CH181591A - Formfüllanlage. - Google Patents
Formfüllanlage.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C15/00—Moulding machines characterised by the compacting mechanism; Accessories therefor
- B22C15/20—Compacting by centrifugal forces only, e.g. in sand slingers
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Formfüllanlage. Die bisherigen Formfüllanlagen, welche zum Beispiel zum Füllen von Behältern, wie Formkästen, Formen etc., mit körnigem und staubförmigem Material dienen, haben den Nachteil, dass sie nicht rasch und ohne grosse Umstände an die jeweils vorgesehene'Stelle ge <B>,</B> bracht werden können. Die Formfüllan- la-en bilden dabei ein starres Ganzes und werden durch ein Kranhebezeug geführt.
Ge--enstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Formfüllanlage, welche sieh durch. 'grössere Beweglichkeit auszeichnet, so dass die Formfüllarbeiten rascher und be quemer vorgenommen werden können. Die erfindungsgemässe Formfüllanlage weist eine freihängende, horizontal versehiebbare und in Vertikalebenen verschwenkbare Tragein richtung auf, auf welcher eine unabhängig zu letzterer in Vertikalebenen kippbare Formfüllmaschine angeordnet ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der E, rfindungsgegenstand in einer beispielswei sen Ausführungsform dargestellt, und es zeigt; Fig. <B>1</B> eine Seitenansicht, Fig. 2 einen Längsschnitt der Formfüll- maschine, Fig. <B>3</B> einen Schnitt durch das Förderge- häuse, Fig. 4 ein Detail des Schleudergehäuses im Schnitt in grösserem Massstabe.
Auf der Grundplatte<B>1</B> ist eine Formfüll- maschine angeordnet. Letztere wird in der Hauptsache aus einem Formfüll-Förderge- häuse 4, einer Zubringevorrichtung <B>30</B> für das Formfüllgut und einem Antriebsmotor 2 gebildet. Der Antriebsmotor 2 ist durch die Kupplung<B>3</B> mit dem Räderwerk 20 bis<B>29</B> der Formfüllmaschine und der Zubringevor- richtung <B>30</B> verbunden.
Das Räderwerk treibt die Welle 4' im Fördergehäuse 4, Welle<B>17'</B> im Trichter<B>18</B> und Welle<B>30'</B> der Fürdergutzubringevorrichtung <B>30</B> an. Das Gehäuse 4, in welchem Förderwinkeleisen<B>5</B> an der Rotationsseheibe <B>7</B> angeordnet sind, wird durch einen Deckel 48 seitlich abge schlossen. An der Grundplatte<B>1</B> sind an zwei einander gegenüberliegenden Seiten Träger 38 angeordnet, welche an den nach oben gerichteten Enden Lagerzapfen<B>32'</B> be sitzen, auf welchen Rollen<B>32</B> gelagert sind. Die Rollen<B>32</B> hängen in endlosen Ketten<B>35,</B> welche über die Rollen 34 geführt sind, wel che an dem Tragbalken<B>36</B> gelagert sind.
Zwischen den Rollen 34 besitzt der Tragbal- hen <B>36</B> einen nach oben gerichteten Auf hängeschild<B>37,</B> in welchem eine Rolle<B>38</B> drehbar gelagert ist. Die Rolle<B>38</B> hängt in der endlosen über die Rolle<B>39</B> geleiteten Kette 40. Die Rolle<B>39</B> ist in dem nach un ten gerichteten Fortsatz einer Laufkatze 41 gelagert. Die Laufkatze ist längs der Trag schiene 42 verfahrbar. An den zwei einan der gegenüberliegenden Enden sind in der Tragschiene 42 Rollen 43 angeordnet, über welche die Kette 44 geführt ist. In der Mitte der Tragschiene, zwischen den Rollen 43, ist die erstere mit einem aufwärts gerich teten Ansatz 45 versehen, in welchem eine Aufhängeöse 47 drehbar angeordnet ist.
