CH180331A - Verfahren zur Verhinderung der Eisbildung auf der Oberfläche von Strassenbelägen. - Google Patents

Verfahren zur Verhinderung der Eisbildung auf der Oberfläche von Strassenbelägen.

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CH180331A
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Seiler Willi
Kunz Johann
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Seiler Willi
Kunz Johann
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C11/00Details of pavings
    • E01C11/24Methods or arrangements for preventing slipperiness or protecting against influences of the weather
    • E01C11/245Methods or arrangements for preventing slipperiness or protecting against influences of the weather for preventing ice formation or for loosening ice, e.g. special additives to the paving material, resilient coatings

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  • Road Paving Structures (AREA)

Description


  Verfahren zur     Verhinderung    der Eisbildung auf der     Oberfläche    von Strassenbelägen.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Verhinderung der Eisbildung auf  der Oberfläche von Strassenbelägen. Es ist  bekannt, dass die durch die Witterung be  dingte Eisbildung auf der     Oberfläche    von  Strassenbelägen für alle     Wegebenutzer    eine  äusserst grosse Gefahrenquelle in bezug auf  Unfälle aller Art darstellt, doch war eine       Bekämpfung    dieser Eisbildung bisher nur  in ganz engen Grenzen     mittelst    Salz oder  sonstiger Streumittel möglich.

   Erfindungs  gemäss     wird    nun dem zur Herstellung des  Strassenbelages bestimmten     Material,    bei  spielsweise einem bituminösen oder beton  artigen     Strassenbaustoff,    ein Zusatzstoff bei  gefügt, durch den auch unter den ungünstig  sten Verhältnissen eine Eisbildung verhin  dert werden soll.  



  Dieser Zusatzstoff ist ein bei der Auf  bereitung von Silber- und Bleierzen durch  Verkleinerung anfallendes Abfallprodukt,  welches in gemahlenem Zustande und zweck  mässigerweise kalt beigemischt wird. Es sind    wohl schon Verfahren bekannt geworden,  gemäss welchen bituminösen Strassenbau  stoffen mineralische Stoffe beigemischt wer  den, doch sollte durch diese bekannt gewor  denen Zusätze, wie beispielsweise Eisenoxyd  oder kieselsaures Kali oder dergleichen nur  erreicht werden, dass der Strassenbelag eine  grössere Dichte erhält, ohne     dass    aber hier  durch auch nur die geringste Eisbildung ver  mieden werden kann.

   Erfindungsgemäss wird  ausser dem oben     angeführten    Abfallprodukt  dem zur     Herstellung    des Strassenbelages be  stimmten     Material    Wasserglas und     Cxlyzerin     beigesetzt.  



  Praktische Versuche haben ergeben, dass  die nachstehend gekennzeichneten Mischungs  verhältnisse in Verbindung mit bituminösen  Strassenbaustoffen ein     besonders    günstiges  Ergebnis erzielen lassen, und es erscheint  zweckmässig, die Mischung nach diesen An  gaben vorzunehmen.  



  Zu diesem Zweck werden 40 Raumteilen  mit     Basaltsplitt    versehenen Asphalt- oder      Teermassen in kaltem Zustande 59 Teile  eines bei der Aufbereitung von Silber- und  Bleierzen durch Zerkleinerung anfallendes  Abfallprodukt fein gemahlen hinzugesetzt,  worauf dem Ganzen     1$/@o    Teile Zement,  Teil Wasserglas und     1/2o    Teil Glyzerin bei  gemischt werden. Das oben angeführte Ab  fallprodukt kann beispielsweise folgende Zu  sammensetzung aufweisen:<B>70%</B> Kieselsäure,  1.5      %    Tonerde und Mangan, 10 %     Magnesium-          und        Calciumkarbonate,    3 % Kalk und 2  Eisen- und Zinkverbindungen.  



  In     Verbindung    mit Zement oder gleich  artigen Bindestoffen werden folgende     Ni-          scUungsverhältnisse    vorgeschlagen: 60 Raum  teile-des Abfallproduktes werden mit 36 Tei  len     Steinsplitt    innig vermischt, welcher Mi  schung     3311o    Teile Zement,     1/2o    Teil Wasser  glas und     1/2o    Teil Glyzerin hinzugesetzt  werden. Alle diese angegebenen Mischungs  verhältnisse stellen nur beispielsweise Lö  sungen dar und schliessen andere Zusammen  setzungen nicht aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verhinderung der Eis bildung auf der Oberfläche von Strassen belägen, dadurch gekennzeichnet, dass dem zur Herstellung des Belages bestimmten Ma terial als Zusatzstoff ein bei der Aufberei tung von Silber- und Bleierzen durch Ver kleinerung anfallendes, minderalisches Ab fallprodukt in gemahlenem Zustande, sowie Glyzerin und Wasserglas zugesetzt werden. UNTERAN SPRtrCHE 1.
    Verfahren zur Verhinderung der Eis bildung auf der Oberfläche von Strassen belägen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass 40 Teilen mit Splitt versehener Asphalt- oder Teermasse im kalten Zustande 59 Teile des minera lischen Zusatzproduktes zugesetzt wer den, worauf dem Ganzen "/2a Teile Ze ment, 1/2o Teil Wasserglas und '/20 Teil Glyzerin beigemischt werden. 2.
    Verfahren zur Verhinderung der Eis bildung auf der Oberfläche von Strassen belägen nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, .dadurch gekennzeichnet, dass das aus der Aufbereitung von Silber und Bleierzen durch Verkleinerung an fallende Abfallprodukt aus zirka 70 Kieselsäure, <B>15%</B> Tonerde und Mangan, 10% Magnesium- und Calciumkarbona- ten, 3 % Kalk und 2 % Eisen- und Zink verbindungen besteht. 3.
    Verfahren zur Verhinderung der Eis bildung auf der Oberfläche von Strassen belägen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Gewinnung eines nicht bituminösen Strassenbaustof fes 60 Teile des Abfallproduktes mit 36 Teilen Steinsplitt vermischt werden, welchem Produkt 3 /1o Teile Zement, s/.2" Teil Wasserglas und 1/2o Teil Glyzerin beigemischt werden.
CH180331D 1934-10-05 1934-10-05 Verfahren zur Verhinderung der Eisbildung auf der Oberfläche von Strassenbelägen. CH180331A (de)

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