CH177293A - Vorrichtung zum Festlegen von Riemenenden, insbesondere für Skibindungen. - Google Patents

Vorrichtung zum Festlegen von Riemenenden, insbesondere für Skibindungen.

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CH177293A
CH177293A CH177293DA CH177293A CH 177293 A CH177293 A CH 177293A CH 177293D A CH177293D A CH 177293DA CH 177293 A CH177293 A CH 177293A
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Reuge Guido
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/06Non-self-releasing heel-engaging cable bindings fastened to the front end of the ski

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  • Buckles (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Festlegen von Riemenenden, insbesondere für Skibindungen.    Den Gegenstand der Erfindung bildet eine  Vorrichtung zum Festlegen von Riemenenden,  insbesondere für Skibindungen, bei welcher  wenigstens ein auf einem Träger feststehen  der Dorn zum Aufstecken     wenigstens    eines  gelochten Riemenendes, und ein Klemmstück  zum Andrücken des letzteren auf den Träger  vorgesehen sind.  



  Auf der Zeichnung sind mehrere Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes an  Skibindungen dargestellt.  



       Fig.    1-4 zeigen das erste Ausführungs  beispiel, und zwar       Fig.    1 einen     Längsschnitt    durch das     Rie-          menanschlussstück,          Fig.    2 einen Querschnitt,       Fig.    3 eine Draufsicht zu     Fig.    1;       Fig.    4 ist eine Draufsicht auf die Ski  bindung, jedoch ohne     Querriemen;          Fig.    5 und 6 zeigen eine weitere Aus  führungsform in einer Draufsicht und in  einem Längsschnitt;         Fig.    7 und 8 zeigen eine andere Ausfüh  rung im Querschnitt und in Draufsicht;

         Fig.    9 und 10 zeigen je eine weitere Aus  führung im Längsschnitt     bezw.    in Draufsicht.  Bei der in     Fig.    1 dargestellten Ausfüh  rungsform endigt eine längliche Bodenplatte  1, die mittelst eines     Strammers    2 vor den  Zehenbacken 3 eines Schneeschuhes 4 in der  Längsrichtung hin- und     herschiebbar    ange  ordnet ist, hinten in einem Klemmstück 5 in  Form eines nach vorn schräg ansteigenden  Hakens. In einem unten ausgeweiteten Längs  schlitz 6 der Bodenplatte 1 ist auf dieser  eine Platte 7 mit drei in Form eines gleich  schenkligen Dreieckes angeordneten, nach  oben ragenden Dornen 8 mittelst zweier nach  unten ragenden Zapfen 9 verschiebbar ge  führt.

   Von den Dornen 8 ist der vordere  etwas länger als die beiden andern. Der  Klemmhaken 5 ist am vordern Ende gabel  förmig ausgebildet und seitwärts mit je einer  Schulter 10 versehen. Am vordern Ende der  Bodenplatte 1 ist mittelst eines Bolzens 11      ein im Querschnitt U-förmiger Deckel 12 nach  vorn aufklappbar gelagert.  



  Wie in     Fig.    1 und 3 in gestrichelten  Linien angedeutet, werden zwei in der Längs  mitte zusammengelegte Riemen R mit den  im Abstand 13 zwischen dem vordern und  den andern beiden Dornen 8 entsprechend  gelochten Enden sich schrägkreuzend auf die  Platte 7 gelegt, so dass der vordere Dorn 8  alle vier Riemenenden und jeder der hintern  Dorne 8 die beiden Riemenenden des einen  Riemens durchdringt. Durch den vom Stram  mer 2 ausgeübten Zug wird die Platte 7  relativ nach hinten unter den zwischen die  Dorne 8 ragenden     Klemmhaken    5 gezogen,  durch den die Riemenenden auf die Platte 7  gedrückt werden, so dass sie zwischen diesen  beiden Teilen mit einem mit dem Riemenzug  zunehmenden Druck eingeklemmt sind.

   Dem  zufolge wird der Riemenzug nicht nur von  den am Haken 5 gegen Umbiegen gestützten       bezw.    gesicherten Dorne 8, sondern zu einem  grossen Teil vom Haken 5 aufgenommen.  Hierdurch wird ein Ausweiten der Riemen  löcher durch die Dorne 8 vermieden.  



  Das Verstellen der Riemenlänge kann  nach Aufklappen des Deckels 12 ohne Werk  zeug sofort vorgenommen werden.  



  Statt dreier Dorne könnte die Platte 7  auch nur einen Dorn, den mittleren aufwei  sen. In diesem Falle könnte die Platte 1  seitwärts neben den obern Skikanten oder  an den Seitenwangen des Skiholzes angeord  net sein. Der Strammer könnte statt auf  dem     Skibolz    auch an einem mit diesem ver  bundenen Riemen befestigt oder auch weg  gelassen und dann die Platte 1 am Skiholz  befestigt sein.  



