CH172000A - Anlage zum Beheizen einzelner Räume. - Google Patents

Anlage zum Beheizen einzelner Räume.

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CH172000A
CH172000A CH172000DA CH172000A CH 172000 A CH172000 A CH 172000A CH 172000D A CH172000D A CH 172000DA CH 172000 A CH172000 A CH 172000A
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CH
Switzerland
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heating
furnace
burner
sub
radiator
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Application number
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Inventor
Schnitzler Karl
Zuberbuehler Albert
Original Assignee
Schnitzler Karl
Zuberbuehler Albert
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H3/00Air heaters
    • F24H3/12Air heaters with additional heating arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Central Heating Systems (AREA)

Description


  Anlage zum Beheizen einzelner Räume.    In der Übergangszeit, im Frühling und  Herbst wird. oft nur ein Wohnraum beheizt,  es ist dann nicht vorteilhaft, eine ganze     72en-          tralheizungsanlage    in Betrieb zu setzen. Die  kosten der     Beh        eizung    eines Einzelraumes  würden zu gross. Es sind in den letzten  Jahren Verswehe gemacht worden, mit elek  trischem Strom einzelne Heizkörper anzuhei  zen. Infolge der hohen Strompreise     hatte,die     elektrische Heizung     nicht    den erwarteten Er  folg, trotz der     grossen    Bequemlichkeit und       Gefahrlosigkeit    in     bezug    auf Feuer.

   Es  wurde auch schon     vorgesehlagen,    Heizöfen  mit flüssigem Brennstoff, wie     Petrol,    Benzin       etc.    zu verwenden.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Heizanlage, die sich dadurch auszeich  net, dass unmittelbar an einen Warmwasser  radiator ein mit flüssigem oder gasförmigem  Brennstoff zu beheizender Ofen angeschlos  sen ist.  



  Zwei beispielsweise Ausführungsformen  des Erfindungsgegenstandes sind in der bei-    liegenden Zeichnung schematisch dargestellt.  Es zeigt:       Fig.    1 eine     ortsfeste    Heizanlage in An  sicht,       F'ig.    2 eine fahrbare Heizanlage in Ansicht;       Fig.    3, 4 und 5 zeigen Einzelheiten im  Schnitt;       Fig.    4 ist ein     Schnitt    nach der Linie       A-A    der     Fig.    3.  



  Die Heizanlage     (Fig.    1) besitzt einen  Heizofen 1, der in die     Zirkulationsleitung     2, 3     eines        Radiators    4     eingebaut    ist. Der  Heizofen 1 ist ein Röhrenkessel, :der sowohl  mit Elektrizität wie mit     Petrol    beheizt wer  den kann. Der Ofen 1 besitzt einen elektri  schen Heizkörper 6, welcher als Strahler aus  gebaut ist. Der Heizkörper 6- bestrahlt den  ihn umgebenden Wasserbehälter 7, in     wel-          .ehen    unten ,das Wasser zufliesst     (Fig.    3).

   Die  abgehenden heissen Gase streichen .durch im  Wasserbehälter angeordnete Heizröhren 9  und treten unter einer Platte 10 in den freien  Raum ein. Die abgehenden Gase     erwärmen         die Platte 10 so stark,     -dass    sie als.     Heizplatte     für Wassergefässe 1,8, Pfannen usw. verwen  det werden kann. Im Feuerraum liegt ein  feuerfester Tonzylinder 11, auf welchem ein       elektrischer    Widerstand 12 in Rillen 13 an  geordnet ist. Der Widerstand 12 ist an einen       Schalter    22     angeschlossen,    welcher zum Bei  spiel in die Lichtleitung eines Stromnetzes  eingeschaltet ist.

   Auf dem     Brennerkopf    14,  welcher als Träger des die Rillen für den  Heizwiderstand 12 aufweisenden Tonzylin  ders, ausgebildet ist, liegen     Wasserröhren     auf; die Wasserröhren werden durch eine,  durch das     mittlere    Rohr gehende Schraube  auf dem Träger festgehalten. Die     Beheizung     erfolgt durch einen mit flüssigem Brennstoff       gespiesenen    Brenner 15. Die Gase steigen  senkrecht nach     oben    und treten durch die  Heizrohre 9 bis zur     Heizplatte    10 und nach  her in den zu beheizenden Raum aus.

   Der       Brennerkopf    weist Schlitze auf, welche den  Durchgang der vom Brenner     aufsteigenden     Gase zu den wassergefüllten Röhren frei  geben. Bei elektrischer Heizung     wird        -der     Tonzylinder 11 glühend.     Durch    Wärme  strahlung werden die     innern    Röhren, der       Mittelteil    17 des Trägers 14 und der unter  ihm befindliche Gasbrenner 15 erhitzt.

   Letz  terer wird so stark erhitzt,     dass    eine Ver  gasung des flüssigen     Brennnstoffes    im Bren  ner 15 erfolgt, ebenso entzünden sich die  hochsteigenden     brennbaren    Gase am glühen  den Tonzylinder 11. Diese     Vorrichtung    er  möglicht auf     einfachste    Art, den     Petrol-          brenner    vorzuwärmen und die Gase zu ent  zünden, es. erfolgt dies nach Ablauf von zirka  10 Minuten.

