CH172000A - Anlage zum Beheizen einzelner Räume. - Google Patents
Anlage zum Beheizen einzelner Räume.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24H—FLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
- F24H3/00—Air heaters
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Description
Anlage zum Beheizen einzelner Räume. In der Übergangszeit, im Frühling und Herbst wird. oft nur ein Wohnraum beheizt, es ist dann nicht vorteilhaft, eine ganze 72en- tralheizungsanlage in Betrieb zu setzen. Die kosten der Beh eizung eines Einzelraumes würden zu gross. Es sind in den letzten Jahren Verswehe gemacht worden, mit elek trischem Strom einzelne Heizkörper anzuhei zen. Infolge der hohen Strompreise hatte,die elektrische Heizung nicht den erwarteten Er folg, trotz der grossen Bequemlichkeit und Gefahrlosigkeit in bezug auf Feuer.
Es wurde auch schon vorgesehlagen, Heizöfen mit flüssigem Brennstoff, wie Petrol, Benzin etc. zu verwenden.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Heizanlage, die sich dadurch auszeich net, dass unmittelbar an einen Warmwasser radiator ein mit flüssigem oder gasförmigem Brennstoff zu beheizender Ofen angeschlos sen ist.
Zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind in der bei- liegenden Zeichnung schematisch dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 eine ortsfeste Heizanlage in An sicht, F'ig. 2 eine fahrbare Heizanlage in Ansicht; Fig. 3, 4 und 5 zeigen Einzelheiten im Schnitt; Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 3.
Die Heizanlage (Fig. 1) besitzt einen Heizofen 1, der in die Zirkulationsleitung 2, 3 eines Radiators 4 eingebaut ist. Der Heizofen 1 ist ein Röhrenkessel, :der sowohl mit Elektrizität wie mit Petrol beheizt wer den kann. Der Ofen 1 besitzt einen elektri schen Heizkörper 6, welcher als Strahler aus gebaut ist. Der Heizkörper 6- bestrahlt den ihn umgebenden Wasserbehälter 7, in wel- .ehen unten ,das Wasser zufliesst (Fig. 3).
Die abgehenden heissen Gase streichen .durch im Wasserbehälter angeordnete Heizröhren 9 und treten unter einer Platte 10 in den freien Raum ein. Die abgehenden Gase erwärmen die Platte 10 so stark, -dass sie als. Heizplatte für Wassergefässe 1,8, Pfannen usw. verwen det werden kann. Im Feuerraum liegt ein feuerfester Tonzylinder 11, auf welchem ein elektrischer Widerstand 12 in Rillen 13 an geordnet ist. Der Widerstand 12 ist an einen Schalter 22 angeschlossen, welcher zum Bei spiel in die Lichtleitung eines Stromnetzes eingeschaltet ist.
Auf dem Brennerkopf 14, welcher als Träger des die Rillen für den Heizwiderstand 12 aufweisenden Tonzylin ders, ausgebildet ist, liegen Wasserröhren auf; die Wasserröhren werden durch eine, durch das mittlere Rohr gehende Schraube auf dem Träger festgehalten. Die Beheizung erfolgt durch einen mit flüssigem Brennstoff gespiesenen Brenner 15. Die Gase steigen senkrecht nach oben und treten durch die Heizrohre 9 bis zur Heizplatte 10 und nach her in den zu beheizenden Raum aus.
Der Brennerkopf weist Schlitze auf, welche den Durchgang der vom Brenner aufsteigenden Gase zu den wassergefüllten Röhren frei geben. Bei elektrischer Heizung wird -der Tonzylinder 11 glühend. Durch Wärme strahlung werden die innern Röhren, der Mittelteil 17 des Trägers 14 und der unter ihm befindliche Gasbrenner 15 erhitzt.
Letz terer wird so stark erhitzt, dass eine Ver gasung des flüssigen Brennnstoffes im Bren ner 15 erfolgt, ebenso entzünden sich die hochsteigenden brennbaren Gase am glühen den Tonzylinder 11. Diese Vorrichtung er möglicht auf einfachste Art, den Petrol- brenner vorzuwärmen und die Gase zu ent zünden, es. erfolgt dies nach Ablauf von zirka 10 Minuten.
Bei Brennern, bei denen der Brennstoff für die Verbrennung unter Druck gesetzt werden muss, kann nach Ablauf der Vorwärmperiode mit einer Pumpe der Druck gesteigert werden, um den Brenner in Tätig keit zu setzen. Mit dieser Einrichtung wird das lästige Anheizen mit Spiritus und narch- heriges Entzünden mittelst Streichholz hin fällig. Der zur Vorheizung benötigte elek trische Strom hat dabei den ganzen Ofen erwärmt und gleichzeitig nützliche Wärme in den Raum abgegeben.
