CH180646A - Einrichtung zum Abziehen von Fluiden, insbesondere von Flüssigkeiten, aus Behältern. - Google Patents

Einrichtung zum Abziehen von Fluiden, insbesondere von Flüssigkeiten, aus Behältern.

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CH180646A
CH180646A CH180646DA CH180646A CH 180646 A CH180646 A CH 180646A CH 180646D A CH180646D A CH 180646DA CH 180646 A CH180646 A CH 180646A
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CH
Switzerland
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sleeve
shaft
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bore
wall
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Application number
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English (en)
Inventor
Trevallon Barnes Frederic John
Original Assignee
Barnes Frederick John Trevallo
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Description


  Einrichtung zum Abziehen von     Fluiden,    insbesondere von Flüssigkeiten, aus Behältern.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein  richtung zum Abziehen von     Fluiden,    insbe  sondere Flüssigkeiten, aus Behältern, welche  Einrichtung eine durchbohrte, vor dem Ein  füllen des Fluidums in das Spundloch des  Behälters einzufügende     Metallbuchse    besitzt,  in deren inneres Ende ein nachgiebiger Pfropfen  eingebracht wurde, während das äussere Ende  zur Aufnahme einer Hülse aus elastischem  Material bestimmt ist, in die beim     "Anstechen"     des Behälters ein     Anschlussstück    eingeführt  werden muss. Die Erfindung zielt darauf ab,  das verlustfreie Abzielten insbesondere von  Flüssigkeiten zu ermöglichen.

   Die Erfindung  kann insbesondere zum Abziehen von Bier  aus Fässern verwendet werden, ohne dass  dabei ein Verlust von Bier, Gas oder Luft  eintritt.  



  Gemäss der Erfindung besitzt die elastische  Hülse eine axial tiefere als breite, ringförmige       Ausnehmung,    die von der innern Stirnfläche  der Hülse ausgeht und in der     Axialrichtung     der Hülse verläuft.    Die elastische Hülse kann insbesondere  aus Gummi bestehen.  



  An der Aussenwand der elastischen Hülse  können eine oder mehrere Ringwülste vor  gesehen sein, die mit ringförmigen Nuten in  dem äussern Abschnitt der Bohrung der     Metali-          buchse    in Eingriff gebracht werden können.  



  An der Innenwand der elastischen Hülse  können eine oder mehrere Ringwülste vor  gesehen sein, die mit ringförmigen Nuten  am Schaft des     Anschlussstückes    zum Eingriff  gebracht werden können. Der Schaft des  Ansatzstückes kann, zum Beispiel in an sich  bekannter Weise, an ihm befestigte seitliche  Ansätze besitzen, die umgebogen sein können,  welche mit einer nächst dem äussern Ende  der Bohrung der Metallbuchse vorgesehenen  Nut nach Art eines Bajonettverschlusses  zusammenwirken.  



  Statt der Nut kann auch ein Flansch  benutzt werden.  



  Ausführungsbeispiele     desErfindungsgegen-          standes    sind in den Zeichnungen dargestellt,      die im einzelnen noch mannigfach abgeändert  werden können.  



       Fig.    1 und 2 zeigen zwei Ausführungs  formen, wobei die in den Behälter einge  schraubte Metallbuchse im Schnitt und der  Ansatz des     Anschlussstückes    in Ansicht in  der Stellung vor dem Einführen in die Buchse  dargestellt ist.  



       Fig.    3 und 4 zeigen eine weitere Aus  führungsform im Längs- und Querschnitt,  wobei der Ansatz des     Anschlussstückes    in  die Metallbuchse eingeführt ist.  



       Fig.    5 und 6 zeigen eine ähnliche Aus  führung wie     Fig.    3 und 4, jedoch mit einer  anders ausgeführten Hülse aus elastischem  Material.  



       Fig.    7 stellt eine     abgeänderteAusführungs-          form    dar.  



       Fig.    8 ist ein Schnitt nach der Linie  10-10 der     Fig.    7.  



  In allen Figuren sind gleiche Teile durch  gleiche Ziffern bezeichnet.  



  Gemäss     Fig.    1 ist eine Metallbuchse 1 in  den Behälter 2 eingeschraubt und der innere  Abschnitt 3 der Bohrung durch einen nach  giebigen Pfropfen, z. B. einen Korken 4, ab  geschlossen. Die Bohrung ist bei 5 in zwei  Abschnitte geteilt. In dem äussern Abschnitt  befindet sich eine Hülse aus elastischem  Material 7, z. B. aus Gummi. Das äussere  Ende der Bohrung 6 ist bei 8 abgeschrägt,  um das Einführen der     Gummibülse    7 zu er  leichtern. In dem Flansch 10 der Metallbuchse  ist eine     hinterschnittene    Rille 9 aufgenommen,  in die eine     Verschlussscheibe,    z.

