CH167613A - Gleichstromgenerator für konstanten Strom. - Google Patents

Gleichstromgenerator für konstanten Strom.

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CH167613A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Gleichstromgenerator für konstanten Strom.    Beim     Kurzschluss    einer gewöhnlichen  Gleichstrommaschine mit Nebenschluss-Selbst  erregung treten bei Kurzschluss kurz vor  dem vollständigen Erlöschen des Stromes be  kanntlich sehr grosse Ströme auf, da das  Erregerfeld infolge der verzögernden Wir  kung der Wirbelströme in massiven Eisen der  Polkerne nur langsam abklingt. Eine solche  Maschine ist daher für einen Verwendungs  zweck mit betriebsmässigen     Kurzschlüssen,     wie sie beispielsweise beim Schweissen vor  kommen, nur bedingt zu gebrauchen.  



  Es ist nun bekannt, die bei Kurz  schlüssen auftretenden Stromstösse dadurch zu  begrenzen, dass eine gegenmagnetisierende  Hauptstromwicklung auf die Hauptpole ge  legt wird. Die Wirkung der gegenmagneti  sierenden Hauptstromwicklung muss aber  beim Dauerzustand aufgehoben werden.  Erfindungsgemäss wird dies dadurch er  reicht, dass die Hauptpole     neben    der ge  wöhnlichen Nebenschlusserregerwicklung zwei  parallel geschaltete, einander entgegenwir-    kende Hauptstromwicklungen mit verschie  dener     ,Selbstinduktion    tragen, von welchen  diejenige, welche im Sinne der Nebenschluss  erregerwicklung magnetisiert, eine wesent  lich höhere Selbstinduktion besitzt als die  der Nebenschlusswicklung entgegenwirkende.  



  Die zwei zusätzlichen Hauptstromwick  lungen sind zweckmässig annähernd gleich  stark dimensioniert, so dass bei Kurzschlüs  sen diejenige Wicklung, die im Sinne der  Nebenschlusserregerwicklung magnetisiert,       unwirksam    gemacht wird, indem ihr zum  Beispiel eine Drosselspule vorgeschaltet ist,  so dass also der rasch ansteigende Strom  bei Kurzschlüssen zum grössten Teil nur  die andere, verhältnismässig     induktionsfreie     Wicklung durchfliesst und eine sofortige  Schwächung des Hauptfeldes bewirkt.  



  In der     Zeichnung    sind mehrere Ausfüh  rungsbeispiele der Erfindung dargestellt.  Fig. 1 zeigt schematisch einen zweipoligen  Gleichstromgenerator A mit in Reihe ge  schalteten Nebenschlusserregerwicklungen Bi,           B2    und parallel geschalteten     Hauptstrom-          vricklungen        Cl,    C2. Die Wicklung     C,_    ist mit  einem ohmschen Widerstand D in Reihe ge  schaltet, während der Wicklung     C2    eine  Drossel E vorgeschaltet ist.

   Die andern Klem  men der parallel geschalteten Wicklungen       Cl,        C2    sind durch einen zweiten Widerstand  F verbunden, an den die abgehende Leitung  in einem geeigneten Punkt angeschlossen ist.  Die Pfeile für die     Stromrichtung        in,    den  Wicklungen lassen . erkennen, dass     C2    im  gleichen,     C,,    im entgegengesetzten Sinne mag  netisiert wie B,,     B2.    Diese Anordnung bietet  den Vorteil, dass durch Verschieben des An  schlusspunktes am Widerstand F die Wir  kung der beiden Reihenschlusswicklungen C,,  C2 in ihrem Verhältnis zueinander auf sehr  einfache Weise verändert werden kann.

    Wahlweise kann auch derselbe Zwecke er  ieicht werden, indem die eine Hauptstrom  wicklung regelbar gemacht wird.  



