CH187772A - Elektrohydraulische Hubvorrichtung. - Google Patents

Elektrohydraulische Hubvorrichtung.

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CH187772A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Elektrohydraulische Hubvorrichtung.    Die Erfindung bezieht sich auf eine elek  trohydraulische Hubvorrichtung mit einem  in einem Zylinder beweglichen Arbeitskol  ben, unter welchen eine mit einem Elektro  motor gekuppelter     Zentrifugalpumpe    Öl zu  fördern vermag. Diese Elemente sind kon  zentrisch zueinander mit dem das Öl enthal  tenden Kübel zu einem Apparat zusammen  gebaut, der als Drücker bezeichnet wird. Bei  solchen Drückern ist es bekannt, den zylin  drischen     Ölkübel    durch eine feste Querwand  in zwei     übereinanderliegende    Räume zu un  terteilen, die mit je     einer    Seite des Arbeits  kolbens in Verbindung stehen.  



  Die Erfindung besteht nun darin, dass  der Ölkübel von einem Zylinder umgeben  ist und zusammen mit diesem einen im  Querschnitt     ringförmigen    Arbeitszylinder  zur Aufnahme eines ringförmigen Arbeits  kolbens bildet, an welchem mindestens zwei,  die Hubkraft auf ein Joch übertragende  Führungsstange befestigt sind.  



       Fig.    1 der     Zeichnung    zeigt als Ausfüh-         rungsbeispiel    eine Hubvorrichtung nach der  Erfindung in zwei verschiedenen Längs  schnitten. Der auf der rechten Zeichnungs  hälfte dargestellte Schnitt der Vorrichtung  ist gegenüber dem linken um 90   versetzt.  



  Auf der Grundplatte a ist der kleine       Kurzschlussankermotor    b aufgebaut, welcher  mit der im Ölkübel c untergebrachten Zen  trifugalpumpe d unmittelbar gekuppelt ist.  Der Ölkübel ist     unten    an die Grundplatte an  gesetzt und durch eine Zwischenwand, die  gleichzeitig das Pumpengehäuse e bildet,     in     einen untern und     einen        obern    Raum f     bezw.     g aufgeteilt, die durch Öffnungen h im Bo  den des Pumpengehäuses miteinander in  Verbindung stehen.

   Der     zylindrische        Öl-          kübel    c ist in     einen    zweiten     Zylinder    i hin  eingestellt, der mit dem Ölkübel     c    einen als  Arbeitszylinder 7c dienenden     ringförmigen     Hohlraum bildet, der mit dem Ölkübel     c     durch rings am Umfang angeordnete Durch  lassöffnungen<I>1, m,</I>     n    in Verbindung steht.  Im Arbeitszylinder k ist der ringförmige      Arbeitskolben o angeordnet. Dieser besitzt  zwei     Führungsstangen    p, welche zu dem  Joch q führen     und    auf dieses die Hubkraft  übertragen.

   Im     untern    Raum -f des Ölkübels       c    ist der Ringschieber r angeordnet. Er wird  in der Ruhestellung durch die Feder s an  den Boden des Pumpengehäuses gedrückt  und überdeckt in dieser     Stellung    die Durch  flussöffnungen     7n.    Am Boden des Ölkübels c  (des untern Raumes f) ist ein     Olumlaufrohr     t angeschlossen, das über einen Drosselhahn       u    durch die Grundplatte<I>a</I> in den Arbeits  zylinder k mündet.

   Der Drosselhahn     wird     durch     eine    am Joch q befestigte Steuer  stange v über einen auf dieser Stange mit  Spiel lose gleitenden     Mitnehmer    w gesteuert,  der über     einen        zweiarmigen    Antriebshebel  <I>x, y</I> den Hahn     u    entsprechend der Stellung  des Arbeitskolbens o verstellt. Der     Mitneh-          mer    w besteht aus einem flachen, mit Längs  schlitz versehenen Lineal, welches über eine       Gleitkupplung    z mit dem kürzeren Arm x  des zweiarmigen Antriebshebels<I>x, y</I> des  Drosselhahns     u        verbunden    ist.

