CH167984A - Zusammenlegbares Fahrzeugverdeck an Fahrzeugen, insbesondere an Kraftwagen. - Google Patents
Zusammenlegbares Fahrzeugverdeck an Fahrzeugen, insbesondere an Kraftwagen.Info
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Description
Zusammenlegbares Fahrzeugverdeck an Fahrzeugen, insbesondere an Kraftwagen. Die Erfindung betrifft ein zusammenleg bares Fahrzeugverdeck an Fahrzeugen. ins besondere an Kraftwagen, bei welchem an beiden Seiten des festen Fahrzeugdachteils Führungsschienen angeordnet sind, in denen die Laufrollen des den Verdeckstoff tragen den Spiegelgestelles geführt und neben denen Abschlussschienen, auf denen bei ge schlossenem Verdeck die seitlichen Verdeck stoffränder aufliegen, angeordnet sind. Es ist bei Verdecken dieser Art bekannt, die Ab schlussschienen als Rinnen auszubilden und die durch ein Seil oder dergleichen verstärk ten seitlichen Verdeckstoffränder in die ge nannten Rinnen einzuführen. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass der Verdeckstoff falten los aufgespannt werden muss, um dem Wind keine unnötigen Angriffsflächen darzubieten. Wenn nun bei diesen bekannten Fahrzeug verdecken sich der faltenlos aufgespannte Verdeckstoff infolge eines Temperatur- oder Witterungswechsels, der zum Beispiel bei einem auf Sonnenschein folgenden Platz regen eintreten kann, zusammenzieht, werden die seitlichen Verdeckstoffränder gehoben, so dass Zugluft zwischen jeder Rinne und dem zugehörigen Verdeckstoffrand hindurchtreten kann. Ausserdem können die hochgestiegenen Verdeckstoffränder durch die Erschütterun gen des Fahrens in saitenartige Schwingun gen versetzt werden, so dass sie gegen die Rinnen schlagen und infolgedessen ein trom melartiges Geräusch hervorgerufen wird. Um die geschilderten Mängel zu besei tigen, ist nach der Erfindung jede Abschluss schiene mit einem von der benachbarten Füh rungsschiene schräg nach unten verlaufenden Teil versehen und die seitlichen Verdeckstoff ränder sind durch Gewichte beschwert, so dass sie bei geschlossenem. Verdeck sicher auf dem schrägen Teil der Abschlussschienen auf liegen. Durch diese Einrichtung ist ein sicherer Schutz gegen das Eindringen von Zugluft und Regen zwischen den seitlichen Verdeckstoffrändern und den Abschlussschie- nen erzielt. Es bleibt auch bei der Verkür zung des Verdeckstoffes infolge eines Tem peratur- oder Witterungswechsels, da in die- sein Fall die seitlichen Verdeckstoffränder einfach auf den schrägen Abschlussschienen teilen nach oben gleiten, einerseits der voll ständige Abschluss gewahrt und anderseits kann auch im Zustande der Verkürzung des Verdeckstoffes kein Schwingen der seitlichen Verdeckstoffränder auftreten. Infolge der Ge wichtsbelastung der seitlichen Verdeckstoff ränder werden besondere Befestigungsglieder für den Verdeckstoff, die bei bisher bekann ten Verdecken erforderlich waren, erspart, so dass das Mehrgewicht gegenüber diesen Ver decken nur sehr gering ist. Das Ganze kann derart ausgebildet sein, dass sogar eine Ge wichtsersparnis 'gegenüber den oben ange führten Verdecken erreicht wird. Zweckmässig ist jede Abschlussschiene oberhalb ihres schrägen Teils, auf dem der zugehörige seitliche Verdeckstoffrand bei ge schlossenem Verdeck aufliegt, mit einem nasenartigen Vorsprung versehen, durch wel chen bei jeder Abschlussschiene eine nach aussen gerichtete Kohlkehle gebildet wird. Ausserdem kann zweckmässigerweise jede Ab schlussschiene mit einem nach aussen aufge bogenen Flansch versehen sein. Auf die oben beschriebene Weise kann ausser der Abdich tung durch die Gewichtsbelastung eine zu sätzliche, nach Art einer Labyrinthdichtung wirkende Abdichtung erzielt werden. Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes dargestellt. Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung einen Längsschnitt durch dasselbe, und Fig. 2 zeigt in vergrössertem Massstab einen Querschnitt durch eine Führungsschiene und einen seitlichen Verdeckstoffrand. Der Verdeckstoff 1 ist von Spriegeln 2 getragen, die ihrerseits, wie weiter unten be schrieben an Zapfen 10 der obern Gelenke 3 die die zickzackförmig angeordneten Streben 4 miteinander verbinden, befestigt sind. Die untern Gelenke 5, mittelst denen die Streben 4 ebenfalls miteinander verbunden sind, tra gen die Laufrollen 6, welche in zu beiden Seiten des festen Wagendachteils 7 angeord neten Führungsschienen 8 laufen. Jeder Ge- lenkzapfen trägt zwei Laufrollen 6. Der vor dere Verdeckrand ist an einem beidseitig mit Rollen 6 geführten Spriegel 9 befestigt. Der vordere Spriegel 9 wird in bekannter Weise durch einen in Fig. 1 nicht gezeichneten Kettentrieb vor- oder rückwärts bewegt, wo bei sich das Verdeck aufspannt oder zu sammenfaltet, letzteres indem sich die Stre ben 4 aufrechtstellen und der an den Ge lenkzapfen 10 der Gelenke 3 befestigte Ver deckstoff zwischen den hochgehobenen Sprie- geln 2 in Falten herabhängt. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind in die Enden der rohrförmigen Spriegel 2 Zapfen 10 eingesteckt, welche gleichzeitig die Ge lenkzapfen der scharnierartig ausgebildeten obern Gelenken 3 bilden. Neben den Streben 4 sitzt auf jedem Zapfen 10 noch eine Rolle 11, welche auf dem Rand 12 der Führungs schiene rollt, wenn das Verdeck bei ausge streckten Streben 4 bewegt wird, zum Bei spiel beim Vorwärtsbewegen, wobei sich vorn ein Strebenpaar nach dem andern ausstreckt, während die hintern noch stehen bleiben. Die äussern Enden der Zapfen 10 treten aus den Streben 4 heraus und sind von am Verdeckstoff 1 festgenähten Gurtschlaufen 13 umfasst, so dass also der Verdeckstoff, wie erwähnt, an jedem Spriegelende bezw. jedem Gelenk 3 befestigt ist. Jeder Führungsschiene 8 besitzt zwei Rillen 14, in welchen die Laufrollen 6 ge führt sind, ferner zwei Kanäle 15, in welchen sich der vor- bezw. zurücklaufende Strang je einer Betätigungskette 16 für das Verschie ben des Spriegelgestelles führt. Der an der Aussenwand jeder Führungsschiene vorge sehene Ansatz 17 zwischen den beiden Kettenkanälen 15, sowie die innere Wand 18 der Schiene 8 dienen dazu, die nur lose in die Laufrollen 6 und in die untern Strebenenden eingesteckten Zapfen 19 der Gelenke 5 an seitlichem Herausgleiten zu verhindern, und halten somit das ganze nur zusammenge steckte Streben- und Spriegelgestell 2, 3, 4, <B>5"6</B> beieinander. Jede Schiene 8 besitzt weiterhin an der Aussenseite einen vorstehenden Randteil 20,- über welchen der Schienenteil 21 einer Ab schlussschiene übergreift, welche Abschluss schienen mittelst Schrauben 22 und an den Schienen vorgesehener Flanschen 31 ausser dem am festen Wagendachteil 7 befestigt sind. An die obere Rundung 23 jeder Schiene 30 schliesst sieh der nasenartige Vorsprung 24, darnach eine Hohlkehle<B>215</B> und weiter der mittlere sebräge Teil 26, welcher um zirka 50 Grad gegen die Horizontale geneigt ist, an. Den Abschluss nach aussen bildet der auf gebogene Flansch<B>P</B>. Die obern Rundungen<B>23</B> liegen ungefähr in gleicher Höhe oder nur ganz wenig tiefer als die Oberkante der Spriegel 2 und der Gelenke 3, so dass der Verdeckstoff 1 bei auf gespanntem Verdeck auf den Rundungen 2.3 bis zu den Vorsprüngen 24 hin gut dicht auf liegt. Jeder seitliche Verdeckstoffrand 28 ist beschwert, zum Beispiel durch eingenähte Bleistücke oder noch zweckmässiger durch eine eingenähte Kette 29 welche vorteilhaft als sogenannte Panzerkette mit kurzen, ge drehten und ziemlich schweren Gliedern bei verhältnismässig kleinem und flachem Quer schnitt ausgebildet ist. Die angeführte Schräge des mittleren Schienenteils 26 jeder Schiene 30 hat sich als vorteilhaft erwiesen, indem einerseits der Auflagedruck der zugehörigen Kette 29 da bei so gross ist, dass der beschwerte Verdeck rand auch bei starken Erschütterungen des Wagens festliegen bleibt und somit nicht klappert, anderseits aber doch der Zug am Verdeckstoff 1 noch so kräftig ist, dass eine sichere Abdichtung gegen Luft und Wasser bei 23, 24 stattfindet. Der Flansch 27 jeder Schiene 30 ist eine zusätzliche Sicherung gegen seitlichen Sturm und durch diesen gegen den Dachrand ge peitschten Regen usw. Die Flansche sind jedoch nicht unbedingt erforderlich, denn wären sie nicht vorhanden, und es würde bei starkem seitlichem Sturm Luftzug und Regenwasser oder Schnee oder Staub zwi schen den beschwerten seitlichen Verdeck stoffrändern 28 und den schrägen Schienen teilen hindurchgelangen, so würde sowohl der Luftzug wie auch die von ihm