  Eine weitere Ausgestaltung der Erfin  dung besteht darin, die Bürsten aus der  üblichen Stellung in der neutralen Zone nach  einer bestimmten Regel zu verschieben. Bei  einer vier- und mehrpoligen Gleichstrom  maschine werden     bekanntlich    die Bürsten  gleicher Polarität, bei einer     vierpoligen    Ma  schine also die genau diametral gegenüber  liegenden miteinander verbunden. Von den  beiden Verbindungskabeln     wird    der äussere  Strom     abgenommen.    Die Bürsten gleicher  Polarität haben in der üblichen Stellung in  der neutralen Zone das gleiche Potential, so  dass zwischen ihnen keine Ausgleichströme  fliessen.

   Verschiebt man die Bürsten aus ihrer       diametralen    Stellung, so     tritt    zwischen Bür  sten gleicher Polarität eine Spannung auf,  welche von dem teilweisen oder dem ganzen  Wendepolfluss induziert wird. Wenn die  Bürsten     wieder    in gleicher Weise miteinander  verbunden werden, so fliesst zwischen ihnen  ein Ausgleichstrom, der dem nach aussen füh  renden Nutzstrom sich überlagert und insbe  sondere auch bei Leerlauf der Maschine     auf-          tritt,    sofern die     Wendepole    erregt werden.  



  Es ist bekannt, dass man diese besondere  Art der Bürstenverschiebung verwenden    kann, um der Maschine die Eigenschaft zu  geben, bei jeder Drehrichtung Spannun  gleichen Vorzeichens zu liefern. Die Kombi  nation dieser Anordnung mit den erfindungs  gemässen Reihenschlusswicklungen auf den  Hauptpolen ergibt Maschinen, deren Kenn  linien sehr gut an den     Schweissbetrieb    und  ähnliche Betriebe angepasst sind.  



  Um diese weitere Ausgestaltung der Er  findung anhand der Zeichnung näher zu er  läutern, ist in der Fig. 2 die prinzipielle  Schaltung einer gewöhnlichen vierpoligen  Gleichstrommaschine veranschaulicht. Damit,  dass eine     vierpolige    Anordnung zu Grunde ge  legt ist, soll jedoch nicht ausgedrückt werden,  dass besonders für grössere Leistungen nicht       auch    mehrpolige Maschinen in Frage kommen  können.  



  Die Bürsten G,, G2 bezw. H,, H2 sind in  dem erwähnten Sinne aus der Nullstellung  verschoben. Zwischen den Bürsten G, und     G2     sind die Hauptstromwicklungen C, und C..,  der Pole     K,    und     K2    geschaltet. Der äussere  Strom wird in der     Mitte    L, des Verbindungs  kabels abgenommen und führt zur einen       Hauptkleinme    M der Maschine.

   Auf der einen  Seite des Verzweigungspunktes L, befindet  sich die Drossel E,, auf der andern Seite ge  gebenenfalls ein     Widerstand        D        ,.,    um den Wirk  widerstand der Drossel auszugleichen. Ähn  lich sind zwischen die Bürsten H, und     H.,     die Windungen     C2    und     C4    der Pole     K3        und          K4    geschaltet. Von dem mittleren Punkte     L2     führt eine Leitung zu der zweiten äussern       Klemme    N der Maschine.

   Auf der einen Seite  des Verzweigungspunktes     L2    befindet sich  wieder eine Drossel     E2,    auf der andern Seite  eventuell ein Widerstand     D'2.       Bei der gezeichneten Anordnung sind die  zusammengehörigen     Hauptstromwicklungen     C, und     C2        bezw.        C,    und     C4    auf verschiede  nen Polen untergebracht. Es könnten zwar auf  jedem Pol zwei zusammengehörige Haupt  stromwicklungen C, und     C2    angeordnet wer  den, die Wirkung wäre jedoch weniger stark  als bei der Anordnung auf getrennten Polen,  deren Felder unabhängig     voneinander    sind.

