CH177404A - Fussstütze und Verfahren zu ihrer Herstellung. - Google Patents
Fussstütze und Verfahren zu ihrer Herstellung.Info
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
Fussstütze und Verfahren zu ihrer Herstellung. Die Fussstütze nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Kunst massen und Faserstoffen gebildet ist, derart, dass die Stütze nach Aufhören des auf sie ausgeübten Fussdruckes infolge ihrer Elasti zität wieder ihre ursprüngliche Form anzu nehmen vermag.
Als Faserstoffe können dienen solche na türlicher oder künstlicher Herkunft, wie zum Beispiel Papier, Pappe, Papiermache, Ge webe aus Baumwolle, Leinen usw., Kunst seide, Naturseide, Asbest usw.
Als Kunstmassen können verwendet wer den Kunstharze, wie zum Beispiel Phenol Formaldhyd-Kondensationsprodukte, Kunst horn wie zum Beispiel Galalith, Zellulose verbindungen, wie zum Beispiel Zellulose ester oder -Äther, regenerierte Zellulose, gegebenenfalls in 11Zischung mit 'Weich ma.chern, Vulkanfiber, Hartgummi und viele andere Kunstmassen, die in Verbindung mit Faserstoffen feste aber hochelastische Ge bilde liefern.
Insbesondere sind geruchlose; mindestens nahezu unhygroskopische Kunst massen vorteilhaft verwendbar.
Die Herstellung der Fussstütze aus Kunstmasse und Faserstoff kann in verschie dener Weise erfolgen. So kann der Faserstoff mit der Kunstmasse mehr oder weniger gleichmässig imprägniert werden, es können aber auch Lagen von Faserstoff und Kunst masse miteinander abwechseln oder die Stütze kann aus nur einer oder zwei Lagen Kunstmasse und einer Lage Faserstoff be stehen.
@Sehr zweckmässig ist die Verwendung von härtbaren Kunstharzen zur Herstellung der Stütze, zum Beispiel in der Form von durch das Kunstharz miteinander vereinigten Lagen von Papier, die vor der Härtung durch härtbare Kunstharze miteinander ver klebt bezw. teilweise imprägniert und unter Formgebung unter Anwendung von Druck und Hitze in die Formeiner Stütze gebracht wurden.
Die Herstellung einer Fussstütze erfolgt zweckmässigerweise derart, dass zunächst Teile des Faserstoffes mit der Kunstmasse zusammengebracht werden, worauf man die so behandelten Teile-unter Anwendung von Druck miteinander vereinigt und in die Form der Fussstütze bringt.
Vorteilhafterweise behandelt man Faser stoffe mit solchen löslichen Kunstmassen, die bei Anwendung von Hitze zunächst schmel zen und dadurch miteinander verkleben, dann aber unlöslich und unschmelzbar werden.
Es hat sich als zweckmässig erwiesen, Papier, Pappe, Gewebe oder andere Formen von Faserstoffen mit der Kunstmasse zu tränken bezw. zu überziehen und hierauf zu vereinigen. So kann man zum Beispiel Pa pier mit einer Lösung eines geruchlosen oder geruchschwachen härtbaien Kunstharzes überziehen und nach dem Verdunsten des Lösungsmittels mehrere in passende Form geschnittene Papierstücke unter Anwendung von Druck und Hitze in die Form einer Fuss stütze bringen.