Es ist dann dem Be- sitzer freigestellt, beide Heizeinrichtungen miteinander in Betrieb zu lassen, oder nach erfolgter maximaler Erwärmung des Radia- tors, entweder den elektrischen Widerstand auszuschalten oder den Benzin- oder Petrol- brenner abzustellen. Der Ventilhahn 20 der Zentralheizungsanlage muss, geschlossen blei ben, da sonst die Wärme in das ganze Lei tungsnetz überführt würde und .der zu be heizende Heizkörper zu kalt bleiben würde. Das. Expansionsgefäss fällt weg, weil die Ab gangsrohrleitung der Zentralheizungsanlage dieses ersetzt.
Unter der Heizplatte 10 des Röhren kessels ist eine thermostatische Temperatur- anzeigevo@rrichtung 25 eingebaut, welche ausserhalb des Ofens sichtbar macht, ob der Ofen die maximale Hitze erreicht hat. Gleich zeitig dient ein Zeiger des Thermostaten zur Bestimmung des Zeitpunktes zum Betätigen .der I3ruokpumpe des PetTOlbrenners 15, wenn -der Brenner genügend vorgewärmt und eine restlose Vergasung sichergestellt ist.
In der Heizplatte sind seitliche, in der Zeichnung nicht .dargestellte Schlitze vorgesehen, die eine direkte Raumbeheizung ermöglichen.
Fig. 2 stellt eine fahrbare Heizungsanlage dar, bei welcher dae Expansionsgefäss- als Tellerwärmer 23 ausgebildet ist. Diese An lage besitzt den Vorteil, dass nebst der Mög lichkeit zum Beheizen beliebiger Räume auch ,die Warmwasserentnahme aus dem Wasser reservoir erfolgen kann, und dass eine Wärmeplatte 23 vorgesehen ist für Teller und Speisen. Mit dieser Einrichtung ist eine Warmwasserheizung in jedem beliebigen Raume möglich.
Es lässt sieh .die Heizung auch so aus führen, dass ein Heizofen in einem andern Raume als der Radiator untergebracht ist, dassi zum Beispiel der Heizofen ausserhalb des zu beheizenden Wohnraumes (Fig. 1, punk tiert angedeutet) liegt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Anlage zum Beheizen einzelner Räume, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar an einen Warmwasserradiator ein mit flüssigem oder gasförmigem Brennstoff zu beheizender Ofen angeschlossen ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ofen an einen Ra diator einer Zentralheizung angeschlossen ist. 2. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ofen fahrbar ist und an einen fahrbaren Radiator an geschlossen ist, wobei das Expansions gefäss als Tellerwärmer ausgebildet ist.3. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, da.ss ausser einem Ölbrenner eine elektrische Widerstandsheizung vor gesehen ist, die allein oder zusammen mit dem Ölbrenner in Betrieb gesetzt werden kann. .1. Anlage nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet; dass der Heizwiderstand auf einem feuerfesten Träger so angeordnet ist, dass er durch Strahlung einen ihn umgebenden, mit einem innern Röhrenkranz versehenen Wasserbehälter beheizt.5. Anlage nach Patentanspruch und Unter- anspüchen 3 und 4, dadurch gekennzeich net, dass wassergefüllte Röhren auf einem als Träger für den Tonzylinder ausgebil deten Brennerkopf aufliegen, und durch eine durch das mittlere Rohr durchgehende Schraube auf dem Träger festgehalten werden. 6. Anlage nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeich net, dass der Brennerkopf Schlitze auf weist, welche den Durchgang der vom Brenner aufsteigenden Gase zu den wassergefüllten Röhren freigeben. 7.Anlage nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 3 bis<B>6,</B> dadurch gekennzeich net, dass unter der Heizplatte eine thermo- statisehe Anzeigevorrichtung angebracht ist, welche ausserhalb des Ofens sichtbar macht, ob der Ofen für die Entzündung des zu vergasenden Brennstoffes genügend stark vorgeheizt ist. B.Anlage nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 3 bis 7, dadurch gekenn- zeiehnet, dass der oberste Teil des Ofens als Heizplatte eines Wasverbehälters aus gebildet ist, die seitliche Öffnungen auf weist, welche eine -direkte Raumbeheizung ermöglichen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH172000T | 1933-09-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH172000A true CH172000A (de) | 1934-09-30 |
Family
ID=4423525
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH172000D CH172000A (de) | 1933-09-13 | 1933-09-13 | Anlage zum Beheizen einzelner Räume. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH172000A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2584173A1 (fr) * | 1985-06-28 | 1987-01-02 | Hartmann Tonial Ets | Appareil de chauffage mixte individuel |
-
1933
- 1933-09-13 CH CH172000D patent/CH172000A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2584173A1 (fr) * | 1985-06-28 | 1987-01-02 | Hartmann Tonial Ets | Appareil de chauffage mixte individuel |
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