CH181990A - Verfahren zur Verbrennung und Feuerungsanlage zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur Verbrennung und Feuerungsanlage zur Durchführung des Verfahrens.

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CH181990A
CH181990A CH181990DA CH181990A CH 181990 A CH181990 A CH 181990A CH 181990D A CH181990D A CH 181990DA CH 181990 A CH181990 A CH 181990A
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Co E Emch
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Emch & Co E
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23GCREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
    • F23G1/00Furnaces for cremation of human or animal carcasses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


  Verfahren zur Verbrennung und     Feuerungsanlage    zur Durchführung des Verfahrens.    Die vorliegende Erfindung umfasst ein  Verfahren zur Verbrennung, zum Beispiel       Einäscherung    in Krematorien und eine       Feuerungsanlage    zur Durchführung dieses  Verfahrens.  



  Das der Erfindung zu Grunde liegende       Verfahren    besteht darin, dass das     den;    zur  Verbrennung benötigten Sauerstoff liefernde       :1fedium    pulsierend zugeführt wird.  



  Gemäss der Erfindung ist die     Feuerungs-          anlage,    die zur Durchführung des Verfahrens  dient, mit einer Vorrichtung ausgerüstet.       mittelst    welcher das den Sauerstoff liefernde  Medium pulsierend zugeführt werden kann.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt verschie  dene Ausführungsbeispiele von     Feuerungs-          anlagen,    anhand deren dargelegt werden soll,  wie das beanspruchte Verfahren beispiels  weise durchgeführt wird.  



  In der Zeichnung zeigt:       Fig.    1 schematisch einen Querschnitt  durch eine als     Kremationsofen    ausgebildete       Feuerungsanlage,          Fig.    2 schematisch einen Querschnitt    durch eine als     'I'röcknungsofen    ausgebildete       Feuerungsanlage;    die       Fig.    3 und 4 zeigen in Grund- und Auf  riss     einen;    Ventilator, der mit einer Vorrich  tung versehen ist, welche eine pulsierende  Zuführung von Verbrennungsluft     gestattet.     



  In     Fig.    1 bezeichnet 1 das Umhüllungs  mauerwerk der Muffel 2, in die der     einzu-          äschernde    Gegenstand 3 einzuführen ist. Den  auf nicht näher dargestellte (übrigens be  kannte) Art     in    die Muffel eingeführten  Heizgasen, die zur erstmaligen Erwärmung  der Muffel dienen und nach erfolgtem An  wärmen abgestellt werden, wird die, den zur  Verbrennung     notwendigen    Sauerstoff lie  fernde Luft, durch     in    den Seitenwänden der  Muffel befindliche Düsen 4 zugeführt, die. von  Längskanälen 5 abzweigen.

   Diese Kanäle 5       erstrecken,    sich über die Gesamtlänge der  Seitenwände der Muffel 1 und die     Düsen:    4  sind ungefähr auf der Höhe des     Chamotte-          rostes    7 angeordnet, so dass, die, durch sie  ausströmende vorgewärmte Luft auf den     ein-          zuäschernden    Gegenstand     strömt.    Durch die      durch die Düsen 4 während der Kremation  zugeführte vorgewärmte Luft, wird eine       Nachverbrennung    allfälliger brennbarer  Rückstände der, während der     Aufheizperiode     eingeführten Gase, erzielt.

   Und zwar hat  die Praxis gezeigt, dass die Luftdüsen nicht  nur diese     Nachverbrennung    fördern, sondern  auch ermöglichen, nur mit reiner Luft ein  zuäschern, insofern als diese genügend vor  gewärmt     wird.     



  Im Gegensatz zu bisherigen bekannten  Verfahren wird jedoch die Verbrennungsluft  nicht     kontinuierlich,    sonder pulsierend, also  in     bestimmten        Zeitintervallen    zugeführt. Zu  diesem Zweck ist der Ofen mit einem, zur  Zuführung der Verbrennungsluft dienenden       Ventilator    ausgerüstet, in dessen Druckstut  zen eine Klappe eingebaut ist, die abwech  selnd geöffnet und geschlossen     wird.    Wie  diese Klappe beispielsweise angeordnet ist  und betätigt wird,     wird    später anhand der       Fig.    3 und 4 näher erläutert.  



       Es    sei nun der in     Fig.    2 dargestellte  Ofen, der insbesondere in Giessereien als       Trocknungsofen        Anwendung    findet, näher  erläutert.  



  A ist die zur Aufnahme des zu trocknen  den Gutes     bestimmte    Kammer, der durch die  im     Umhüllungsmauerwerk    vorgesehenen Ver  teilungskanäle B und von diesen abzwei  gende Düsen     B1'    das gasförmige     Tröckneme-          dium    zugeführt wird. C ist der das zum  Heizen der Kammer A dienende Gas lie  fernde Generator, welchem Gas die zur Ver  brennung desselben erforderliche Luft durch  den Ventilator J über die Düse L pulsierend  zugeführt wird; das brennende     Gasluftge-          misch    strömt durch den     Injektor   <B>31</B> in den       untern    Verteilungskanal B.

