CH172007A - Behälter mit Drehverschlussvorrichtung an einer Entleerungsöffnung desselben. - Google Patents

Behälter mit Drehverschlussvorrichtung an einer Entleerungsöffnung desselben.

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CH172007A
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Eirich Gebrueder
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Description


  Behälter mit Drehverschlussvorrichtung an einer Entleerungsöffnung desselben.    Gegenstand der Erfindung ist ein Be  hälter mit Drehverschlussvorrichtung an einer  Entleerungsöffnung desselben.  



  Das Neue der Erfindung ist darin zu er  blicken, dass mindestens ein Versehlussstück  im Behälterboden so auf- und abbeweglich  und drehbar angeordnet ist, dass es nach     Sen-          kuung    aus der Entleerungsöffnungdurch Dre  hung die Entleerungsöffnung frei gibt und  durch Drehung in entgegengesetzter Rich  tung und Aufwärtsbewegung wieder in die  Entleerungsöffnung gelangt.  



  Die Auf- und Abbewegung, sowie die  Drehtup g des Verschlussstückes kann um  einen festen Zapfen am Behälterboden er  folgen. Nach einer andern Ausführung  können zwei ineinander steckende und gegen  einander auf- und abwärts bewegliche und  drehbare Zylinderringe benutzt werden, von  denen der eine das Verschlussstück trägt,  während der andere in Drehung versetzt  wird. Die Bewegung der Verschlussplatte  kann von Hand oder auf maschinelle Weise  erfolgen.    Der Boden des Behälters sowie das Ein  satzstück in der Bodenöffnung können dop  pelwandig ausgeführt werden, so dass ein  flacher Hohlraum in der Wandung der Bo  denfläche entsteht.

   Der Hohlraum des Be  hälters kann mit einer Bohrung des Trag  zapfens für das drehbare Verschlussstüek in  Verbindung stehen.     Durch,den    hohlen Zapfen  können zum     Beispiel    Heiz- oder Kühlmittel  zu-     bezw.    abgeführt werden. Ferner kann  auch durch Saug- oder Druckwirkung ein  Unter- oder Überdruck im     Behälter    erzeugt  werden, um bei chemischen Reaktionen ent  wickelte Gase oder auch     feuchte    Dämpfe     bei          Trocknungs-    und     Röstarbeiten    abzuführen.  



  Bei Silos für Grünfutter oder dergleichen  kann die Druckleitung für das Gut an den  hohlen Zapfen, dessen Bohrung in den Silo  führt, angeschlossen und der Behälter von  unten gefüllt werden.  



  Behälter mit einer     Versohlusseinriehtung     sind in mehreren beispielsweisen Ausfüh  rungsformen in den Figuren 1 bis 16 darge  stellt.      Fig. 1 ist ein senkrechter Schnitt durch  die ebene Bodenfläche eines langsam rotieren  den Mischbehälters;  Fig. 2 ist ein Grundriss zu Fig. 1;  Fig. 3 zeigt eine Mischmaschine mit zwei  halbkreisförmigen -Öffnungen und Verschluss  stücken;  Fig. 4 ist ein Grundriss zu Fig. 3;  Fig. 5 zeigt einen Behälter im Grundriss  mit zwei sektorenartigen Öffnungen;  Fig. 6 zeigt einen Behälter im Grundriss  mit zwei kreisförmigen Öffnungen und durch  lochten Verschlussstücken;  Fig. 7 und 7a zeigen einen Behälter mit  zwei halbkreisförmigen Öffnungen und  durchlochten Verschlussstücken im Grundriss  und im Schnitt nach der Linie a-a der  Fig. 7 ;

    Fig. 8 und 8a zeigen einen Mischbehälter  mit einer ausserhalb der Mitte liegenden,  kreisförmigen Entleerungsöffnung und zuge  hörigen Venschlussstück im Grundriss und im  Querschnitt nach Linie a-a in Fig. 8;       Fig.    9 zeigt einen Mischbehälter mit hoh  ler Wandung im senkrechten Schnitt;  Fig. 10 zeigt das Halslager und den koni  schen Zahnradantrieb und Ablaufstutzen im  senkrechten Schnitt;  Fig. 11 zeigt den untern Teil eines Vor  ratsbehälters mit Drehverschluss mit durch  bohrten Zapfen;  Fig. 1,2 zeigt einen Behälter mit koni  schem Boden,  Fig. 13 mit gewölbtem Boden;  Fig. 14 ist ein senkrechter Schnitt durch  den Behälter mit Zylinderringen an der     Ent-          leerungsöffnung;     Fig. 15 ist ein wagrechter Schnitt ge  mäss Linie a-a in Fig. 14;

    Fig. 16 ist ein senkrechter Schnitt durch  eine weitere Ausführungsform mit Zylinder  ringen.  



  Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1  und 2 ist in dem Boden a des Mischbehälters  eine halbkreisförmige Entleerungsöffnung b  vorgesehen, die durch eine Platte c     ver-          s    e hliessbar ist. Die Fig. el 1 zeigt die Stellung  der Platte c in gesenkter Lage vor Beginn    der Drehung um den Zapfen f. Die Platte c  ist     unten    mit einer Nabe d ausgestattet, wel  che mit Innengewinde versehen ist. Auf dem  an dem Boden<I>a</I> angeordneten Zapfen<I>f</I> ist  die Platte c auf- und abbeweglich und dreh  bar angebracht. Auf dem Zapfen f sitzt eine  lose drehbare Büchse g mit Aussengewinde  und Flansch, der mit der Nabe des konischen  Zahnrades h fest. verbunden ist. Um die Nabe  d sind ausserdem Schutzhülsen e und     e,    für  das Gewinde vorgesehen.

   Das Gewinde auf  der Büchse g entspricht dem Gewinde der  Nabe<I>d.</I> Bei Drehung des Zahnrades     h    durch  Handkurbel k und     Ritzel        h,    wird ein     Auf-          oder    Absteigen der Platte c bewirkt. Ist die       Platte    c in der tiefsten Lage angekommen  und     wird    die Kurbel     k    weitergedreht, so wird  ,die     untere    Fläche der Nabe d gegen den  Flansch der Gewindemuffe g gedrückt.

   Hier  .durch wird die Platte c mit der Muffe g ge  kuppelt und herumgedreht, bis sich die Rippe       l    an der Platte c gegen einen Anschlag<I>m</I>  legt (vergleiche     besonders        Fig.    2). Nunmehr       ist,die    Öffnung b frei und das Gut kann aus  treten. In dieser     Offenstellung    liegt die  Oberfläche der     Verschlassplatte    c in der  Ebene der     Unterflä,ehe    des Behälterbodens.

    Wird die Kurbel     k    im entgegengesetzten  Sinne gedreht, so dreht sich die Platte c  so weit     rückwärts,        bis,die        Armrippe        l    gegen  den Anschlag     m,    anstösst. In dieser Lage  steht die Platte c genau     unter,der    Öffnung b  des Bodens a. Beim Weiterdrehen der     Kurbel          k    wird .die Platte     c    durch :die Hülse g hoch  geschraubt, bis Boden     a    und     Platte    c in einer  Ebene liegen.

   Die Bewegung in der Höhen  richtung kann     durch    eine Leiste n an der  Platte c, die gleichzeitig als Dichtungsleiste  wirkt, 'begrenzt werden. Die Hubbegrenzung  kann auch durch Anschlag der Nabe d     an     der Unterseite des Bodens erfolgen.  



  In einer     kreisförmigen        Ausnehmung    in  der Mitte des Behälterbodens befindet sich  ein Einsatzstück o mit mindestens einer Öff  nung und angegossenem Zapfen f.     Unten    am  Umfang trägt das Einsatzstück einen ring  förmigen Ansatz     p    und     einen    innern Schutz  ring     p,.    Der Ring<I>p.</I> läuft gegen das Hals-      lager p,, welches mit Füssen y auf den     T-          Trägern    w ruht. Aussen ist das Halslager p,  von einem Ring r umgeben. Der ringförmige  Kanal zwischen p, und r dient als Ölraum.  



  Das Verschlussstück ist vorteilhafterweise  mit einer Anschlagleiste n versehen, die  einerseits die Bewegung des     Verschlussstük-          kes    nach oben begrenzt und anderseits die  Dichtung bewirkt.  



  Das Einsatzstück o ist doppelwandig mit  einem Hohlraum s1 ausgeführt, der mit dem  hohlen Tragzapfen f in Verbindung steht.  Durch die Bohrung s und Hohlraum s1 kön  nen     Heiz-    oder auch Kühlmittel nach dem  Raum s, des Bodens     a    mit Hilfe der Kanäle  s, geführt werden.  