  Die in     Fig.    5 und 6 dargestellte Ausfüh  rung hat ein in der Längsrichtung keilför  mig verlaufendes, im Querschnitt rechteckiges  rahmenförmiges Gehäuse 1', das an beiden  Enden     offen    und an den Seitenwänden mit  je einem längslaufenden Schlitz 6' versehen  ist. In den Schlitzen 6' ist mittelst je eines  Zapfens 9' eine Platte 7 längsverschiebbar  geführt, die nach dem linken     bezw.    vordern  Ende hin keilförmig verdickt ist. Die- Platte    7 ist mit drei oben und unten vorstehenden  Dornen 8 versehen, die zusammen ein gleich  schenkliges Dreieck mit der Spitze nach hin  ten bilden.  



  Das Gehäuse 1' kann auf dem Skiholz  befestigt oder wie im ersten Beispiel mittelst  eines     Strainmers    (nicht gezeichnet) vor den  Zehenbacken längsverschiebbar (oder fest)  angeordnet sein. Die den Schenkelabständen  des Stiftdreieckes entsprechend gelochten  Enden der Riemen R werden unter und über  der nach vorn so weit als möglich heraus  gezogenen Platte 7 von hinten durch das  Gehäuse 1' hindurchgeschoben und über die  Stifte 8 gesteckt. Durch den Zug der Rie  men wird die Platte 7 nach hinten gescho  ben, wobei die Riemen durch die untere und  obere Wand des Gehäuses 1' von unten und  oben an die Platte 7 angedrückt, das heisst  zwischen der letzteren und den genannten  Gehäusewandungen der Grösse des Riemen  zuges entsprechend eingeklemmt werden.  



  Gemäss     Fig.    7 und 8 ist die Platte 17  mit einem Dorn 18 und zu beiden Seiten  desselben mit je einer (oder mehr) Schraube  19 mit Schraubenmutter 20 versehen. Die  im gezeichneten Beispiel kreuzweise auf den  Dorn 18 gesteckten Riemen R werden     mit-          telst    einer im Querschnitt U-förmigen, für  den Durchtritt des Dornes 18 und der Schrau  ben 19 entsprechend gelochten Klemmplatte  21 und den Schraubenmuttern 20 auf die  Platte 17 gepresst,     bezw.    zwischen dieser  und der. Platte 21 eingeklemmt, so dass der  Riemenzug nicht merklich auf den Dorn 18  übertragen, sondern zur Hauptsache von den  Platten 17 und 21 und den Schrauben 19  aufgenommen wird.

   Bei Verwendung der  Vorrichtung an einer Skibindung kann die  Platte mit einem Strammer oder mit dem  Skiholz, sei es direkt oder .mittelst eines  Zwischengliedes z. B. eines Riemens verbun  den sein.  



  Eine weitere dem Beispiel nach     Fig.    5  und 6 ähnliche Ausführung der Vorrichtung  besonders für Skibindungen ist in     Fig.    9 im  Längsschnitt dargestellt. 22 ist ein mit dem  Skiholz oder einem Strammer zu verbinden-      des, im Querschnitt rahmenförmiges, in der  Längsrichtung keilförmig verlaufendes Ge  häuse, das an beiden Enden zur Durchfüh  rung mindestens eines gelochten Riemenen  des R offen ist. Im Gehäuse 22 ist eine  Platte 23 längsverschiebbar, die mit einem  Dorn 24 zum     Aufstecken    der Riemenenden  versehen ist. Damit der Dorn beim Hinein  ziehen der Platte 23 in das Gehäuse 22 nicht  an diesem ansteht, ist die auf der Seite des  Dornes liegende Wand des Gehäuses 22 mit  einem Einschnitt 25 versehen.

   Bei durch  den Riemenzug in das Gehäuse hineingezo  gener Dornplatte wird der Riemen zwischen  der letzteren und der gegenüber liegenden  Gehäusewandung der Stärke des Riemenzuges  entsprechend eingeklemmt  Beim Beispiel nach     Fig.    5 und 6 wie  demjenigen nach     Fig.    9 könnte auch nur die  Dornplatte oder das Gehäuse keilförmig aus  gebildet sein.  



  Bei der in     Fig.    10 dargestellten Ausfüh  rungsform ist eine längliche am Skiholz zu  befestigende oder mit einem Strammer zu  verbindende Platte 26 mit vier in einer Reihe  liegenden Dornen 27 versehen. Am vordern  (linken) Ende der Platte 26 ist um einen       Scharnierbolzen    28 aufklappbar eine läng  liche Klemmplatte 29     angelenkt,    an deren  hinterem Ende um einen     Scharnierbolzen    30  drehbar ein zweiarmiger Sperrhebel 31, 31'  gelagert ist.