   Q sind in das  Abzugskamin P eingebaute Klappen. G ist  ein im Umhüllungsmauerwerk freigelassener       By-Pass.    H bezeichnet einen     Umwälzventila-          tor,    der zur weiter unten beschriebenen Um  wälzung des aus dem verbrannten Gasluft  gemisch gebildeten     Tröcknemediums    dient.  Der Saugstutzen R mündet in den Kanal D.  An dieser Stelle befindet sich im Kanal D  eine Klappe F, deren Schwenkachse in der    Achse des     Saugstutzens    B liegt. Je nach der  Stellung dieser Klappe F erfolgt das Ansau  gen von     ober-    oder unterhalb dieser Klappe.  In den Druckstutzen<B>8</B> des Ventilators ist  eine Klappe E eingebaut, welche gestattet.

    das     Tröcknemedium    direkt nach dem     obern     Kanal B oder über den     By-Pass    G nach dem  untern Kanal B zu leiten. In die Saugstut  zen der beiden Ventilatoren<I>J</I> und<I>H</I> sind  Klappen     K'    respektive     K''    eingebaut, die  durch nicht gezeichnete Vorrichtungen so be  tätigt werden, dass das Ansaugen dieser Ven  tilatoren pulsierend erfolgt, wodurch erreicht  wird, dass sowohl die     Zuführung    der Ver  brennungsluft zum zu verbrennenden Gene  ratorgas, als auch die Umwälzung des       Tröcknemediums    pulsierend erfolgt. N ist  der Zuführungskanal für die vorgewärmte  Primärluft.  



  Die Wirkungsweise dieses     Tröckneofens     ist folgende: Bei in     gestrichelten    Linien ge  zeichneter Lage der     obern    Klappe     Q    erfolgt  das Anwärmen der Kammer A, wobei vor  erst der Ventilator J bei offner Klappe K'  in Betrieb gesetzt und hierauf der Generator  C angefeuert wird.

   Sobald dieser Generator  C hochgefeuert ist, wird die obere Klappe     Q     in die ausgezogen gezeichnete Lage gebracht  und nun wird der Ventilator H angelassen  unter gleichzeitiger     Inbetriebsetzung    der von  einander unabhängigen Vorrichtungen zum  Betätigen der     Klappen.        K'    und     K'.    Bei der  in der Figur in ausgezogenen Linien darge  stellten     Lage    der Klappen E und F wird das       Tröcknemedium    pulsierend aus dem oberhalb  der Klappe F gelegenen Teil des Kanals D  angesaugt.

   Vom     Druckstutzen    strömt das  Medium durch den     By-Pass    G nach dem un  tern Kanal B, von hier durch die untern  Düsen B' in die Kammer A und aus dersel  ben durch die     obern    Düsen B' und den obern  Kanal B wieder nach dem Saugstutzen B.

    Werden die Klappen E und F in die gestri  chelt gezeichnete Lage gebracht, so wird das  Medium unterhalb der Klappe F pulsierend  angesaugt und strömt nach Verlassen des  Druckstutzens<B>S</B> in den obern Verteilungs  kanal B, von hier in     abwärtsgehender    Rich-           tung    durch die Kammer A zurück zum  Saugstutzen     R.    Im Betrieb werden die. mit  einander     gekuppelten    Klappen Z und F pe  riodisch umgestellt, so dass durch diesen  Richtungswechsel eine vollständige Umspü  lung des Trockengutes erreicht wird, wodurch  im Gegensatz zu einer stets gleich gerichte  ten     Durchströmung    ein rascheres Trocknen  des Gutes erfolgt.

   Sowohl die voneinander  unabhängigen Klappen     K1    und     K',    wie die  miteinander     gekuppelten    Klappen F. und F       können    durch je einen Servomotor oder durch       je    einen gesteuerten Elektromagneten oder  durch je einen gesteuerten Elektromotor be  tätigt werden. Die Perioden für das Um  schalten der genannten vier Klappen sind  natürlich von der Art des so trocknenden  Gutes     abhängig;    ebenso wird diese Grösse  von der fortschreitenden Trocknung beein  flusst, so dass während des Betriebes eine Än  derung beim Antriebsorgan der einen oder  andern Klappe vorgenommen. werden muss.  



  Es ist vorgehend erwähnt worden, dass  sich der beschriebene Ofen insbesondere für  Giessereien eignet. Aber es ist einleuchtend,  dass im gleichen Ofen auch anderes Gut, zum  Beispiel Holz getrocknet werden könnte.  