  Die Muffe g und Zahnrad h werden durch  eine als Stopfbüchse     ausgebildete,    vom Halter       u    getragene Hülse<I>t</I> mit Gewinde festgehal  ten. Ein Kreuzstück v sitzt in der Stopf  büchse t und steht mit einem Rohr v1, durch  das die Heiz- bezw. Kühlflüssigkeit     zu-          bezw.    abgeführt wird, in Verbindung.  



  Das Zahnrad h könnte auch so angeordnet  sein, dass es möglichst staubdicht gegen den  untern Rand des Halslagers p2 anläuft, wobei  dann unter dem Zahnrad vorteilhaft ein  Trichter zur Weiterleitung des Gutes vorge  sehen ist.  



  In den Fig. 3 bis 5 sind zwei andere Aus  führungsformen von Behältern mit mehreren  Öffnungen im Behälterboden dargestellt.  Fig. 3 und 4 zeigen eine Form mit zwei  halbkreisförmigen Öffnungen b, während der  Behälterboden der Form nach Fig. 5 zwei  gegenüberliegende sektorenförmige Öffnun  gen b aufweist, die symmetrisch zum Mittel  punkt des Behälterbodens angeordnet sind.  Jeder Zapfen ist mit einem eigenen Zahnrad  h und gemeinsamen in der Achse des Behäl  ters angeordneten Zahnritzel h2 versehen. In  den Fig. 3 und 4 sind die Einrichtungen,  welche die auf- und Abwärtsbewegung und  die Drehbewegung der Verschlussplatte be  wirken, nämlich Zapfen f, Gewindenabe d  und Gewindehülse     g    nicht besonders detail  liert gezeichnet, da sie mit der Ausführung  gemäss Fig. 1 und 2 übereinstimmen.

   Die    Stirnräder h- kämmen mit dem Stirnritzel 1r.2  zusammen, dessen Achse im     Mittelpunkt,des     Mischtellers A liegt. Durch Kurbel k oder  maschinell und     Kegelradgetriebe        lt,    wird das       Zahnritzel        h2    und damit die Räder h ange  trieben und so die beiden Platten, die die  Öffnungen b abdecken, gleichzeitig betätigt.  



  Diese eben beschriebene Anordnung kann  an     Kollergängen    vorgesehen werden, indem  in der Mahlbahn mehrere Platten c zum Ab  schluss     derÖffnungen    b vorgesehen sind.  



  Die Platten c können auch ,durchlocht aus  geführt werden, wie aus Fig. 6 und 7 ersicht  lich ist. In Fig. 6 sind zwei gegenüberlie  gende Öffnungen mit Platten c, c, die durch  locht und auswechselbar eingerichtet sein  können, angeordnet. Das Heben und Senken  der Platten c, c kann zum Beispiel in nicht  dargestellter Weise durch einen auf einem  zentral     angeordneten    Zapfen auf- und ab  steigenden, mit Gewinde versehenen Zylinder  bewirkt werden, der mit den Platten zum  Beispiel durch Arme verbunden ist.

   Beide       Platten    c werden gleichzeitig auf- und     abver-          schoben    und     vensehwenkt.    Die     gestrichelten     Kreise in     Fig.    6 deuten die Lage der Schei  ben in der     verschwenkten    Lage an.  



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.    7  und 7a ist der Drehzapfen, um den sich .die  beiden     Platten    c drehen und in der Höhen  richtung bewegen, in einem     Quersteg    z     des-          Bodens,    der zwischen den beiden Platten c, c  vorgesehen ist, in nicht     -dargestellter    Weise  angebracht. Die Platten c können zum Bei  spiel an einer gemeinsamen Nabe angeordnet  sein, so dass sie beide gleichzeitig gesenkt und  nachher herumgeschwenkt werden können.  



  Die Anordnung der Drehverschlüsse kann  aber auch so getroffen werden     (Fig.    8, 8a).  dass der Drehzapfen f .der Platte c ausserhalb  der Tellermitte zu liegen kommt. Die     Ver-          schlusseinrichtung,    Drehzapfen, Gewinde  muffe usw., ist die gleiche, wie in     Fig.    1 dar  gestellt. Das konische Räderwerk kann in  diesem Fall fehlen. An Stelle des grossen  Kegelrades<I>h</I>     (Fig.    1) ist ein Handrad<I>w</I> an  geordnet. Der mit x bezeichnete Teil ent  hält die Nabe mit Innengewinde, sowie die      Gewindemuffe gemäss Fig. 1. Infolge der  geringen Drehzahl des Mischbehälters A  kann das Handrad wv leicht betätigt werden,  so lange es in dem Handbereich der Person,  die den Verschluss bedient, vorbeiwandert.