   Die     in        Fig.    2  im     Querschnitt    dargestellte     Gleitkupplung.     besitzt zwei durch eine Schraube gegen das  Lineal w federnd     angepresste    Lederscheiben.

    Der längere Arm y des     zweiarmigen    An  triebshebels<I>x, y</I> ist als Zahnsegment aus  gebildet und steht im Eingriff mit einem  Zahnkolben     j    auf der Achse des Drossel  hahns     u.    Die     Mitnahme    des     Mitnehmers    w  durch die Steuerstange v erfolgt durch die  an der Stange angebrachten und beliebig  verstellbaren     Anschläge        v1,        v2.       Das Zahnsegment y ist in     seinem    Arbeits  winkel durch einen Bügel mit den beiden  Stellschrauben     y1    und     y2    begrenzt;

   der Bü  gel sitzt am Lager der Drehachse des He  bels<I>x, y.</I> Liegt das Zahnsegment<I>y</I> am An  schlag     y1,    so ist der Hahn     u    in Drosselstel  lung, während er vollkommen geöffnet ist,  wenn das Zahnsegment y am Anschlag     y2     liegt. Die Stärke der Drosselung hängt von  der     Einstellung    des Anschlages     y1    ab.  



  Die     Hubvorrichtung    arbeitet folgender  massen:    Die beiden Zylinder g und k werden so  weit mit Öl gefüllt, dass der Ölspiegel bis  zur Mitte der     Verbindungsöffnungen     reicht. Mit dem Einschalten des Motors b  fördert die Pumpe d sofort Öl vom obern  Raum g des Ölkübels c in den untern Raum  <I>f,</I> welches den     Ringschieber   <I>r,</I> die Feder s  zusammenpressend, sofort vor sich     herdrückt,     wobei dieser die     Durchflussöffnungen    Z ab  schliesst und die Öffnungen     nz    freigibt, so  dass das Drucköl unter den Ringkolben o  gelangen kann, welcher unverzüglich geho  ben wird.  



  Nach     Zurücklegung    eines     gewissen    ein  stellbaren Hubes des Arbeitskolbens o nimmt  der Anschlag     v2    der Steuerstange den Mit  nehmer w mit, bewegt den durch die     Gleit-          kupplung    z aasgeklemmten     Arm    x des zwei  armigen Hebels x, y nach oben, den Zahn  segmenthebel y nach links und öffnet so den  Drosselhahn     u    vollständig.

   Ist dies der Fall,  das heisst befindet sich der Zahnsegment  hebel y an dem     Anschlag        y2,    so gleitet bei  fortsetzendem     Hube    des Ringkolbens und  damit des Anschlages     v2    der     Mitnehmer        w     durch die Gleitkupplung z hindurch.  



  Nährend des Hubes des     Ringkolbens    o  wird das oberhalb des Kolbens befindliche  Öl durch die     Öffnungen        n    in den obern Raum  g des Ölkübels c gedrängt. Die Pumpe  braucht nicht zu saugen, sondern nur zu  drücken.  



  Ist der Arbeitshub vollendet, so arbeitet  die Pumpe d ohne zu fördern weiter, hält  aber immerhin den Druck     unter    dem Arbeits  kolben o konstant. Um eine fortgesetzte  Strömung des Öls und somit eine     gute    Küh  lung desselben zu erzielen, ist der Kolben o       bewusst    nicht vollständig abgedichtet.  



  Zur     Einleitung    des rückläufigen Hubes  genügt es, den Motor auszuschalten. Sobald  dies geschieht, nimmt der Druck unter dem  Ringkolben o ab, und es entsteht ein Wech  sel in der     Fliessrichtung    des Drucköls, wel  ches nunmehr unter dem     Einfluss    des auf  das Joch q des Arbeitskolbens o ausgeübten  äussern Druckes steht. Dabei     nimmt    auch  der Öldruck auf den Ringschieber r ab, so      dass sich die vorgespannte Feder s entspannt  und den Schieber r wieder in die Ausgangs  stellung drängt, wobei die     Einlassöffnungen     <I>m</I> geschlossen und die Öffnungen     l    frei  gegeben werden.

