CH169488A - Gas- oder dampfgefülltes Entladungsgefäss mit Glühkathode. - Google Patents

Gas- oder dampfgefülltes Entladungsgefäss mit Glühkathode.

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CH169488A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  Gas- oder dampfgefülltes Entladungsgefäss mit Glühkathode.    Die     Erfindung    betrifft gas- oder dampf  gefüllte Entladungsgefässe mit     Lichtbogen-          oder        liehtbogenä.hnlicher    Entladung     und     Glühkathode und insbesondere solche, bei  denen eine grossflächige Kathode auch den  maximalen Belastungsstrom praktisch als  reinen     Elektronenemissionsstrom    liefert und  Gasfüllung, Belastung und die angelegte  Spannung derart gewählt sind, dass der Span  nungsabfall zwischen Anode und Kathode  unterhalb der sogenannten     Zerstäubungs-          spannung    liegt.  



  Um eine hinreichend grosse emittierende  Fläche zu erhalten, hat man bereits vor  geschlagen, die Kathode derart auszubilden,       dass    sie aus zwei konzentrischen Zylindern  besteht, die durch radiale Querwände mit  einander verbunden sind, wie es beispiels  weise in den     Abb.    1 und     2i    dargestellt ist.  Das mit einer Gas- oder Dampffüllung  (Edelgas, Quecksilberdampf) versehene Ent  ladungsgefäss 4 besitzt eine scheibenförmig  oder ähnlich gestaltete Anode 5, der gegen-    über die grossflächige Kathode angeordnet  ist. Die Kathode ist in der     Abb.    2 im Schnitt:  senkrecht zu ihrer Achse dargestellt. Sie be  steht aus einem     innern    Kreiszylinder 1 und  einem äussern Kreiszylinder 2. Die äussere.

    Fläche des Zylinders 1 und die innere Fläche  des äussern Zylinders 2 sind durch in glei  chen Abständen vorgesehene radiale Quer  wände 3 verbunden: Die radialen Querwände  3 sind mit     emittierender    Schicht, beispiels  weise     Bariumoxyd,    bedeckt, ebenso wie die  äussere Fläche des Zylinders 1 und die in  nere Fläche des Zylinders 2. Die einander  zugekehrten Flächen der     Zylinder    1, 2 und  die radialen Querwände 3 stellen den emit  tierenden Teil der Kathode dar.

   Die     Kathode     wird vorzugsweise indirekt geheizt, und  zwar zweckmässig durch einen im     Innern    des  Zylinders 1 angeordneten Heizkörper, beispiels  weise ein     Wolfram-Wendel.    Der Zylinder 2  kann von ein oder mehreren     Strahlungs-          schutzzylindern    8 umgeben sein, das heisst  metallischen Zylindern, die die     Abstrahlung         von Wärme von der emittierenden Fläche  nach aussen hin weitgehend herabsetzen.

    Bei     gittergesteuerten        Entladungsgefässen     kann das Steuergitter in Form eines perforier  ten Blechzylinders 7, der von mittelst Schelle  auf dem Kathodenfuss befestigten Stützstre  ben 8     getragen    wird, umgeben sein. Statt  dessen     können    auch andere Formen und An  ordnungen für das Steuergitter gewählt wer  den und die Einrichtung beispielsweise so  getroffen sein, dass die Steuerelektrode die  Anode umgibt und gegebenenfalls die Ent  ladungsbahn auf dem grössten Teil ihrer  Länge umschliesst.

   Vorzugsweise werden     ein-          anodige    Kolben verwendet, von einer solchen  Bauart, dass die Achse der Kathodenzylinder  1, 2 mit der Achse der Entladungsbahn zu  sammenfällt, wie es bei der Anordnung nach  der     Abb.    1 der Fall ist.  



  Die Entladungsgefässe und Kathoden der       beschriebenen    Art haben sich ausserordent  lich gut bewährt und ausserordentlich hohe  Lebensdauer erwiesen. Die radialen Quer  wände zwischen 'den Kathodenzylindern 1.  und 2 gestatten es, eine verhältnismässig sehr  grosse emittierende Fläche auf einen verhält  nismässig sehr     kleinen    Raum unterzubringen  und     eine    günstige Konzentration der Wärme  der Kathode und damit eine geringe     Heiz-          leistung    zu erzielen.  



  Bei den der     Erfindung    zugrunde liegen  den Versuchen hat sich nun gezeigt, dass  bei     Verwendung    der radialen Querwände  zwischen beiden Kathodenzylindern die Ent  ladung die Neigung hat, die zentralen Teile  der emittierenden Fläche zu bevorzugen,  weil die radialen Querwände nach dem     in-          nern    Kathodenzylinder hin konvergieren.

    Um das bevorzugte Ansetzen der Entladung    an den mittleren Teilen der Kathode zu ver  hindern und eine möglichst gleichmässige  Beanspruchung der gesamten emittierenden  Fläche zu erzielen, werden gemäss der Er  findung an Stelle der radialen Querwände  zwischen den beiden Kathodenzylindern  Querwände     verwendet,    die im Schnitt senk  recht zur Zylinderachse gesehen, die Form  von     Kreisevolventen    (besitzen, bezogen auf  den     innern    Kreiszylinder der Kathode. Die  Normalen der     Kreisevolventen    sind dann  Tangenten des innern Kreises. Auf einer       Kreistangente    liegende Punkte der     Kreis-          evolventen    haben gleichen Abstand vonein  ander.

    



  Ein Ausführungsbeispiel der erfindungs  gemässen Kathode ist in der     Abb.    3 dar  gestellt. 1 stellt den innern, 2 den äussern  Kreiszylinder dar, 9 die erfindungsgemässen       Querwände,    die in Form von     Kreisevolventen     des innern Kreises 1 von diesem zu dem  äussern Kreis 2 verlaufen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gas- oder dampfgefülltes Entladungs gefäss mit aus zwei konzentrischen Kreis zylindern bestehender Glühkathode, bei der die beiden konzentrischen Kreiszylinder zur Vergrösserung der emittierenden Fläche in regelmässigen Abständen durch Querwände miteinander verbunden sind, dadurch gekenn zeichnet, da_ss die Querwände, im Schnitt senkrecht zur Zylinderachse, gesehen, die Form von Kreisevolventen besitzen, bezogen auf den innern Kreiszylinder der Kathode.
CH169488D 1932-09-22 1933-09-20 Gas- oder dampfgefülltes Entladungsgefäss mit Glühkathode. CH169488A (de)

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