    



  Fig. 9 zeigt einen Mischbehälter A mit  doppeltem Boden a und Wand b1, deren  Hohlräume s1 miteinander in Verbindung ste  hen. Die Zu- bezw. auch die Abführung des  Heiz- oder     Kühlmittels    erfolgt durch die  Bohrung s des Zapfens. Um durch eine     Saug-          und    Druckwirkung einen Unter- oder Über  druck in dem geschlossenen Mischbehälter A  erzeugen zu können, sind nach innen mehrere  düsenartige Öffnungen cl vorgesehen.  



  Nach Fig. 10 ist der Zahnkranz des Ke  gelrades lh so ausgebildet, dass er möglichst  staubdicht bei p3 abschliessend gegen den un  tern Rand des Halslagers     p2    läuft. Unten an  dem Zahnrad dh ist ein Auslauftrichter y1  zur     Weiterleitung    des Gutes vorgesehen, der  mit einem Bunker, Gefäss, Sack oder derglei  chen dichtschliessend verbunden werden kann.  



  Fig. 11 zeigt ein festes Silo B mit Dreh  verschluss c am Boden. Die Bohrung s des  Drehzapfens     f    ist durch den Behälterboden  hindurchgefiihrt und mündet so unmittelbar  in den Siloraum. Die Druckleitung s4 für  das vom Boden aus durch Druckpumpen zu  zuführende Gut schliesst sich an den Zapfen  f an.  



  Fig. 12 und 13 zeigen schematisch Behäl  ter a mit     Deckeldrehverschluss    c, der in kegel  förmigem oder gewölbtem Boden vorgesehen  ist.  



  In den Fig. 14 und 15 ist eine etwas  andere Ausführungsform eines Drehver  schlusses dargestellt, die sich besonders für  Behälter zum Aufbereiten von steifplasti  schen Werkstoffen, Ton und dergleichen  bezw. feuerfesten Stoffen eignet und sich da  durch auszeichnet, dass ein völlig freier  Durchgang der     Entleerungsöffnung    nach  Senkung und Ausschwenkung des Drehver  schlussdeckels geschaffen wind. Es sind also  weder die Speichen des Rades noch die Nabe  des Drehzapfens hinderlich. Ein weiterer  Vorzug dieser Ausführungsform besteht    darin, dass der Auslauf innen völlig glatt ist  und sich auch ohne Schwierigkeiten gege  benenfalls durch Anordnung von Schabern  reinhalten lässt.  



  Das     Wesen    dieser Ausführungsform be  steht in der Anordnung zweier ineinander  steckender und gegeneinander auf- und ab  beweglicher und drehbarer     Zylinderringe,     von denen der eine das Verschlussstück trägt,  während der andere von Hand oder maschi  nell in Drehung versetzt werden kann.  



  Unter dem Tellerboden ist ein fester Zy  linderring 1 mit oberem und unterem Flansch       angeordnet.    Der untere Flansch dient als  Führung für den Zylinderring 2, welcher mit  einem Zahnring 4 oder dergleichen verbunden  ist, der, wie die     Fig.    14 zeigt, den untern  Flansch von Ring 1 umgreift. Der Zylinder       \?    hat an der innern Umfangsfläche Schrau  bengewinde 11. In das Schraubengewinde 11  greift ,das Aussengewinde des Innenzylinders  3     ein,    an dem der     Abschlussdeckel    8 für die  halbkreisförmige Öffnung 5 befestigt ist.  Unten am Ring 3 befindet sich als Anschlag  und     Mitnehmer    ein Winkelring 6.

   An die  sem kann ein Ableitungsrohr oder Trichter  1.0     etc.    für die Abführung des Fertigproduk  tes angebracht werden.     Ritzel    7 greift in  die Zähne das Zahnkranzes 4 am Zylinder  ring 2 ein. Unten am     Boden,des    Mischtellers       :st    nahe der Teilfuge ein     Anschlag    9 für den       Drehdeckel    8 vorgesehen     (Fig.    15).

   Wird  Ring 2 mittelst     Ritzel    7 gedreht, so wird  Ring 3 mit Drehdeckel 8 aus der Öffnung 5  so weit nach abwärts gezogen, bis .die obere  Stirnfläche des Ringes 2 mit dem Flansch 12  an Ring 3 zusammentrifft, wodurch ein ge  genseitiges Verspannen im Gewinde stattfin  det, so dass die beiden Ringe gekuppelt wer  den. Nunmehr dreht sich Ring 3, bis Deckel  8 an den Anschlag 9     anstösst.    Die Öffnung  5 liegt jetzt völlig frei.

