichtstrahl auf.
Claims (4)
1. Farbvideoprojektionsanordnung mit einem Betrachtungsschirm,
auf dem eine Vielzahl von projizierten Bildern
in Ausrichtung zueinander überlagert werden kann,
mit einer Vielzahl von Kathodenstrahlröhrenschirmen zur Lieferung der Bilder,
mit einer Vielzahl von Fokussierungseinrichtungen, welche die Bilder von den Kathodenstrahlröhrenschirmen auf den Betrachtungsschirm in Ausrichtung zueinander zur Bildung eines überlagerten Bildes projizieren,
wobei die optischen Achsen der Vielzahl von Fokussierungseinrichtungen weitgehend parallel zueinander verlaufen
und wobei die Mittelachse zumindest einer der Kathodenstrahlröhrenschirme von der entsprechenden einen optischen Achse der Fokussierungseinrichtungen so abgesetzt ist, daß die projizierten Bilder auf dem Betrachtungsschirm miteinander koinzidieren,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Auffangeinrichtung (27; 30) vorgesehen ist, die so angeordnet ist, daß sie teilweise das von zumindest einem der Kathodenstrahlröhrenschirme emittierte Licht zur Kompensation der Ungleichmäßigkeit der Verteilung der Helligkeit der projizierten Bilder auffängt.
mit einer Vielzahl von Kathodenstrahlröhrenschirmen zur Lieferung der Bilder,
mit einer Vielzahl von Fokussierungseinrichtungen, welche die Bilder von den Kathodenstrahlröhrenschirmen auf den Betrachtungsschirm in Ausrichtung zueinander zur Bildung eines überlagerten Bildes projizieren,
wobei die optischen Achsen der Vielzahl von Fokussierungseinrichtungen weitgehend parallel zueinander verlaufen
und wobei die Mittelachse zumindest einer der Kathodenstrahlröhrenschirme von der entsprechenden einen optischen Achse der Fokussierungseinrichtungen so abgesetzt ist, daß die projizierten Bilder auf dem Betrachtungsschirm miteinander koinzidieren,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Auffangeinrichtung (27; 30) vorgesehen ist, die so angeordnet ist, daß sie teilweise das von zumindest einem der Kathodenstrahlröhrenschirme emittierte Licht zur Kompensation der Ungleichmäßigkeit der Verteilung der Helligkeit der projizierten Bilder auffängt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß drei Kathodenstrahlröhren
(31, 32, 33) vorgesehen sind, welche die genannte
Vielzahl von Kathodenstrahlröhrenschirmen bereitstellen
und welche rote, grüne bzw. blaue Videobilder liefern,
daß die Vielzahl der Fokussierungseinrichtungenn zwei Linsen (16, 17) umfassen,
daß der Lichtstrahl eines ersten Videobildes durch einen halbreflektierenden Spiegel (15) hindurchgeleitet und durch die erste Linse (16) abgelenkt wird,
daß der Lichtstrahl eines zweiten Videobildes durch die zweite Linse (17) abgelenkt wird
und daß der Lichtstrahl eines dritten Videobildes durch den halbreflektierenden Spiegel (15) reflektiert und durch die erste Linse (16) abgelenkt wird.
daß die Vielzahl der Fokussierungseinrichtungenn zwei Linsen (16, 17) umfassen,
daß der Lichtstrahl eines ersten Videobildes durch einen halbreflektierenden Spiegel (15) hindurchgeleitet und durch die erste Linse (16) abgelenkt wird,
daß der Lichtstrahl eines zweiten Videobildes durch die zweite Linse (17) abgelenkt wird
und daß der Lichtstrahl eines dritten Videobildes durch den halbreflektierenden Spiegel (15) reflektiert und durch die erste Linse (16) abgelenkt wird.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auffangeinrichtung
(27) eine Platte (27) umfaßt, die so angeordnet
ist, daß ihr einer Endbereich teilweise Licht von
den ersten und dritten Videobildern auffängt und daß
ihr anderer Endbereich teilweise Licht von dem zweiten
Videobild auffängt.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auffangeinrichtung
(27) eine erste Platte (30), die zum Teil Licht
von den ersten und dritten Videobildern auffängt, und
eine zweite Platte (30) umfaßt, die so angeordnet ist,
daß sie teilweise Licht von dem zweiten Videobild auffängt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| JP5288377A JPS53138326A (en) | 1977-05-09 | 1977-05-09 | Projector |
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