        Die Hauptpole tragen ausser den erwähnten  Wicklungen noch eine gewöhnliche Neben  schlusswicklung. In der von. dem Verzwei  gungspunkt L-. nach der Hauptklemme N  führenden Leitung ist die Wendepolwicklung  0 eingeschaltet. Parallel zur Wendepolwick  lung liegt ein Shunt P, an welchem in einem  geeigneten Punkt die Nebenschlusserreger  wicklungen R1, R2, R, und R, der Hauptpole  angeschlossen sind. Auf der andern Seite sind  diese Wicklungen an den andern Pol     M    der  Maschine gelegt. Es hat sich gezeigt, dass es  besonders zweckmässig ist, die Windungen       zweier    zusammengehöriger Pole in Reihe und  diese beiden Gruppen parallel zu schalten.

   Es  kann ferner in vielen Fällen vorteilhaft sein,  in den Stromkreis des Shunts beim Punkt R  eine kleine Drossel einzuschalten, um ein  Umpolen mit Sicherheit zu vermeiden.  



  Der Shunt P zur Wendepolwicklung 0,  von welchem der Erregerstrom für die Haupt  pole K, der der Klemmenspannung propor  tional ist, abgenommen wird, hat die Wir  kung, als ob auf den Wendepolen eine zusätz  liche, der Klemmenspannung proportionale  Gegenmagnetisierung vorhanden sei. Man  kann aber auch die Erregerwicklung R an  eine passende Anzapfung der Wendepolwick  lung 0 selbst anschliessen, wobei der Shunt  P, auch wenn er nicht unbedingt notwendig  ist, in gewissen Fällen trotzdem     beibehalten     werden kann, da er erfahrungsgemäss eine  günstige Wirkung ausübt. Es ist auch mög  lich, die Schaltung, wie in Fig. 3 angedeutet,  derart vorzunehmen, dass an Stelle des Shunts  P zur eigentlichen Wendepolwicklung 0 eine  zusätzliche Wendepolwicklung S angeordnet  wird, welche im Nebenschluss zur Maschine  liegt.  



  Mit Hilfe der beschriebenen Anordnung  erhält die Maschine bezüglich der Abhängig  keit der Klemmenspannung Z' von dem  äussern Strom I Kennlinien, wie sie in Fig. 4  gezeichnet sind. Die gezeichneten vier Kenn  linien gelten für vier verschiedene Einstell  werte des äussern Stromes. Die kleine innere  Kurve ist bei kleiner, die äussere Kurve bei  grosser Betriebsstromeinstellung vorhanden.    Die Kurven werden erhalten, indem man den  Generator auf einen Widerstand belastet, den  man von 0, bis     c-    verändert. Die Spannung  K ist die Spannung am Widerstand, der  Strom I sein Belastungsstrom.  



  Zum Einstellen der gewünschten Strom  stärke beim Schweissen     wird    am besten der  magnetische Widerstand der Wendepolkreise  verändert. Fig. 5 zeigt eine Ausführungs  möglichkeit. In eine oder mehrere Bohrungen  T des Wendepolkernes werden vom Rücken  her ein oder mehrere Eisenstifte U mehr oder  weniger tief eingestossen. Sind alle Boh  rungen des Wendepolkernes mit Eisen ausge  füllt, so ist der magnetische Widerstand der  Wendepolkreise am kleinsten und die sich  einstellende Stromstärke am grössten.  



  Die Anwendung einer vom Wendepolfluss  erzeugten Zusatzerregung in Form eines Aus  gleichstromes zwischen verschobenen     gleich-          poligen    Bürsten lässt sich im übrigen, wie hier  noch ausdrücklich bemerkt werden soll, nicht  nur bei     vier-    und     mehrpoligen        Maschinen,     sondern auch bei zweipoligen anwenden. Zu  diesem Zweck werden gemäss Fig. 6 sowohl  die Pole K als auch die Bürsten G bezw. H  geteilt. Um diese Figur möglichst übersicht  lich zu halten, sind die Nebenschluss- sowie  die Wendepolwicklungen weggelassen wor  den. Die Unterteilung der Pole kann sowohl       axial    als auch senkrecht zur Achse durchge  führt sein.