   Wird der Aussen  ring 2 in anderer Richtung gedreht, .so nimmt  er den Innenring 3 mit, bis Anstoss auf der  Gegenseite an den abwärts gerichteten An  schlag 9. erfolgt,     wodurch,die        Drehbewegung     aufhört und die Aufwärtsbewegung des     Dek-          kels    8 durch das Gewinde veranlasst wird.      Die Entleerungsöffnung ist nunmehr ge  schlossen und die Aufwärtsbewegung hört  auf, sobald der Flansch des Winkelringes 6  an der untern Stirnseite des Aussenringes 2  anstösst. Die als Reibungskupplung für die  Drehbewegung benutzten Stirnflächen der  Zylinderringe 2 und 3 sind infolge ihrer  grossen Flächen sicher wirkend.  



  In der Fig. 16 ist eine weitere Ausfüh  rungsform des Behälters dargestellt, dessen  Zylinderringverschluss insofern von der in  Fig. 14 und 15 wiedergegebenen Ausfüh  rungsform abweicht, als das Gewinde 11 zwi  schen den beiden Zylinderringen 2 und 3  ausserhalb der     Entleerungsöffnung    5 ange  ordnet ist und ebenso auch das Kegelrad 7  zum Antrieb des äussern Zylinderringes 2,  der innen mit einem Zahnkranz versehen ist,  eine geschützte Lage zwischen den abwärts  gerichteten Flanschen des Zylinderringes 2  erhält. Das Gewinde 11 kann bei dieser An  ordnung niemals mit dem austretenden  Mischgut in Berührung treten und Betriebs  störungen hervorrufen. Etwa durch die Fuge  zwischen Ring 1 und 3 hindurchlaufendes,  dünnflüssiges Gut tritt unten aus, ohne in die  Gewindegänge 11 hinein zu kommen.

   Auch  die beiden Stirnflächen der Zylinderringe 2  und 3, die durch die Flanschen 6 und 12 für  die Mitnahme des Verschlussstückes 8 ab  wechselnd gekuppelt werden, liegen ge  schützt ausserhalb des eigentlichen Verschluss  deckels B. Die Wirkungsweise ist die glei  che, wie bei der vorigen Ausführungsform  beschrieben.  



  An Stelle des Trichters 10 am Ring 3  kann auch ein geschlossener Behälter ange  bracht werden, der so geräumig ist, dass er  mehrere Chargenfüllungen aufnehmen kann.  Dadurch ist es möglich, flüssiges oder leicht  fliessendes Trockengut, das als Fertiggut  beim Entleeren plötzlich in den Behälter  strömt, restlos aufzufangen und störungsfrei  in Kannen oder sonstige Versandgefässe ab  zuzapfen, während die Maschine ihre nächste  Füllung     bearbeitet.    Ein Ventil oder Hahn in  der Bodenmitte des Behälters     gestattet    die  Entnahme des Gutes.    Als Aufbereitungsmaschinen, an deren  Behälter der Deckeldrehverschluss vorgesehen  werden kann, kommen zum Beispiel beson  ders folgende in Betracht: Mischmaschinen, .  Kollergänge, Röstapparate.