Fussstützen nach der Erfindung sind aus gezeichnet, durch hohe Elastizität, Hitze- und Schweissbeständigkeit, geringes Gewicht und grosse Widerstandsfähigkeit gegen Bruch.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCII I Fussstütze dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Kunstmassen und Faserstoffen gebildet ist, derart; dass die Stütze nach Aufhören des auf sie ausgeübten Fussdruckes infolge ihrer Elastizität wieder ihre 'ursprüngliche Form anzunehmen vermag. UNTERANSPRüCHE ,'1. Fussstütze- nach Patentanspruch, be stehend aus mit Kunstmasse impräg- nn ie ein Faserstoff. Fussstütze nach. Patentanspruch, be stehend aus mit Kunstmasse über zogenem Faserstoff.3.-Fussstütze nach Patentanspruch, be stehend aus Kunstmasse und Papier. d: -Fussstütze nach Patentanspruch,<B>be-</B> stehend aus Kunstmasse und Textil - gewebe. - 5. Fussstütze nach Patentanspruch, be stehend aus mit einander vereinigten La gen von Kunstmasse und Faserstoff. Fussstütze nach Patentanspruch, be stehend aus miteinäuder durch ein ge härtetes Kunstharz verklebten und min destens teilweise damit imprägnierten Lagen von Papier.Fussstütze nach Patentanspruch, be stehend aus Faserstoff und einem min- destens nahezu geruchlosen und un- hygroskopischen Kunstharz. PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung der Fussstütze nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass Faserstoffteile mit Kunstmasse vereinigt und hierauf unter Anwendung von Druck in die Form der Fussstütze gebracht werden. UNTERANSPRüCHE: B.Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass Faserstoff teile mit Kunstmasse vereinigt und hie rauf unter Anwendung von Druck und Hitze in die Form der Fussstütze ge bracht werden. 9. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass Faserstoff- teile mit löslichem schmelzbarem Kunst harz vereinigt und-- unter Anwendung von Druck und Hitze in die Form der Stütze gebracht werden. 10.Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass Papier mit einer Lösung eines schmelzbaren min destens nahezu geruchlosen und- un- hygroskopischen Kunstharzes behandelt und hierauf nach Verdunsten des Lö sungsmittels durch Druck und Hitze un ter Unlöslichmachung und Unschmelz- barmachung des Kunstharzes in die Form der Stütze gebracht wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH177404T | 1934-07-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH177404A true CH177404A (de) | 1935-05-31 |
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ID=4427730
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH177404D CH177404A (de) | 1934-07-30 | 1934-07-30 | Fussstütze und Verfahren zu ihrer Herstellung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH177404A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE742949C (de) * | 1941-07-04 | 1943-12-16 | Gustav Adolf Bergmann Dr Med | Verfahren zum Herstellen von Rohlingen fuer orthopaedische Einlagen, Schienen und Schienen-Apparate |
| DE746207C (de) * | 1939-01-24 | 1944-06-05 | Rathgeber Karl | Fussstuetze aus zusammengepressten, mit einem thermoplastischen Kunstharz impraegnierten Faserstoffen |
| DE761196C (de) * | 1939-07-06 | 1953-04-16 | Herbert Dipl-Ing Hobein | Verfahren zum Formen und Anpassen orthopaedischer Fussstuetzen aus durchsichtigem, thermoplastischem Kunststoff |
| DE976525C (de) * | 1952-01-26 | 1963-10-24 | Irmgard Brandau | Aus polymerisierbarem Kunststoff bestehende Zahnprothese mit bei der Herstellung ganz in die weiche Masse eingebettetem Netz aus festem Material |
-
1934
- 1934-07-30 CH CH177404D patent/CH177404A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE746207C (de) * | 1939-01-24 | 1944-06-05 | Rathgeber Karl | Fussstuetze aus zusammengepressten, mit einem thermoplastischen Kunstharz impraegnierten Faserstoffen |
| DE761196C (de) * | 1939-07-06 | 1953-04-16 | Herbert Dipl-Ing Hobein | Verfahren zum Formen und Anpassen orthopaedischer Fussstuetzen aus durchsichtigem, thermoplastischem Kunststoff |
| DE742949C (de) * | 1941-07-04 | 1943-12-16 | Gustav Adolf Bergmann Dr Med | Verfahren zum Herstellen von Rohlingen fuer orthopaedische Einlagen, Schienen und Schienen-Apparate |
| DE976525C (de) * | 1952-01-26 | 1963-10-24 | Irmgard Brandau | Aus polymerisierbarem Kunststoff bestehende Zahnprothese mit bei der Herstellung ganz in die weiche Masse eingebettetem Netz aus festem Material |
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