DE433702C - Vorrichtung zum Zerkleinern und Zerquetschen von starrem Fett und aehnlichen klebrigen Stoffen - Google Patents

Vorrichtung zum Zerkleinern und Zerquetschen von starrem Fett und aehnlichen klebrigen Stoffen

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DE433702C
DE433702C DEB118488D DEB0118488D DE433702C DE 433702 C DE433702 C DE 433702C DE B118488 D DEB118488 D DE B118488D DE B0118488 D DEB0118488 D DE B0118488D DE 433702 C DE433702 C DE 433702C
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DE
Germany
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screw
crushing
container
edge
sticky substances
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Expired
Application number
DEB118488D
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English (en)
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CONSTANT VAN BOURGONIE
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CONSTANT VAN BOURGONIE
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C7/00Apparatus for pounding, forming, or pressing meat, sausage-meat, or meat products

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Zerkleinern und Zerquetschen von starrem Fett und ähnlichen klebrigen Stoffen. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom a. Juni 191i die Priorität auf Grund der Anmeldung in Belgien vom 5. März 1924 beansprucht. Vorrichtungen zum Zerkleinern von zähen Stoffen, z. B. Fleisch, bei denen diese Stoffe durch Verwendung einer Schnecke, welche in einem kegelstumpfförmigen Behälter drehbar angeordnet und dessen innerem Querschnitt angepaßt ist, innerhalb des Gelii@.uses allmählich zerteilt, zerkleinert bzw. zerschnitten und zuletzt durch Öffnungen einer Mahlfläche hindurchgepreßt werden, sind bereits bekannt.
  • Für die Apparate dieser Art ist vorgeschlagen worden, die Schnecke an einem Ring aufzuhängen, der in einer im Innern der Ve:--bindungsflanschen der beiden Behälterteile eingefrästen Aussparung gce.gneten Querschnitts aufgehängt ist. Dieser Ring ist dann noch mit einer Verzahnung versehen, damit er mit einem äußeren Zahnrad, das durch einen geeigneten Mechanismus angetrieben wird, kämmen kann.
  • Diese Vorrichtungen genügen jedoch nicht für das Zerquetschen gewisser fester und klebriger Sonderfettstoffe, wie z. B. starres Fett, da man eine regelmäßige Zerkleinerung bei Dauerlauf der Maschine wegen der Natur dieser Stoffe nicht ermöglichen kann, weil sie einer Erhitzung nicht ausgesetzt werden dürfen.
  • Der Zweck der Erfindung ist nun, eine Vorrichtung zu schaffen, in welcher solche Stoffe fortschreitend durch die Außenkante der Schnecke zuerst unterteilt werden, welche dann den Stoff zwingt, zwischen der unteren Kante der Schnecke und einem Quetschorgan durchzulaufen. Das Quetschorgan wird von einer Kegelstumpfscheibe gebildet, die mit Rillen versehen ist und eine der Schneckendrehrichtung entgegengerichtete Drehbewegung macht. Durch ein Stufenscheiben-oder Wechselrädergetriebe ist es möglich, die Umlaufgeschwindigkeit der Schnecke zu ändern, wobei der Antrieb auf den die Schnecke tragenden Ring mit Hilfe eines Ritzels erfolgt, welches gänzlich nach außen abgedichtet ist und mit einer geeigneten Verzahnung des Ringes in Eingriff steht.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i ist ein lotrechter Schnitt durch die Einrichtung, Abb. 2 eine Seitenansicht.
  • Die Vorrichtung besitzt ein Gestell i, welches mit Streben versehen ist, die die lotrechte Treibwelle 2 aufnehmen, auf welcher am oberen Ende die Mahlplatte 3 in Form einer Kuppel befestigt ist. Die Welle 2 verschiebt sich in einem Kegelrad d., welches durch die Welle 5 mittels des Kegelrades 6 angetrieben wird. Die Welle 5 trägt eine feste Treibscheibe 7 und eine lose Scheibe 8 für das Riemenvorgelege. Die Welle 2 ruht mit ihrem unteren Ende auf einer Scharnierstrebe 9, welche mittels der Regelungsschraube io die Einstellung der Welle in der Höhenrichtung und somit des Abstandes zwischen der Mahlplatte 3 und den Arbeitsflächen oberhalb der Platte gestattet.
  • Der Mahlbehälter besteht aus zwei gußeisernen Teilen. Der eine Teil i i ist an dem Gestell befestigt, und der zweite Teil 12 ist auf dem ersteren an vier Stellen angeschraubt. Zu diesem Zweck besitzen die beiden Teile je einen Flansch 13, welcher genau bearbeitet ist, so daß das Material nicht nach außen hindurchgepreßt werden kann. Innen zeigen die beiden Flansche 13 eine Ausnehmung, welche kreisförmig ist und ein solches Profil besitzt, daß darin ein Ring 14 frei drehbar ist. Der Außenrand dieses Ringes ist unten mit radialen Zähnen versehen, welche mit einem Zahnrad i 5 kämmen, das in einer Büchse drehbar ist, die, ebenfalls abgedichtet, an einer Seite des Behälters angeordnet ist. Diese Büchse bildet ein Stück mit dem Geschwindigkeitswechsel 16, in welchem zwei parallele Wellen 17, 18 Stufenscheiben tragen, welche in bekannter Weise angetrieben werden, und zwar die Welle 17 über die Treibwelle 18 mittels der Scheibe