CH173162A - Mehrpoliger Synchron-Kleinmotor. - Google Patents

Mehrpoliger Synchron-Kleinmotor.

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CH173162A
CH173162A CH173162DA CH173162A CH 173162 A CH173162 A CH 173162A CH 173162D A CH173162D A CH 173162DA CH 173162 A CH173162 A CH 173162A
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rotor
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poles
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small motor
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Inventor
Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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Description


  Mehrpoliger Synchron-Kleinmotor.    Bei Synchronmotoren müssen     für    das  Intrittfallen des Läufers zugleich verschiedene  Bedingungen erfüllt sein, nämlich, dass die  Drehzahl des Läufers mit der Frequenz des  Statorfeldes in Übereinstimmung steht, und  dass diese Übereinstimmung gerade darin vor  handen ist, wenn Stator- und Läuferpole  einander gegenüberstehen und ihr maximales  Moment entwickeln. Damit das Intrittfallen  des Läufers unter den jeweils günstigsten  Bedingungen erfolgt; ist es zweckmässig, den  Läufer möglichst leicht auszubilden.

   Dies  wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht,  dass die Zahl der ausgeprägten Läuferpole  kleiner ist als der Quotient aus Rotorumfang  und der der Polteilung des Stators ent  sprechenden Rotorpolteilung und dass gleich  zeitig wenigstens zwei Läuferpole Stator  polen entgegengesetzter Polarität gegenüber  stehen können. Vorzugsweise wird eine solche  Anordnung der Rotorpole gewählt, dass der  magnetische und geometrische Schwerpunkt    des Läufers mit der Drehachse zusammen  fallen.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele des Motors schematisch dargestellt,  und zwar sollen die beiden Läufer an Stelle  eines Läufers mit 24 gleichmässig verteilten  Zähnen Verwendung finden.  



  Der Stator der Abb. 1 ist mit 24 Polen  ausgestattet, die entweder, wie auf der linken  Seite des Stators angedeutet, abwechselnd  aus ausgeprägten Nord- und Südpolen, oder,  wie auf der rechten Seite angedeutet, aus  Polen bestehen, die von einer einzigen Erreger  wicklung erregt werden und neben ausge  prägten Hauptpolen 1, 4, 7 und 10 jeweils  schwächer ausgebildete Hauptpole' entgegen  gesetzter Polarität 2, 5, 8 und 11 und mit  Kurzschlusswicklung versehene Hilfspole 6,  6, 9 und 12 besitzen. Die Pole 1, 6, 5, 7,  9 und 11 können z. B. an dem Mantel eines       topfförmigen        Stators,    die Pole 2, 4, 6, 8,  10 und 12 an einer Kopfplatte angeordnet      sein, wobei zwischen Kopfplatte und Topf  eine konzentrische Erregerwicklung angeord  net ist.

   Die geradzahligen Pole besitzen dann  die eine Polarität, während die dazwischen  liegenden ungeradzahligen Pole die andere  Polarität besitzen. Die Haupt- und Hilfspole  1, 3, 4, 6, 7, 9, 10 und 12 sind so ange  ordnet, dass sie ein mehrpoliges Drehfeld  erzeugen.    Der Läufer der Abb. 1 besitzt sechs Pol  zacken 13, 14, 15, 16, 17 und 18. Die Zacken  sind so angeordnet, dass der magnetische und  geometrische Schwerpunkt mit der Drehachse  zusammenfällt. Verlängert man beispielsweise  den Polzacken 13 über den Drehpunkt hinaus,  so ist der in Bogengraden gemessene Abstand  zwischen dieser Verlängerung und dem benach  barten Polzacken 16 gleich der Polteilung  des Stators, also gleich dem Abstand zweier  benachbarter Statorpole.

   Die Anordnung ist  weiterhin so getroffen, dass auch bei am  Stator ungleichmässig angeordneten Polen,  also bei einer Statorausbildung entsprechend  der rechten Seite der Abb. 1, die Pole des  Läufers nach einer     1/2    Periode entsprechenden  Drehung eine der früheren Lage zum Stator       äquivalente    Lage einnehmen. Man kann also,  da am Stator mehrere gleichmässig ausgebildete  Sektoren vorgesehen sind, nur die Sektoren  vertauscht denken, um den Läufer nach einer       1/2    Periode entsprechenden Winkeldrehung  oder einem vielfachen davon wieder mit sich  selbst zur Deckung zu bringen.  



  Bei einer Statorausbildung entsprechend  der linken Seite der Abb. 1 erkennt man  ohne weiteres, dass der Läufer gleichzeitig  von wenigstens einem Nordpol und     einem     Südpol eine Richtkraft erfährt, und dass an  den Stellen, an denen den Statorpolen keine  Läuferpole gegenüberstehen, zwar eine     Richt-          kraft    auf den Anker nicht ausgeübt wird,  dass aber entsprechenden gleichwertigen, an  andern Stellen des Umfangs angeordneten  Statorpoien wieder Zähne des Läufers benach  bart sind. Wenn also beispielsweise der Pol 18  des Läufers mit einem gegenüberliegenden  Südpol in Wechselwirkung tritt, so tritt der    Pol 17 mit einem entsprechenden Nordpol  des Stators in Wechselwirkung.  



