CH174331A - Schützentreiber. - Google Patents

Schützentreiber.

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CH174331A
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CH
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pocket
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Inventor
Lothar Dr Burgerstein
Original Assignee
Lothar Dr Burgerstein
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/24Mechanisms for inserting shuttle in shed
    • D03D49/26Picking mechanisms, e.g. for propelling gripper shuttles or dummy shuttles
    • D03D49/36Pickers; Arresting means therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description


      Schützentreiber.       Vorliegende Erfindung betrifft einen aus       Hautbändern,    zum Beispiel Rohhaut oder  Leder, zusammengesetzten Schützentreiber  mit die Führungsstange umfassender Füh  rungshülse und in eine Tasche eingesetztem  Schlagzapfen.  



  Die zur Herstellung solcher Schützen  treiber verwendeten Rohhautmaterialstrei  fen weisen stets verschiedene Dicken auf, so  dass es im Zuge der Fabrikation unvermeid  lich ist, bei ein und demselben Treiber zur  Erzielung der erwünschten Abmessungen  Bänder     verschiedener    Dicke zu verwenden.  Man pflegte nun bisher einfach Bänder, deren  Dicke sich zusammen passend ergänzte, belie  big aufeinander zu wickeln und in die ge  wünschte Form zu pressen. Für die Festig  keit des Treibers ist es nun nicht gleich  gültig, wie die Bänder in bezug auf ihre  Dicke über die verschiedenen, beanspruchten  Teile des Treiberkörpers, nämlich die Füh  rungshülse und den Schlagteil, verteilt sind.

    Legt man ein     dickes    Band aussen herum, so  ist zwar der Schlagteil hinreichend stark,    jedoch die Führungshülse zu schwach, da  dann das innen liegende dünne Band     nach     kurzer Zeit durchgescheuert wird und bricht,  und umgekehrt wird, wenn man ein dickes  Band zuinnerst anordnet, zwar die Führungs  hülse stark genug, jedoch der     Schlagteil    zu  schwach, da unter der     auseinandertreibenden     Wirkung der Spitze des in den Schlagteil  eindringenden Schützen die dünne, äussere  Hülle der Schlagtasche nach kurzer Zeit  gesprengt wird.  



  Diese     Nachteile    werden nun beim       Schützentreiber    gemäss der Erfindung da  durch behoben, dass zwei den Treiberkörper  bildende, verschieden dicke Hautbänder so  ineinander gelagert sind,     dass,das    dickere,     die     Aussenhülle der Schlagtasche bildende Haut  band zugleich den innern Teil der Führungs  hülse bildet.  



  Bei     solchen.        Pickern    besteht nun der       Ü        belstand,        dass    die dem unter .der Führungs  hülse sitzenden, für die Aufnahme des  Schlagriemens     bezw.    Schlagstockes     dienenden     Schlitz zugekehrte Wandung der Führungs-      hülse, welche an dieser     Seite        geteilt    ist, man  gels genügender Abstützung, sowie infolge  der Eigenart der als Material für den Trei  ber verwendeten Rohhaut sich gegen die  Mitte der Führungshülse hin verzieht und  wirft.

   Infolgedessen tritt, selbst wenn der  Hülsendurchmesser beträchtlich grösser als  der Spindeldurchmesser gewählt wird, ein  Verklemmen ein, welches das Hin- und Her  gleiten des Schützentreibers erschwert und es  erfolgt ausserdem hierdurch eine Aufstauung  von Schmutz, welcher dann ins Gewebe  kommt. Der Treiber muss dann, um den  selben überhaupt noch verwenden zu     können,     vom Stuhl genommen und ausgebohrt wer  den, was umständlich ist und einen entspre  chenden Zeitverlust verursacht.  



  Diese Übelstände     können    behoben werden,  wenn die Führungshülse im Mittelteil einen  U-förmigen Querschnitt mit gegen den  Schlitz hin gerichteter Öffnung hat, wobei  sich die angegebene Anordnung der einzelnen  Hautschichten als besonders günstig aus  wirkt.  



  Dank dieser Ausbildung kann selbst bei  nachträglieh oder im Betrieb eintretender  Deformation des Treiberkörpers kein Ver  klemmen des Schützentreibers auf der     Spin-          delstange    eintreten, da die Ränder der nach  unten offenen Führungshülse die Spindel  stange gar nicht berühren. Auch kann in  folgedessen die Bohrung der     Führungshülse     genau dem Durchmesser der     Spindelstange     entsprechend dimensioniert werden, wodurch  der Treiber von vornherein eine bessere Füh  rung erhält. Durch die grosse Öffnung der       Führungshülse    kann aller Schmutz herunter  fallen, so dass derselbe sich nicht in der Füh  rungshülse ansammelt, wie auch eine bessere  Kühlung der Spindelstange erzielt wird.  