  In den     Fig.    3 und 4 ist 50 das Gehäuse  eines zum Beispiel durch einen nicht gezeich  neten Elektromotor     angetriebenen    Ventila  tors, der die Frischluft in den zur Feuerung  führenden Windkanal 51 fördert. In den  Saugstutzen 52 dieses Ventilators ist eine  Klappe 53 eingebaut, deren Achse 56 in den  auf den Saugstutzen aufgesetzten Lagern 54,  55 ruht. Das obere Ende der Achse 56 trägt  einen Zahnkolben<B>57,</B> der mit einer Zahn  stange 5,8 kämmt, welche den Kolben eines  Servomotors bildet, dessen Zylinder mit 59  und 60 bezeichnet sind.

   Das den Kolben     be-          tätigende    Druckmedium wird durch die Lei  tung 61 zugeführt, die in das     Verteilorgan     62 mündet, an das ebenfalls die zu den     Ser-          vomotorzylindern    führenden Leitungen 63,  64, sowie die     Abflussleitung    65 angeschlossen  sind. Das     Verteilorgan    wird gesteuert durch  einen an die Zahnstange 58     angelenkten    Len  ker 66. Die Zeichnung stellt die Klappe 53    in der     Offenstellung    dar. Die.Wirkungs  weise der gezeichneten Vorrichtung ist ohne  weiteres verständlich.  



  Beim     Kremationsofen    nach     Fig.    1 sind  die Düsen 4 ungefähr auf der Höhe des       Chamotterostes    angeordnet. Man könnte je  doch diese Düsen auch im     obern    gewölbten  Teil der Muffel anordnen, so dass die Ver  brennungsluft von oben gegen den zu ver  brennenden Gegenstand strömen würde. Na  türlich würde dies auch eine andere als die  gezeichnete Anordnung der Kanäle 5 erfor  dern.  



  Statt der in den     Fig.    3 und 4 gezeigten  Betätigung der Klappe 63 durch einen Ser  vomotor der gezeichneten Art könnten zur  Betätigung auch gesteuerte Elektromagnete  oder ein gesteuerter Elektromotor vorgesehen  sein. Es wäre auch eine Ausführungsform  denkbar, bei welcher die Klappe im Druck  stutzen angeordnet ist.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung lässt  sich auch anwenden bei     Flammrohrkesseln.     Dabei ist es zweckmässig, das den Sauerstoff  liefernde Medium in Metallröhren zuzufüh  ren, welche in den Wasserraum gelegt wer  den, so     dass    das Medium vorgewärmt wird.  Dabei wird das Medium     zweckmässig    durch  kleine Düsen zum Ausströmen gebracht,  welche zweckmässig über die ganze Fläche  des Rostes verteilt sind.  



  Wenn in der vorliegenden Beschreibung  von einem Sauerstoff     liefernden    Medium die  Rede ist, so fallen zum Beispiel Luft, sowie  auch andere Sauerstoff liefernde Gase oder  Dämpfe unter diesen Begriff.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Verbrennung, dadurch ge kennzeichnet, dass das den zur Verbren nung benötigten Sauerstoff liefernde Medium pulsierend zugeführt wird. II. Feuerungsanlage zur Durchführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass sie mit einer Vorrichtung ausgerüstet ist, mittelst wel cher das den Sauerstoff liefernde Me dium pulsierend zugeführt werden. kann.
    UNTERANSPRÜUCHE: 1. Verfahren nach Pätentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Sauer stoff liefernde Medium stets in der glei chen Richtung zugeführt wird.
    2. Feuerungsanlage nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem Verbrennungsluft zuführenden Ventilator ausgerüstet ist, in dessen Saug- oder in dessen Druckstutzen eine Klappe eingebaut ist, wobei Mittel vor gesehen sind, die die Klappe abwechselnd in die Offen- und in die Schliesslage bringen. 3. Feuerungsanlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Betä tigung der Klappe ein Servomotor vor gesehen ist.
    4. Feuerungsanlage nach Patentanspruch II, dadurcUgekennzeichnet, dass sie eine Trockenkammer aufweist, und dass Mit tel vorgesehen sind, die gestatten, den Strömungssinn des umwälzenden Tröck- nemediums abwechselnd um<B>180'</B> zu drehen.
    5. Feuerungsanlage nach Patentanspruch II, als Flammrohrkessel ausgebildet, da durch gekennzeichnet, dass zur Zufüh rung des den Sauerstoff liefernden Me diums Metallrohre vorgesehen sind, die im Wasserraum angeordnet sind, zum Zwecke das Sauerstoff liefernde Medium vorzuwärmen. G. Feuerungsanlage nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass über die Fläche des Rostes verteilte Düsen vorge sehen sind, durch welche das Sauerstoff liefernde Medium dem Brennstoff zu strömt.
CH181990D 1935-08-27 1935-08-27 Verfahren zur Verbrennung und Feuerungsanlage zur Durchführung des Verfahrens. CH181990A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE924396C (de) * 1951-10-25 1955-03-03 Heinrich Dr Koppenberg Verfahren zur Begrenzung der Verbrennungstemperatur

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE924396C (de) * 1951-10-25 1955-03-03 Heinrich Dr Koppenberg Verfahren zur Begrenzung der Verbrennungstemperatur

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