CH177487A - Jaucheverteiler für Jauchefässer. - Google Patents

Jaucheverteiler für Jauchefässer.

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CH177487A
CH177487A CH177487DA CH177487A CH 177487 A CH177487 A CH 177487A CH 177487D A CH177487D A CH 177487DA CH 177487 A CH177487 A CH 177487A
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Wagner Firma C August
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C August Wagner Fa
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  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description


  



  Jaucheverteiler für   Jauchefässer.   



   Es ist bekannt, Jaucheverteiler unmittel bar am Jauchefa¯ oder-wagen anzuordnen.



   Da diese verständlicherweise ihrer Grösse nach nicht genormt sind, ist die Montage des Verteilers zeitraubend und bedingt einen grossen Aufwand an   Montagematerial.   



   Durch den den Gegenstand der   vorliegen-    den Erfindung bildenden Jaucheverteiler werden diese Nachteile vermieden, und zwar ist dies dadurch erreicht, dass derselbe auf einem besonderen Fahrgestell angeordnet ist.



   Ferner ist beim Erfindungsgegenstand ein zu einem Verteilerrad führendes Einlaufrohr zu der in der vertikalen Mittelebene des Fahrgestelles liegenden Achse des Verteilerrades seitlich versetzt angeordnet, was den Vorteil mit sich bringt, dass der Durchmesser des Rohres beliebig gross gewählt werden kann. Eine Anordnung des   Einlaufrohres    in der vertikalen Achsebene des Verteilerrades gestattet dies nicht, weil dabei das Einlaufrohr mit dem Getriebe in Kollision kommt. Durch die erfindungsgemässe seit liche Anordnung des Rohres kann sein    Schluckvermogen    beliebig gross gehalten und eine Regulierung der Zuflussmenge am Aus laufventil des Jauchebehälters vorgenommen werden.



   Im weiteren ist gemäss der Erfindung ein Zuführungstrichter an das Einlaufrohr angeschlossen, wobei zwischen den beiden Teilen eine Gelenkverbindung vorgesehen ist.



  Letzteres bringt den Vorteil mit sich, dass die Einlassöffnung des Zulauftrichters in der Höhe verstellbar ist, was im Hinblick auf die verschieden hohen Fahrgestelle der Jauchewagen den   Verwendungsbereich    der Vorrichtung wesentlich vergrössert.



   Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführung dargestellt, und zwar zeigt :
Fig.   1    dieselbe im Aufriss von der Seite unter Weglassung des Antriebes für das   Verteilerrad    und
Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig.   1    ; 
Fig.   3    zeigt Einzelteile einer Kupplung des Getriebes für das   Verteilerrad,    und
Fig. 4 zeigt eine andere Ausbildung des Getriebes.



   Mit dem   Jauchewagen      1    ist die auf einem Fahrgestell angeordnete   Jaucheverteilvor-    richtung durch eine Kette 3 losbar   verbun-    den. Die Kette 3 ist durch   Osen    4 und 5 geschlungen, die am Einlauftrichter 6 der Jaucheverteilvorrichtung angeordnet sind.



  Zur Sicherung der Verbindung des   Jauche-    wagens mit der Vorrichtung dient noch eine Kette 7. Durch Verwendung der Kette   3    wird eine allseitig bewegliche Verbindung der   Jaucheverteilvorrichtung    mit dem Jauchewagen   1    erzielt. Am Fahrgestellrahmen 8, der auf der mit den Rädern 2 festverbundenen Radachse 9 gelagert ist, ist ein Einlaufrohr 10 vorgesehen, welches mit dem   Zulauftrichter    6 abdichtend und vermittelst Bolzen 11 bezw. 12 und   Fiihrungsschlitzen    13 bezw. 14 gelenkig verbunden ist. Die Bolzen 11 und 12 können auch Schraubenbolzen sein, wodurch eine Feststellbarkeit des Zuflusstrichters bei beliebiger Höhenlage des   Einlaufendes    gegeben ist.



   Wie aus Fig.   2    der Zeichnung ersichtlich ist, ist das Einlaufrohr 10 zu der in der senkrechten Mittelebene des Fahrgestelles liegenden Achse des Verteilerrades 15 seitlich versetzt angeordnet. Das Rad 15 ist als offenes   Sehaufelrad    ausgebildet und zwecks besserer Reinigungsmöglichkeit durch eine   FIügelschraube    16 losbar auf die Antriebswelle 7 aufgesetzt.