  Bei unterschlägigen Webstühlen ergeben  ferner die Kanten der U-förmigen Füh  rungshülse eine ausgezeichnete Führungs  bahn für den durch den Schlitz hindurch  gehenden Schlagstock, so dass dieser die Spin  del nicht berühren kann und allseitig von       Rohhautflächen    geführt ist, die eine geringe  Abnützung desselben ergeben.    Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der     Zeichnung    dargestellt,  und zwar zeigt:  Fig. 1 einen Schützentreiber in Längsan  sicht und  Fig. 2 eine Stirnansicht desselben;  Fig. 3 zeigt den Schützentreiber in Längs  ansicht     und     Fig. 4 in Stirnansicht;  Fig. 5 zeigt den Schützentreiber in Sei  tenansicht mit teilweisem Längsschnitt und       Fig.    6- einen senkrechten Schnitt des  selben.

    



  Der Schützentreiber 1 hat am obern Ende  die Führungshülse 2 für die Führungsstange  und am untern Ende den Schlagteil 5, wel  cher durch eine     Schlagtasche    mit eingesetz  tem Schlagzapfen 6 gebildet ist. Unterhalb  der Führungshülse ist. im Treiberkörper ein  durchgehender Schlitz     1s    für den     Sehlagstock          bezw.    Schlagriemen     angeordnet.    Der     Schüt-          zentreiberkörper    ist aus einem dicken und  einem dünneren     Rohhautband        Bi        bezw.        R2     zusammengesetzt,

   welche in der aus     Fig.    2  ersichtlichen Weise     ineinandergewickelt    sind.  Das dicke     Rohhautband        Bi    nimmt seinen An  fang zuinnerst im Treiberkörper, bildet den  innern Teil der Führungshülse, läuft von die  ser aus nach unten und tritt nach aussen, um  die äussere Hülle der Schlagtasche 5 zu     bil-          .den.    Das dünnere     Rohhautband        Ra,    dessen  eines Ende an der Seite des     Treiberkörpers     liegt, bildet den äussern Teil der Führungs  hülse ,2, tritt an der gegenüberliegenden Seite       ins    Innere .des Treiberkörpers,

   bildet den     in-          nern    Teil der Schlagtasche rings um den  Schlagzapfen und geht nach oben     bis.    an die  Bohrung der Führungshülse, wo sein Ende  einen Falz und einen schmalen Teil der Hül  senwandung bildet. An den Stirnseiten des  Schlagteils ist das     dünne        Rohhautban.d    ein  wärts umgefalzt,     um,die    Schlagtasche abzu  schliessen. Zum Zusammenhaltender auf diese  Weise gebildeten verschiedenen Lagen sind  Nieten 4 eingezogen.

   Der Schützentreiber er  hält durch diese Bauart ein widerstands  fähiges Gefüge     und    an allen besonderen Be  anspruchungen     ausgesetzten        Stellen    finden      sich dicke Rohhautschiehten. Auch passt sich  die innenliegende dünne Rohhautschicht der       Schlagtasche    dem Schlagzapfen mit seinem  geringen Durchmesser und der besonderen  Form besser an und lässt sich an den Stirn  enden besser einfalzen als eine dicke Schicht.  



  Unterhalb der     Führungshülse    sitzt im  Treiberkörper der durchgehende Schlitz 1s  für die Aufnahme des Trieborganes, im vor  liegenden Falle des Schlagstockes S, welcher  in Fig. 3 strichpunktiert eingezeichnet ist.  Der über dem Schlitz liegende Teil 2a der  Führungsröhre hat U-förmigen, nach     unten     offenen Querschnitt und die     etwas    unter die  Unterkante der Bohrung bezw. Spindelstange  reichenden untern Ränder der Führungsröhre  sind parallel zur untern Schlitzwandung ab  geflacht, so dass sie eine breite Führungs  fläche für den Schlagstock bilden. Die Stirn  wände des Schlitzes sind abgerundet, so dass  a ue ch an diesen die F lanken des Schla n ustockes  immer flächenhaft anliegen.  



  Natürlich könnte statt des Schlagstockes  auch ein Schlagriemen im Schlitz 1, befestigt  sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schützentreiber aus Hautbändern mit die Führungsstange umfassender Hülse und in eine Tasche eingesetztem Schlagzapfen, da- durch gekennzeichnet, dass zwei den Treiber körper bildende, verschieden dicke Hautbän der so ineinander gelagert sind, dass das dickere, die Aussenhülle der Schlagtasche bil dende Hautband zugleich den innern Teil der Führungshülse bildet. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schützentreiber gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das dünne Rohhautband an den Stirnseiten des Schlagteils nach einwärts umgefalzt ist und so eine geschlossene Tasche für den Schlagzapfen bildet.
    2. Schützentreiber gemäss Patentanspruch mit unterhalb der Führungshülse sitzen dem Schlitz für den Schlagteil, dadurch gekennzeiehnet, dass die Führungsröhre im Mittelteil einen U-förmigen Querschnitt mit gegen den Schlitz hin gerichteter Öffnung hat.
    3. Schützentreiber gemäss Patentanspruch und Unteiranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die untern Ränder des Mit- telteils der Führungshülse unter die Un- terkarate der Bohrung reichen und parallel zur gegenüberliegenden Schlitzwand ab geflacht sind.
CH174331D 1934-02-07 1934-02-07 Schützentreiber. CH174331A (de)

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CH174331D CH174331A (de) 1934-02-07 1934-02-07 Schützentreiber.

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