Die Rollen<B>32:</B> sind festgestellt, während die Rolle 34 drehbar angeordnet sind. Durch diese Anordnung ist die Maschine durch die Rollen 34 nach rechts und links ausschwenk bar. Weiter ist der Tragbalken<B>36</B> mittels Rollen<B>38</B> und<B>3.9</B> in der Pfeilrichtung aus schwenkbar, wozu die Rollen<B>38</B> festgekeilt und die Rollen<B>39</B> lose angeordnet sind. Durch die losen Rollen<B>39</B> werden bei deren Drehung die festgekeilten Rollen 38'mit der Formfüllmaschine gedreht. Hierdurch ist die Maschine in Horizontal- und Vertikal ebenen und damit in allen Richtungen dreh- und schwenkbar.
Der Tragbalken<B>36</B> stellt sich durch das Schwergewicht stets parallel zur Tragschiene 42. Letztere und der Tragbalken<B>36</B> lassen sich. zufolge der drehbaren Aufhängeöse 47 gleichzeitig in der Horizontalebene verdre hen. Die Grundplatte mit der auf ihr an geordneten Formfüllmaschine kann durch Drehen der mit den Rollen<B>32</B> starr verbun denen Gabel<B>31</B> in der Vertikalebene ge kippt respektive verschwenktwerden. Ebenso ist die Trageinrichtung<B>3,6, 1</B> mit der Form- füllmaschine durch die Laufkatze 41 in der Horizontalebene längs der Tragschiene 42 verfahrbar. Der Gewichtsausgleich wird er wirkt durch das in die Kette 44 eingebaute Gegengewicht 46.
Die Kette 44 führt über Rollen 43 und ist mit der Laufkatze 41 -ver bunden. Der Führer der Formfüllmaschine ist damit in der Lage, grössere Flächen, Be hälter und Formen zu bestreichen und zu füllen, ohne die die Maschine tragenden Hebezeuge verfahren zu müssen. Hierdurch ist das Abhängigkeitsverhältnis<B>-</B> zwischen Maschinenführer und Krauführer weitmög- lichst vermindert worden und die Arbeits einheit geschaffen.
Der Formfüllmaschinen- führer ist somit in der Lage,<B>je</B> nach Länge der Tragbalken 42, Behälter und Formen be liebiger Grösse zu bestreichen und zu füllen, ohne auf den Kranführer angewiesen zu sein.
In Fig. 2 wird die Maschine im Schnitt gezeigt. Das Fördermaterial wird durch die Zubringevorrichtung <B>30</B> bei<B>51</B> eingeworfen, dem Rost<B>50</B> zugebracht, woselbst grössere Fremdkörper zurückgehalten werden. Kleinere Eisenteilchen werden durch Magnetabschnei- der beseitigt. Durch das Ableitstück 49 ge- haugt das Fördermaterial in das Gehäuse<B>18,</B> in. welchem zwei rotierende, rechenartige Gabeln<B>17</B> das Fördermaterial auflockern und der Schnecke<B>15</B> zuführen. Hierdurch ist eine Verstopfung des Schneckengehäuses, beispielsweise bei feuchtem Material, nicht möglich.
Das Gehäuse 4 ist mit einer ringsum angeordneten Luftaufnahmekammer 14 ver sehen. Der Innenraum der Luftkam-rner 14- steht unter dem Gegendruck des atmosphäri- sehen Luftdruckes.
Die Schlageisen<B>5</B> sind an den innern Endteilen mit Löchern<B>9</B> versehen. Sie ste hen schräg zur Peripherie<B>11</B> (Fig. 4) und der spitzwinklige Teil dient zur Aufnahme des Fördermaterials aus dem Gehäuse 4; die Schlageisen werfen bei Rotierung der Scheibe das Material tangential ab durch den Kanal <B>10</B> mit einer Geschwindigkeit von<B>53</B> m/sek. in<B>3000</B> Umdrehungen, ohne nennenswertes Fürdermaterial mitherumzunehmen.
Bei der Rotierung der Scheibe<B>7</B> mit ihren Schlageisen<B>5</B> würde hinter letzteren Vakuum, vor diesen hingegen eine Luft stauung entstehen, wenn nicht durch die Off- nun- <B>9</B> in den Schlageisen ein Luftausgleich zwischen benachbarten Schlageisenzwischen- räumen ermöglicht wäre. Im Innern des Ge häuses ist also stets regelmässig Luft vorhati- den, um damit den geregelten Arbeitsgang nicht irgendwie zu beeinflussen, denn bei leichtem Fürdergut könnte das Entleeren und Füllen ansonst gestört werden.