   Bei Brennern, bei denen der  Brennstoff für die Verbrennung unter     Druck     gesetzt werden muss, kann nach Ablauf der       Vorwärmperiode    mit einer Pumpe der Druck  gesteigert werden, um den Brenner in Tätig  keit zu setzen. Mit dieser     Einrichtung    wird  das lästige     Anheizen    mit Spiritus     und        narch-          heriges    Entzünden     mittelst    Streichholz hin  fällig. Der zur     Vorheizung    benötigte elek  trische Strom hat dabei den     ganzen    Ofen  erwärmt und     gleichzeitig    nützliche Wärme  in den Raum abgegeben.

   Es ist dann dem Be-         sitzer    freigestellt, beide     Heizeinrichtungen     miteinander in Betrieb zu lassen, oder nach       erfolgter    maximaler Erwärmung des     Radia-          tors,    entweder den elektrischen Widerstand  auszuschalten oder den Benzin- oder     Petrol-          brenner    abzustellen. Der Ventilhahn 20 der  Zentralheizungsanlage muss, geschlossen blei  ben, da sonst die Wärme in das ganze Lei  tungsnetz überführt würde und .der zu be  heizende Heizkörper zu kalt bleiben würde.  Das. Expansionsgefäss fällt weg, weil die Ab  gangsrohrleitung der Zentralheizungsanlage  dieses ersetzt.  



       Unter    der Heizplatte 10 des Röhren  kessels ist eine     thermostatische        Temperatur-          anzeigevo@rrichtung    25 eingebaut, welche  ausserhalb des Ofens sichtbar     macht,    ob der  Ofen die maximale Hitze erreicht hat. Gleich  zeitig dient ein     Zeiger    des Thermostaten zur       Bestimmung    des     Zeitpunktes    zum Betätigen  .der     I3ruokpumpe    des     PetTOlbrenners    15, wenn  -der Brenner genügend     vorgewärmt    und eine  restlose Vergasung sichergestellt ist.

   In der       Heizplatte        sind    seitliche, in der Zeichnung  nicht     .dargestellte    Schlitze vorgesehen, die  eine direkte     Raumbeheizung    ermöglichen.  



       Fig.    2 stellt eine fahrbare     Heizungsanlage     dar, bei     welcher        dae    Expansionsgefäss- als  Tellerwärmer 23 ausgebildet ist. Diese An  lage besitzt den Vorteil, dass nebst der Mög  lichkeit zum Beheizen beliebiger Räume auch  ,die     Warmwasserentnahme    aus dem Wasser  reservoir erfolgen kann, und dass eine       Wärmeplatte    23 vorgesehen ist für Teller  und Speisen. Mit dieser Einrichtung ist eine       Warmwasserheizung    in jedem beliebigen       Raume    möglich.  



  Es     lässt    sieh .die Heizung auch so aus  führen, dass ein Heizofen in einem andern  Raume als der Radiator untergebracht ist,       dassi    zum Beispiel der Heizofen ausserhalb des  zu beheizenden     Wohnraumes        (Fig.    1, punk  tiert angedeutet) liegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anlage zum Beheizen einzelner Räume, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar an einen Warmwasserradiator ein mit flüssigem oder gasförmigem Brennstoff zu beheizender Ofen angeschlossen ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ofen an einen Ra diator einer Zentralheizung angeschlossen ist. 2. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ofen fahrbar ist und an einen fahrbaren Radiator an geschlossen ist, wobei das Expansions gefäss als Tellerwärmer ausgebildet ist.
    3. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, da.ss ausser einem Ölbrenner eine elektrische Widerstandsheizung vor gesehen ist, die allein oder zusammen mit dem Ölbrenner in Betrieb gesetzt werden kann. .1. Anlage nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet; dass der Heizwiderstand auf einem feuerfesten Träger so angeordnet ist, dass er durch Strahlung einen ihn umgebenden, mit einem innern Röhrenkranz versehenen Wasserbehälter beheizt.
    5. Anlage nach Patentanspruch und Unter- anspüchen 3 und 4, dadurch gekennzeich net, dass wassergefüllte Röhren auf einem als Träger für den Tonzylinder ausgebil deten Brennerkopf aufliegen, und durch eine durch das mittlere Rohr durchgehende Schraube auf dem Träger festgehalten werden. 6. Anlage nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeich net, dass der Brennerkopf Schlitze auf weist, welche den Durchgang der vom Brenner aufsteigenden Gase zu den wassergefüllten Röhren freigeben. 7.
    Anlage nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 3 bis<B>6,</B> dadurch gekennzeich net, dass unter der Heizplatte eine thermo- statisehe Anzeigevorrichtung angebracht ist, welche ausserhalb des Ofens sichtbar macht, ob der Ofen für die Entzündung des zu vergasenden Brennstoffes genügend stark vorgeheizt ist. B.
    Anlage nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 3 bis 7, dadurch gekenn- zeiehnet, dass der oberste Teil des Ofens als Heizplatte eines Wasverbehälters aus gebildet ist, die seitliche Öffnungen auf weist, welche eine -direkte Raumbeheizung ermöglichen.
CH172000D 1933-09-13 1933-09-13 Anlage zum Beheizen einzelner Räume. CH172000A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2584173A1 (fr) * 1985-06-28 1987-01-02 Hartmann Tonial Ets Appareil de chauffage mixte individuel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2584173A1 (fr) * 1985-06-28 1987-01-02 Hartmann Tonial Ets Appareil de chauffage mixte individuel

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