CH173756A - Mahlgerät für die Papiererzeugung. - Google Patents

Mahlgerät für die Papiererzeugung.

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CH173756A
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Schmidt Ernst
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Schmidt Ernst
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      Nalilgerät    für die Papiererzeugung.    Die als Mahlgeräte zur     Iapiererzeugun@g     bisher verwendeten Holländer wiesen ver  schiedene Nachteile auf.  



  Die     Grundwerke    (meistens zwei Stück)  bestehen meistens aus in Abständen parallel  zueinander liegenden Messern, zwischen wel  chen Holzbeilagen eingekeilt     sind.    Es hat  sich gezeigt, dass sich die Zwischenräume  zwischen den Messern mit dem Mahlgut an  füllten und nur die äussersten Messer des  Grundwerkes, welche mit dem Stoff zuerst in  Berührung kommen, das Mahlen besorgen,       "@        ährend    das übrige Grundwerk als glatte  Fläche wirkt. Dadurch erfordert der Mahl  prozess viel Zeit.  



  Um diesem Übelstand abzuhelfen, sind  bereits verschiedene Verbesserungen gemacht  worden. Man hat zum Beispiel den     zwischen     den Grundwerken befindlichen Stoff durch  mechanische Mittel in Bewegung gesetzt oder       man    hat den     Raum    zwischen den Grund  werken oder zwischen Gruppen von Grund  werksmessern durch Kanäle, die den Stoff    den Messern direkt zuführen sollen, verbun  den und so den Stoffumlauf und die Wirk  samkeit der Messer zu verbessern gesucht.  Diese Anordnungen haben jedoch die an  geführten     Nachteile    nicht zu beseitigen ver  mocht und stehen daher in der Praxis nicht  in Verwendung.  



  Ein weiterer Übelstand der gebräuch  lichen Holländer ist der, dass die in den Zel  len zwischen den Messern der Holländer  walze befindliche Luft den     Eintritt    des Pa  pierstoffes verhindert und dadurch der Mahl  prozess gleichfalls eine Verzögerung erleidet.  



  Diesen Nachteil suchte man dadurch zu  beheben, dass man zum Beispiel am Umfange  der Messerwalze kleine     Offnungen    anbrachte,  durch welche die Luft aus den Messerzellen  abgesaugt wurde. Dieses Absaugen geschah  durch eine im Innern der     'Walze    angebrachte  Vakuumkammer. Durch eine zweite, daneben  liegende Druckkammer wurde der Stoff aus  den gefüllten Zellen gegen die Grundwerks  messer gestossen. Diese Vorrichtung hat sich      jedoch in der Praxis nicht bewährt, da sie zu  kompliziert war, einen erhöhten Kraftver  brauch     verursachte    und die Öffnungen und  Luftkanäle sich leicht verstopften und ver  unreinigten.  



  Durch die unvollkommene Mahlwirkung  der bisher gebräuchlichen Holländer war man  ferner genötigt, zur vollständigen Bearbei  tung des Papierstoffes nach der geleisteten  Holländerarbeit noch diverse Mahlmaschinen  mit grossem Kraftbedarf,     Jordanmühlen    und  dergleichen einzuschalten.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein' Mahl  gerät für die Papiererzeugung, bei dem das  Mahlgut aus der Holländerwanne     mittelst     einer     Stoffzuführungsvorrichtung    durch die  Zwischenräume der in den Grundwerken in  Abständen angeordneten     Grundwerksmesser     zwischen die Mahlflächen gedrückt und ver  teilt     wird.     



  In der Zeichnung ist das Mahlgerät nach  der Erfindung in einer beispielsweisen Aus  führungsform dargestellt.  



       Fig.    1 ist ein     Längsschnitt    durch den Er  findungsgegenstand;       Fig.    2 ist ein     Querschnitt    durch einen  Teil des Gegenstandes nach     Fig.    1;       Fig.    3 ist das Grundwerk im Grundriss;       Fig.    4 ist ein     Schnitt    nach der Linie     a-b     in     Fig.    3;       Fig.    5 ist der     Schnitt    nach der Linie     c-d     in     Fig.    3;       Fig.    6 ist eine Teildraufsicht auf die  Grundwerke mit einem Pumpwerk.

    



  Die am Umfange der Walze 1 in Abstän  den radial gestellten Messer 2 besitzen eine  kammartige Form, wobei die Zinken 3     tra-          pezförmig    gestaltet sind. Ähnlich sind auch  die Messer 4 der hier beispielsweise doppelt  angeordneten Grundwerke 5 gestaltet und  mit den Messern 2 der Walze 1 in Eingriff  gebracht, so dass eine durch die seitlichen  Flächen vergrösserte Mahlfläche erzielt wird.  Die in grösserer Anzahl in den Grundwerken  5 angeordneten Messer 4 stehen in kleineren  Abständen voneinander und bilden,     wie    die       Hesser    2 der Walze 1, Zellen 7, in welche  das Mahlgut beim Mahlen eindringt.