Die Löcher<B>9</B> verhindern also Vakuum bildungen und Kompressionen, was ferner <B>das</B> Aufkommen von Geräuschen bezw. Lärm d(-i- Formffillmasebine hintanhält.
In den Einzelheiten der Ausführungen sind die verschiedensten Änderungen mög lich, ohne von der Erfindung abzuweichen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Formfüllanlage, gekennzeichnet durch eine freihänoende, horizontal verschiebbare und in Vertikalebenen verschwenkbare Tra-- C einrichtung, auf welcher eine unabhängig zti letzterer in Vertikalebenen kippbare Form- füllmaschine angeordnet ist.UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Formfüllanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an einem längs eines Balkens (421) beweglichen Zugmittel (44) durch ein Verbindungsmittel (40) die Trageinrichtung<B>(3,6. 1)</B> frei aufge hängt ist, wobei der Teil<B>(1)</B> der Tragein richtung, auf welcher die Formfüllma- schine mit ihrem Antriebsmotor (2) ange ordnet ist, durch bewegliche Zugmittel <B>(3,6)</B> unabhängig vom obern Teil<B>(36)</B> kippbar ist.2. Forrnfüllanlage nach Patentansprucli und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gehennzeich- net, dass die Zugmittel (44) respektive <B>(35)</B> endlose, über Rollen (43) respektive (32# 34) geführte Ketten sind und das Verbindungsmittel (40) ebenfalls durch eine über Rollen<B>(38, 39)</B> geleitete Kette gebildet ist.Forinfüllanlage nach Patentanspruch und T',nieransprüchen <B>1.</B> und 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Formfüllmaschine über eine Kupplung<B>(3)</B> mit ihrem An triebsmotor (2) gekuppelt ist, wobei die Forinfüllmaschine mit einer Zubringe- vorrichtung <B>(30),</B> einem Ableitstück (49) und einem Fördergehäuse (4) versehen ist, in welches das Ableitstück (49) mündet.4. Formfüllanlage nach Patentanspruc'h und Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass der Tragbalken<B>(36)</B> durch ein Schild<B>(37)</B> mittels der Rollen (3;8, <B>39)</B> und der Kette (40) mit einer Lauf katze (41) verbunden ist, an welcher die Enden der Kette (44) angelegt sinä. <B>5.</B> Formfüllanlage nach Patentanspruch. und Unteransprüchen<B>1</B> bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass in.die Kette (44) ein Ge- wichtsausgleichskörper (46) eingelegt ist.<B>6.</B> Fo#rnifüllanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>5,</B> dadurch gekenn zeichnet-, dass die Tragschiene (42) einen Aufhängeteil (47) aufweist, vermittels welchem die Formfüllanlage drehbar an einer ortsfesten. Stelle angeordnet werden kann. <B>7.</B> Forinfüllanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>6,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass das Fördergehäuse (4) der Formfüllmaschine eine. Luftaufnahme- kammer (14) aufweist.<B>8.</B> Formfüllanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>7,</B> dadureligekenn- Zeichnet, dass an einer rotierenden Scheibe <B>(7)</B> im Fördergehäuse (4) winklig rück wärts gebogene Schlageisen<B>(5)</B> schräg zur Peripherie angeordnet sind.<B>9.</B> Formfüllanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>8,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die Schlageisen<B>(5)</B> mit Lö_ oliern <B>(9)</B> versehen sind, so dass durch diese beim Rotieren Luft strömen kann, um Luftstauungen und Vakuumbildungen vor bezw. hinten den Schlageisen zu er schweren.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH181591T | 1934-12-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH181591A true CH181591A (de) | 1935-12-31 |
Family
ID=4430911
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH181591D CH181591A (de) | 1934-12-05 | 1934-12-05 | Formfüllanlage. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH181591A (de) |
-
1934
- 1934-12-05 CH CH181591D patent/CH181591A/de unknown
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