   B. aus Me  tall, eingesetzt werden kann, um das Ein  dringen von Schmutz oder andern Fremd  körpern zu vermeiden, wenn der Behälter  normalerweise durch den Kotken 4     verscblossen     und die Gummihülse 7 noch nicht eingesetzt  ist. Ein     Anschlussstück,    z. B. ein     Zapfbahn,     von dem ein mit 11 bezeichnetes Stück in  der Zeichnung dargestellt ist, weist einen  Ansatz, beispielsweise einen Schaft 12 auf,  der durch die Gummihülse 7 eingeschoben  werden kann, wobei er mit dem Korken 4  zum Eingriff kommt und diesen aus der  Bohrung 3 heraustreibt und in den Behälter    stösst. Während Gieses Vorganges wird das  Auslaufen der Flüssigkeit, z.

   B. von Bier,  oder das Austreten von Gas oder Luft durch  das dichte Anliegen der Innenwand der  Gummihülse 7 an den Schaft 12 des Zapf  hahnes verhindert.  



  Die beiden Teile der Bohrung der Metall  buchse 1 sind durch eine ringförmige Wulst  16 voneinander getrennt und     gegeneit:ander     abgesetzt. In der Gummihülse. 7 ist eine  tiefe, d. h. axial tiefere als breite     ringförmige          Ausnehmung    17 vorgesehen, die sich von  der innern     Stirnfläche    der     Eülse    7 in deren  Längsrichtung erstreckt.

   Durch die ring  förmige     Ausnehmung    17 wird nicht nur das  Einsetzen der Gummihülse erleichtert, sondern  auch eine erhöhte Dichtung zwischen dem  Schaft 12 und der Bohrung. 6 der Metall  buchse gegen das Austreten der Flüssigkeit;  des Gases oder der Luft erzielt, da der Druck  der Flüssigkeit, des Gases oder der Luft in  der     Ausnehmung    17 die Gummihülse ausdehnt  und dicht gegen die Bohrung 6 und den  Schaft 12 presst.  



       Fig.    2 stellt eine ähnliche Ausführungs  form wie     Fig.    1 dar, bei der jedoch an der  Innen- und Aussenwand der Gummihülse 7       ringförtnige    Wülste 18 und 19 vorgesehen  sind. Die Wulst 18 kommt mit einer ent  sprechenden     Ausnehmung    20 in der Bohrung  der Metallbuchse und die Wulst 19 mit einer  entsprechenden     Ausnehmung    21 im Schaft  des Zapfhahnes zum     Eingriff.    Durch diese  Wülste und     Ausnehmungen    wird die Gummi  hülse 7 gewissermassen mit der     Metallbuchse     1 und dem Schaft 12 verkeilt, wodurch der  Zapfhahn in seiner Stellung gehalten wird.  



  Nach den     Fig.    3 und 4 hat die Gummi  hülse 7 zwei ringförmige Wülste 22, 23, die  in     Ausnehmungen    24, 25 in der     Innenwand     der Metallbuchse 1 eingreifen. Ausserdem  wird durch die Anordnung besonderer Be  festigungsmittel verhindert, dass der Schaft  12 aus der Buchse     herausgeschoben    wird,  nachdem er seine Endstellung in der Buchse  erreicht hat. Diesem Zwecke dient eine Nut  26 an der Innenwand 6 der     Metallbuchse,     die mit Ausschnitten 27 versehen ist, durch      welche am Schaft 12 vorgesehene Ansätze  28 eingeführt werden können.

   Nachdem die  Ansätze durch die Ausschnitte 2 7 eingesetzt  worden sind, wird der Zapfhahn, . nach Art  eines Bajonettverschlusses, um ungefähr<B>900</B>  verdreht, so dass die Ansätze 28 in die Nut       2ä    zu liegen kommen, wodurch eine Ver  schiebung des Zapfhahnes, die durch den  Druck innerhalb des Behälters hervorgerufen  werden könnte, verhindert wird.  



  Gemäss den     Fig.    5 und 6 sind die Be  festigungsmittel ähnlich wie bei der Aus  führungsform nach den     Fig.    3 und 4 ausge  führt. Die Gummihülse ist jedoch nur mit  einer Ringwulst ausgestattet, die in eine  entsprechende Nut 30 in der Innenwand 6  der Metallhülse eingreift.  