      Durch diese     kammartige    Ausgestaltung  der Messer wird nun eine bedeutende Ver  grösserung der Mahlflächen erreicht. Der       @Valzendruck    kommt auch an den schrägen  Flächen der     trapezförmig    ausgeschnittenen  Messer zur Geltung und bewirkt daher auch  hier eine     Mahlung    des Stoffes. Durch diese  Ausbildung der Messer wird aber auch eine  seitliche Verschiebung des Mahlgutes in den  Zellen 6 und 7 und damit eine bessere Ver  mengung und intensivere Bearbeitung herbei  geführt.  



  Die Walze wird nun in eine so schnelle       1.totation    versetzt,     da.ss    infolge der kammarti  gen Ausbildung der Messer in den durch die  Ausschnitte der Messer am Walzenumfang  gebildeten Rinnen Luftströme     entstehen,     welche die Luft aus den Zellen     zwischen    den  Messerzinken absaugen und so für die Auf  nahme des Papierstoffes frei machen. Da  durch wird ein erhöhter Umlauf des Stoffes  und damit eine Verkürzung der Mahldauer  erzielt.  



  Um den     Mahlprozess    noch weiter zu be  schleunigen und die Mahldauer auf das  kleinste Mass     herabzusetzen,    ist der Hollän  der mit einer     Stoffzuführungseinrichtung     unterhalb der     Grundwerksmesser    versehen,  wodurch das Mahlgut unter Druck     zwischen     den     Grundwerksmessern    4 in die Mahlwerk  zeuge gedrückt wird. Zu diesem Zweck ist  beispielsweise eine Saug- und Druckpumpe     ss     so angeordnet, dass sie das Mahlgut aus der  Holländerwanne absaugt und mittelst einer       Druckrohrleitung    9 in die Grundwerke ein  presst.

   Die normalerweise bei den bisher ver  wendeten Holländern zwischen den Grund  werksmessern 4 vorgesehenen     Futterhölzer    10  sind zum Teil entfernt und der Anschluss  der Druckleitung an das     kastenförmig    aus  gebildete Grundwerk ist     mittelst    des trich  terförmigen Ansatzes 11 hergestellt.  



  Mit dieser Einrichtung wird erreicht, dass  das Mahlgut mit erhöhtem Druck unter       gleichzeitiger    Verdrängung -der Luft in den  Zellen 6 und 7 zwischen die Mahlflächen  eines jeden Messers     gedrückt    und bearbeitet  werden kann, wodurch die wirksame Messer-           hanten-Stoffschnittzahl    um ein Vielfaches  gegenüber den bisher in Verwendung stehen  den Mahlgarnituren bei Holländern erhöht  wird.  



  Durch die Verkürzung des Mahlprozesses  wird eine Verbesserung der Güte des Mahl  produktes bei grosser Kraft-, Lohn- und     Be-          triebsmaterialersparnis    erreicht.  



  Die Vergrösserung der     3@Zahlflächen    kann  bis<B>50%</B> betragen, je nach der Anzahl der  vorgesehenen Kammzinken.  



  Das Mahlgerät eignet sich zur Bearbei  tung sämtlicher Halb- und     Ganzstoffe    der       P < a,pierindustrie,    sowie von Papierabfällen  unter     Ausschaltung        verschiedener    vor- und  nachgeschalteter     11ahlmaschinen        (Kegelstoff-          Jordanmühlen    u. a.).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mahlgerät für die Papiererzeugung, da durch gekennzeichnet, dass das Mahlgut aus der Holländerwanne mittelst einer Stoff- zuführungsvorrichtung (8), durch die Zwi schenräume der in den Grundwerken (i) in Abständen angeordneten Grundwerksmesser (4) zwischen die Mahlflächen gedrückt und verteilt wird. UNTERANSPRtrCHE 1. Mahlgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Messer (2) und (4) der Walze (1) und der Grundwerke (5) kammartig mit trapezförmig gestal teten Zinken ausgebildet sind, und dass die Messer (2) der Walze (1) mit den Messern (4) der Grundwerke (5) in Eingriff laufen.
    2. 14lahlgerät nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Stoffzuführungsvorrichtung eine Saug- und Druckpumpe (8) vorgesehen ist.
CH173756D 1933-02-10 1934-02-08 Mahlgerät für die Papiererzeugung. CH173756A (de)

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CH173756D CH173756A (de) 1933-02-10 1934-02-08 Mahlgerät für die Papiererzeugung.

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