CH187984A - Vorrichtung zum Behandeln dünnflüssiger Lebensmittelprodukte mittels in diese in fein verteilter Form einzuführender Luft. - Google Patents
Vorrichtung zum Behandeln dünnflüssiger Lebensmittelprodukte mittels in diese in fein verteilter Form einzuführender Luft.Info
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Description
Vorrichtung Behandeln dünnflüssiger Lebensmittelprodukte mittels in diese in fein verteilter Form einzuführender Luft. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Behandeln dünnflüssiger Lebensmittelprodukte, wie zum Beispiel Rahm, Eiweiss usw., mittels in fein verteilter Form in diese einzuführender Luft.
Diese Vorrich tung kennzeichnet sich durch einen im Be handlungsgut von Hand leicht bewegbaren Stössel, dessen Kopfstück einen Hohlraum für Druckluft und davon ausgehende Luft- durchlässe aufweist, zu dem Zwecke, dass im Gebrauch Druckluft durch die genannten Luftdurchlässe in das Behandlungsgut hinein gepresst werden kann, um dieses während der Auf- und Abbewegung des Stössels in der flüssigen Masse zum Schäumen zu bringen.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Vorrichtung gemäss der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt das erste, als Rahmschläger verwendbare Ausführungsbeispiel der Vor richtung; Fig. 2 ist ein Vertikalschnitt, in grösserem Massstab, durch das Kopfstück der Vorrich tung gemäss Fig. 1 ; Fig. 2a zeigt, in noch grösserem Massstabe, einen Horizontalschnitt durch einen Teil des Kopfstückes gemäss Fig. 2, und Fig. 3 zeigt, ähnlich wie Fig. 2, ein zum zweiten Ausführungsbeispiel der Vorrichtung gehörendes Kopfstück.
Die als Rahmschläger verwendete Vor richtung den Fig. 1, 2 und 2a ist als Stössel ausgebildet, dessen als Griff dienender Schaft a zum Anschluss an eine abgebrochen gezeich nete Druckluftleitung a' hohl ist. Der Kopf teil dieses Stössels weist ein am hohlen Schaft a angeschlossenes, haubenförmiges Mantelstück b auf, in das unter Zwischen schaltung eines zylindrischen Luftverteilor- ganes ein haubenförmiges Kappenstüek c mit sattem Sitz in der in Fig. 2 gezeigten Weise eingesetzt ist.
Das Luftverteilorgan hat die Form einer oben und unten offenen Zylinder hülle d; die auf ihrer innern und zweck- mässig auch auf 'ihrer äussern Umfangsseite mit verteilt angeordneten, in Richtung der Hüllenachse verlaufenden Rillen e (Fig. 2a) versehen ist, welche im eingebauten Zustande des Luftverteilorganes mit den entsprechen den Wandteilen der durch Übereinanderstülpen zusammengefügten Mantel- und Kappen stücke b und c Luftkanäle bilden, durch welche hindurch beim Gebrauch der Vorrich tung Luft gedrückt wird.
Zweckmässig ist die Zylinderhülle d an ihrem untern Ende mit einem nach aussen ragenden, durch brochenen Ringflansch dl versehen. .Zum Ge brauch der beschriebenen Vorrichtung wird dieselbe an die Druckluftleitung a1 ange schlossen und in der Fig. 1 angedeuteten Weise mit der Hand im flüssigen Lebens mittelprodukt, im vorliegenden Fall also im Rahm, welcher in einem geeigneten Gefäss enthalten ist, auf- und abbewegt. Dank der dabei in fein verteilter Form in den Rahm eingeführten Luft und dem Durcbrühren des selben mittels des Ringflansches dl ist es möglieh,
in verhältnismässig kurzer Zeit aus einem grösseren Quantum Rahm Schlagsahne herzustellen.
In Fig. 3 ist das Kopfstück einer andern, ebenfalls als Stössel ausgebildeten Vorrich tung zum Behandeln dünnflüssiger Lebens mittelprodukte mittels in diese in fein ver teilter Form einzuführender Luft dargestellt. Dieses Kopfstück hat die Form eines hohlen Kolbens f, der zweckmässig aus einem kera mischen Stoff, zum Beispiel aus gebrannter Tonerde, hergestellt ist, und dessen Ober fläche bis auf einen verhältnismässig kleinen Teil an der untern Kolbenpartie mit einer Glasur g versehen ist.
Dadurch erreicht man, dass im Gebrauch einer mit einem so berge- stellten Kopfstück versehenen Vorrichtung die Luft durch die Poren des nicht glasierten Teils des Kolbens f hindurchgedrückt wird, derart, dass das Behandlungsgut dank der in ihm mittels der in der flüssigen Masse von Hand hin- und herbewegten Vorrichtung in fein verteilter Form eingeführten Luft in verhältnismässig kurzer Zeit zum Schäumen gebracht werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Behandeln dünnflüssiger Lebensmittelprodukte mittels in diese in fein verteilter Form einzuführender Luft, gekenn- zeichet durch einen im Behandlungsgut von Hand leicht bewegbaren Stössel, dessen Kopf stück einen Hohlraum für Druckluft und davon ausgehende Luftdurchlässe aufweist, zu dem Zwecke, dass Druckluft durch die ge nannten Durchlässe in das Behandlungsgut hineingepresst werden kann, um dieses wäh rend der Auf- und Abbewegung des Stössels in der flüssigen Masse zum Schäumen zu bringen. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der als Griff dienende Schaft des Stössels zum Anschluss an eine Druckluftleitung hohl ausgebildet ist und sein Inneres mit dem Hohlraum des Kopf stückes in Verbindung steht. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftdurchlässe in Form von Luftkanälen zwischen zwei das Kopfstück des Stössels bildenden, durch Übereinanderatülpen zusammengefügten Haubenstücken vorgesehen sind. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfstück des Stössels ein haubenförmiges Mantelstück aufweist, in das unter Zwiscbenschaltung eines Luftverteilorganes ein Einpassstück mit sattem Sitz derart eingesetzt ist, dass es im genannten Mantelstück den Hohl raum für die Druckluft begrenzt. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftverteilorgan die Form einer oben und unten offenen Zylinderhülle aufweist, die mindestens auf einer ihrer Umfangs seiten mit Rillen versehen ist, die im eingebauten Zustand des Luftverteilorganes mit den zugehörigen Wandteilen des Man telstückes des Kopfstückes Luftkanäle bil den.Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 und 4, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Luftverteilorgan an sei nem untern Ende mit einem nach aussen ragenden, durchbrochenen Ringflansch ver sehen ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfstück des Stössels die Form eines hohlen Kolbens hat, der aus einer keramischen blasse hergestellt und dessen Oberfläche bis auf einen verhältnismässig kleinen Teil an der untern Kolbenpartie mit einer Glasur ver sehen ist. '
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH187984T | 1936-05-25 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH187984A true CH187984A (de) | 1936-12-15 |
Family
ID=4435345
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH187984D CH187984A (de) | 1936-05-25 | 1936-02-27 | Vorrichtung zum Behandeln dünnflüssiger Lebensmittelprodukte mittels in diese in fein verteilter Form einzuführender Luft. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH187984A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1044774B (de) * | 1951-08-09 | 1958-11-27 | Doulton & Company Ltd | Einrichtung zum Mischen von Fluessigkeiten und Gasen |
-
1936
- 1936-02-27 CH CH187984D patent/CH187984A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1044774B (de) * | 1951-08-09 | 1958-11-27 | Doulton & Company Ltd | Einrichtung zum Mischen von Fluessigkeiten und Gasen |
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