  Bei der Ausführungsform nach den     Fig.    7  und 8 ist die Metallbuchse 1     rrrit    einem  stufenförmig abgesetzten Flansch 31 ausge  stattet, der Ausschnitte 32 aufweist. Auf  dem Schaft 12 des Zapfhahnes sitzen Ansätze  33, die an ihrem Ende umgebogen sind und  durch die Ausschnitte 32 durchtreten, wenn  der Zapfhahn bis zu seiner Endstellung ein  geführt wird. Der Zapfhahn wird dann nach  Art eines Bajonettverschlusses um ungefähr  90  verdreht, so dass die Ansätze 33 mit  dem abgesetzten Flansch 31 zum Eingriff  kommen, wodurch verhindert wird, dass sich  der Zapfhahn aus seiner Endstellung aus  der Buchse     herausbewegt.     



  Bei den     Ausführungsformen    gemäss den       Fig.    1 bis 8 kann die Gummihülse 7 selbst  verständlich auch auf dem Schaft 12 des       Zapfhahnes    sitzen, anstatt vorher in die  Bohrung 6 der Metallbuchse eingesetzt zu  werden, wobei sie in ähnlicher Weise eine  Abdichtung gegen das Austreten der Flüssig  keit, Luft oder Gas bewirkt.  



  Schliesslich sei erwähnt, dass die     Erfindung     auf     Anschlussstücke    aller Art anwendbar ist,  die mit einem Ansatz versehen sind, welcher  mit dem von innen in die Bohrung der Me  tallhülse eingesetzten Korken zum Eingriff  gebracht werden kann. Zum Beispiel kann  die     Erfindung    auf einen Heber Anwendung  finden, der etwa zum Abziehen von Bier mit    Luft, Kohlensäure (C02) oder einem .andern  geeigneten Gas dient; in diesem Falle werden  die Metallbuchse und die mit ihr zusammen  wirkenden Teile lotrecht im Behälter ange  ordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Abziehen von Fluiden, insbesondere von Flüssigkeiten, aus Behältern, welche Einrichtung eine durchbohrte, vor dem Einfüllen des Fluidums in das Spundloch des Behälters einzufügende Metallbuchse besitzt, in deren inneres Ende ein nachgiebiger Pfropfen eingebracht wurde, während das äussere Ende zur Aufnahme einer Hülse aus elastischem Material bestimmt ist, in die beim Anstechen des Behälters ein Anschlussstück eingeführt werden muss, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Hülse eine axial tiefere als breite, ringförmige Ausnehmung besitzt, die von der innern Stirnfläche der Hülse ausgeht und in der Axialrichtung der Hülse verläuft.
    UN TERANSPRü CHE 1. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Hülse aus Gummi besteht. 2. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Aussen wand der elastischen Hülse eine Ringwulst vorgesehen ist, die mit einer ringförmigen Nut in dem äussern Abschnitt der Bohrung der Metallbuchse in Eingriff gebracht werden kann. 3. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an derAussen- wand der elastischen Hülse mehrere Ring wülstevorgesehen sind, diemitringförmigen Nuten in dem äussern Abschnitt der Bohrung der Metallbuchse in Eingriff gebracht werden können. 4.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der hrnen- wand der elastischen Hülse eine Riirgwulst vorgesehen ist, die mit einer ringförmigen Nut am Schaft des Anschlussstückes zum Eingriff gebraeht werden kann. 5. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innen- wand der elastischen Hälse mehrere Ring wülste vorgesehen sind, die mit ringförmigen Nuten am Schaft des Anschlussstückes zum Eingriff gebracht werden können. 6.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass an der Innen wand der elastischen Hülse mehrere Ring wülste vorgesehen sind, die mit ringförmigen Nuten am Schaft des Anschlussstückes zum Eingriff gebracht werden können. 7. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft des Anschlussstückes an ihm befestigte seitliche Ansätze besitzt, die mit einer nächst dem äussern Ende der Bohrung der Metallbuchse vorgesehenen Nut nach Art eines Bajonettverschlusses zusammen wirken. B.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft des Anschlussstückes an ihm befestigte seitliche Ansätze besitzt, die mit einem nächst dem äussern Ende der Bohrung der Metallbuchse vorgesehenen Flansch nach Art eines Bajonettverschlusses zusammen wirken.
CH180646D 1934-01-20 1934-11-26 Einrichtung zum Abziehen von Fluiden, insbesondere von Flüssigkeiten, aus Behältern. CH180646A (de)

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GB180646X 1946-06-18

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