   Der kurze Arm 31' greift in  einen seitwärts am Skiholz befestigten     Rie-          menführungshaken    32 und ist am freien Ende  des längeren Armes 31 zu einem Haken ein  wärts umgebogen, welcher in der Klemm  stellung des Sperrhebels das Scharnier 28  der Klemmplatte 29 mit Spannung teilweise  umfasst und dadurch in der Sperrstellung ge  halten wird. Der Riemenzug wird teilweise  von den Dornen 27 und teilweise durch Rei  bung zwischen den Platten 26 und 29 und  den Riemen R aufgenommen.  



  Bei allen in     Fig.    5-10 dargestellten Aus  führungsformen, wird     zweckmässigerweise,     ähnlich wie beim Beispiel nach     Fig.    1-4,  ein aufklappbarer U-förmiger Deckel ange  wendet, durch den die vorstehenden Riemen-    enden abgeschlossen, das heisst gegen Schnee  und Schmutz geschützt sind.  



  Die in den     Fig.    1-8 dargestellten Aus  führungsformen mit den kreuzweise einge  legten Riemen haben bei Anwendung der       Vorrichtung    an Skibindungen und Anord  nung vor den Zehenbacken den Vorteil, dass  beide Längsriemen gleichzeitig um das genau  gleiche Mass in ihrer Länge verändert     bezw.     mittelst eines an der Vorrichtung angeschlos  senen und auf dem Skiholz befestigten Stram  mere gleichzeitig angezogen werden können.  Die Anwendung des Strammere vor den  Zehenbacken bringt, den Vorteil, dass keine  mit den Längsriemen verbundenen Teile seit  wärts merklich über diese vorstehen, welche  verhindern oder erschweren die beiden Skis  beim Fahren dicht nebeneinander zu halten.  



  Die beschriebene Vorrichtung lässt sich  natürlich auch für andere Zwecke als für  Skibindungen anwenden nämlich überall dort,  wo es sich darum handelt, einen oder meh  rere Riemen in ihrer Länge zu verändern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Festlegen von Riemen enden, insbesondere für Skibindungen, ge kennzeichnet, durch wenigstens einen auf einem Träger feststehenden Dorn zum Auf stecken wenigstens eines gelochten Riemen endes, und ein Klemmstück zum Andrücken des letzteren auf den Träger. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Dorn auf einer Platte angeordnet ist, die gegenüber einem als Klemmstück ausgebildeten Umfassungs- teil für den Riemen verschiebbar geführt ist, das Ganze so, dass das Riemenende durch den auf denselben ausgeübten Zug vom Klemmstück auf die Dornplatte ge drückt wird. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmstück durch einen entge gen der Verschiebungsrichtung der Dorn platte schräg ansteigenden Haken einer Platte gebildet ist, auf welcher die Dorn platte verschiebbar geführt ist. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Klemmstück durch ein rahmenförmiges Gehäuse gebildet ist, das zum Hindurchführen des Riemens oder der Riemen an zwei gegenüberliegenden Seiten offen und in der VerschiebuDgs- richtung der Dornplatte keilförmig ver läuft. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dornplatte in ihrer Verschiebungsrichtung ebenfalls keil förmig verläuft.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 3 und 4 mit mehreren Dornen auf der Dornplatte dadurch gekennzeichnet, dass die Dorne beidseitig der sie tragenden Platte vor stehen. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 3 bis 5, mit mehreren Dornen auf der Dornplatte, dadurch ge kennzeichnet, dass drei Dorne in Form eines gleichschenkligen Dreieckes ange ordnet sind, so dass zwei Riemenenden sich schräg kreuzend auf je zwei Dorne gesteckt werden können. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Dornplatte seitlich vom Dorn mit Mitteln zum Ruf pressen des oder der auf den Dorn ge steckten Riemenenden auf die Dornplatte mittelst einer Klemmplatte ausgerüstet ist. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der eine der beiden Teile Klemmstück oder Dornplatte mit einem Strammer verbunden ist. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der eine der beiden Teile Klemmstück oder Dorn platte auf einer Unterlage befestigt ist. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am einen der beiden Teile Klemm- oder Dornplatte ein im Querschnitt U-förmiger Deckel auf klappbar angeordnet ist. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mehrere Dorne in einer Reihe auf einer gemeinsamen Platte angeordnet sind, an welcher eine Klemmplatte aufklappbar angelenkt ist, die mittelst eines Sperrorganes in der Klemmstellung gehalten werden kann.
CH177293D 1934-08-02 1934-08-02 Vorrichtung zum Festlegen von Riemenenden, insbesondere für Skibindungen. CH177293A (de)

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