   Der Zufluss der Jauche durch das Rohr 10 erfolgt auf der Seite des Schaufelrades, auf welcher sich dieses von unten nach oben bewegt. Die Schaufeln des Schaufelrades können einfache, ebene Flächen   151 biIden.   



  Diese Flächen können aber auch, um dem Jauchestrom eine gewünschte Richtung zu erteilen, besondere Formen aufweisen.



   Der Antrieb der Schaufelradwelle 17 erfolgt über ein Ritzel 18 von einem Tellerrad 19 aus. Das Rad 19 sitzt lose auf der Radachse 9. Sein Antrieb erfolgt vermittelst der Kupplung 20, deren beweglicher Teil 21 bezüglich Drehung vermittelst des Keils 22 fest, jedoch   längsversehieblich    auf der Achse 9 sitzt. Eine   Druckfeder 23 häK    die Kupplungsteile in Eingriff. Ein auf der Radachse angeordneter   Riegel 24 dient zun    Sperren der Kupplung im ausgekuppelten Zustand, indem derselbe nach Zurückziehen des Teils 21, sobald er aus dem Schlitze   2. 5    austritt, umgestellt wird. Ein Stellring   26    bildet ein Widerlager für das   Kegelrad 19.   



   Der Kupplungsteil 21 kann auch lose auf der Achse   9    sitzen, indem der Keil 22   weg-    fällt und ausser dem Führungsschlitz 25 noch ein Kanal   50    vorgesehen ist, in den Teil   24    gegebenenfalls einschnappen muss, wenn die Kupplung ausgekuppelt werden soll. Der Antrieb der Kupplung 20 und damit des Rades 19 erfolgt dann lediglich durch Teil 24.



   Nach Fig. 4 ist das Kegelrad 19 mit mehreren, beispielsweise drei Zahnkränzen 27,28,29 versehen, die der Welle   17    über das in diesem Falle verschiebliche Ritzel 18 verschiedene Geschwindigkeiten erteilen. Das Ritzel 18 wird durch Bolzen 30 und dazugehörige Durchgangslöcher 31, die sich auf der Welle 17 befinden, in der jeweils erfor  derlichen    Lage gesichert. Um das Verstellen des Ritzels zu ermöglichen, ist der Steilring 26 auf der Achse 9 vorher zu lösen.



   Von Bedeutung ist die Anordnung der beschriebenen Kupplung 20 deshalb, weil sie ein unnötiges Abnützen des Getriebes ver  hütet. Hervorzuheben    beim beschriebenen Beispiel ist auch noch die besonders einfache Verbindung des Einlauftrichters mit dem   JauchefaB    durch die Kette 3 und die Osen 4 und 5, durch welche eine allseitige Be  weglichkeit    zwischen Verteilervorrichtung und Fass erzielt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Jaucheverteiler für Jauchefässer, dadurch gekennzeichnet, dass er auf einem besonderen, fahrbaren Gestell angeordnet ist, und dass ferner ein zu einem Verteilerrad führendes Einlaufrohr zu der in der vertikalen Mittelebene des fahrbaren Gestelles lie genden Achse des Verteilerrades seitlich versetzt angeordnet und ein an genanntem Rohr angeschlossener Zuführungstrichter gelenkig mit letzterem verbunden ist, so dass die Ein lauföffnung des Trichters in der Höhe einstellbar ist.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Jaucheverteiler nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Verteilerrades von der Achse des fahr haren Gestelles aus erfolgt.
    2. Jaucheverteiler nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Getriebe zum Antrieb des Verteilerrades für verschiedene Geschwin digkeiten des letzteren einstellbar ist.
    3. Jaucheverteiler nach Patentanspruch und Unteranspr chen 1 und 2, dadurch ge kennzeiclmet, dass das Getriebe von der Fahrgestellachse auskuppelbar ist.
    4. Jaucheverteiler nach Patentanspruch und Unteransprüohen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, da¯ zur Befestigung des Einlauftrichters am Fa¯ eine lette, Seil oder dergleichen, sowie zwei am Einlauf tricher angeordnete bsen zur Durchfüh- rung der Kette etc. vorgesehen sind.
    5. Jaucheverteiler nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, da¯ das Verteilerrad am LTmfang offen ist.
CH177487D 1933-04-15 1934-03-28 Jaucheverteiler für Jauchefässer. CH177487A (de)

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