i9 und eines Riemens. Der Ring 1q. besitzt einen Vorsprung, der in den Behälter hineinragt, und zwar in Form einer kreisförmigen Wulst, in welcher vier diametral entgegengesetzte Einschnitte vorgesehen sind. Diese Einschnitte sind bestimmt, vier Stifte oder Zähne von entsprechender Form, welche am Rand der Schnecke sitzen, aufzunehmen. Die Schraube ist dadurch in dem Behälter aufgehängt. Der Behälter besitzt anschließend an die zylindrische Zone am oberen Ende die innere Form eines umgekehrten Kegelstumpfes, und die endlose Schraube hat eine entsprechende kegelstumpfförmige Gestalt. Sie ist aus Blechangefertigt, um sie möglichst leicht zu machen, ohne ihre Festigkeit und Widerstandsfähigkeit zu vermindern. Das oberste Ende der Schraube ist nach oben abgebogen, um die Speckmasse zu verteilen und den abgetrennten Teil nach den unteren Windungen zu schieben. Der unterste Teil des Flügels ist ebenfalls schwach nach unten abgebogen, und seine Kante endigt dicht an der Mahlplatte 3 und parallel zu der oberen Fläche der letzteren. Die Schraube erhält die Drehung durch das Zahnrad 15, welches den Ring 14 antreibt; dieser wieder nimmt die Schraube selbst mit Hilfe der Zähne, die in seinen Wulst eingreifen, mit. Die Drehachse 2o der Schraube ist am oberen Ende in einem Brei-oder vierarmigen Haltekreuz 21 gelagert. Die nach oben liegenden Kanten dieses Kreuzes sind scharf ausgebildet, um dein einzuführenden Material wenig Widerstand zu bieten. Um das Armkreuz und die Schraube selbst in richtiger Lage zu halten, ist ein Metallreifen vorgesehen, welcher sich durch einen dreifachen Bajonettverschluß innen auf drei Zapfen stützt, die an dem zylindrischen Teil des Behälters befestigt sind. Dieser Reifen überdeckt die Enden der Kreuzarme mit seinem unteren Teil und besitzt einen oberen Rand, welcher über die Oberkante des Behälters nach außen vorspringt. Die wagerechten Schlitze des Bajonettverschlusses sind in der Drehrichtung der Schraube gerichtet, damit bei der Drehung der letzteren der Reifen nicht gelöst wird. Die Drehrichtungen der Reibplatte 3 und der Schraube sind einander entgegengesetzt.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist derart: der Speck oder ähnliches Material wird durch den obersten Teil des Behälters eingeführt. Der zylindrische Teil des Behälters besitzt einen entsprechend großen Rauminhalt, um eine bestimmte Menge des Stoffes aufzunehmen und das fortlaufende Eintreten in die Schnecke zu erleichtern. Der Speck wird durch die obere, aufwärts ragende Kante des Schraubenflügels zerteilt und wird dann nach unten gepreßt. Da der Durchmesser des Behälters nach unten zu abnimmt, so wird der Raum, in welchen der Speck durch die Schraube eingepreßt wird, allmählich verringert, wodurch ein stetiges Zerkleinern und Zerkneten erfolgt, bis das Material unter der unteren Kante der Schraube, welche einen scharfen Winkel mit der Platte 3 bildet, zusammengepreßt wird. Die Platte dreht sich in umgekehrter Richtung und beendigt das Zerkleinern. Um die Entleerung des gemahlenen Speckes zu erleichtern, ist die Platte 3 mit Rillen versehen. Unmittelbar an der Platte 3 kann ein nicht gezeichnetes Sieb vorgesehen sein, welches bei Farben und anderen festen Stoffen, die in Gegenwart von Flüssigkeiten zermahlen werden, eine günstige Wirkung ausübt.
  • Es ist zu bemerken, daß bei der Zerkleinerung von Speck die Schraube sehr langsam gedreht werden soll, damit der Speck nicht erweicht werde, was schädlich ist. Das Demontieren der -Vorrichtung ist sehr einfach und kann ohne Zeitverlust derart bewirkt werden, daß man den Reifen nach Lösen des Bajonettverschlusses herausnimmt, worauf die Schraube mit der Drehachse und Armkreuz ausgehoben werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Zerkleinern und Zerquetschen von starrein Fett und ähnlichen klebrigen Stoffen mit Hilfe einer in einem kegeligen Behälter drehbar aufgehängten Transport- und Schneidschnecke, deren Kante der Innenfläche des Behälters angepaßt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke (2o), deren Schraubenfläche am Einfüllende nach oben zu als Abtrenninesser hochgebogen und am Austrittsende zum Verteilen schwach nach unten gebogen ist, das :Mahlgut nach an sich bekanntem Vorschneiden zwischen Schneckenaußenkante und Behälterinnenwandung durch ihre Unterkante einer koppelförmigen Mahlplatte (3) zu preßt, die entgegengesetzt zur Schnecke sich dreht und an einer Quetschfläche des Gehäuses die völlige Zerkleinerung bewirkt.
DEB118488D Vorrichtung zum Zerkleinern und Zerquetschen von starrem Fett und aehnlichen klebrigen Stoffen Expired DE433702C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3230991A (en) * 1961-11-27 1966-01-25 Belder Trust Reg Food-comminuting machine
US5323971A (en) * 1991-11-15 1994-06-28 Ein Co., Ltd. Pulverizing, separating, and size regulating molded resin articles

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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