mitgeführten festen oder flüssigen Teilchen an den nasen artigen Vorsprüngen zur Umkehr gezwungen, da durch die beschriebene Anordnung ausser der Abdichtung durch die Gewichtsbelastung eine weitere, gewissermassen labyrinthartige Abdichtung gewährleistet ist. Die Flansche 27 bilden somit eine dritte Sicherheit der Ab dichtung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Zusammenlegbares Fahrzeugverdeck an Fahrzeugen, insbesondere an Kraftwagen, bei welchem an beiden Seiten des festen Fahr zeugdachteils Führungsschienen angeordnet sind, in denen die Laufrollen des den Ver deckstoff tragenden Spriegelgestelles geführt und neben denen Abschlussschienen, auf denen bei geschlossenem Verdeck die seit lichen Verdeckstoffränder aufliegen, ange ordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass jede Abschlussschiene mit einem von der be nachbarten Führungsschiene schräg nach un ten laufenden Teil versehen und die seitlichen Verdeckstoffränder durch Gewichte be schwert sind, so dass sie bei geschlossenem Verdeck sicher auf den schrägen Teil der Abschlussschienen aufliegen. UNTERANSPRÜCHE: 1.Zusammenlegbares Fahrzeugverdeck nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Abschlussschiene oberhalb ihres schrägen Teils auf dem je ein seitlicher Verdeckstoffrand bei geschlossenem Ver deck aufliegt, mit einem nasenartigen Vorsprung versehen ist, durch welchen bei jeder Abschlussschiene eine nach aussen gerichtete Hohlkehle gebildet ist. 2. Zusammenlegbares Fahrzeugverdeck nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die seitlichen Verdeckstoffränder durch eingenähte Ketten beschwert sind. 3.Zusammenlegbares Fahrzeugverdeck nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die seitlichen Verdeckstoffränder durch eingenähte ein zelne Metallstücke beschwert sind. 4. Zusammenlegbares Fahrzeugverdeck nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Verdeckstoffränder durch. ein genähte Bleistücke beschwert sind. 5. Zusammenlegbares Fahrzeugverdeck nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass jede Führungs schiene aussen mit einem nach oben vor stehenden Randteil versehen ist, über wel chen der obere Teil der zugehörigen Ab schlussschiene greift. 6.Zusammenlegbares Fahrzeugverdeck nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der obere Teil jeder Abschlussschiene mit einer Abrun dung versehen ist, welche Abrundungen sich ungefähr in gleicher Höhe wie bei geschlossenem Verdeck der obere Teil der Spriegel befinden und über welche der Verdeckstoff beim Schliessen des Ver- Verdeckes gelegt wird. 7. Zusammenlegbares Fahrzeugverdeck nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Gelenkzapfen jedes untern Gelenkes, mittelst denen die die Spriegel tragenden Streben miteinander verbunden sind, je zwei Laufrollen drehbar gelagert sind, wobei die Streben zwischen den Laufrollen auf dem zugehörigen Gelenk zapfen drehbar angeordnet sind. B.Zusammenlegbares Fahrzeugverdeck nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, da- durch gekennzeichnet, dass jeder Gelenk zapfen der untern Gelenke lose in die Laufrollen und in die untern Streben enden eingesteckt und gegen seitliches Weggleiten durch an den Führungsschie nen vorgesehene, seitliche Führungswände gesichert ist.Zusammenlegbares Fahrzeugverdeck nach Patentanspruch und Unteransprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass am äussern Teil jeder Führungsschiene zwei Kanäle vorgesehen sind, in denen die Stränge einer zum Verschieben des Ver- deckes dienenden Kette geführt sind, wo bei ein zwischen den Kanälen angeord neter Ansatz der Aussenwand jeder Füh rungsschiene die äussere Führungswand für die Gelenkzapfen der untern Gelenke ist. 10.Zusammenlegbares Fahrzeugverdeck nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen von obern, die Spriegel tragenden Streben verbindenden Gelenken aus den' Streben herausragen und der Verdeckstoff an den herausragenden En den der genannten Zapfen befestigt ist. 11. Zusammenlegbares Fahrzeugverdeck nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdeck stoff an den Enden der Zapfen der obern Gelenke mittelst Gurtschlaufen befestigt ist.
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