   Als feste Behälter  für den     Drehversohluss    seien Silos     aller    son  stige Vorratsbehälter zur Aufnahme verschie  denartiger Stoffe, seien sie flüssig, mehlartig  oder stiickig, wie Getreide, Mehl, Teer, As  phalt, Mörtel, Zement, Gips, Beton und der  gleichen, genannt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Behälter mit Drehverschlussvorrichtung an einer Entleerungsöffnung desselben, da durch gekennzeichnet, dass mindestens ein Verschlussstück im Behälterboden so auf- und abbeweglich und drehbar angeordnet ist, dass es nach Senkung aus der Entleerungs öffnung des Behälters durch Drehung die Öffnung freigibt und durch Drehung in entgegengesetzter Richtung und Aufwärts bewegung wieder in die Öffnung gelangt. UNTERANSPRÜCHE 1.. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Auf- und Ab bewegung, sowie die Drehung des Ver- schlussstüokes um einen am Behälter boden befindlichen festen Zapfen erfolgt. z.
    Behälter nach Patentanspruch, gekenu- zeichnet durch zwei ineinandersteckende drehbare Zylinderringe, von denen min destens der eine in bezug auf den an dern auf- und abwärts beweglich ist und von denen der eine das Verschlussstück trägt, während der andere in Drehung versetzt werden kann. 3. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des Verschlussstückes und die Unterfläche des Behälterbodens in der Offenstellung der Entleerungsöffnung in einer Ebene liegen. 4.
    Behälter nach Patentanspruch und Unter- anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, :dass an dem Zapfen mehrere Verschluss.stücke angeordnet sind. 5. Behälter nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass ein Verschlussstück eine Nabe mit Innengewinde trägt, die über eine lose auf dem Zapfen sitzende, durch Zahnrad bewegte Muffe mit Aussenge winde greift und die Nabe nach Senkung gegen den Flansch der Muffe gedrückt und dadurch mit ihr gekuppelt wird, wo durch das Verschlussstück nach Weiter drehung der Muffe mitgenommen wird und aus dem Bereich der Entleerungs öffnung unter den vollen Teil des Be hälterbodens gelangt. 6.
    Behälter nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, gekennzeichnet durch einen mit Verschlussstück versehenen Zylinderring mit Aussengewinde, der in einem mit Zahnradantrieb versehenen Zylinderring mit Innengewinde angeord net ist, wobei die Mitnahme für die Dreh bewegung des Deckels durch das gegen seitige Verspannen im Gewinde der bei den Zylinderringe erfolgt, von denen der eine an den Stirnseiten mit Flanschen versehen ist, die die vertikale Bewegung des Deckels begrenzen. 7.
    Behälter nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass in einer Ausnehmung in der Mitte des Behälterbodens ein Ein satzstück mit daran befestigtem Dreh zapfen angeordnet ist, welches Einsatz stück mindestens eine Öffnung aufweist und unten einen innern Schutzring (p1) sowie ringförmigen Ansatz (p) trägt, der gegen ein Halslager (p2) läuft, wobei die Verschlussstücke mit einer Anschlag leiste versehen sind, die einerseits die Be wegeng nach oben begrenzt und ander seits die Dichtung bewirkt. B. Behälter nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhenregulierung des Ver schlussstückes durch Anschlag der Nabe gegen die Unterfläche des Behälterbodens erfolgt.
    Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenfläche, so wie die Seitenwandung des Mischbehäl ters mehrwandig mit Hohlraum ausge führt sind, in welchen Hohlraum die Bohrung des Drehzapfens mündet und ,dass der Hohlraum der Seitenwandung über Düsen mit dem Innern des Misch behälters in Verbindung steht.
    10. Behälter nach Patentanspruch und den Unterau s prüehen 1, 5 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass das Einsatzstück dop pelwandig ausgeführt ist und der Hohl raum durch Kanäle mit .dem Hohlraum des Behälterbodens in Verbindung steht wobei die Zuführung und Abführung eines Heiz- oder Kühlmittels durch den hohlen Drehzapfen am Einsatzstück er folgen kann. 11.
    Behälter nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass mehrere Versahluss- stücke symmetrisch zum Mittelpunkt des Behälterbodens vorgesehen sind und auf jedem Zapfen ein Zahnrad mit gemein saanem, in der Achse des Behälters vor gesehenem Zahnritzel angebracht ist. 12. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel Dnrch- brechungen aufweist.
    1$. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden des Be hälters gewölbt ist. 14. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Entleerungsöff nungen ausserhalb der Tellermitte und der Drehzapfen mit Gewindenabe und Gewindemuffe neben der Öffnung ange ordnet sind, wobei für den unmittelbaren Antrieb ,der Gewindemuffe ein Handrad vorgesehen ist. 15.
    Behälter nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bohrung des Dreh zapfens für den Drehschieber durch den Behälterboden hindurchgeführt ist, zu .dem Zweck, das Gut von unten in den Behälter hineindrücken zu können. 16. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewinde zwi schen zwei übereinander liegenden Zylin derringen (2, 3) ausserhalb der Entlee rungsöffnung (5) angeordnet ist und das auf einen am äussern Zylinderring (2) angeordneten Zahnkranz wirkende An triebsritzel (7) zwischen den abwärts ge richteten Panschen des äussern Zylinder ringes (2) gelagert ist.
CH172007D 1932-04-16 1933-04-06 Behälter mit Drehverschlussvorrichtung an einer Entleerungsöffnung desselben. CH172007A (de)

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