   Schliesslich steht natürlich nichts  im Wege, diese Unterteilung der Pole und  Bürsten auch bei     mehrpoligen        Maschinen    an  zuwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gleichstromgenerator für konstanten Strom mit Nebenschlusserregerwicklung und zwei einander entgegenwirkende Hauptstrom wicklungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptstromwicklungen parallel geschaltet sind und verschiedene Selbstinduktionen be sitzen, wobei diejenige Hauptstromwicklung, welche im Sinne der Nebenschlusserregerwick- lung magnetisiert, die höhere Selbstinduk tion besitzt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Gleichstromgenerator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der gleichsinnig mit der Nebenschlusswick lung magnetisierenden Hauptstromwick lung eine Drosselspule vorgeschaltet ist. 2.
    Gleichstromgenerator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hauptstromwicklungen über einen ohmschen Widerstand einander parallel geschaltet sind. 3. Gleichstromgenerator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlichen Hauptstromwicklungen gleich stark bemessen sind. 4. Gleichstromgenerator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die eine Hauptstromwicklung regelbar ist. 5.
    Gleichstromgenerator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei vier- und mehrpoligen Maschinen die gleichpoligen Bürsten um mehr oder weniger als 180 elektrische Grade gegen einander verschoben sind, dass zwei oder mehr gleichpolige Bürsten über Haupt stromerregerwicklungen auf zwei zu sammengehörigen Polen miteinander ver bunden sind, dass an irgendeinem Punkt dieser Verbindungsleitungen der äussere Strom abgenommen wird und, dass auf der einen Seite dieses Anzapfpunktes eine Drossel vorgesehen ist. G.
    Gleichstromgenerator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Verwendung einer zweipoligen Ma schine zwecks Erzeugung eines über die parallelen Hauptstromwicklungen flie ssenden Ausgleichstromes, die Bürsten geteilt und die Pole ebenfalls unterteilt sind. 7. Gleichstromgenerator nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Nebenschlusserregerwicklung der Hauptpole im gleichen Sinne magnetisiert wie der Ausgleichstrom zwischen den Bürsten in den Hauptstromwicklungen. B.
    Gleichstromgenerator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass seine Wendepole ausser der gewöhnlichen Erregung durch den äussern Strom, zwecks einer der Spannung proportio nalen Gegenerregung, noch eine beson dere Nebenschlusserregerwicklung be sitzen, welche parallel zu den Haupt klemmen der Maschine liegt. 9. Gleichstromgenerator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zur Reihenschlusswicklung seiner Wendepole ein Shunt angeschlossen ist, von welchem an einem Punkt der Er regerstrom für die Nebenschlusserregung der Hauptpole abgenommen wird. 10. Gleichstromgenerator nach Unteran spruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass in den Shuntstromkreis der Wendepolwick lung eine Drosselspule eingeschaltet ist. 11.
    Gleichstromgenerator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wendepolwicklung selbst Anzapfpunkte zur Abnahme des Nebenschluss-Erreger- stromes der Hauptpole besitzt. 12. Gleichstromgenerator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Nebenschlusserregerspulen zweier benach barter Pole in Reihe und diese Gruppen parallel geschaltet sind. 13. Gleichstromgenerator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelung der äussern Stromstärke durch Änderung des magnetischen Widerstan des der Wendepole erfolgt. 14.
    Gleichstromgenerator nach Unteran spruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelung des magnetischen Wider standes der Wendepole durch Änderung ihres aktiven Eisenquerschnittes erfolgt.
CH167613D 1931-11-20 1932-10-25 Gleichstromgenerator für konstanten Strom. CH167613A (de)

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DE172966X 1932-01-25

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MD2382G2 (ro) * 2003-05-30 2004-08-31 Институт Химии Академии Наук Молдовы Procedeu de obţinere a amestecului de esteri metilici ai acizilor graşi din grăsimi Biodiesel.

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AT137211B (de) 1934-04-25

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