   Das Öl unter dem Ring  kolben o fliesst sofort durch das Umlaufrohr     t     und den noch     offenen    Drosselhahn     zc    von  oben in den Arbeitszylinder     k    ab. Diese  vollkommene Zirkulation des Öls begünstigt  seine Abkühlung wesentlich.  



  Der Auslauf des rückläufigen Hubes soll  nun beliebig gedämpft werden können.  Hierzu dient der Anschlag     vi    an der Steuer  stange v. Die Dämpfung beginnt in dem  Augenblick, wo der Anschlag     vi    an der  Stange<I>v</I> auf den     Mitnehmer   <I>w</I> trifft und so  mit den Drosselhahn     u    schliesst. Der An  schlag     vi    wird je nach dem gewünschten       Dämpfungsbeginn    in Abhängigkeit vom Hub  verstellt.

   Das Mass der Dämpfung hängt  ganz von der     Schlussöffnung    des Drossel  hahnes     u    ab und diese wird durch die Stell  schraube     yi    bestimmt, an welche das Zahn  segment     y    anstösst. Ist der Drosselhahn     u     in seiner durch     y-yi    bedingten     Schlussstel-          lung,    so gleitet bei fortgesetztem Absenken  des Ringkolbens o der     Mitnehmer    w wie  derum durch die Gleitkupplung z hindurch.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrohydraulische Hubvorrichtung mit einem in einem Zylinder beweglichen Ar beitskolben, unter welchen eine mit einem Elektromotor direkt gekuppelte Zentrifugal pumpe aus einem zylindrischen, konzentrisch mit dem Zylinder des Kolbens zusammen gebauten Ölkübel Öl zu fördern vermag, der durch eine feste Querwand in zwei überein anderliegende, mit je einer Seite des Arbeits kolbens in Verbindung stehende Räume un terteilt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Ölkübel von einem Zylinder umgeben ist und zusammen mit diesem einen im Querschnitt ringförmigen Arbeitszylinder zur Aufnahme eines ringförmigen Arbeitskolbens bildet, an welchem mindestens zwei, die Hubkraft auf ein Joch übertragende Führungsstangen be festigt sind.
    UNTERANSPRVCHE 1. Hubvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der unter halb der Querwand befindliche Teil des Ölkübels als Steuerorgan für die Zu- und Ableitung des Öls in den bezw. aus dem Arbeitszylinder einen unter einseitigem Federdruck stehenden Ringschieber ent hält. 2. Hubvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der obere und untere Teil des Ölkübels durch ein Ölumlaufrohr miteinander verbunden sind, in welches ein Drosselhahn ein gebaut ist. 3.
    Hubvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Dros selhahn in Abhängigkeit von der Ar beitskolbenstellung selbsttätig gesteuert wird. 4. Hubvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Dros selhahn durch eine am Joch befestigte Steuerstange über einen an dieser Stange angeordneten Mitnehmer gesteuert wird, der über einen zweiarmigen Antriebs hebel den Hahn in Abhängigkeit von der Stellung des Arbeitskolbens verstellt.
    5. Hubvorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Mit nehmer aus einem flachen, mit Längs schlitz versehenen Lineal besteht, der über eine Gleitkupplung mit dem kür zeren Arm des zweiarmigen Antriebs hebels verbunden ist, während der län gere Arm dieses Hebels als Zahnsegment ausgebildet ist, das im Eingriff mit einem Zahnkolben auf der Achse des Drosselhahns steht.
    6. Hubvorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Mit nehmer durch an der Steuerstange an geordnete, beliebig einstellbare An schläge verstellt werden kann.
    7. Hubvorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeits- winkel des Zahnsegmentes zwecks regel barer Einstellung des maximalen oder minimalen Oldurchflusses durch den I3rosselhabn durch zwei verstellbare An schläge begrenzt ist. B.
    Hubvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Trenn wand, die den innern Ölzylinder in einen untern und einen obern Raum teilt, die Pumpe enthält. 9. Hubvorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Trenn- wand selbst als Pumpengehäuse ausge bildet ist. 10.
    Hubvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der ring förmige Arbeitskolben undicht ist, um eine Zirkulation des Öls zwecks Küh- lung zu ermöglichen.
CH187772D 1934-10-10 1935-10-08 Elektrohydraulische Hubvorrichtung. CH187772A (de)

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