  Entsprechend ist auch das Zusammen  wirken der     Stator-    und Läuferpole bei einem  entsprechend der rechten Seite der     Abb.    1  ausgebildeten     Stator    zu denken. Es sei an  genommen, dass z. B. der Pol 1 in einem  bestimmten Augenblick ein Nordpol ist, und  dass ihm der Zacken 13 des Läufers gegen  übersteht. Dieser möge ein Südpol sein. In  dem angenommenen Fall würde dann dem       Statorpol    4 der Zacken 14 des Läufers  gegenüberstehen, also ein Nordpol.

   Der Pol 15  des Läufers, der ebenfalls ein Südpol ist,  steht dem Pol 9 gegenüber, der in dem be  trachteten Augenblick infolge seiner Kurz  schlusswicklung, ebenso wie der Pol 12,     ur-          erregt    ist, so dass von diesen Polen eine  Richtkraft auf den Läufer nicht ausgeübt  wird. Nach Verlauf von '/2 Periode befindet sich  der Läuferpol 13 unter dem     Statorpol2,    der  jetzt ein Nordpol ist, jedoch infolge der ver  kürzten Ausführung eine verhältnismässig  geringe Richtkraft auf den Läufer ausübt.  In dem gleichen Augenblicke steht aber der  Südpol 15 vor dem jetzt als Nordpol erregten  Pol 10, so dass der Läufer wieder eine     Richt-          kraft    erfährt.

   Es kommen also jeweils ab  wechselnde Pole des     Stators    derart zur Wir  kung, dass der Läufer eine synchrone Dreh  zahl annimmt, die die gleiche ist, als wenn  der Läufer mit 24 Zähnen ausgerüstet wäre.  



  Eine andere Ausführungsform ist in     Abb.    2  dargestellt. Der Läufer ist bei dieser An  ordnung nur mit vier Polzacken 19, 20, 21,  22 versehen. Auch in diesem Falle nimmt  der Läufer eine Drehzahl an, die einem  Läufer mit 24 ausgeprägten, in gleichem  Abstand angeordneten Zähnen entspricht. Da  die Pole des Läufers auf wenige Stellen  konzentriert sind, können sie verhältnismässig  kräftig ausfallen, so dass das Drehmoment  dem Drehmoment eines Läufers mit einer  grösseren Anzahl von ausgeprägten Polen  entspricht.  



  Diese Anordnung hat bei Synchronklein  motoren mit einer grossen Anzahl von Polen,  die auf einen kleinen Polumfang zusammen-      gedrängt sind, noch den besonderen Vorteil,  dass sich die Läuferpole nicht gegenseitig  störend beeinflussen und im Betriebe ihre  Polarität unverändert beibehalten, auch dann,  wenn der Läufer nicht polarisiert ist und  aus weichem Stahl oder Eisen hergestellt ist.  Die Verringerung des Läufergewichtes hat  ausserdem noch den Vorteil, dass die Lager  reibung verringert und infolgedessen das  nutzbare Drehmoment vergrössert wird.  



  Die Erfindung ist nicht auf die darge  stellten Ausführungsbeispiele beschränkt, son  dern es können selbstverständlich auch andere  Stator- und Läuferpolzahlen und Polanord  nungen vorgesehen werden, es können auch  beispielsweise die Polzacken umgebogen sein,  so dass sie parallel zur Drehachse verlaufen.  



  Der Läufer kann auch als Zahnkranz  ausgebildet werden, und es ist ferner mög  lich, ihn mit einem asynchronen Läuferteil  zu verbinden, der dabei den Selbstanlauf des  Synchronkleinmotors bei Anordnung einer  Einphasenerregerwicklung und Erzeugung  einer phasenverschobenen Hilfsphase bewirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mehrpoliger Synchronkleinmotor, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahl der ausgepräg ten Pole des Läufers kleiner ist als der Quotient aus Rotorumfang und der der Pol teilung des Stators entsprechenden Rotor polteilung, und dass gleichzeitig wenigstens zwei Läuferpole Statorpolen entgegengesetzter Polarität gegenüberstehen können. UNTERANSPRÜCHE: 1. Motor nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der magnetische und geometrische Schwerpunkt des Läufers mit der Drehachse zusammenfallen. 2. Motor nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der in Bogengraden gemessene Abstand eines Läuferpols und des in bezug auf die Drehachse gegenüberliegenden Pols -180 -I- Polteilung des Stators ist. 3.
    Motor nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, bei welchen die Statorpole verschiedenartig ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Pole des Läufers so angeordnet sind, dass dieser nach 1/z Periode eine der früheren Lage zum Stator äquivalente Lage ein nimmt.
CH173162D 1933-01-27 1934-01-26 Mehrpoliger Synchron-Kleinmotor. CH173162A (de)

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DE173162X 1933-01-27

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CH173162A true CH173162A (de) 1934-11-15

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ID=5690724

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CH173162D CH173162A (de) 1933-01-27 1934-01-26 Mehrpoliger Synchron-Kleinmotor.

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